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"Motorrad"-Dauertest - Fehler gefunden

Erstellt von sampleman, 24.09.2014, 23:25 Uhr · 64 Antworten · 10.151 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Aber auf jeden oder offen zugibt zufrieden zu sein kommen drei andere die lang und breit erklären, warum das gar nicht sein darf und kann.
    Beweise? Wer hier hat versucht dir deine Zufriedenheit auszureden oder in anderer Form Gefühle zu beeinflussen?


    Es macht übrigens keinen Sinn ein angesprochenes Problem mit den Worten "Ich habe das aber nicht und Tausende andere auch nicht, also ist doch alles okay." tot zu reden.
    Du machst ergo genau das selbst was du anderen hier vorwirfst (....etwas darf und kann nicht sein...).


    Zitat Zitat von boxerdriver Beitrag anzeigen
    Letzendlich sprechen die stets steigenden Verkaufszahlen für sich. Über zwei Jahrzehnte .
    Und das ist ist repräsentativ .

    Boxerdriver

    Das ist richtig. Heißt aber nicht dass der Hersteller deswegen 100% fehlerfreie Ware ausliefert.

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    #52
    Zitat Zitat von gsisbest Beitrag anzeigen
    Also ich verstehe das ganze Gemeckere um die GS LC nicht. Meine 2014-er steht kurz vor 10.000 km und hat GAR KEINE Mängel!
    Just for the record: Hier geht es (zumindest mir) nicht darum, ob die LC gut oder schlecht ist, sondern um die innere Logik des "Motorrad"-Dauertest-Berechnungsverfahrens, die sich mir nicht erschließt.

    Sampleman

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    #53
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Just for the record: Hier geht es (zumindest mir) nicht darum, ob die LC gut oder schlecht ist, sondern um die innere Logik des "Motorrad"-Dauertest-Berechnungsverfahrens, die sich mir nicht erschließt.

    Sampleman
    Sie ist ist ja auch nicht schlecht, nur unzuverlässig weil diverse Teile sehr anfällig sind.
    Wäre sie zuverlässiger, dann würde sie ob ihrer grundlegenden Qualitäten mindestens unter den Top 3 rangieren weil sowohl die Fahrleistungen mehr als ausreichend als auch das Einsatzspektrum überragend ist.
    So reicht es halt nicht mehr als zu Platz 18 - der m.M.n. berechtigt ist.
    Ein Test nach Punkten ist immer so eine Sache, man muss nachsehen wie die Punktevergabe zustande kam.
    Ist jemandem (so wie mir) die Zuverlässigkeit wichtiger als den Leuten der Zeitschrift (oder anderen Besitzern/Käufern), dann ist das Gesamtergebnis hinfällig.
    Andere machen es nicht an einer einzigen (getesteten) Maschine fest sondern an der Summe der abgesetzten Einheiten.
    Neben der der Motorrad wurde, speziell in niederländischen Foren von ca. 1 Dutzend Bikes berichtet bei denen der Motor getauscht wurde. Die "Dunkelziffer" dürfte um ein vielfaches höher liegen, vermutlich jedoch <1%. Kapitale Schäden sind also (noch) relativ gering, zumal hier BMW wohl kaum ihre Kundschaft während der Gewährleistungsfrist im Regen hat stehen lässt.
    Allerdings ist die allgemeine Mängelliste äußerst umfänglich. Insbesondere Dinge wie defekte Lenkerschalter die eine Weiterfahrt unmöglich machen sind ärgerliche Vorkommnisse, die bei einem Krad in dieser Preisklasse nicht so häufig vorkommen sollten.
    Vor diesem Hintergrund geht für mich der 18. Platz absolut in Ordnung - sofern man die Schnittmenge als Basis nimmt.

    Wie gut. bzw. schlecht die LC wirklich ist, wird wohl erst klar wenn man sich den 2. Platz der von Tiger erwähnten NC 700 vor Augen hält. Bedenkt man, dass es sich bei der Honda um ein eigentlich recht schnödes Touring-Bike handelt das nicht einmal die Hälfte einer LC kostet, dann stellt sich zumindest mir die Frage was den hohen Preis einer BMW rechtfertigt. Abgesehen vom Prestige einer LC und ihrer begrenzten Offroad-Eigenschaften bleiben hier nur noch bessere Fahrleistungen und ein größerer Komfort übrig.

    Dennoch sind es 2 Bikes die nicht grundlegend miteinander vergleichbar sind. Motorrad tut es dennoch in Form einer Punkte-Rangliste. Eigentlich totaler Quatsch, denn niemand kauft sich einen langweiligen, wenngleich zuverlässigen, Allrounder von Honda obwohl er eigentlich eine BMW Reiseenduro haben möchte. Daran ändert auch ein 2. Platz nichts, selbst wenn er mehr als berechtig erscheint.

