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Die unerträgliche Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl

Erstellt von Pavian, 03.02.2008, 16:04 Uhr · 193 Antworten · 52.706 Aufrufe

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    ja, und es ist die 1200 Megamoto, in die ich gestern wieder die Transportsicherungen des Schalldämpfers eingebaut habe und die Schall gedämmt noch besser läuft

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    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    ja, und es ist die 1200 Megamoto ...
    Keine weiteren Fragen mehr, Euer Ehren !

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    Standard Enduropark Hechlingen - Teil 1 - Vorbereitungen

    Enduropark Hechlingen...

    Wie bereits geschrieben, hatte ich den Besuch im BMW-Enduropark-Hechlingen geplant.
    Kurzum: es ist vollbracht – ich bin wieder mit (halbwegs) intakten Knochen daheim!

    Hier meine Impressionen – auch unter Berücksichtigung des Leitthemas „der unerträglichen Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl“.

    Vorbereitung:

    Die Geistige
    Bevor die Anmeldung erfolgte, hatte ich natürlich das Internet ausgiebig nach Infos durchforstet. Schnell landete ich bei youtube und den dort gespeicherten Kurzfilmchen, Stichwort „Hechlingen“: Hügel rauf, Hügel runter, über Stock und Stein, durch Wasserläufe und Sandfelder usw. Das sah teilweise schon recht spektakulär aus und warf die Frage auf, ob ich mir solcherlei Treiben antun sollte. Gut, man hat ja schon einige Kilometer auf dem Buckel – aber ob das reichen würde? Mittlerweile waren auch ein paar bestellte Bücher eingetroffen: Enduro, Motocross etc.
    Nachdem ich zahlreiche Erlebnisberichte gelesen, noch mehr Filmchen geschaut und die Bücher überflogen und einen Freund zum Mitmachen überredet hatte , wurde schließlich gebucht. Wir wollten gerne ein Zweitagestraining, da die Anreise (über 500km) unseres Erachtens sich für nur einen Tag nicht lohnen würde.
    In der BMW-Info-Broschüre stand dann allerdings, dass man für das „Enduro-Training Kompakt 2 Tage“ das „BMW Motorrad Enduro-Training Kompakt 1 Tag“ absolviert haben sollte, denn das erstgenannte richte sich an Motorradfahrer mit Enduro-Vorkenntnisse. Da habe ich dann lieber noch einmal telefoniert: „Das passt schon!“ Wollen wir es hoffen .

    Die Körperliche
    „Vor vielen, vielen Jahren warst du ja einmal recht sportlich“, geht es mir durch den Kopf und ich lasse mich schnaufend auf das Sofa fallen. Aber heute? Der Sommer-Bade-Schwimm-und-Trainings-Urlaub hatte krankheitsbedingt auch nicht gerade konditionsfördernde Wirkung gehabt.
    Ich will Euch nicht langweilen: ein paar tägliche Übungen mit dem Expander, um den Bizepspudding wenigstens etwas zu festigen – das war’s von meiner Seite.
    Dazu kamen vielleicht fünf Stunden Slalom- und (versuchte) Lenkeranschlagfahrten auf einem entlegenen geschotterten Parkplatz.

