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Die unerträgliche Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl

Erstellt von Pavian, 03.02.2008, 16:04 Uhr · 193 Antworten · 52.723 Aufrufe

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    Daumen hoch Die ersten 8000 KTM-Kilometer

    Kleines KTM-Resümee:

    Knapp 8000km habe ich (bzw. wir) mittlerweile mit der 990er Adventure zurückgelegt, und es ziemt sich wohl, an dieser Stelle ein kurzes Resümee zu ziehen.
    Um es kurz zu machen: weder meine Frau noch ich haben den Wechsel aus dem Propellerlager ins Orange-County bereut – nicht jenes in den USA, sondern das in Österreich .
    Bewegt habe ich die KTM bislang unter den gleichen Bedingungen, unter denen auch die 1150GS laufen musste: ca. 5500km im Zweipersonenbetrieb, ca. 4000km Autobahn, ca. 3000km Landstraßen, Rest Stadtverkehr. Geländeeinlagen, Pisten etc. bislang 0km.

    Fahrwerk
    Der Eindruck nach der ersten Probefahrt konnten die Folgekilometer nur bestätigen. Die KTM fährt sich handlicher, direkter und mit mehr Spaß als die 1150GS. Zudem lässt sie sich auch im Schiebebetrieb wesentlich leichter handhaben. Wenden auf engem Feld- oder Waldweg ist zwar nicht so einfach wie mit dem Mountainbike, aber deutlich leichter als mit dem 280kg-BMW-Brocken.
    Das Fahrwerk lässt sich auch für den Zweipersonenbetrieb komfortabel genug abstimmen. Unsere Tagesetappen lagen bei ca. 400-650km. Nicht ganz so gemütlich wie auf der GS, aber dafür viel mehr „Motorradfahren“. Optimale Rückmeldung, aber immer bequem genug (kein Vergleich mit dem m. E. äußerst unbequemen Sitzmöbels der F800GS) – wie gesagt: auch meine Frau würde nicht mehr Tauschen wollen, da auch sie etwas mehr Rückmeldung von einem Motorrad erwartet, als die 1150GS geboten hat.

    Bremsen/ABS:
    Die Bremsen sind gut, aber erfordern deutlich höhere Bendienkräfte als jene der BMW. Auch spricht das ABS m. E. nicht so gefühlvoll wie die bayerische Variante an. Beides gut, aber Sieger hier die BMW 1150GS – noch besser das Bremssystem der R1200GS.
    Apropos Bedienkräfte: auch die Kupplung verlangt mehr Kraft als das Pendant von BMW.

    Motor:
    Der KTM-Motor kommt mir vor wie zwei zusammengeschraubte Einzylinder. Er vibriert deutlich mehr als der BMW-Boxer (aber dennoch nicht unangenehm), hat „unten rum“ weniger Drehmoment (Anfahren mit 1000 U/min ohne Gas ist hiermit nicht möglich, zumal das Aggregat schon im kalten Zustand mit einer Leerlaufdrehzahl von 1500 losbrüllt), hängt aber extrem gut am Gas und katapultiert das Gerät wie an der sprichwörtlichen Gummischnur nach vorne. Auch die 1150GS und erst recht die 1200GS „gehen“ ja ebenfalls sehr gut, aber der Gesamteindruck auf der KTM ist einfach überwältigender – auch wenn die Fahrleistungen auf dem Papier auf ähnlichem Niveau liegen bzw. die 1200GS hier in Führung geht.
    Man kann aber auch mit 3000 U/min im hohen Gang zu zweit gemütlich durch die Landschaft brausen und sich dem Sightseeing widmen. Ich gebe aber zu, dass diese Disziplin von der BMW „nach Punkten“ gewonnen wird. Werden die Straßen aber enger und man möchte mehr „wieseln“, ist man mit der KTM besser bedient (im Vergleich zur 1150GS).
    Übrigens fährt die KTM im Zweipersonenbetrieb deutlich ruhiger als im Solobetrieb. Das zusätzliche Gewicht beruhigt die ganze Fuhre: das im Vergleich zur BMW deutlich mehr spürbare Konstantfahrruckeln genau wie die Motorvibrationen lassen deutlich nach. Ein solcher Unterschied war m. E. auf der 1150GS nicht annähernd in diesem Ausmaß spürbar.
    Der Verbrauch liegt bei eher ausgeglichener Fahrweise bei der KTM zwischen 5,8-7,5 Litern. Der Durchschnitt liegt bei mir bei 6,10 Litern. Meine 1150GS verbrauchte etwa 0,3 Liter im Schnitt weniger. Zum Glück haben sich die „Drohungen“, dass die KTM deutlich mehr verbrauchen würde, nicht bestätigt. Zu meiner Fahrweise ist zu sagen, dass ich auf der Autobahn wenn möglich im Solobetrieb so zwischen 160-180km/h Reisegeschwindigkeit fahre (mit Sozia 140-150km/h), auf der Landstraße mich überwiegend im zulässigen Bereich bewege. Anders gesprochen: ich rase nicht mit 130 oder mehr über die Landstraße.

