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Was tun bei Müdigkeit?

Erstellt von Kuhl, 05.10.2011, 21:27 Uhr · 18 Antworten · 2.289 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Der Mesnchliche Körper gewöhnt sich nach einer Woche
    an den Kaffee konsum... Also wertlos geworden..

    Geht mal auf schwarzen Tee aber auch nicht "NUR"

    Schlaft nach der letzten Schicht 3 Stunden und
    vor der Schicht 8 Stunden oder umgekehrt, ausprobieren

    Am BEsten wäre ein Powerschlafe 10-20 Minuten
    entspannt hinsetzen, Schlüsselbund in die gefalteten
    Hände und Kopf hängen lassen, einfach entspannen..
    Bevor ihr in die Tiefschlafphase kommt, entspannen
    die Muskeln und der Schlüsselbund fällt herunter...

    Jetzt kurz an die frische Luft und 1-2 Tassen Kaffee
    dann dürfte es für die restliche Nacht reichen

    NICHT BEIM FAHREN AUSPROBIEREN

  2. Registriert seit
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    #12
    Alle Tipps sind sicher gut gemeint, aber nach 30 Jahren Schichtdienst möchte ich bemerken, dass es DIE Lösung nicht gibt. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.
    Was aber unstrittig ist : maximal hell hilft super über die Nacht und wenn man nachts um 3 Uhr ins Bett geht schläft es sich deutlich besser als morgens zwischen 6 und 7.
    Das Feiermorgenbier schmeckt mir sowohl um 3 wie auch um 7 Uhr

  3. ArmerIrrer Gast

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    #13
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Das Feiermorgenbier schmeckt mir sowohl um 3 wie auch um 7 Uhr
    also das ist mal sowas von wahr...

  4. Registriert seit
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    #14
    Gewöhnung ist nicht:
    Diese Woche arbeiten, nächste Woche Österreich, dann wieder diese blöde Schicht!
    Mennooooooo!


    Die Linke zum Gruß

  5. Registriert seit
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    #15
    hi andy, kündige den job, denn das ist ja nicht auszuhalten

    bewirb dich hier als moderator, die können arbeiten wann immer sie lust und laune haben, andere zur sau machen und auch rausschmeissen

  6. Registriert seit
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    #16
    Als ich noch gefahren bin, waren meine Massnahmen "Fenster auf" fuer frische Luft, laute Mucke und Kaffee. Dazu viele Zigaretten und Pfefferminzdrops. Dann war Tag1 kein Problem, ich bekam Nacht1 auch gut rum, Tag2 war anstrengend aber ok nur Nacht2 hab ich mir dann nie ganz zugetraut. Glaube das laengste was ich mal durchgefahren habe waren 36 Stunden oder so. Da haette auch keiner die Tachoscheibe sehen duerfen (Ist verjaehrt ) Und selbst da meinte mein Chef noch rummucken zu muessen als ihm sagte, das ich meine Leerfahrt nach Hause nun unterbreche, das Trumm abstelle und erstmal 12 Stunden Komapennen mache. Termine, Termine! Son Schiet wuerde ich heute auch nich mehr mitmachen, nee nee. Aber ich war jung...
    Auf wirklich langen Strecken sind wir spaeter zu zweit gefahren. Da war dann Essig mit lauter Mucke, aber man konnte dem anderen ja Bescheid geben das er uebernimmt und selber in die Koje schluepfen.
    Fuer den kurzen Kick gegen den Sekundenschlaf hilft Schmerz. Fester Schlag auf den Oberschenkel, ins Ohr kneifen oder in den kleinen Finger beissen waren immer meine Favoriten. Das ist dann das letzte Warnsignal bei mir, wenn das losgeht hilft nur noch Pause.

    Nen paar Jahre spaeter hab ich fuer ne Weile an einer Tanke gearbeitet, Frueh-Nacht-Spaet-Nacht weil die "Alteingesessenen" Leute mehr Tagschichten fahren wollten. Ab und an musste ich noch eine extra Nachtschicht uebernehmen. Da half dann nur Arbeit, Rauchen und wenn nix mehr ging ab in den Getraenkekuehlschrank (son grosses Ding mit mehrere Glastueren, unser war begehbar). Die Kaelte schockt mich wach. Wenn das nix mehr brachte, kaltes Wasser auf Nacken und Gesicht (nur feucht) und dann in die TK-Box wo die Broetchen und so drin lagerten. Die hatte minus 25 bis minus 30 Grad. Das schockt.
    Kollege hat mal die Pumpen abgestellt und ist im Lager pennen gegangen.... Der hat dann auch eine berufliche Neuorientierungsphase begonnen.

  7. Registriert seit
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    #17
    Ich mache jetzt seit 25 Jahren Contischicht: 7 Tage Spät-, 7 Tage Früh- und 7 Tage Nachtschicht.
    Gewöhnt habe ich mich an die Nachtschicht bis heute nicht; mein Tiefpunkt kommt zwischen 1 Uhr und 2 Uhr.
    Jeder Mensch ist da anders, entweder man ist ein Nachtmensch, oder nicht.
    Ach ja; was hilft ?
    Schlafen!

  8. Registriert seit
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    #18
    Ich mache auch seit über 20 Jahren Wechselschicht aber mit kurzem Wechsel. Das heist max 3 Tage Früh / Spät / oder Nacht.
    Man gewöhnt sich zwar dran, aber es fällt mit den Jahren schwerer. Ich lege mich in den letzten Jahren oftmals vor der Nacht noch ne Stunde hin ( aber nicht zu lange, max ne Stunde) Vor der ersten Nacht hilft das gut über den total toten Punkt.
    Ich hab mal 6 Wochen am Stück Nachdienst gemacht 10 - 12 h Schichten täglich alle 12 Tage einen frei.....da ist man um Jahre gealtert
    und der wechsel in den "normalen" Dienst war die Hölle....
    Also jeder muß ein wenig selber raus bekommen wie er am besten klar kommt...Kollegen von mir schütten sich regelmäßig Energie Drinks rein...aber ohne Wodka schmeckt der mir nicht

  9. Registriert seit
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    #19
    damals... vor ca 23 Jahren musste das neue Mopped finanziert werden. Da ich zwischen Schulende und Beginn der Ausbildung noch 8 Wochen frei hatte, habe ich zwei Jobs gleichzeitig angenommen. 6 Wochen lang sah mein Tagesablauf so aus:

    07:00 Uhr - ca. 16:00 Uhr Getränke ausliefern mit 7,5 Tonner
    17:00 Uhr - 20:00 Uhr schlafen
    21:00 Uhr bis 06:30 Uhr Nachtschicht an der Tankstellenkasse
    und dann wieder von vorne.

    Danach hatte ich das restliche Geld für die DR Big zusammen und bin noch 1 Woche in die Alpen gefahren.

    Ausgesehen habe ich wie ein Zombie! und ich würde es nie wieder machen.

    Meine Strategie fürs Wachbleiben: kalte frische Luft - Kaffee - viel Wasser und auch Orangensaft trinken - bestenfalls immer in Bewegung bleiben - laute Musik!! Wenn alle Stricke reissen:

    Zitat Zitat von Muecke73 Beitrag anzeigen
    Am BEsten wäre ein Powerschlafe 10-20 Minuten entspannt hinsetzen, Schlüsselbund in die gefalteten
    Hände und Kopf hängen lassen, einfach entspannen..
    Bevor ihr in die Tiefschlafphase kommt, entspannen
    die Muskeln und der Schlüsselbund fällt herunter...
    danach ist man meistens wieder einigermassen fit.

    Grüße

    Burkhard


 
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