    Wie wäre es besser gewesen?
    Aus meiner Sicht war es kein Fehler, schon einmal ein Trainingsvideo zum Thema „Dickschiffenduros im Einsatz“ anzuschauen. Oder auch als Anregung „Long way round“ oder etwas Vergleichbares. Dazu vielleicht ein Ratgeber in schriftlicher Form. Es gibt ja Menschen, die sich schriftlich dargestellte komplizierte Bewegungsabläufe einprägen und hinterher in der Praxis umsetzen können. Auch wenn ich nicht zu dieser beneidenswerten Gruppe gehöre: geholfen hat es mir schon und zudem die Vorfreude (und manchmal auch die „Vorangst“) deutlich gesteigert.
    Beim Geländefahren gilt: je schlechter die Fahrtechnik, umso mehr Kraft benötigt man und umso schneller hat man sich die Extremitäten verbogen.
    Also: je mehr Kondition und Kraft man mitbringt, umso besser. Man muss aber kein „Arnold“ sein – sonst hätte ich nämlich nicht antreten dürfen .
    Was ich empfehle: besorgt Euch so „Handfedern“, mit denen Ihr die Hand- und Unterarmmuskulatur trainieren könnt. Denn man muss in Hechlingen sehr viel mit der Kupplung fahren – und nach ein paar Stunden und wenig Übung gibt’s da schnell Krämpfe und/oder Schmerzen. Und wenn man nicht mehr feinfühlig Kuppeln kann, ist das Training zu Ende.
    Auch meine drei Übungen mit dem Expander habe ich nicht bereut – hätten auch ein paar mehr sein dürfen !
    Einige Übungsrunden (oder -stunden) mit dem eigenen Bike sind m. E. auch sinnvoll. In Hechlingen wird grundsätzlich im Stehen gefahren. Wer das noch nie gemacht hat: ab auf den nächsten leeren Platz und üben! Keine Sorge, dazu muss man weder sein Moped umbauen, noch sonst etwas. Wie man richtig steht könnt Ihr in jedem Enduro-Lehrbuch nachlesen. Wir hatten uns einen abgelegenen Parkplatz mit überwiegend festgefahrenem Sand-Schotterboden gesucht. Im Abstand von drei Metern wurden Kreuze in den Boden geritzt (Pylonenersatz) und schon ging es im Slalom um die imaginären Hindernisse. Schon nach zehn Minuten ungewohnter Kurverei waren wir gut geschwitzt (schwül-warmes Wetter). Nach einer halben Stunde merkten wir die Unterarme, Sehnen etc. Wie sollten wir das nur mehrere Stunden hintereinander aushalten?
    Jedenfalls meine Empfehlung: sucht Euch einen Platz und übt trialmäßiges Fahren. Engste Kehren, Lenker möglichst am Anschlag, Schritttempo, langsamer als Schritttempo, Stehenbleiben ohne von den Rasten zu gehen usw.
    Schlimmstenfalls kippt Ihr mal um (ist uns natürlich auch passiert – mein schönes, neues Moped ).
    Bedenkt, dass man in zwei Tagen Hechlingen nicht zum 1a-Endurofahrer werden kann. Es werden so viele Übungen gemacht, dass man diese unmöglich alle zigmal wiederholen kann. Und wenn Ihr dann zum ersten Mal überhaupt im Leben eine enge Kurve fahrt, verliert Ihr natürlich Zeit, die ihr auch beim Üben spannenderer Dinge wie steilen Auf- und Abfahrten verwenden könntet. Wir waren jedenfalls froh, vorher ein bisschen trainiert zu haben.
    Ansonsten: je fitter man ist, desto besser. Logisch, oder? Gilt ja auch für das normale Leben .
    Aber auch mit durchschnittlicher Fitness und ebensolcher Sportlichkeit kann man sich nach Hechlingen trauen – entgegen unserer anfänglichen Befürchtung.

    Schutzkleidung:
    BMW schreibt einen gewissen Standard vor:
    Teilnahmevoraussetzung ist eine komplette Enduro-Schutzbekleidung mit entsprechenden Protektoren, Helm, Handschuh und Endurostiefeln. Der Verleih von Bekleidung ist nicht möglich.“
    Wie zu erwarten, traten viele Teilnehmer im BMW-Outfit an. Das ist aber nicht nötig. Da man aber vermutlich mehrmals Bodenkontakt haben wird, sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.
    Also: gute Enduro-Cross-Stiefel sind absolut erforderlich!!! Ein Enduroanzug ist klasse, es geht zur Not aber auch mit Lederhose (bei 30 Grad nicht ganz angenehm). Protektoren (in der Kombi oder zusätzliche) sind notwendig: möglichst passgenau und gut. Auch empfehlenswert ein Protektorenhemd oder ein Panzer. Wirkt dann vielleicht etwas oversized – aber ich hätte jetzt keine Rippenprellung .
    Für die Hände hatte ich highendige Straßensporthandschuhe mit Carbonschutz dabei. Besser wären gute Endurohandschuhe gewesen. Billige wären ohne Sturz auch gut gewesen – für Abhangsabflüge können die aber nicht gut genug (und leider auch teuer) sein.
    Als Helm reicht ein Straßenhelm. O.k., ein Crosshelm sieht besser aus. Viele hatten einen Klapphelm auf. Ich hatte den bei „leichten“ Passagen immer offen und nur bei Abflügen geschlossen – hat immer hingehauen (Timing ist eben alles ).
    Man kann sich im Prinzip nicht genug schützen – wer will schon ein Andenken an Hechlingen in Form eines Gebrechens mit nach Hause nehmen? So verwundert es auch nicht, dass unser Instruktor (und vermutlich die anderen auch) in kompletter Montur inklusive Knieorthesen antrat. Und der hätte die Übungen auch in kurzer Hose und Sandalen machen können – und das auf einer Honda Goldwing

    ... weiter mit Teil 2 ...