    Sonstiges:

    Kardan versus Kette:
    Der Kardan hat vor allem einen Vorteil: er ist sauber . Da ich eine innige Beziehung zu technischen Geräten habe, kann ich der KTM-Kette das regelmäßige Fett (so alle 400km) nicht vorenthalten. Ergebnis: die Karre ist immer eingesaut. Das Fett spritzt überall hin (auch wenn man diesbezügliche Testsieger einsetzt – und noch schlimmer, wenn nicht): Felge, Speichen, Kofferträger usw. Und da ich mehr fette, als putze ...
    Zudem muss die Kettenspannung immer im Auge behalten werden, da eine zu lockere das Fahrvergnügen schnell trübt: mehr Ruckeln und Schlagen usw.
    Sieg für die Propellerfraktion.

    Armaturen und Griffheizung:
    Die Bedienelemente beider Maschinen sind o.k. Die BMW-Schalter machen einen teilweise wertigeren Eindruck, die Blinkerschalter gehören aber wie bereits geschrieben m. E. in die Kategorie „Erfindergeist auf Abwegen“. Die Griffheizung der KTM Adventure Traveler ist eine nachträglich montierte „Einfachlösung“. Die BMW-Griffheizung war etwas effektiver, von den gut zu bedienenden Schaltern dazu ganz zu schweigen.

    Seiten- und Mittelständer:
    Die BMW ließ sich recht leicht und komfortabel auf den Hauptständer hieven. Das ging auch gut mit montierten Alukoffern.
    Bei der KTM würgt man sich „einen ab“. Sind keine Koffer montiert, kann man wenigstens am montierten Kofferträger anpacken, um sich einen Bruch zu heben (und anschließend die Hände waschen, da ja das Kettenfett auf den Träger geschleudert worden ist ). Sind die Koffer montiert, wird es noch schwieriger. Eine saubere 4- in Schulnoten mit Rücksicht auf die Eltern, eine glatte 2 für BMW.
    Beim Seitenständer schafft die KTM eine 3 und die BMW wiederum eine 2. Grund: der KTM-Seitenständer ist etwas zu lang. Hat man noch beladene Koffer am Moped, steht die Maschine schon bedrohlich senkrecht auf ebener Fläche und ein leichtes Anticken bzw. ein Windstoß reichen, um die Fuhre umzuwerfen. Man muss also eine leichte Vertiefung suchen, in die man den Ständer absenkt, um eine sichere Schräglage der Maschine zu erreichen.

    Windschutz:
    Etwas mehr Luft pfeift dem Fahrer auf der KTM um die Löffel. Aber hier allgemeingültige Aussagen zu formulieren, versuche ich erst gar nicht, da die Luftverwirbelungen extrem von Größe, Umfang und der Sitzposition des Fahrers abhängen. Für meine 1,82m und meine Sitzhaltung gilt: etwas ruhiger ging es auf der BMW zu – sie erhält für den Wetterschutz im Reiseendurobereich eine 2, die KTM eine 2-.

