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Wie bringt ihr die Kinder auf das Moped?

Erstellt von Sealiner, 26.10.2011, 10:04 Uhr · 37 Antworten · 3.814 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    467

    Standard Wie bringt ihr die Kinder auf das Moped?

    #1
    Am WE bin ich zum ersten Mal mit der GS im Soziabetrieb gefahren. Das Wetter war gut, die Strasse trocken und Verkehr war sehr gering. Also habe ich alle Variokoffer montiert und meine 14 jährige Tochter aufsteigen lassen. Ging total super! Ich war sehr überrascht. Bei der DR 650 merkte man das zusätzliche Heckgewicht schon sehr.

    Ich versuche meine Zwerge an meine Hobbies möglichst schonend heran zu führen. Die Ableger sollen ebenfalls den Mopedführerschein gleich mitmachen. Ob man dann jemals ein eigenes Moped hat, oder erst nach 25 Jahren, so wie ich, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Hauptsache man kann, wenn man will...

    Als erste Ausfahrt habe ich eine kleine, schöne Rundstrecke gewählt, mit der Option, jederzeit wieder nach Hause zu fahren. Sie war jetzt nicht so begeistert, aber ganz doof fand sie es dann auch nicht, was für mich schon ein toller Erfolg ist, weil 14 jährige Klugscheißer eigentlich alles doof finden, was alte Menschen machen.

    Wie macht ihr das mit euren Zwergen? Nehmt ihr die regelmäßig mit? Haben die eigene Schutzkleidung? Welche Touren fahrt ihr? Finden eure Zwerge das Mitfahren toll?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Mit 14 kannste wohl nicht mehr von Zwergen reden.

    Unser 14 Jähriger wurde seit dem 5. Lj. mitgenommen, immer in passender Schutzkleidung.

    Nun ist er an nem Punkt, wo es peinlich ist mit der Mutter zu fahren. Mit mir fahren hat er keine Lust, da er hinter mir nichts bzw. zu wenig sieht.

    Da bleibt er lieber zu Hause und träumt vom 16 werden, damit er selbst fahren kann.

    Außerdem sind die Pausengespräche, gerade wenn dann auch noch andere mit dabei sind ihm zu langweilig.

  3. Registriert seit
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    1.262

    Standard Kinder auf dem Motorrad

    #3
    Hallo allerseits,

    unsere 3 Grazien sind schon ab dem 2.ten Lebensjahr auf dem Motorrad/Gespann mitgefahren!!

    Mann/Frau muss dafür Sorge getragen,
    dass jedes eurer Kinder „ordentlich gekleidet“ mitfährt.
    d.h. mit richtig guter Motorradschutzbekleidung und jeweils einem entsprechend geeigneten Helm!
    Zudem keine großen Touren fahren, die eure Kinder überfordern und
    selbst bei den Kurzausflügen mal eben ums Eck immer für die Möglichkeit sorgen
    dass sich jedes der Kinder mit euch auf dem Motorrad oder im Gespann unterhalten können!
    Einen Gegensprechanlage ist genauso Pflicht für uns als auch die richtige Ausstattung der Maschine wie die entsprechende Bekleidung der Kinder.

    Leider – und dies beobachte ich des Öfteren - ist dies auch heutzutage noch nicht immer der Fall.
    Obwohl die Entwicklungen enorme Vorschritte gemacht hat.
    Helme sind noch leichter geworden und die Bekleidung für die Kids noch spezieller.
    Dennoch hören wir immer wieder:
    „…fährt ja so oft nicht mit,
    dann tun´s auch die Fäustlinge vom Skifahren, die normalen Schuhe und der Anorak von der großen Schwester.“
    Vom Helm mal ganz zu schweigen…
    HIMMEL – wenn das unsere Kinder wären !!!
    Genau aus diesem Grund, hatten wir es uns zur Aufgabe gemacht, auch die Kidis vernünftig auf die Bahn zu schicken.
    Sicher haben wir Verständnis dafür, wenn der Geldbeutel zu knapp bestückt ist, um alle Nase lang den Schnellwachsern ständig ein neues Equipment kaufen zu können.
    Eben darum konnte bei uns die Bekleidung gemietet werden.

    Leider war die Nachfrage Jahr für Jahr zurückgegangen, sodaß wir die Vermietung eingestellt haben, aber beim BVDM kann mann immer noch Ausrüstungen gegen kleine Gebühr mieten!!

    Unser Wunsch:
    Bitte Kinder ordentlich kleiden und schützen –
    vielleicht auch noch mit der Möglichkeit der Unterhaltung (weiterhin zur Miete im Angebot).

    Wer sich ein teueres Motorrad leisten kann,
    der sollte auch ein paar Euros für den Schutz seiner Liebsten übrig haben – oder???


