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KTM 1090 Adventure und 1290 Super Adventure 2017

Erstellt von Toef, 09.10.2016, 11:49 Uhr · 42 Antworten · 4.265 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Wir hatten unser Aha-Erlebnis vor ca. 2 Wochen.
    Zum Nachdenken für all die, die immer nur an der Qualität der BMW rumnörgeln

    Der defekt hat uns das Wochenende ziemlich versaut.

    Jetzt kann ich schlecht beurteilen, ob der defekt symptomatisch für das Modell ist -es war zumindest nicht der erste Typ mit dem Fehler- und ja, wir sind auch schon mal mit einer defekten GS liegen geblieben (die damals leidige Problematik mit der Benzinpumpenelektronik und Regen). Es ist jedoch festzuhalten, daß der Schaden durch BMW ohne Zaudern und Zögern zu Null Kosten, auch außerhalb der Garantie und nach 40000 km, behoben wurde. Wie sich der Hersteller nun im Falle des 27 Monate alten Motorrads mit noch nicht mal 10000 km anstellen wird, steht derzeit noch nicht endgültig fest. Noch wird über die Kostenübernahme auf Kulanzbasis verhandelt. Die Reparaturkosten belaufen sich auf 400 - 450 Euro. In Anbetracht der Laufleistung und des Alters des Motorrads und des aufgetretenen bekannten Fehlers (Kipphebelproblematik) überhaupt über Kulanz zu verhandeln, ist schon ein ziemlich starkes Stück.

    Wenn im LC4-Forum von eingefleischten KTM-fahren so Sprüche zu hören sind wie (auszugsweise):

    "Ready to repair"

    oder

    "Mit meinem Motorrad sorge ich für volle Werkstätten"

    ist das für mich Grund genug kritisch zu sein und mal zu hinterfragen.

    Ich weiß, auch im BMW-Forum gibt es viele BMW-Fahrer, die über den einen oder anderen Fehler oder empfundene Qualitätsmangel enttäuscht sind. Ich habe bislang aber selten gehört (oder auch nie), daß nicht zumindest ein Teil der Kosten, auch bei älteren Maschinen, von BMW übernommen wurden. Dieses verhalten scheint BMW doch gewaltig von anderen Anbietern zu unterscheiden. Und zu recht kann man das auch verlangen, bei einem Motorrad das tatsächlich mal viel Geld gekostet hat. Um hier auch mal über hohe Preise zu sprechen.

    Da braucht man keine blau-weiße-Brille, um bei den selbst gemachten Erfahrungen und bei den Schilderungen und Berichten, auch außerhalb des BMW-Lagers, mehr Vertrauen zu blau-weiß als zu orange zu erlangen.

    Die Tatsache, daß KTM das Sponsoring für "Long Way Round" ablehnte, mit der Befürchtung, daß die Reise bei der gewählten Route scheitern könnte, spricht doch eigentlich schon Bände. Ich frage mich allen Ernstes warum? Wenn der Hersteller seinen eigenen Produkten schon nicht traut, die auch durchaus handverlesen hätten sein können, das spricht doch Bände.

    Um mich nicht falsch zu verstehen, mir gefallen die KTMs auch ausgesprochen gut und ich hatte auch das Vergnügen für ein paar Stunden die 690R fahren zu dürfen. Ich bin allerdings nicht bereit auf Reisen nicht kalkulierbare Risiken aufgrund von Defekten einzugehen, die bekannt sind und dann irgendwo rumzustehen und nicht mehr weiterzukommen. Und anschließend dann über Kostenübernahmen zu diskutieren. Das war einer der Gründe mich für die GS zu entscheiden, was ich natürlich im Vorherrein auch nicht wußte sonder nur vermuten konnte oder gehofft habe. Bis auf die genannte Benzinpumpenproblematik an unserer zweiten Maschine hat sich dieser Entschluß bis dato auch bestätigt. Ich hatte bei meiner über 90000 km gelaufenen GS bisher überhaupt keine Probleme. Noch nicht mal ein Batterieproblem. Die ist tatsächlich "Ready to Adventure". Nicht "Ready to Race", dafür wäre sie tatsächlich das falsche Motorrad.

    Gruß Tom

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    #32
    Dieses verhalten scheint BMW doch gewaltig von anderen Anbietern zu unterscheiden.

    Das lernt man (ich) erst zu schätzen, wenn man mal einiges an anderen Produkte probiert hat und dann damit (Schadensfall) konfrontiert wird.

