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Wie steckt man das weg .....?

Erstellt von Luzus, 28.04.2010, 19:38 Uhr · 30 Antworten · 3.249 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Am besten gleich weiterfahren!

    Die Sturzursache ist klar, es war Streugut auf der Straße und zwar eindeutig zu viel. Das hat mit Dir und Deinem Fahrkönnen nichts zu tun.

    Die beschädigten Teile sofort ersetzen, damit Du durch sie nicht schon beim Anblick an den Sturz erinnert wirst.

    Ab auf die Piste und weiterfahren.

    Die alte Routine stellt sich wieder ein.

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    #12
    Danke für die Statements Freunde!
    Der Tag ging doch noch halbwegs versöhnlich zuende (hab mir nach der Sch.... ande ein paar Bierchen in den Kopf geschüttet )

    Nachdem die Gehirnzellen nun freien Lauf haben, rekapituliere ich noch mal kurz die 3 Sturzsekunden:

    1. WAAAAS?? Doch nicht mir! Was PASSIERT hier gerade?!
    2. Oh, .... wieviel kriegt das Bike nun ab; war doch gerade erst in der Waschanlage
    3. Mein Gott, wie lang dauert die Schlittentour denn NOCH?
    4. Oh weh, jetzt kracht sie gleich irgendwann irgendwogegen, .... und ich krache mit
    5. Aha, es tut schon was weh (Hüfte, Hand) wie schlimm ist das?
    6. War ich im falschen Film? NEIN, das war gerade MEIN Sturz! Au Weia...
    7. Ok, es scheint vorbei .......

    Das alles in 2-3 Sekunden?? OH JA! Mindestens!!

    @AmperTiger, Chefe und ArmerIrrer: jetzt kann ich halbwegs nachvollziehen .... Oh Mann, schei.... Gefühl
    und bei mir war´s letztlich ja sogar vergleichsweise noch "im Grünen Bereich" ....

    Naja, morgen kommt sie erst mal in die Werkstatt; dann sehen wir weiter ......

    Grüße aus Ernüchterungshausen

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    #13
    Wenn es dich in den Fingern juckt, wenn Motorräder vorbeifahren oder du sie nur hörst, ist fast alles in Ordnung
    Ich bin mit meinem Mopped voriges Jahr bei regennasser Fahrbahn in einer leichten Linkskurve unvermittelt weggerutscht. Danach hab ich sie auch leicht zittrig nach Hause "getragen". Ich hab zwar keine Fahrpause eingelegt, aber das ungute Gefühl blieb noch ein paar Wochen.
    Nach meinem "richtigen" Unfall (von einer Dose die Vorfahrt genommen) wäre ich am liebsten am nächsten Tag gleich wieder gefahren, nur haben mich der Gips und das fehlende Motorrad gehindert

    Am Besten ist es, wenn man die Ursache klar benennen kann. Dann kann man daraus lernen und es zukünftig besser machen.

    Grüße
    Steffen

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    #14
    Habe mir trotz meiner diversen Unfälle (bis auf einen gebrochenen Daumen und ausgerenkten Ringfinger aber körperlich nie was großes passiert) nie den Gedanken ums aufhören gemacht.

    Mopped wurde entweder verkauft und was neues kam ins Haus oder es wurde repariert.

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    #15
    Zitat Zitat von Beste Bohne Beitrag anzeigen
    Mopped wurde entweder verkauft und was neues kam ins Haus oder es wurde repariert.
    ahja, welche Möglichkeit gäbe es sonst noch??? hihihi

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    #16
    Zitat Zitat von Luzus Beitrag anzeigen
    Danke für die Statements Freunde!
    Der Tag ging doch noch halbwegs versöhnlich zuende (hab mir nach der Sch.... ande ein paar Bierchen in den Kopf geschüttet )
    Prost!

