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Ersuche um Tipps im Umgang mit meiner Zicke auf nassen Straßen

Erstellt von jag1991, 07.07.2010, 09:33 Uhr · 66 Antworten · 6.403 Aufrufe

  1. Lisbeth Gast

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    #21
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Beschreibung so lese, denk ich immer mehr, dass das weniger mit ABS oder Nicht-ABS zu tun hatte, als einfach mit "Saublöd gelaufen"
    wenn an der Stelle einfach der Asphalt glatt ist und/oder 3 Tropfen Diesel die Fahrbahn verschmierten bist beim sanften Bremsen einfach am A....
    hinzu kommt eine mangelnde Rückmeldung vom telegeleverten Vorderrad.

    Erfahrung hast du auch genug, also schei. drauf und versuch es das nächste Mal besser zu machen.

    Tiger
    seh ich genauso. ich hab auch tourance exp und dank aufmerksamkeit und sicher auch glück, bin ich noch nie allzu schlimm ins rutschen gekommen. inzwischen fahr ich bei nässe genauso fröhlich um die ecken wie sonst. höchstens ein bisschen verhaltener ich fürchte nur nasses kopfsteinpflaster. hab heidenrespekt davor. das soll nicht heißen, dass ich so toll fahre (obwohl meiner sicher länger ist als deiner ), sondern dass der reifen klasse ist.
    und wenn die dose nach dir genauso anhalte-probleme hatte, dann war das ganz klar ein fall für "blöd gelaufen". auf zwei rädern schmeißt es einen halt gleich.

    und wenn sie liest, dass du sie zicke schimpfst, brauchst du dich nicht wundern, wenn sie zickt.

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    #22
    @ Lisbeth

    Zicke.... ja, ja schon gut. Bitte nicht so laut, sie steht vor dem offenen Bürofenster und hat den Schnabel vor lauter Neugier schon ganz lang gemacht.
    "Ärger" ist schon runter geschluckt (fällt halt wieder unter: "ist so") und den Tipp von Hechlingen werd ich mir zu Herzen nehmen (oder aber in meiner Nähe eine Schottergrube suchen und Cowboy zu spielen versuchen).

    Danke fürs Aufmuntern

    Bernhard

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    #23
    häh, Du hast ein tierisch rutschiges Stück Straße erwischt und es hat Dich aufs Maul gehaut. Weiter? Abbutze, weiter machen, aber keine Gedanken. Wenn Du das in Zukunft ausschließen möchtest, darfst Du nur bei Trockenheit fahren. Das Risko ist immer da

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    #24
    Gebe dir vollinhaltlich recht Herr Schlonz.

    War beim Bergsteigen ja auch nicht anders. Ausgerutscht, ins Seil gefallen, an der Wand geschrammt, abgeputzt und weiter geklettert.
    Nein, das mit dem Trockenfahren geht nicht, denn sonst kommt man (klimawechselbedingt) ja nirgends mehr hin! Und was gibt es schöneres als in einer nassen Kurve an die bisherigen Rutscher zu denken.

    Weiterklettern ist vielleicht das Gleiche wie Weiterfahren (mit dem 2Rad).

  5. TomTom-Biker Gast

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    #25
    Hallo Bernhard,

    ein Sicherheitstraining zum Üben ist sicherlich nie verkehrt. Und in Deinem Fall sollte das schon auf Asphalt sein und nicht in Hechlingen. Das sind zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe.

    Nur beim Sicherheitstraining wird man je nach Sicherheitsdenken des Instruktors Dich möglichersweise auf nassem Belag nicht oder nur sehr sachte bremsen lassen. Ich hatte bislang drei Trainings hinter mir und bei zwei davon durften die ohne ABS im Nassen zuschauen. Mit ABS geht dann die Post ab, beim ADAC-Perfektionstraining so schnell wie Du magst, allerdings mit ABS. Außer einem bißchen schwänzeln auf der Hinterhand, bleibt die Q sicher in der Spur und das auch bei höheren Geschwindigkeit. Voraussetzung: Kopf hoch, lenker gerade und natürlich ABS. Ich habe es bis knapp 80 km/h probiert, das hat mir zu Testen gereicht. Null Problemo.

    Ich möchte das ABS nicht mehr missen. Mein vorausgegangenes Motorrad war ohne und die Fahrerei im Nassen gestaltete sich jedesmal zu einem Eiertanz.

    Ungeachtet ob nun mit oder ohne ABS ist die Haftung im Nassen am Vorderrad wider Erwarten recht hoch. Wenn es naß ist teste ich das beim Fahren gelegentlich und bin jedesmal erstaunt darüber was dabei alles noch geht, ohne daß ich irgendwelche Regelimpulse höre oder spüre. Die merke ich erst dann, wenn ich die Bremse richtig reinhaue (alte Bremse mit BKV). Meist ist es jedoch mehr im Kopf glatt als auf der Straße.