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    #33
    Bei mir scheitert die 1090er KTM an Kette und am Motor. Ich werde mit der Charakteristik des V2 nicht warm.

    gesendet vom Schmartfon

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    #34
    Dann solltest du auch lieber beim Boxer mit Kardan bleiben, ist halt nix für Jedermann

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    #35
    Kette könnte ich grad noch verschmerzen, aber dann den Reihen 2 der AT

    gesendet vom Schmartfon

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    #36
    Sicher auch kein schlechter Motor, mit seinem Hubzapfenversatz imitiert er ja nen V2

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    #37
    Meine 690 Enduro ist auf den ersten 219 KM 2-mal liegen geblieben. Einmal war es die Benzinleitung und beim zweiten Mal ist die Benzinpumpe kaputt gewesen. Die Maschine wurde jedesmal ohne Diskussionen repariert. Von daher scheint es zumindest mit der Garantie gut zu funktionieren. Auf den folgenden 4.200Km hat die Kati eine Menge Spaß gemacht. Der Sound und die Handlichkeit sind ziemlich geil. Obwohl mir die Kipphebelproblematik bekannt ist werde ich mich nicht von ihr trennen, denn sie ist tatsächlich Alternativlos. Eine WR250 mag im Gelände super sein, aber auf der Strasse zieht das Teil nichts weg.
    Und zu BMW: Die 2013er GS eines Club-Kollegen hat bei knapp 40000Km auch ein kapitaler Motorschaden ereilt. Der wird zwar von BMW ersetzt, aber das wäre auf einer größeren Reise auch kein Trost. Wenn ich maximale Zuverlässigkeit suchte, würde ich wohl zur True Adventure greifen.

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    #38
    Moin,

    ich bin letztes Jahr im Mai von meiner 1150 GSA auf die KTM 1190 T umgestiegen und habe seitdem knapp 20.000 äußerst unterhaltsame und spassige Kilometer abgespult .

    Ist zwar gut und schön, dass in diesem Tread immer mal wieder auf die Eintöpfe zurückgegriffen wird, die 1090/1290er @ sind aber mit dem LC8 (V2) ausgerüstet, das ist noch ne andere Nummer...

    Mal kurz zu den Inspektionskosten:
    1000er: Keine Ahnung, Moped hatte schon 2.000km bei Kauf
    Jahresinspektion bei 7.500km (Ölwechsel selbst gemacht) incl. Teile ca. 180,-
    15.000er: (Ölwechsel, Luftfilter selbst gemacht) incl. Teile ca. 265€ incl. aller EMPFOHLENEN Arbeiten!
    Also wenn ich nachher im Mittel bei ca. 250-300€ jährlich lande, würde ich nicht unbedingt von "teuer" reden...

    Probleme bisher: Pendelneigung ab 220 km/h, Blinker HR Wassereinbruch.
    Da ich bzgl. Pendeln mehrfach beim Händler war, hat mir KTM nen kompletten Satz Reifen (nach Wahl)
    spendiert. Die Fuhre lag aber schon nach dem Abarbeiten der "Pendelliste" auch noch mit den alten Reifen stabil auf der Bahn.
    Auch mit Koffern noch locker 220km/h möglich (nur mal zu Testzwecken ausprobiert).

    Während der Werkstattaufenthalte konnte ich mir immer was aus dem KTM Regal aussuchen, z. B. die 1050er und
    1290 SA. Die 1050er war mir zu knapp von der Leistung her und die SA war mir zu Fett (und das sagt einer,
    der vier Jahre 1150GSA gefahren ist ).
    Vom Durchzug her konnte ich der 1290er auch nichts abgewinnen, da meine 1190er hinten 3 Zähne mehr hat.

    Allerdings hat mir das Fahrwerk noch besser zugesagt und die Spielereien wie Kurvenlicht und Tempomat
    haben mir gefallen.

    Der/die großen V2 Motoren haben mich umgehauen, die machen einfach nur brutal Laune!
    Und nach den selben modifikationen wie bei der GSA (Sitzbank, Lenkererhöhung, Fußratsen usw.)
    ist so ne KTM nicht weniger bequem als eine BMW.
    An die Arbeit am Lenker gewöhnt man sich auch wieder !

    Das neue Design der Scheinwerfer ist zwar nicht unbedingt meins, man wird sich aber dran gewöhnen oder
    es gibt schnell schicke Designelemente als Zubehör.
    Dementsprechend wird die neue 1290 S in schwarz im nächsten Jahr bei mir wohnen .
    Die Anbauteile der 1190er sollen auch an die 1290er passen, auch nicht schlecht!

    Grüsse

    arhar

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    #39
    Zitat Zitat von nERDANZIEHUNG Beitrag anzeigen
    Kette könnte ich grad noch verschmerzen, aber dann den Reihen 2 der AT

    gesendet vom Schmartfon
    Also mich hat damals besonders der Motor angejuckt, der ist einfach der Hammer, schon in der gedrosselten Variante!

    Und Kettenschlagen gehört nun wirklich der Vergangenheit an!

    Nur der warme Poppes nervt etwas.....

  10. Registriert seit
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    #40
    Fahr die 1190T doch mal 100.000km, damit man wirklich mal einen Eindruck von der Zuverlässigkeit bekommt...


 
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