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Strafmandat aus Österreich

Erstellt von confidence, 25.01.2010, 17:36 Uhr · 50 Antworten · 5.309 Aufrufe

  1. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard Strafmandat aus Österreich

    #1
    Ich habe heute eine " Strafverfügung " wegen Geschwindigkeitsüberschreitung
    vom Bezirkshauptmann aus Bludenz bekommen. Tattag war der 6.7.2009 -
    Eingang der Verfügung 25.1.2010 !
    Weiß jemand , wie lang die Verjährungsfrist in Östereich für solcherlei Delikte ist ??
    H.P.

  2. Registriert seit
    23.05.2008
    Beiträge
    789

    Standard

    #2
    Hi confidence,

    schau doch mal unter dem Link nach.
    http://forum.jurathek.de/showthread.php?t=51459


    Die Verfolgungsverjährung beträgt in Österreich gem. § 31 Abs. 2 VStG bei Verkehrsübertretungen in der Regel 6 Monate.
    Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Österreich verjährungsunterbrechende Verfolgungshandlungen durch die Verfolgungsbehörden. Absolute Verjährung tritt 3 Jahre nach der Tat ein.

    Ich würde es bezahlen, da ich von Östereich nur 14km weg wohne.

    Gruß

    Franz

  3. Nero8 Gast

    Standard

    #3
    Wie sagt Ampertiger immer so schön in dieser Situation:

    Sei ein Mann und stehe zu Deinem Mist.

    Gruß von jemanden welcher nur 4 km von A entfernt wohnt.

  4. Registriert seit
    14.11.2008
    Beiträge
    471

    Frage Und...

    #4
    wenn du nicht zahlst, solltest du einige Zeit Österreich meiden. Solltest du dort angetroffen werden, mußt du auch zahlen. Und es wird noch ein wenig teurer, da ja zuvor Kosten angefallen sind.

    Wenn ich mich recht erinnere, kann das Bußgeld aber auch in Deutschland eingetrieben werden. Glaube, da gibt es ein bilaterales Abkommen. Kann auch nur die Jurathek empfehlen.

    Ich gehe davon aus, du hast mittlerweile den Thread in der Jurathek nachgelesen. Hier ein Auzug von "Faust":

    "Vor den Folgen eines in Österreich begangenen Verstoßes ist man in D nicht sicher. Zwischen D und A gibt es ein Gegenseitigkeitsabkommen, nach dem der jeweils andere Staat bei der Vollstreckung einer Geldbuße Rechtshilfe leistet. Wenn die Geldbuße nach österreichischem Recht rechtskräftig wurde, wird es auch in D vollstreckt werden können (Verfolgungsverjährung: 6 Monate, Vollstreckugnsverjährung 3 Jahre).

    Wenn Sie vermeiden wollen, dass irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Haustüre steht oder Sie bei einer erneuten Einreise/Durchreise in A festgehalten werden, sollten Sie bezahlen - und gut ist!"

    Schließe mich den Ausführungen an.

  5. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #5
    Sachlage : Das Motorrad ist auf den Namen meiner Frau zugelassen.
    Sie hat auf eine Anonymverfügung mitgeteilt,daß ihr Ehemann das Fahrzeug für einen 7tägigen Alpenurlaub in Nutzung hatte.Ob er aber gefahren sei ,könne sie nicht definitiv sagen,da sie zu der Zeit auf Mallorca war !
    Heute kommt nun eine Strafverfügung über 78 € mit der Begründung,sie habe den Fahrer nicht benannt !
    Also wie verhält man sich da ? Sie ist definitiv nicht gefahren und ich habe trotz Hinweis von denen nichts gehört !

  6. Registriert seit
    04.09.2009
    Beiträge
    507

    Standard

    #6
    Das hatten wir doch erst.
    Wenn ich richtig verstanden habe wird deine Frau, wenn sie jetzt nicht bezahlt, in Österreich die nächsten 3 Jahre besser nicht mehr kontrolliert. Sonst zahlt sie 78+x €.
    Die deutschen Behörden werden nicht vollstrecken, weil bei uns der Halter zur Angabe des Fahrers nicht verpflichtet ist, bzw. bei nichtangabe nicht belangt werden kann.

    ciao
    Eugen

  7. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #7
    Wir werden jetzt erstmal Einspruch einlegen !
    Sie hat ja ganz klar geschrieben,daß ich ,ihr Ehemann ,das Fahrzeug zu der Zeit hatte . Der Vorwurf ,sie habe keine Angaben gemacht ,stimmt also nicht.
    Mal sehen wie das ausgeht !

  8. Registriert seit
    31.07.2006
    Beiträge
    10.966

    Standard

    #8
    genau, immer schön vor den Folgen des eigenen Handelns drücken

  9. Baumbart Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    genau, immer schön vor den Folgen des eigenen Handelns drücken
    in dem geschilderten Fall ist das ja wohl Mumpitz. Man muss schon ziemlich obrigkeitshörig sein um das zu akzeptieren! Sie hat ausgesagt wer das Mopped hatte und kriegt trotzdem ein Bußgeld? In welchem Jahrhundert leben die Ösels denn? Gibt's da keinen Rechtsrahmen für's Verwaltungshandeln? Staatswillkür allenthalben? DAS kann's ja wohl nicht sein!

  10. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Nero8 Beitrag anzeigen
    Wie sagt Ampertiger immer so schön in dieser Situation:

    Sei ein Mann und stehe zu Deinem Mist.

    Gruß von jemandem der in Bludenz wohnt...


 
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