    Man kann auch ohne ABS mit Q gut bremsen (selbst ausprobiert). Nur das gestaltet sich nicht ganz so leicht, da die Haftung sehr hoch, der Grenzbereich zwischen Haftung und Wegschmieren jedoch sehr klein ist. Und wenn die Q mal kippt, dann kippt sie unweigerlich. Und bei blockierendem Vorderrad den richtigen Zeitpunkt zu finden die Bremse wieder zu lösen ist eine Kunst, die ich mir, zumindest in Notsituationen, nicht zutraue.

    Ich halte ein gutes Sicherheitstraining (ich habe schon solche und solche erlebt) für mehr als zweckmäßig, da dieses auch die richtige Blickführung beim Bremsen und die Haltung auf dem Motorrad vermittelt, die genauso wie das Bremsen an sich für das sichere Bremsen unumgänglich sind.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    #26
    ich habe das Gefühl, dass so mancher nicht gelesen hat, was der TE schrieb. Auch ein Auto ist gerutscht wie auf Eis. Da machste garnix und wenn Du 3 Mal in Hechlingen und 5 Mal beim ADAC trainiert hast. Abbuzze, weiterfahren

  7. Registriert seit
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    #27
    Blöd gelaufen. Mit den Metzeler Reifen liegst du schon mal nicht schlecht bei nasser Strasse, jedenfalls besser als einige andere Marken

    Aber an einer Kreuzung schwappt Kühlflüssigkeit und Öl aus den Motorabdeckungen in die Teerlöcher und Asphaltritzen. Und beim ersten Regen nach längerer Zeit schwimmt das Zeugs erst mal nach oben und trifft auf unbedarfte Mopedfahrer und schlingernde Autos. Nach ein paar Minuten und nem Liter Regenwasser später ist das Zeugs im Kanal und die Strasse wieder normal griffig. Blödes Zeitfenster, aber jetzt kennst du das.

    Gute Besserung für Mensch und Q.

  8. TomTom-Biker Gast

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    #28
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    ich habe das Gefühl, dass so mancher nicht gelesen hat, was der TE schrieb. Auch ein Auto ist gerutscht wie auf Eis. Da machste garnix und wenn Du 3 Mal in Hechlingen und 5 Mal beim ADAC trainiert hast. Abbuzze, weiterfahren
    Das was TE geschrieben hat kann man durchaus auch anders interpretieren:

    "... hab ich dann mit zwei Fingern kurz mal die Vorderbremse betätigt (sicher zu kräftig) und bevor ich die Bremse noch lösen konnte lag ich schon auf der Seite..."

    Was bedeutet in dem Falle kurz? In konkreten Fall war das auf jeden Fall schon lange genug, um bei vermutlich blockiertem Rad schon instabil zu werden und die Fuhre umzuwerfen. Und warum überhaupt nur kurz betätigt und dabei vermutlich zu fest, obwohl er doch nur gerollt ist? Mal austesten wie glatt es ist?

    Und ein Auto das mit blockierenden Rädern über die Haltelinie rutscht ist ja auch nix neues und noch lange kein Indiz dafür, daß es glatt wie auf Eis ist. Schon mal auf Eis gebremst? Spät und kräftig bremsen führt zum gleichen Resultat. Und warum sollte es glatt wie auf Eis sein, wegen ein paar möglicher Öltropfen. Die machen überhaupt nix, wenn links und rechts der Tropfen noch genügend unbelasteter Asphalt vorhanden ist. Es war ja wohl kein größerer Ölfleck oder eine Öllache vorhanden, oder?

    Ne, ne dieser Umfaller hat andere Gründe gehabt. Und für sowas hilft ein Training sehr gut. Und Du hast recht je mehr umso besser. Aber nicht in Hechlingen.

    Und abbuzze und weiterfahren hilft da auch nix. denn irgendwann ist der Lack ab und da gibts dann nix mehr zum abbuzze.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
    31.07.2006
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    #29
    oh, ein user mit Glaskugel, toll! Wie spielen wir denn heute abend? Ich muss noch wetten

  10. Registriert seit
    12.07.2006
    Beiträge
    101

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    #30
    Hi Thomas,

    Kann Dir einfach nicht recht geben. Natürlich ist Strasse und Gelände etwas komplett anderes. Aber das Feingefühl wann ein Rad anfängt zu blockieren kann man auf Schotter relativ einfach und auch bei niedrigen Geschwindigkeiten üben und sich langsam immer weiter nach oben tasten. Das was Du im Gelände lernst gibt der auf der Strasse sehr viel Sicherheit und Gefühl für das Motorrad und seine Bewegungen. Was glaubst Du warum die guten Rennfahren immer wieder im Gelände fahren. Der Popometer muß auch immer wieder eingefahren und trainiert werden.
    Jan


 
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