    Eine Punkteliste ist nur etwas für spitze Rechner die sämtliche Emotionen außen vor lassen und sich aufgrund reiner Vernunftentscheidung zum Kauf entschließen. Hier kackt die LC in der momentanen Form regelrecht ab wenn man die Ausfallwahrscheinlichkeit diverser Bauteile relativ (hoch) gewichtet.
    Ich denke aber dass Motorrad hier eine gute Berechnungsgrundlage hat, denn der erlittene Motorschaden ist nicht alltäglich und somit auch nicht stellvertretend für alle LC´s zu werten. Diese eine hat den Hersteller BMW dort einsortiert wo ich ihn momentan auch sehe. Zwar mit netten Innovationen unterwegs aber viiiiiel zu nachlässig was die Fertigungstiefe und allgemeine Qualität anbelangt. Hauptgrund ist m.M.n. der Sparzwang.
    Sie sollten die MÜ/TÜ der LC 1000,-€ teurer machen damit die Qualität passt, das verkraftet die Masse der Kunden locker, dafür wäre sie zuverlässiger.
    Wenn Motorrad diese dann in 2 Jahren zum Test bestellt, landet sie auch garantiert dort wo sie die Besitzer sehen möchten, nämlich unter den Top 5, eher den Top 3. Passt die Qualität, dann ist auch die Berechnungsgrundlage für Pannen und außerordentliche Werkstattaufenthalte kein sooo großes Thema mehr und man muss sich nicht über Nickeligkeiten Gedanken machen.

  4. Registriert seit
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    #54
    Schon mal verglichen wo Honda und wo BMW in der Tabelle mit ihren Motorrädern steht!
    und anschießend dann mal die Preise vergleichen, über Rabatte will ich garnicht erst reden. Als BMW Chef würde ich mir Gedanken machen.

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    #55
    Die Gleichung "teurer = zuverlässiger" geht eben nicht auf. Ein Lamborghini erfordert mit großer Wahrscheinlichkeit auch mehr Wartungs- und Reparaturaufwand als ein Toyota Yaris. Und wenn man vom Motorschaden der LC absieht, dann hat sie sich eigentlich auch nicht soo schlecht geschlagen. Sie hatte ein Kupplungsproblem, hohen Belagverschleiß und Stress an den Schaltern. Die NC700s mit der GS zu vergleichen ist müßig. Sie kostet zwar nur die Hälfte, bietet aber auch nur die Hälfte. Halb so viel Hubraum, halb so viel Drehmoment, halb so viel PS. Für den Kauf einer NC700 sprechen nur zwei Gründe: 1. man hat nur einen A2 und darf nicht mehr PS fahren und 2. man sucht was Zuverlässiges für jeden Tag. Wenn sie 2. nicht ohne wenn und aber einlösen könnte, dann wäre die NC700 fehl am Platz.

    Sampleman

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    #56
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Die Gleichung "teurer = zuverlässiger" geht eben nicht auf.
    genau so ist es.
    Die Tabelle zeigt doch mit einer Honda CBR 600 F, einer Honda NC 700 S einer Yamaha Diversion 600, einer Suzuki Bandit 1250 und einer Gladius unter den ersten 7 Plätzen eindeutig, dass zuverlässige Dauerhaltbarkeit KEINE Frage des Einstandspreises ist.

    Die Honda NC 700 auf dem 2 Platz kostete ein wenig mehr als 1 Drittel einer GS, nämlich 5500€ mit ABS. Die Tabelle zeigt eindrucksvoll, dass man für wenig Geld, zwar wenig technische Finessen, aber eben zuverlässige Motorräder erhalten kann.
    Was bei der GS den Aufpreis ausmacht sind die technischen Finessen und die Fahrleistungen. Zuverlässigkeit ab Stand erhält man mit einem Einstandspreis von 14500€ jedenfalls nicht automatisch.

    Die NC 700 jetzt auf "halben Spaß" einer GS zu reduzieren, wird dem Konzept nicht gerecht. Es sollte ein günstiges, leicht zu fahrendes Einsteigermoped werden, das hat Honda geschafft und obendrein noch bewiesen, dass sie tolle Dauerläuferqualitäten besitzt.

  7. Registriert seit
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    #57
    Um mal wieder auf das Thema dieses Threads zurückzukommen: Kann mir jemand erklären, wieso die billige, robuste und genügsame NC700 in dieser Disziplin schlechter abschneidet als beide GSen ?

    Sampleman

  8. Registriert seit
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    #58
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Um mal wieder auf das Thema dieses Threads zurückzukommen: Kann mir jemand erklären, wieso die billige, robuste und genügsame NC700 in dieser Disziplin schlechter abschneidet als beide GSen ?

    Sampleman
    Du meinst die Unterhaltskosten?

