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Streckensperrungen, selber schuld

Erstellt von adventureba, 30.09.2013, 20:55 Uhr · 105 Antworten · 9.463 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    die Geschwindigkeit ist das eine, die Lautstärke einiger Mopeds und die Anzahl pro Tag das andere.

    Ich verstehe die Einwohner irgendwelcher verschlafenen Schwarzwalddörfer schon wenn die nicht mehr lachen können. Und wenn dann noch die DB-Zahl "optimiert wurde und schon weit vor dem Ortsausgangsschild 150 auf dem Tacho stehen dann kommt das nicht gut an und ist auch nicht notwendig.

    Die Reaktion ist dann im besten Fall halt eine Polizeikontrolle, aber auch Strassensperrungen oder gar illegale Manipulationen der Strassen.

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    #12
    wobei auch hier: Vorsicht mit den Aussagen.

    Wir haben hier eine Strecke, wo alle "Alteingesessenen" sagen: ist doch ok, nicht schlimmer wie es immer war. Das Problem dort sind die neu zugezogenen! Und wenn da noch so ein Sesselfurzer dabei ist, der meint Einfluss in der Gemeinde zu haben, dann ist das mit der Sperrung nicht mehr weit.
    In Köln klagen Bürger gegen Fluglärm, die sich günstig ein Haus in der Einflugschneise gebaut haben. Muß schon sehr überraschend sein, wenn dann plötzlich so ein Teil knapp übers Dach bügelt.
    Nix anderes an manchen Mopedstrecken!

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    #13
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    Wie Tiger schon sagt: Gemeinsam wird ne Lobby draus!

    https://www.facebook.com/groups/560367490674102/
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    #14
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    wobei auch hier: Vorsicht mit den Aussagen.

    Wir haben hier eine Strecke, wo alle "Alteingesessenen" sagen: ist doch ok, nicht schlimmer wie es immer war. Das Problem dort sind die neu zugezogenen! Und wenn da noch so ein Sesselfurzer dabei ist, der meint Einfluss in der Gemeinde zu haben, dann ist das mit der Sperrung nicht mehr weit.
    In Köln klagen Bürger gegen Fluglärm, die sich günstig ein Haus in der Einflugschneise gebaut haben. Muß schon sehr überraschend sein, wenn dann plötzlich so ein Teil knapp übers Dach bügelt.
    Nix anderes an manchen Mopedstrecken!
    So'nen Arxxx hat mein alter Herr in den 70ern hochkant rausgeworfen. Kauft sich eine Hütte im Bereich der (ohnehin seltener genutzten) Anflugschneise der südlichen Landebahn des Flughafens Hannover und rennt keine 4 Wochen danach mit einem Pamphlet des Vereins ggn den Fluglärm herum, um Unterschriften zu sammeln.
    Allerdings braucht's weder Fluglärm, noch Mopedlärm (o. gar viel zu früh krähende Hähne o. gar Kühe, die "Muhen", ... unglaubliches Fehlverhalten der Biester, unglaubliches .... ). In H hat's ein "Zugereister" fertig gebracht, sich im Bereich des Maschsees eine Wohnung zu kaufen, und dann ggn den Lärm des jährlich, seit Jahrzehnten stattfindenden Maschseefests zu klagen. Unverständlicherweise hat der abgehalfterte Professor (für was auch immer) auch noch recht bekommen, mit dem Erfolg, daß um 22.00Uhr Ende mit Livemusik ist und das vorher täglich stattfindende Feuerwerk auf eines am Ende der Veranstaltung beschränkt ist. Aber ähnlich rühmliche Urteile gibt's ja auch ggn. die bereits erwähnten Hähne (die dann erst ab 7.00Uhr krähen dürfen), o. Kühe, denen das "Muhen" außerhalb festgelegter Zeiten per Gerichtsbeschluß untersagt wird. Armes Deutschland! Ich kann zwar Anwohner verstehen, denen die Hutschnur platzt, wenn, entggn. den bereits einschränkenden Regeln weiterhin Lärm bewusst verursacht wird (naheliegend, der Nienstedter Pass im Deister, der immer noch "auf Zeit" zwischen Nienstedt u. Barsinghausen und v.v. befahren wird, trotz vorhandener Geschwindigkeitsbeschränkungen etc. Allerdings könnte da m.M. nach verstärkter Polizeieinsatz helfen. Zu wenig Personal/Möglichkeiten halte ich für eine ganz schlechte Entschuldigung, bringen wir es doch seit Jahrzehnten fertig, eine 24 Stunden Polizeipräsenz vor westasiatischen (osteuropäischen) Veranstaltungplätzen/Kulturvereinen usf. zu stellen.