    Ich kann dir nur empfehlen, so schnell wie möglich wieder aufzusteigen und das Geschehene treffgenau zu analysieren, daraus zu lernen und weiter zu fahren. Aber verkompliziere es nicht, denn es wird nicht in jeder Kurve Rollsplit liegen und Du wirst auch nicht beim nächsten rutschigen Untergrund sofort wieder so viel Pech haben, dass Du dich hinlegst!

    Ich selbst bin bisher in 17 Jahren 3 Mal zu Boden gegangen, 1 Mal davon war meine eigene Schuld, wobei ich bis heute nicht weiß wie und warum es passiert ist. Es endete dennoch im KH und am nächsten Morgen auf dem OP-Tisch. Und im KH hat man laaaange Zeit, sich über das was/warum/wie/wo etc. Gedanken zu machen - und Bier gab´s auch keins!
    Die anderen zwei Male waren "technische Unzulänglichkeit" und "Vorfahrt genommen", was beide Male (finanziell) ungünstig war und z.T. auch gefährlich war, aber doch glimpflich abgegangen ist. Beides hatte aber keine "Sperren" im Kopf hinterlassen, ich wusste ja, dass es nicht mein Fehler war.

    Als ich aus dem Krankenhaus wieder raus kam konnte ich noch kaum laufen, aber nach 3 Tagen musste ich ausprobieren, ob ich noch/wieder Motorrad fahren konnte. Und es ging... und das Gefühl war unbeschreiblich gut, ich kann einfach nicht ohne. Naja... ich könnte jetzt noch Romane schreiben, aber 1. interessiert das keinen und 2. bringt es dir nichts. Ich wünsch dir und Deiner Q gute Besserung und dass Ihr beide auch im Kopf schnell wieder auf die Beine kommt.

  7. Registriert seit
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    #17
    Hi
    @ Hermann Wer ausser Luzus soll denn Schuld sein?
    Auf Splitt, Salz, oder was weiss ich wegzurutschen heisst einfach: Nicht geguckt sondern sich drauf verlassen dass es griffig ist.
    Ganz sicher stand kein Schild dort "absolut griffige Strasse".
    Nachdem ich ein Ganzjahreskennzeichen habe rechne ich im Frühjahr immer mal mit Dreck. Hinterhältig ist das ganz feine Zeug das von den Kehrmaschinen auf den italienischen Pässen nach dem Kehren zurückgelassen wird, aber kaum sichtbar ist. Daher fahre ich oft auch dann noch eierig wenn die Warmduscherkennzeichen bereits "braten". Meine Räder zucken dann natürlich auch nicht öfter als deren, doch stehen zu viele von ihnen am nächsten Tag in der Zeitung.
    Nicht dass ich noch nicht abgestiegen wäre. Bei Kälte und Nässe wollte ich eine, mir sehr gut bekannte, nach aussen hängende Kurve im Nachbarkaff etwas weiter (nicht schneller) nehmen weil nix entgegenkam.
    Dumm nur, dass ich dabei über ein Strassenteil fuhr auf dem IMMER Dreck, Splitt etc. liegt (im "Schatten" einer Verkehrsinsel) und ich das auch weiss.
    Das Mopped war grad neu (900Km) und ich bin gleich weitergefahren. Nach 100 Km wieder zu Hause hab' ich dann den Riss im Ventildeckel bemerkt
    gerd

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    Standard also bei mir dauert das jetzt noch an