    Na weil die Japaner bezüglich Arbeitslohn nicht billiger sind als BMW, dafür aber bei den Ersatzteilpreisen total unverschämt.
    Unverschämt weil BMW schon eine Apotheke ist, die Kameraden aus Fernost aber immer noch eine gehörige Schippe drauflegen.
    Dort sind weder Motoren-, Fahrgestell-, Sturz- noch Verschleißteile günstig.
    Dabei macht es noch nicht mal einen Unterschied ob es sich um eine GS500E oder Fireblade handelt. Eine RR kann man, nachdem man sie in eine Leitplanke gesemmelt hat, günstiger wiederaufbauen als jeden vergleichbaren Nippon-Supersportler.
    Das ist mit ein Grund warum ich eine Enduro von KTM fahre und keine Suzi, Yamaha o.ä. Spätestens nach dem 3. Sturz hat sich hier der etwas höhere Anschaffungspreis einer KTM mehr als bezahlt gemacht. Nachdem Abflüge an der Tagesordnung sind (oder zumindest zeitlich in einem absehbaren Rahmen liegen) gibt es für mich in diesem Segment keinen vernünftigen Grund um zu anderen Herstellern zu greifen.
    Bei Tourenbikes sieht es etwas anderes aus. Wer hier günstig, schmerzfrei und dennoch zügig unterwegs sein will, der wird vermutlich (zurecht) zu einer 12er Bandit oder vergleichbarem greifen. Vor allem dann, wenn die jährliche km-Leistung </=3000 km beträgt. Stürze sind hier selten und nach Ablauf der Garantie die penible Einhaltung der Wartungsintervalle nicht mehr so wichtig.
    Es gibt viele Leute die bei fälligen TÜV das Moped zum Service geben und in diesen 2 Jahren nicht mehr als 1000 km gefahren sind.
    Simpel konstruierte Japaner kann man in die Ecke stellen und 1 Jahr lang nicht anschauen, die laufen trotzdem wenn man den Schlüssel herumdreht und aufs Knöpfchen drückt. Der Anlasser einer Kuh macht nach dieser Standzeit keinen Mucks, was das ABS samt BKV dazu sagt möchte ich erst gar nicht wissen.

    Folgekosten aufgrund des ganzen Schnickschnacks einer großen BMW rechnet Motorrad ebenfalls nicht in die Unterhaltskosten mit ein, schlicht weil sie während der kurzen Haltedauer gar nicht oder nur kaum auftreten, falls doch dann übernimmt diese meist BMW. Auch so ein Thema das viele Käufer bei der Anschaffung nicht bedenken. Man muss schon ziemlich blauäugig sein zu denken eine dicke BMW wäre günstiger zu halten als eine kleine KaHoYaSu. Bei einem ähnlich großen und (voll)ausgestatteten Bike dreht es sich jedoch eher um bzw. die Kosten halten sich in etwa die Waage.

  9. Registriert seit
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    #59
    Was habe ich völlig falsch verstanden?
    Warum kann ein teures Motorrad nicht so zuverlässig sein wie ein billiges, das würde ja auch bedeuten das ein teures Auto z.B. 5.BMW, E-Klasse Mercedes oder Audi unzuverlässiger ist als z.b. ein Fiat Panda der nur 1/4 kostet?

  10. Registriert seit
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    #60
    ist doch ganz einfach, je einfacher bzw. je ausgereifter die Technik, desto zuverlässiger ist ein Fahrzeug. Wenn alle 2 Jahre ein Modell mit neuen Gimmicks oder Technik kommt, dann kommt es nur schwerlich aus der Beta-Testphase raus.
    Zuverlässigkeit macht in der Regel die nur gering vorhandenen kleinen Mängel aus, dass das Teil immer anspringt und man auch trotz eines Fehlers damit mobil ist und nicht liegenbleibt oder häufig Werkstattaufenthalte ausser der Reihe hat. Und da ist die wahrscheinlichkeit bei einer Vollgestopften Kiste, egal ob Mopped oder PKW einfach höher als bei einem einfachen "Brot und Butter" Untersatz.
    Das juckt den Neukäufer, welcher nach 2-3 Jahren wieder was anderes anschaft meist wenig, wenigstens finanziell. Den möglichen Ärger und Kosten hat man dann später oder der Nachbesitzer. Und das erfasst keine der Testauswertungen, kann sie auch nicht. Sowas muß man sich schon selbst zusammen denken können.
    Da kaum einer solche Fahrleistungen von 50tkm im Rahmen der normalen Garantiezeit abspult, sollten Schäden welche jenseits von einer sagen wir mal fiktiven Durschnittsfahrleistung von 8-12tkm auftreten und dann ausserhalb der Garantiezeit liegen, auch bei der Wertung der Kosten gewichtet mit einfliessen.


 
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