    Grüße
    Uli

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    #15
    Ich hab's ja nicht weit bis nach Altenberg und Umgebung. Vielleicht kennt der eine oder andere von Euch das Gebiet. Vorletzten Sonntag sind meine Frau und ich mit der Dose dahin, um das Bergische Land anschließend per pedes weiter zu erkunden. Die Anfahrt Richtung 'Schaukurve' durch Blecher war greußlich. Es waren viele Mopeds unterwegs, und leider zu viele davon, die ich auf Hin- und Rückfahrt gesehen habe, könnten m.E für Anwohner Grund genug sein, Motorradfahrer abzulehnen. Und da wird dann nicht mehr unterschieden.
    Wen ich meine:
    Es geht um die Fahrer|nnen, die sich einen Scheixx um Regeln im Strassenverkehr kümmern. Überholverbot, Tempolimits, durchgezogene Linien - völlig egal. Am liebsten alles auf einmal. Die letzten Freigeister... Natürlich kann es durchaus mal 'passieren', dass man bei erlaubten 50 auch mal mit 65/70 km/h unterwegs ist. Bin eben auch kein Heiliger. Na klar. Aber nicht Überholen und reinquetschen, wo man den goodwill anderer oftmals und immer wieder erzwingt. Und damit es auch jeder mitbekommt, fährt man das alles maximal im 2., lieber im 1. Gang, nachdem man sich überzeugt hat, dass der db-eater auf jeden Fall nicht drin ist. Ich halte das für asozial gegenüber Anwohnern und anderen Verkehrsteilnehmern; darüber hinaus höchst unsolidarisch gegenüber der Mehrheit der Motorradfahrer, die dafür mit stramm stehen müssen. Ein paar Kilometer weiter sind auch tolle Kurven, keine Anwohner und legal schon mal 100 km/h zu fahren. Aber nein: Man muß den Anwohnern innerhalb der Ortschaften auf die Nüsse gehen. Null Fingerspitzengefühl.
    24-h-Polizeidauerüberwachung? Die Rennleitung ist doch keine Vereinigung von Babysittern. Überempfindliche Menschen? Schöne Ablenkung auf andere, aber wer möchte schon mit Ohropax im Strassencafe oder Garten sitzen? Weniger Streckensperrungen zur besseren Verteilung der 'Last'? Reine Verdrehung von Ursache und Wirkung.
    'Wir' Motorradfahrer gibt es nicht. Manchen ist es ja schon zuviel, (abseits von 'Motorradballungszentren', da käme man ja nicht mehr zum Kuppeln...) mal die linke Hand zu heben. Mopped am Wegesrand? Och, da kann man ja vorbeiziehen. Der hat ja bestimmt ein handy. Ich gebe zu: Solidarität mit Leuten, die sich wie weiter oben beschrieben verhalten, empfinde ich nicht. Im Gegenteil. Mögen mich einige für einen Spießer halten - ist mir lieber, als mich verbal und/oder fahrtechnisch mit den - sorry - Vollpfosten zu verbünden.
    Noch eines zum Schluß: Ich fahre total gerne Motorrad. Und ich möchte überall mit diesem Verkehrsmittel willkommen sein.