    In diesem Sinne – immer heile bleiben und nie die Lust daran verlieren – BRIGITTE+GERD

  4. Lisbeth Gast

    Standard

    #4
    zuerst mal, was brigitte und gerd zu ausrüstung sagen, ist ein absolutes muss. aber darüber sollte man sich eigentlich gar nicht unterhalten müssen. aber was man manchmal so auf den straßen sieht, wohl doch.

    und dem sealiner sei aus meiner erfahrung berichtet, dass du deine kinder so schonend du willst an das thema heranführen kannst. entweder sie haben das gen oder nicht. in meiner gepatchten familie sind zwei kinder absolut scharf drauf und lassen sich auch von 5° und nieselregen nicht abhalten mitzufahren. die anderen zwei finden es voll langweilig und ziehen einen nachmittag an der wii vor. das gen ist völlig alters-, geschlechts- und mutter/vater-zugehörigkeits-unabhängig.
    so gesehen ist das echt ein glück für uns, weil wir nur zwei freie soziussitze haben

  5. Registriert seit
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    956

    Standard

    #5
    Servus,

    so einfach ging das, raufsteigen und gleich die windschlüpfrige Stellung eingenommen. Madam waren etwas sauer weil der Bruder vorne war

    Aber mitfahren durften sie nie, meine Frau hätte mir den Kopf abgerissen.

    Gruß
    Karl
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  6. Registriert seit
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    251

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    #6
    Hallo zusammen,

    also , ja ich gebe es zu: im ersten Jahr habe ich die Kinder mit Jeanshose und Normaljacke mitgenommen - ein vernünftiger Helm war allerdings immer Pflicht. Gott sei Dank ist nichts passiert. Es war aber sehr leichtsinnig. Im ersten Jahr wollte ich checken, ob sich meine beiden kleinen Kinder (jetzt 7 und 10 Jahre alt) überhaupt für's Motoradmitfahren interessieren. Dies zeichnete sich aber bald ab und so habe ich dann im zweiten Jahr eine vernünftige Motorradjacke (wächst per Reißverschluss 6 cm mit), Motorradhose und -handschuhe gekauft. Gibt's bei Polo für gar nicht allzu viel Geld. Wir sind dann gut miteinander gefahren. Ich habe Glück, dass beide Kinder körperlich ziemlich gleich groß sind, so brauche ich nur jeweils ein Exemplar.

    Wichtig u.a. bei der Streckenauswahl sind folgende Dinge:
    - Nicht zu lange Touren fahren. Nach spätestens einer 3/4 bis volle Stunde eine Pause einlegen. Und wenn auch nur am Straßenrand.
    - Für Pausen sind besonders solche Café's geeignet, die einen Spielplatz haben. Dann kannst du mit deinen Kumpels gut einen abquatschen und deine Kinder haben Spaß satt.
    - Noch defensiver, umsichtiger und vorsichtiger fahren.
    - Event's einbauen: Burgen, Schlösser, Spielplätze, Flussüberfahrten per Fähre, Eisdielen...
    - Bei längeren Fahrten habe ich immer das Topcase mit Rückenpolster montiert. Ist auch gut, um den Helm nachher einzuschließen
    - Eine Gegensprechanlage ist gut - aber leider auch teuer. Eigentlich will ich beim Motorradfahren ja auch nicht zugequatscht werden. Deshalb ist es wichtig, vorher Zeichen auszumachen, wenn z.B. mal gepinkelt werden muss, oder sonstwie angehalten werden sollte.
    - Nehmt einen Fotoapparat mit. Motorradfotos mit Kindern auf der Tour eignen sich im Winter hervorragend um Motivations für's neue Jahr zu schaffen (Papa, war das schön damals...)

    Eine kleine Geschichte fällt mir passend dazu ein, was meine Tochter, 7 Jahre, damals erstes Schuljahr gebracht hat. Wir fahren entspannt auf der A61 von Venlo in Richtung Koblenz kurz vor Kreuz Kerpen. Auf einmal klopft meine Tochter wild auf meine Schulter und gestikuliert etwas. Natürlich habe ich nix gehört, weil sie ja das Visier zu hatte und der Fahrtwind recht laut war. Ich dachte direkt an was schlimmes: Spontanblasenfüllung, welche ad hoc geleert werden musste oder ähnliche Katastrophen. Sofort drosselte ich mein Tempo auf Kriechgeschwindigkeit (auf der Autobahn!!!) und klappt ihr das Visier hoch. Sie lächelte mich an und sagte:" Papa, guck mal, da steht KÖLN". Tja so ist das, wenn man gerade das Lesen lernt.

    Dann um die Ecke abgebogen in Höhe des Rastplatzes Frechen, wo man zum ersten Mal Blick auf den Kölner Dom hat. Gleiches: Klopfen auf meine Schulter und wildes Gestikulieren. Ich wollte schon auf den Rastplatz fahren, bin aber weiter auf der Bahn geblieben. Tempo gedrosselt, Visier hochgeklappt und zugehört: "Papa, der Kölner Dom ist Weltkulturerbe - das weiß ich von Logo". Ich wusste es vorher nicht, aber werde es jetzt nicht mehr vergessen. So lernt man von den Kindern.

