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Verbot Hells Angels / Bandidos

Erstellt von AmperTiger, 02.11.2009, 18:02 Uhr · 887 Antworten · 99.238 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Es ist da wohl einige daneben gegangen, auch seitens der Polizei. Nach diversen Meldungen war er ja nicht vorbestraft, warum kommt dann wegen ermittlungen gleich das SEK und will stürmen, nur weil er erlaubten Waffenbesitz hatte???? Himmel, wieviel SEK Einsätze gäbe es da jeden Tag in Deutschland, wenn jeder gegen den in irgendeiner Weise ermittelt wird gleich vom SEK überrollt werden sollte. Der Einsatzleiter bzw. Kripo oder Staatsanwalt wollte da wohl auch etwas über´s Ziel hinausschiessen und sich aufspielen.
    Da die allermeisten SEK oder BFE-Einsätze glatt und geräuschlos über die Bühne gehen bekommen wir in aller Regel davon nichts mit. Und das sind jede Menge Einsätze. Und ob Spezialkräfte eingesetzt werden wird nicht nach Gutdünken entschieden. Das Verhalten des HA-Mitglieds hat dann auch alle Annahmen bestätigt.

    Grüße
    Steffen

  2. LGW Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Da die allermeisten SEK oder BFE-Einsätze glatt und geräuschlos über die Bühne gehen bekommen wir in aller Regel davon nichts mit. Und das sind jede Menge Einsätze. Und ob Spezialkräfte eingesetzt werden wird nicht nach Gutdünken entschieden. Das Verhalten des HA-Mitglieds hat dann auch alle Annahmen bestätigt.

    Grüße
    Steffen
    Genau!

    Gerade hier in diesem Fall ihm nachhinein die Frage zu stellen, ob das SEK nötig, ja evtl. nicht sogar der SEK-Einsatz "Schuld" am Ergebnis ist, das ist ja nur noch lächerlich. Sorry, aber...

    Man muss sich ja vor Augen führen, dass der SEK-Beamte nur Pech im Unglück hatte, eine normale Streife hätte evtl. nicht mal schusssichere Westen getragen und wäre auch von vorne glatt "durchsiebt" worden.

    Was auch noch mal deutlich macht, wie präzise der Täter - bewusst oder unbewusst - in Richtung Oberkörper geschossen hat, halt nicht nach unten, Richtung Beine...

    Hier ging es nicht um Gefahrenabwehr...

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    Standard

    Moin, in Regensburg waren anscheinend normale Schutzpolizisten im Einsatz. Hier mal der Bericht von Spiegel online. Diese beiden Fälle ( Tennessee Eisenberg und der Todesschuß des HA) miteinander in Bezug zu setzen ist schon abwegig.

    Spiegel vom 21.12.2009

    Fall Tennessee Eisenberg
    Polizisten müssen sich nicht für Todesschüsse verantworten

    Zwölf Kugeln streckten ihn nieder - war das noch Notwehr? Im April haben zwei Regensburger Polizisten den Studenten Tennessee Eisenberg erschossen, weil er sie mit einem Messer bedrohte. Jetzt verzichtet die Staatsanwaltschaft auf eine Anklage: Das Vorgehen sei in Ordnung gewesen.


    Regensburg - Überraschendes Ende eines aufsehenerregenden Falls: Die Polizisten, die bei einem Einsatz in Regensburg den 24-jährigen Studenten Tennessee Eisenberg töteten, werden nicht angeklagt.
    Die umfangreichen Ermittlungen hätten zu diesem Ergebnis geführt, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der Einsatz der dienstlichen Schusswaffen durch die Beamten sei durch Nothilfe beziehungsweise Notwehr "geboten und damit gerechtfertigt" gewesen. Sie hätten nicht rechtswidrig gehandelt.
    Was war passiert? Der Ermittlungsstand ist eindeutig: Eisenberg hatte am 30. April mit einem Messer seinen Mitbewohner bedroht. Dieser verständigte die Polizei. Die Beamten konnten den jungen Mann dann weder mit Pfefferspray noch mit einem Schlagstock überwältigen - also schossen sie. Eisenberg wurde durch insgesamt zwölf Kugeln schwer verletzt. Er starb noch am selben Tag in einem Regensburger Krankenhaus.