    Gesamturteil:
    Die KTM bleibt im Stall - wir sind damit sehr zufrieden und sie stellt für uns das bislang beste Universalmotorrad dar. Wenn ein Motorrad die Bezeichnung „eierlegende Wollmilchsau“ verdient, dann die KTM: bequemes Reisen (unter Enduro- nicht unter Goldwing-Gesichtspunkten), sehr gutes Handling (auch wenn man das Ding schieben oder auf den Hänger wuchten muss), dazu sportliche Eigenschaften, die einer reinen Straßensportmaschine zur Ehre gereichen. Mit ihr kann man auch mal ein, zwei Stunden mit 180km/h über die Bahn hetzen, sofern die Blechdosen nicht wieder tieffliegen . Ein Motor der immer „präsent“ ist – sei es durch seinen auspuffseitigen Wohlklang (auch mit Serienschalldämpfer), durch seine durchaus angenehmen Vibrationen (für den passionierten Einzylindertreiber) oder durch seine spektakuläre Leistungsentfaltung.
    Alles nicht so glatt und perfekt wie bei einer 1200GS, eben alles spürbar "kerniger" und direkter. Irgendwie eine XT1000GS. Eine 1150GS fällt dagegen deutlich ab.

    Der in seinem Forumnamen implizierten Feststellung eines Vorredners bzw. Schreibers „KaTeeM is a sch...“ können wir uns jedenfalls in keinster Weise anschließen!
    Änderung: Blöderweise habe ich durch mangelnde Sprachkenntnis bei "KaTeeM is a sch..." etwas Negatives unterstellt - natürlich schließe ich mich aus vollem Herzen an: KTM ist auch schön!!!

    Viele Grüße und allseits gute und vergnügte Fahrt – egal mit welchem Fahrzeug (Hauptsache es hat zwei Räder und man muss nicht tretkurbeln)!

    Pavian

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    Danke fürs Feedback, sehr interessant zu lesen.

    Was sagst Du denn zu den Servicekosten?

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    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Danke fürs Feedback, sehr interessant zu lesen.

    Was sagst Du denn zu den Servicekosten?
    Genauere Antwort folgt in Kürze!

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    @pavian
    Glückwunsch, ich hatte nicht soviel Glück

    Tiger

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    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Der in seinem Forumnamen implizierten Feststellung eines Vorredners bzw. Schreibers „KaTeeM is a sch...“ können wir uns jedenfalls in keinster Weise anschließen!
    Hä? Was für´n Pavian hat hier versucht, meinen Namen zu rufen?
    Mal im Ernst:Ich lese das hier gerade zufällig und verstehe Deinen o. zitierten Satz nicht ganz. Hab ich in diesem Thread irgendwas zu den Bikes aus Mattighofen geschrieben? Oder kannst Du womöglich nur einfach kein Süddeutsch und interpretierst das "schee" als "schei**e"??

    Es heisst SCHEE !! SCHEE = SCHÖN ?!?

    KTM is a schee = KTM ist auch schön! Alles paletti?

    Gruss von einem mehr als zufriedenem KTM-Treiber
    Jan

    In Anlehnung an die Signatur eines Forum-Users: Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht was Du verstehst...

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    Rotes Gesicht Abbitte nach Süddeutschland!

    Zitat Zitat von KaTeeM is a sche... Beitrag anzeigen
    Hä? Was für´n Pavian hat hier versucht, meinen Namen zu rufen?
    ... Es heisst SCHEE !! SCHEE = SCHÖN ?!?

    KTM is a schee = KTM ist auch schön! Alles paletti? ...

    In Anlehnung an die Signatur eines Forum-Users: Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht was Du verstehst...
    Lieber Jan!

    Da ist mir aber ein peinlicher Lapsus unterlaufen !
    Ich hatte tatsächlich die abwertende Interpretation unterstellt... mea culpa! Soviel zu meinen Süddeutsch-Kenntnissen .
    Nochmals sorry! Ein ziemlich zerknirschter Pavian ...

    Untertänige Grüße
    Hans

    Auweia: von Erdkunde habe ich auch nur sehr beschränkte Ahnung :-(
    OWL ist wohl Ostwestfalen-Lippe, oder? Also: Abbitte nach OWL!!!

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    Standard

    Kein Thema! Ist ja auch durchaus misszuverstehen. Und das mit dem untert. Grüßen hab ich überlesen!

    Wollte ja nur nicht, das man mich hier dahingehend missversteht, dass ich einen der besten SPOCHTMOPPED-Hersteller der westlichen Hemisphäre verunglimpfe!

    Viel Spaß mit der ORANGEN !

    Jan

    P.S.: Zu den Süddeutsch-Kenntnissen: Ich amüsiere mich als Westfale auch mehr über die Sprache als ich sie verstehe... duck´ und wech´...