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    Standard Enduropark Hechlingen - Teil 2 - 1200er u. 800er GS

    Hechlingen vor Ort

    Ich möchte hier keinen genauen Ablaufplan wiedergeben – da gibt es ja schon so viele sehr gute Seiten im Netz. Nur ein paar generelle resümierende Worte und auch einige zum Thema „Endurowahl“.
    Wir waren schon ein wenig eingeschüchtert, als wir den Hechlinger Steinbruch betraten. Steile Hänge, jede Menge künstlich eingerichtete Hindernisse – und alles irgendwie noch bedrohlicher als die im Internet kursierenden Fotos und Filmchen erwarten ließen. Wir hatten schwül-heißes Wetter erwischt. Von den über dreißig Teilnehmern wollten denn auch fast alle in die Anfängergruppe. Entsprechend wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt. Nach einigen Fahrübungen und den prüfenden Blicken der Instruktoren wurden die Gruppen nach Können neu gemischt. Ich fühlte mich in meiner Gruppe jedenfalls sehr gut aufgehoben. Alles Leute mit Motorraderfahrung, aber keiner dabei, der im wilden Drift oder auf dem Hinterrad den Parcours nahm.
    Besonders spannend natürlich die Frage: mit welcher GS würden wir besser klarkommen? Ich hatte eine 12er GS und mein Freund eine 800er gebucht. Ich wollte möglichst eine vom Gewicht meiner 990er KTM ebenbürtige Maschine, daher die 1200er. Der 800er hatten wir – auch aufgrund des geringeren Gewichtes – eine deutlich höhere Handlichkeit unterstellt.
    Ich hatte noch nie auf einer 12er gesessen. Schon nach wenigen Metern war ich überrascht und begeistert (ja, ja, Ihr hattet ja schon ausgiebig angemahnt, ich solle die 12er mal testen ). Im Vergleich zu meiner 1150 GS ein völlig anderes Motorrad: handlicher, wendiger, agiler. Schon nach wenigen Minuten hatte ich ein so sicheres und spielerisches Gefühl auf der 12er wie ansonsten nur auf der alten 80GS (und natürlich auf meiner KTM)
    Ich bin ehrlich: nie hätte ich gedacht, dass der Unterschied zwischen der 1150er und der 1200er GS sooo groß wäre. Nun darf man nicht vergessen, dass die Maschinen in Hechlingen eine anders abgestimmte Elektronik aufweisen: weniger PS und mehr Durchzug, weniger Giftigkeit und einen gleichmäßigeren Leistungsverlauf.
    Warum BMW bei der neuen 12er die 100PS-Marke knapp durchbrechen musste, wird wohl ein bayerisches Geheimnis bleiben – und wie meinte ein Instruktor zutreffend: „Wer braucht schon 100 PS im Gelände?“
    Für mich gilt dieser Satz auch für den Straßenbetrieb. Die Mopeds die mir in der Vergangenheit dort den meisten Fahrspaß vermittelt hatten, hatten deutlich weniger Pferde.
    Doch jetzt zur F 800 GS. Sie fährt sich ganz anders. Strahlt die 12er die Souveränität eines Unimogs aus, kommt die 800er schon nahe an die KTM. Das hatte ich mir eigentlich umgekehrt vorgestellt.
    In Hechlingen geht alles in gemächlichem Trial-Tempo über die Bühne. Jedenfalls in den Anfänger- und leicht Fortgeschrittenen-Gruppen. Lediglich die Instruktoren fahren schon einmal im Drift um die Ecken (und wir Laien schauen beschämt zur Seite und erkennen, dass wir doch kein Moped fahren können )
    Für diese Art der Fortbewegung ist m. E. die 1200er GS besser geeignet als die 800er. Die 20-25kg Mehrgewicht machen da nichts aus: der tiefe Schwerpunkt und der unten herum kraftvollere und ruhigere Motor, das stoische Telelever-Paralever-Fahrwerk und das Integralbremssystem bringen hier eindeutige Vorteile.
    Die 800er verlangt eine feinfühligere Kupplungshand und in vielen Situationen etwas mehr Gas. Sie ist deutlich aggressiver (trotz Hechlinger-Abstimmung), macht dann aber, wenn man beherzter zur Sache geht, wieder mehr Spaß.
    Anders formuliert: wer schon Geländeerfahrung hat und das „Querfahren“ beherrscht, der wird mit der 800er vermutlich mehr Freude am Fahren haben. Ich bin die überwiegende Zeit bei der 800er geblieben, weil sie sowohl vom Schwerpunkt, als auch von der Motorcharakteristik her der KTM wesentlich näher kommt (und nicht, weil ich das „Querfahren“ so gut beherrsche ).