    Doch war der Einsatz der Schusswaffen überhaupt gerechtfertigt?

    Ausgehend von der "Gesamtsachlage" besteht laut Staatsanwaltschaft "kein genügender Anlass", die beiden Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung oder Totschlags anzuklagen. Anklage dürfe nur erhoben werden, wenn eine Verurteilung wahrscheinlich erscheine. Dies sei hier nicht der Fall. Für alle am Einsatz beteiligten Polizisten habe nach deren Informationslage bei Eintreffen am Einsatzort "zumindest der Verdacht eines Vergehens der Bedrohung" bestanden.

    Das Motiv des Studenten, mit einem Messer auf seinen Mitbewohner und später die Polizisten loszugehen, konnten die Ermittler nicht klären. Hinweise auf den Konsum von Alkohol oder Drogen ergaben die Untersuchungen nicht. Mehrere Bekannte des 24-Jährigen berichteten den Ermittlern aber von "Änderungen im psychischen Befinden" Eisenbergs.

    Ein Gutachten soll laut Familie die Notwehrsituation widerlegen

    Die Staatsanwaltschaft wertete den Angaben zufolge im Laufe ihrer Ermittlungen 13 Gutachten von Sachverständigen aus, 38 Vernehmungen von Zeugen sowie eine neun Stunden dauernde Tatrekonstruktion. Die Familie Eisenberg dagegen hatte unter Berufung auf ein rechtsmedizinisches Gutachten Zweifel daran geäußert, dass die Voraussetzungen für eine Notwehr vorlagen. Ihnen zufolge kam dieses Gutachten zu dem Ergebnis, dass Tennessee Eisenberg durch acht Treffer bereits schwerverletzt war, bevor dann die vier tödlichen Schüsse auf die Brust des Studenten abgegeben wurden.

    Wer hat recht? Nach Aussagen eines Polizisten hatte sich Eisenberg langsam von seiner Wohnung in der ersten Etage durch das Treppenhaus nach unten bewegt. Mindestens drei von acht anwesenden Polizisten wichen vor ihm zurück, die Stufen hinunter. Ein Polizist sprühte Pfefferspray in das Gesicht des Studenten, ein anderer setzte seinen Schlagstock ein, doch beides stoppte Eisenberg nicht. Unbeirrt sei er am Treppenende auf ihn zugekommen, sagte der Polizist. Der Student sei ihm so nah gekommen, dass er ihn mit dem Messer hätte erreichen können. Dann seien erste Schüsse gefallen. Als Eisenberg sich schließlich weggedreht habe, habe er, der Polizist, aus dem Haus flüchten können.

    Das im Auftrag der Familie erstellte rechtsmedizinische Gutachten deutet die Spuren so, dass Eisenberg erst nach der Flucht des bedrohten Polizisten tödlich getroffen wurde, also als keine Gefahr mehr bestanden habe. Als Beleg dienten dem Sachverständigen Blutspritzer unmittelbar neben der Haustür in Schulterhöhe, etwa drei Meter vom Treppenende entfernt. Zu diesem Zeitpunkt sei die Notwehrsituation längst beendet gewesen, folgert Familienanwalt Helmut von Kietzell.

    Das Landeskriminalamt entgegnete, die Blutspritzer seien beim Hinaustragen des tödlich Getroffenen entstanden.

    Der Anwalt hält das für absurd. Kein Verletzter werde mit einer pulsierenden Blutung transportiert.

    jjc/ddp

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Und wovon träumst Du nachts? Das Machwerk der GröFaZ wurde nach 1933 bekanntlich jedem Erwachsenen aufgenötigt. Wenn Deine Einschätzung stimmen würde, hätte es anschließend einen Volksaufstand geben müssen.