    VG Marco

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    #16
    Zitat Zitat von adventureba Beitrag anzeigen
    hallo zusammen,
    möchte mich mal zu einem immer wiederkehrenden Thema äußern.
    Ich war jetzt am Samstag und Sonntag im Sauerland und im Bergischem Land unterwegs. Super Wetter zum Motorradfahren.
    Am Samstag war eigentlich noch alles in Ordnung aber am Sonntag war es kaum noch zu ertragen. Viele Motorradfahrer unterwegs die sich " normal " verhalten. Aber da sind auch `ne ganze Menge Motorradfahrer unterwegs die es verstehen sich so zu verhalten, das die Autofahrer und nicht nur die, uns Motorradfahrer als Bedrohung ansehen.
    Ich meine Fahrer aller Motorrad-Marken.
    Sie bewegen Ihre Maschinen, allein, zu zweit oder mit vier bis fünf Maschinen, so aggressiv und und gefährlich, auch durch die schmalsten Strassen und engsten Kehren, ganz egal wie dicht der Verkehr gerade ist, das man sich wundert das nichts passiert.
    Wenn bei solchen Aktionen ein Unglück passiert, dann brauch man sich nicht über Streckensperrungen und verstärkte Kontrollen durch die Trachtengruppe nicht wundern.

    Allzeit Gute und Sichere Fahrt

    ich mache es mir mal einfach gaanz einfach:


    Mi
    Mii
    Miii

    was soll der terz, den du hier entfachst?
    maanst, dees wird a bissla besser durch
    den text? verhälst du dich immer normal?
    was ist das , NORMal
    aber so langsam wundert mich hier goar nixx mea.

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    #17
    Feindbilder sind Klasse!Bei uns auf der Alb gibts nur 3 Probleme:"Heckenscheisser"=Kennzeichen ES oder Göbbinger(GP) oder Weublingär(WN),die fahren alle scheisse egal ob mit der Dose oder dem Mopped.Hab letztens eine gemischte Rolatorgruppe selbiger Moppeds mit besagten Kennzeichen im Lautertal getroffen,die hat sogar meine Frau mit dem Kälbchen in der Kurve vernascht!Geil!
    Gruss
    voyager

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    #18
    Zitat Zitat von voyager Beitrag anzeigen
    Feindbilder sind Klasse!Bei uns auf der Alb gibts nur 3 Probleme:"Heckenscheisser"=Kennzeichen ES oder Göbbinger(GP) oder Weublingär(WN),die fahren alle scheisse egal ob mit der Dose oder dem Mopped.Hab letztens eine gemischte Rolatorgruppe selbiger Moppeds mit besagten Kennzeichen im Lautertal getroffen,die hat sogar meine Frau mit dem Kälbchen in der Kurve vernascht!Geil!
    Gruss
    voyager
    War doch höflich, dass die extra anhalten, um deine Frau vorbei zu lassen...
    Spaß beiseite: Wir wissen ja nicht, wie deine Frau fährt. Ich kenne Mädels, die lassen viele Jungs ganz schön alt aussehen. Ich meine jetzt auf/mit dem Motorrad... Wenn du von so einer vernascht (ich meine immer noch motorradmäßig) wirst, sagt das nix über die Qualität der überholten Jungs aus.

    VG Marco

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    ich mache es mir mal einfach gaanz einfach:


    Mi
    Mii
    Miii

    was soll der terz, den du hier entfachst?
    maanst, dees wird a bissla besser durch
    den text? verhälst du dich immer normal?
    was ist das , NORMal
    aber so langsam wundert mich hier goar nixx mea.
    Das ist unglaublich befreiend, wenn man diesen seelischen Ballast mal abwerfen kann...
    Ansonsten kannst du dir die Definition von normal/Normalität in analogen und/oder digitalen Nachschlagewerken mal raussuchen. Wenn du magst.
    Machs dir halt nicht gaanz so einfach.

    VG Marco

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    #19
    Hallö Leute,
    da ich erst seit gut 2 Monaten im Forum und 5 Wochen Mopedfahrer bin, ist dieser Thread zu diesem Thema neu für mich.
    Daher gebe ich mal hier meinen Senf zum Thema ab.