    Fazit Motorräder:
    Die R 1200 GS ist ein tolles Motorrad und fährt sich im „Trialbetrieb“ angenehmer als die F 800 GS. Letztere ist giftiger und verleitet schneller dazu, am Hahn zu drehen (was natürlich auch nach hinten losgehen kann )
    Auf der Straße machte mir die 1200er mehr Spaß.
    Was ich auch zuvor in diesem „Fred“ zur F 800 GS geschrieben hatte, erhalte ich aufrecht: kein schlechtes Motorrad, aber das berühmte „Dauergrinsen“ zaubert sie mir nicht ins Gesicht – wohl aber ein vorübergehendes!
    Da ich jetzt alle für mich in Frage kommenden Motorräder ausgiebig gefahren habe, stelle ich fest, mit der KTM die für mich richtige Wahl getroffen zu haben.
    Das gilt aber auch unter Berücksichtigung des Kauf(neu)preises:
    Die F 800 GS mit ABS, Kofferträgern, Koffern, Heizgriffen, Sturzbügeln, hoher Scheibe und Handprotektoren hätte mit über 11000,- zu Buche geschlagen.
    Eine 1200 GS bei gleicher Ausstattung mit ca. 15000,- und die
    KTM 990 Adventure mit ca. 12000,- Euronen.
    Und mit dem Gesparten kann man sich ja gleich wieder in Hechlingen anmelden .
    Aber das ist eine wirklich äußerst knappe Entscheidung (und meine KTM darf sich jetzt keine Fehler wie Defekte etc. erlauben )
    Noch ein Wort zum "propellerinternen" Tauschen: wenn ich eine 1150er hätte würde ich eher zur 1200er wechseln. Wenn mir meine 1200er ADV zu schwer wäre, würde ich diese vermutlich auch eher mit der 1200er "Normal" tauschen. Wenn ich gute Endurokenntnisse hätte und es Offroad auch gerne einmal sportlich angehen lassen und dazu dem blauweißen Propeller treu bleiben wollte, würde ich die F 800 GS kaufen.

    Fazit Hechlingen:
    Wir hätten nicht gedacht, dass wir sooolche Hügel erklimmen, sooolche Hänge hinabfahren, sooolche Sandfelder überwinden und dabei soooo viel Spaß und Erfolgserlebnisse haben würden.
    Ich kann das Training nur wärmstens empfehlen! Bevor Ihr noch ein Chromteil anschraubt, einen zusätzlichen Bügel anbringt oder Euch Gedanken um noch bessere Federelemente Eurer Kühe macht: spart die Kohle und tragt sie in den Hechlinger Steinbruch!
    Auf alle Fälle nehmt Euch eine Leihmaschine und lasst die eigene im Stall! Den vergleichsweise geringen Mehrpreis habt Ihr nach dem ersten Umfaller schon wieder raus! Und vielleicht fahrt Ihr ja auch im Freundeskreis und nehmt Euch verschiedene Modelle. Dann könnt ihr untereinander einmal tauschen – eine bessere Entscheidungshilfe bei „der unerträglichen Leichtigkeit der richtigen GS-Wahl“ kann ich mir nicht mehr denken!

    Euer

    Pavian

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    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Enduropark Hechlingen...

    Auch meine drei Übungen mit dem Expander habe ich nicht bereut – hätten auch ein paar mehr sein dürfen !
    Hättest du das schon früher getan, hättest du keine Probleme mit dem Gewicht der GS gehabt.....

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    Respekt, main lieber Pavian. So gut sollten sich viele andere auch mal vorbereiten und vor allem das Training mit Lenkanschlag etc. war eine gute Idee.