    Habe ich im Geschichtsunterricht eventuell was verpasst?

    Gruß
    Heinz
    Nein, du hast nichts verpasst, aber mit "Mein Kampf" war es doch damals genau so wie heute mit der Bibel, jeder hat sie im Schrank und keiner hat sie gelesen.

  5. FTC Gast

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    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    ...ich finde es schon etwas erschreckend, wie hochrichterlich sich hier einige gebärden!
    ...und ich, wie viele immer noch Entschuldigungen für das organisierte Verbrechen finden.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    warum kommt dann wegen Ermittlungen gleich das SEK und will stürmen, nur weil er erlaubten Waffenbesitz hatte????
    Nein, weil es bekannt war das er eine Waffe hat und gefährlich ist.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Der Einsatzleiter bzw. Kripo oder Staatsanwalt wollte da wohl auch etwas über´s Ziel hinausschießen und sich aufspielen.
    Nein, den es gibt genügend Leute die immer versuchen dies einem zu unterstellen, deswegen wird es vermieden. Man holt das SEK, wenn z.B. damit gerechnet werden muss, dass auf einen geschossen wird oder glaubst Du, wenn ein einziger freundliche Kollege in Grün geklingelt hätte mit der höflichen Bitte, er möge ihn doch bitte auf das nächste Revier begleiten, dass er nicht geschossen hätte?
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Aus anderen Medienquellen ist zu lesen, das vorher bereits 2x bei ihm eingebrochen wurde, auch das könnte die Reaktion des Täters ja wohl etwas begründen.
    ...dass man einfach wie wild durch die Tür ballert? Zu viele schlechte amerikanische Filme gesehen? Wir sind nicht im Wilden Westen und ein HA ist kein Lonesome Cowboy.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Hat eigentlich einer hier gerufen: verbietet die Polizei und man muß mit aller Härte gegen sie vorgehen, als letzte Jahr ein Stundent in Regensburg von ca. 16 Kugeln durchsiebt wurde, vier davon tötlich nachdem er schon durch Schüße in Beine und sonstige Köperteile am Boden lag? Er hatte keine Schußwaffe gegen die Polizei gerichtet, es wurde auch festegstellt, dass die tötlichen Schüße keine Notwehr waren, aber wegen Totschlag wurde auch kein Beamter belangt.
    Willst Du jetzt Unrecht gegen Unrecht aufrechnen? Ich sag dir gleich eins, es bleibt immer noch Unrecht. Aber wieviel Menschen wurden schon von den HA ermordet und wieviele durch die Polizei?
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Versteht das nicht falsch (einige tun es trotzdem ) ich finde es in keinster Weise akzeptabel was da abging, aber auf beiden Seiten, und es sollte gegen die Einzelperson im Rahmen des Gesetzes vorgegangen werden.
    Warum nicht? Organisierte Kriminalität ist kein Delikt eines Einzelnen.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    ... Was diesen Fall der tödlichen Schüsse auf den SEK Mann betrifft, kann man aber wohl kaum auf die ganze Szene oder auch Subkultur schliessen.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Möchte wissen, wieviele Kegel-, Kleingarten-, Fußballvereine schon verboten worden wären, weil eines ihrer Mitglieder ein Gewaltverbrechen begangen hat.
    Du sagst es richtig, wenn EINES ihrer Mitglieder getötet hätte. Warum sollte man den Verein verbieten? Aber der Kegel,- Kleingarten- (sind höchstens Terroristen ) Fussballverein ist in der Regel nicht in organisierte Kriminalität verstrickt. Höchsten vielleicht der Hasen- & Taubenzüchterverein...