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    Standard Inspektionskosten KTM 990 Adv.

    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Danke fürs Feedback, sehr interessant zu lesen.

    Was sagst Du denn zu den Servicekosten?
    Hallo AMGaida,
    jetzt endlich etwas zu den Servicekosten ... ich hatte über das schöne Wochenende keine Zeit etwas zu schreiben (stattdessen wieder einmal mehr als 900km in Eifel und Hunsrück abgekurvt ).

    Also: die 990er KTM Adventure bekommt erst einmal eine 1000er-Inspektion. Da hier bereits die Ventile eingestellt werden müssen, fällt die nicht gerade billig aus: hat mich fast 380 Euronen gekostet. Wenn ich daran denke, dass ich in wenigen Minuten an meinen 2V-Kühen die Ventile eingestellt hatte ... ! Aber gut, verbaute Hochleistungstechnik ist halt "etwas teurer". Die Ventile werden übrigens mittels Ausgleichsscheiben eingestellt. Danach geht es in 7500km-Schritten weiter: 7500km (oder alle 12 Monate) und 15000km (oder alle 24 Monate). Die "kleine" 7500er schlug mit knapp 250 Euro zu Buche. Die große 15000er wird vermutlich ein Eckhaus kosten !
    Aber davon ab: die BMW-4V-Inspektionen waren auch nicht gerade geschenkt.
    Man muss einfach abwägen, ob man auf die Garantie verzichtet und die Inspektionen soweit die Fähigkeiten und das Werkzeug reichen, selber macht und eine entsprechende Wertminderung beim Verkauf akzeptiert. Ich denke aber, dass gerade bei Highend-Produkten ein Scheckheft etwas wert ist. Jedenfalls wenn die Dinger gebraucht noch mehr als 5000 Euro bringen sollen. Bei einer alten 2V-Q würde und habe ich auf ein geführtes Scheckheft verzichtet; aber bei einer z. B. drei Jahre alten KTM?
    Außerdem wird KTM wohl auch keine Kulanz im Schadensfall bei Eigengebastel einräumen. Ich werde also noch etliche Kilometer weiter basteln lassen. Spart ja auch jede Menge Nerven!

    Zum Reifenverschleiß:
    Der Hinterradreifen wird ca. 10.000km halten. Der Vorderradreifen vermutlich doppelt so lange. Große Reifenauswahl habe ich leider nicht:
    für die ABS-KTM sind nur 2 (!!!) Reifen freigegeben: Pirelli MT 90 Scorpion und Continental TKC80. Letztere scheiden für 90% Straßeneinsatz natürlich aus.

    Ölverbrauch der Maschine bislang nicht messbar.
    Sonstige Verschleißteile bislang Null.
    Zwischenfälle/Defekte: keine.
    So - das war's erst einmal.

    Allzeit erbauliche Ausfahrten wünscht

    Pavian

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    Standard KTM Kauf

    Hallo GS Freunde,
    es gab hier mal einen Fahrer der hatte mehrer Motorräder verglichen, sprich BMW F800GS und hat wegen Verarbeitung und Gewicht die KTM LC 8 gekauft.
    Wollte dann Berichten ob diese KTM den nun so Problemlos läuft wie seine BMW Boxer!
    Habt jemand davon was gehört oder gelesen!?
    Gruß Wolle.

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Entweder redet er nicht mehr mit uns oder er traut sich nicht mehr. Oder es gibt für ihn einfach keinen Grund mehr noch was im GS-Forum zu sagen.

    Aber schau doch mal im LC8-Forum nach. Vielleicht findest Du ihn ja dort.


    Ich hatte gestern vor einer Supermoto gestanden (irgendso ein neues Pseudo-Reiseteil) und die mir mal ganuer angeschaut.Von der Verarbeitung her macht die schon einen edlen Eindruck. Die GS sieht da schon etwas grobschlächtiger aus. Nach einem kurzen Moment des Zweifelns habe ich dann meinen Kram in die Koffer meiner GS reingesteckt, mich auf die bequeme Sitzbank gesetzt und bin dann mit einem unbeschreiblichen Gefühl der Souverenität, das eben nur GS-fahrer kennen, voll entspannt in Richtung Heimat gebrummt. Damit war dann die Welt für mich wieder in Ordnung.

    Gruß
    Thomas


 
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