    Wenn ich manchmal sehe, wie unsicher viele Motorradfahrer speziell beim Rangieren, Wenden etc. sind, möchte ich gar nicht wissen, was die bei speziellen Situationen so vollziehen.

    Zum Thema Handexpander: genau das Richtige. Das war mein allabendliches vor dem Einschlafen Training, als ich noch Motocross gefahren bin. Erstaunlich, welche Fortschritte man da macht. Am Anfang waren es ca. 40 Wiederholungen, zum Schluss ca. 240, bevor das Teil vor Schwäche losgelassen quer durchs Zimmer flog.

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    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    ...
    Zum Thema Handexpander: genau das Richtige. Das war mein allabendliches vor dem Einschlafen Training, als ich noch Motocross gefahren bin. Erstaunlich, welche Fortschritte man da macht. Am Anfang waren es ca. 40 Wiederholungen, zum Schluss ca. 240, bevor das Teil vor Schwäche losgelassen quer durchs Zimmer flog.
    240??? Auweia - wenn ich mal Ärger habe, darf ich dann auf Dich zukommen ?

    Grüße
    Hans

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    lang, lang ist's her. Wie gesagt, ich habe das über lange Zeit wirklich eisern diszipliniert jeden Abend gemacht. Am Anfang war das wirklich schwer aber dann kam die Steigerung. Aber es ist echte Quälerei und hat ganz sicher keinen Spaß gemacht. Es ist aber für das Fahren im Gelände eine richtig gute Übung.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Hechlingen vor Ort
    (ja, ja, Ihr hattet ja schon ausgiebig angemahnt, ich solle die 12er mal testen ).
    Eben. Und das schlimme ist, ich hatte es auch so gemeint, weil ich u.a. selbst nach Hechlingen auf der 12GSA sehr erstaunt war.

    Netter Bericht, wobei man dir die "Vorangst" deutlich anlesen kann. Allerdings finde ich den ganzen Vorbereitungskram (außer den Parkplatzübungen) relativ unnötig, außer man hat vor, die Leihmaschine mehrfach am Tag wegzulegen und wieder aufzuheben. Das hatte ich mir glücklicherweise ganz gespart und auch als Untrainierter, nur einigermaßen sportlicher Typ ohne Handexpander-Training hatte ich keine Beschwerden.

    Dein Fazit lese ich etwas in die Richtung: "Die KTM hab ich zurecht gekauft, sie ist ja auch günstiger. Aber ich hätte nicht gedacht, dass die 12er so toll ist."

    Und ich hatte es noch gesagt....

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    Nun darf man nicht vergessen, dass die Maschinen in Hechlingen eine anders abgestimmte Elektronik aufweisen: weniger PS und mehr Durchzug, weniger Giftigkeit und einen gleichmäßigeren Leistungsverlauf.
    Hab mir schon immer gedacht dass fuer mich mit meinen bescheidenen Fahrkuensten (relativ wenig Gelaende, soweit 2 mal BMW Enduro Lehrgang in Wales bei Simon Pavey) die neue 650er die bessere Wahl ist als die 800er. Die hat die andere Motorabstimmung ja schon serienmaessig, und dann noch der Preis....

    Beim ersten mal hatte ich in Wales die Einzylinder 650er, da ist mir auch der geringere Federweg im Vergleich zur Dakar ueberhaupt nicht aufgefallen, waer wohl dasselbe wenn ich die 2 Zylinder 650 und die 800er nacheinander fahren wuerde, dieses Jahr hatte ich nun die X-Challenge und war (wohlgemerkt im Gelaende) begeistert. Mit der fahr ich gleich um eine Klasse besser, was wohl objektiv gesehen nicht viel bedeutet.

    Zusaetzlich, wenn ich mal verreise und mich dann auch abseits des Asphalts bewege gehe ich's eigentlich um vieles ruhiger an als bei einem Enduro Lehrgang auf einem Leihfahrzeug, wo, wenns Bike nicht mehr kann weil ich's an einer unguenstigen Stelle unsanft abgelegt habe, einfach ein Ersatzbike aus dem Kastenwagen geholt wird.

    Sind toll, die Lehrgaenge, ich mach da heuer auch noch den Level 2 Course in Wales, kann ja nicht schaden und macht auch ne Menge Spass.


 
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