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FTC Beitrag anzeigen
    Nein, weil es bekannt war das er eine Waffe hat und gefährlich ist.
    Leider ist deine Aussage nicht richtig:
    In Deutschland ist der Polizei nicht bekannt, wer im Besitz einer legalen Waffe ist, dies wissen nur die örtlichen Ordnungsämter, deshalb fordert ja die Polizei seit langem ein zentrales Waffenregister, selbst als Sportschütze kann ich dies auch nur befürworten,
    denn gerade dieser Fall hat ja wieder gezeigt, wie wichtig es auch für die Ordnungshüter wäre, denn ich denke, das ihnen dies nicht bekannt war, das SEK ist höchstens davon ausgegangen, das er als Mitglied der HA, iene Waffe hat.

  7. FTC Gast

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    ...Die Polizei hatte vor der Durchsuchungsaktion Hinweise darauf, dass der Rocker eine Schusswaffe besitzt. Deshalb sollte das SEK dessen Wohnungstür öffnen... http://nachrichten.t-online.de/-hell...41081646/index
    Naja, auf jedenfall war der SEK-Einsatz somit gerechtfertigt.

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FTC Beitrag anzeigen
    Naja, auf jeden Fall war der SEK-Einsatz somit gerechtfertigt.
    Das sehe ich genau so

  9. Registriert seit
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    In Hamburg wurden die HA wegen Krimineller Machenschaften nach dem Vereinsgesetz Verboten.

    Das Verbot führte zwar nicht zur Auflösung der HA, sie agieren heute unter dem Namen Harbour City, aber ihr auftreten findet nur noch mit Samthandschuhen statt.

    Im Rotlichtmilieu sind sie immer noch aktiv und betreiben legal z.B. das Laufhaus auf der Reeperbahn und im Illegalen Drogenhandel sollen sie auch noch Geschäftlich aktiv sein.

    Als MC sind sie in Hamburg Bedeutungslos und auch als Gruppe keine Bedrohung mehr, von daher war das Verbot ein Richtiger schritt hier in Hamburg, sie sind Friedlich geworden.

    Ein Bundesweites Verbot der HA wäre meiner Meinung nach völlig übertrieben, es würde auch friedliche Gruppen zu unrecht treffen.

    Z.B. das Stuttgarter Charter gilt als Gewaltfrei, nicht einmal Geschäfte im Rotlichtmilieu sind hier bekannt, ein Verbot würde hier spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht unwirksam werden.

    Aber Verbote solcher Gruppierungen im Einzel fall, wie in Hamburg oder Düsseldorf und Koblenz finde ich durchaus richtig.

    Dies gilt natürlich nicht nur für die HA sonder auch für die Bandidos und jeden anderen Gewaltbereiten oder Kriminellen Garten Verein oder Dackelzüchter Club.

    Es bedarf keiner neuen Gesetze um gegen Kriminelle vorzugehen, die bestehenden reichen aus sofern sie Durchgesetzt werden.

    Wir brauchten auch keine Hundeverordnung da laut BGB der Leinenzwang in der Öffentlichkeit schon galt.

    Erschreckend sind die fast schon Entschuldigenden und von Sympathie triefenden Beiträge einiger hier im Forum für Kriminelle und vor allem für einen MÖRDER.

    Dieser Krieg der von diesen beiden Gruppen geführt wird ist nicht zu Verstehen oder zu Entschuldigen, hier werden Menschen ihres Lebens beraubt.

    Beim lesen einiger Beiträge Zweifel ich am Verstand dieser Leute, ein Besuch bei einem Psychiater könnte helfen.


    Interessant finde ich diesen Artikel:
    http://www.zeit.de/online/2007/52/in...w-boers?page=1

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    ... Als MC sind sie in Hamburg Bedeutungslos und auch als Gruppe keine Bedrohung mehr, von daher war das Verbot ein Richtiger schritt hier in Hamburg, sie sind Friedlich geworden. ...
    Das glaubst Du doch wohl selbst nicht, was Du da schreibst.


 
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