    Meines Erachtens ist die Herangehensweise der Streckensperrungen falsch. Zwar ist das Argument wir Motorradfahrer sind die einzige Fahrzeuggruppe, die gedisst werden, nicht ganz richtig. Auch für LKW´s gibt es zig Verbote. Und wer A sagt muss auch B sagen und z. B. das Sonntagsfahrverbot auf Autobahnen für LKW´s zu streichen bereit sein.
    Es gibt immer Spinner, die sich über Gebote hinwegsetzen und anschließend keine Eier haben, zu den Missetaten zu stehen. Dann wird eben Generalisiert, also Streckensperrungen, um Anwohner zu schützen. Ist so, war so, wird so bleiben.
    Was Kann man also verbessern?
    Man könnte diese neuralgischen Strecken zu Motorrad-Maut-Straßen machen. Jeder der dann Sonntags da drüber biken will zahlt nen 2er. Das Geld kann man dann zur Verbesserung der Wohnverhältnisse der Anwohner nutzen.
    Oder man fährt eben Samstags oder einen anderen Tag.
    Oder wir outen die Bekloppten! Merken uns die Kennzeichen und Motorräder der Lauten und der Raser und petzen per Anzeige.
    Wenn ich mal ne Regel breche (bislang nur per Dose) und erwischt werde, stehe ich dazu und rufe nicht beim Rechtschutz an!
    Da das so nicht alle tun und die meisten Sherrifs der Rennleitung Sonntags auch frei haben wollen, muss man sich was Einfallen lassen.
    Denn die Mittel, die Fahrbahnen einfach nur vergammeln (Sauerland) oder sperren lassen ist auch keine Lösung.

    Eine Protestlobby zu schaffen finde ich sehr gut, da mochte ich wohl mit machen. Habs auch schon angeklickt.

    Jedoch einfach NUR eine Lobby zu gründen und dagegen zu sein, ohne echte Alternativen der Problemlösung anzubieten, ist das Problem nur halb lösen, also gar nicht gelöst, sondern anderen die Sache aufhalsen.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Omega47 Beitrag anzeigen
    Hallö Leute,
    da ich erst seit gut 2 Monaten im Forum und 5 Wochen Mopedfahrer bin, ist dieser Thread zu diesem Thema neu für mich.
    Daher gebe ich mal hier meinen Senf zum Thema ab.

    Meines Erachtens ist die Herangehensweise der Streckensperrungen falsch. Zwar ist das Argument wir Motorradfahrer sind die einzige Fahrzeuggruppe, die gedisst werden, nicht ganz richtig. Auch für LKW´s gibt es zig Verbote. Und wer A sagt muss auch B sagen und z. B. das Sonntagsfahrverbot auf Autobahnen für LKW´s zu streichen bereit sein.
    .
    Okay, Kückenschutz, trotzdem frage ich mich ganz ehrlich, was Du an dem Thema nicht verstehst?

    Streckensperrungen für LKW ist völlig okay. Es muß nicht der letzte Tante-Emma-Laden in Hintertupfingen mit dem 40-Tonner morgens um 3 beliefert werden. Mal abgesehen von den Straßenbelastungen. Und es muß nicht nachts über die Landstraßen abgekürzt werden um Maut zu sparen. Es gibt auch keinen Grund warum Polen, Ukraniner, Weißrussen die A2 auf ihrem Weg nach Rotterdam auch noch am Sonntag vertsopfen sollen.

    Die Schweizer machen ihre Grenzen regelmäßig um 22:00 für LKW zu, von Versorgungsproblemen in der Schweiz hört man aber nichts.

    Maut für Strecken, die ich fahre, die über mein Kfz-Steuern finanziert werden, soweit kommt es noch.

    Ich wohne 1,5km nördlich der Einflugschneise des Flughafen Tegel, die Häuser hier wurden, 50 Jahre vorher gebaut, die Flieger zahlen keine Maut. Auch nicht nach dem sich das Flugaufkommen hier mehr als verdoppelt hat.
    Die Behinderten-Fahrdienste, die sich hier in der Tempo-30-Zone ein Wettrennen mit diversen SkyChef-Lkw, 40-Tonnern der Gärtnerei Beieferung und sonstigen Versorgungsfahrzeugen liefern zahlen auch keine Maut.

    Lärm, gehört nun mal zu einer industrialisierten und mobilen Gesellschaft dazu.

    Eine Lobby zu schaffen finde ich auch gut, aber über Fratzenbuch, nee, laß mal gut sein.


 
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