    In Köln angekommen, habe ich ihr wohl ein paar Verhaltensregeln beigebracht. Seitdem ist Ruhe und ich werde wohl dumm sterben müssen.

    Schönne Jrüüße

    Papamann
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  7. Registriert seit
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    1.537

    Standard

    #7
    Meine Kids sind zwischen 10 und 15 immer und gerne mitgefahren. War halt was besonders, wenn Papa sie im Kreise Gleichgesinnter mitgenommen hat und man durfte sich mittags das größte Schnitzel mit 2 x Pommes, ohne Salat und eine Cola Maximum bestellen, ohne das es mürrische Blicke von Muttern gab. Da war keine Überzeugungsarbeit notwendig. Eher umgekehrt, wenn man mal eine längere/schnellere Tour fahren wollte ( ich kann das auch, mir ist nicht langweilig, ich bin auch morgen noch ganz artig ...)
    Schutzkleidung war immer ein Muß, obwohl ein ruinöses Geschäft, da die Wachstumsrate der Kinder höher war als die Geldzuwachsrate für den Klamottenkauf.

    Mit Einstieg in die Pubertät wurden auf einmal andere Sachen wichtig ...

    Bei der Entscheidung, ob der Motorradschein zusammen mit dem Autoschein gemacht werden sollte, wollten beide nur den Autoschein machen.
    Den Schein mit sanfter Gewalt aufzwingen würde ich in keinem Fall. Das muss von ihnen selbst kommen, sonst wird das nix.

    Ich bin da nicht besonders böse drüber, da es, außer der Grundgebühr von 200 Euro, keine Kosten spart, wohl aber fortschreitendes Alter ein erkleckliches Mass an Vernunft bringt. Rückblickend möchte ich sagen , dass es bei mir sicher lebensverlängernd war, den 1er erst mit 23 und nach knapp 200.000 Autokilometern gemacht zu haben.

    Obendrein können die jungen Leute ja heute nur mit 34 PS oder so was anfangen. Da wir aber gerade für meine Frau, als Neueinsteiger, eine 71 PS Maschine gekauft haben, ist der Zug für die Jungs jetzt erst mal abgefahren.

  8. Baumbart Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Rückblickend möchte ich sagen , dass es bei mir sicher lebensverlängernd war, den 1er erst mit 23 und nach knapp 200.000 Autokilometern gemacht zu haben.

    Obendrein können die jungen Leute ja heute nur mit 34 PS oder so was anfangen. Da wir aber gerade für meine Frau, als Neueinsteiger, eine 71 PS Maschine gekauft haben, ist der Zug für die Jungs jetzt erst mal abgefahren.
    O.T.: bin mit 15 schwarz gefahren, 2 Jahre frisiertes Mokick, dann mit 27 PS eingestiegen, auf 50 PS umgestiegen, hat mörderspass gemacht und ich hab's überlebt. SO gefährlich ist jugendliches Moppedfahren nun auch wieder nicht.

  9. Registriert seit
    14.04.2011
    Beiträge
    467

    Standard

    #9
    Ich sehe das mit dem Führerschein eher pragmatisch. Nichts muss, alles kann.

    Würde es nicht gern sehen, wenn sich meine Zwerge als erstes ein Moped zulegen würden. Ich halte auch ein paar Jahre Autoerfahrung für sinnvoll. Besonders hier in unserem Ballungsraum.

    Ich habe damals für meinen Mopedschein vlt. 300 DEM mehr bezahlt. Ein Kollege hat vor rund 2 Jahren nur für den 1er schlappe 1.500 EUR geblecht. Eine Stange Kohle und der Nerv, sich nochmal mit 40 auf die Schulbank zu setzen, verleidet vielen dieses Hobby, bovor es angefangen hat. Das möchte ich meinen Zwergen ersparen.

    Ich beiße mich jeden Tag in den Hintern, weil ich Jahrzehnte mein Leben ohne Moped gefristet habe. Wie konnte ich nur ????

  10. Registriert seit
    09.07.2008
    Beiträge
    5.056

    Standard

    #10
    Meine Tochter ist ab 6 Jahre mitgefahren, allerdings nciht allzuoft. Wenn sich sich halt mal passte, denn zu dieser Zeit sind wir selbst nicht so oft gefahren.

    Sie fand es aber immer klasse, wenn papa in den Kurven Gas gab

    Mit 16 hat sie den A1 gemacht und eine 125er Varadaro bekommen, damit sie mobil war und flexibel zur Schule fahren konnte.

    Mit 18 kam der A mit 2 Jahre "Begrenzung" da musste ich dann meine DRZ drosseln. Sie ist im Urlaub mal gefahren und hier ab und zu. Als sie dann offen fahren konnte, haben wir (Töchterchen und ich) eine Spritztour mit beiden Gsen gemacht. Da ist dann auch nix mehr peinlich, wenn man mit Muttern fährt


 
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