    #18
    vor knapp einem jahr hat es mich in einer spitzkehre, links herum,auf nasser strasse hingelegt - und das hält heute noch an! jedes mal wenn ich die strecke fahre, eiere ich da herum, als ob ich noch nie auf nem bike sass; egal ob trocken oder nass. zu der genannten zeit war in der nächsten umgebung einen baustelle und viele LKWs fuhren da hoch und runter. die strecke fahre ich taeglich zur arbeit und zurück. nehme an,dass an dem gewissen tag öl oder diesel von den trucks auf dem boden war, was wegen der nässe nicht erkennbar war. ich bin da schon so oft rauf bei regen, nie hatte ich rutscher. zum glück ist mir, ausser ner saftigen rippenprellung nichts passiert. mit dem bike bin ich sofort zum gefahren, der es sich angeschaut hat-es hatte nichts, ausser einem leicht zerkratzten linken ventildeckel! wohl auch dem umstand zu verdanken, dass ich ein topcase drauf hatte - somit blieb auch der auspuff ohne schaden.
    trotzdem, dass ich sofort weitergefahren bin und danach auch nicht aufs biken verzichtet habe, bin ich noch nicht darüber hinweg. rechts herum macht mir alles nichts aus, kommt aber ne linkskurve verlässt mich meine blickführung total und ich starre nur vor mich hin um evt. vorhandenes öl- oder schlag mich tot- ausfindig zu machen. so ganz langsam wird es auch linksherum wieder besser - ich hoffe, dass ich bald wieder ohne zuuuu grosse angst in linkskurven gehen kann.
    schönen sonnigen tag noch

  9. Registriert seit
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    #19
    Mich hats bisher 2x genommen. Nach Gerds und auch nach meiner Def. war jedesmal ich schuld. Andere waren nicht beteiligt und ein Strassenbelag kann keine Schuld haben - der war ja vor mir da!
    Aber zum Loswerden blöder Bilder hilft die Schuldfrage eh nicht. Eher schon die Frage nach dem, was da genau passiert ist. Beide Male rutschte ich übers Vorderrad weg - aber 100% sicher über den genauen Grund bin ich nicht. Irgdnein Teil auf der Strasse übersehen? Geschwindigkeit? Lenkfehler?
    Keine Ahnung. Das hat meine Risikobereitschaft in der Rechtskurve deutlich minimiert.
    Tja, und ca. 6 Monate lang hab ich mich darüber genervt und bin meinem alten Selbst nachgejagt. Das macht einfach keinen Spass, wenn man sich immer defizitär wahrnimmt und einen blödsinnigen Leistungsdruck aufbaut. Statt dessen hab ich mir eingestanden, dass es wohl jetzt anders ist als vorher und rumgeschaut, was mir mit meinem jetzigen Fahrstil Spass machen würde. Ergebnis: Ich bin mehr auf Schotter, auf kleinsten und auf schlechten Strassen unterwegs und in Gegenden, wo es einfach nur schön ist. Ist in CH ja nicht schwer. Und so hab ich null Stress mehr, meinen Speedpegel auf Töfftrefftaugliches Stammtischniveau zu heben sondern fahre mit mir und meiner Angst bis genau an den Punkt, an dem mir noch wohl ist. Mit dem Wissen, dass da noch Reserven für Notfälle sind, dass ich aber auch ohne diesen letzten Kick sauzufrieden bin.
    Was soll ich sagen: Mittlerweile fehlt kaum noch etwas an meiner alten Form - aber es macht sogar noch mehr Spass als zuvor, weil ich meinen Erlebnishorizont nicht mehr künstlich einenge auf maximale Schräglage und Speed, sondern wieder das ganze Motorradfahren geniesse.
    Wenn du eh schon immer am rumhirnen bist, dann mach es auch so, dass es was bringt

  10. Registriert seit
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    #20
    Noch kurz was zur "Schuldfrage"

    @Gerd: grundsätzlich haste vielleicht Recht;

    ich möcht das in meinem Fall aber doch noch mal spezifizieren:
    die Fahrt ging über den sogenannten Ochssattel zur Kalten Kuchl (an die Ost-Ösi´s: ihr kennt euch aus, gell? )
    Dieser Sattel war - bis eben auf diese eine Rollsplit-/Schotterstelle - schon komplett von Winterspuren vom Strassendienst gereinigt!
    Anfangs fuhr ich noch den "Vorderradscannblick", aber nach und nach baute sich Vertrauen auf (immerhin schon Ende April ) und ich wechselte dann logischerweise in den "Weitvorausschaublick" (Danke, Bernt Spiegel )
    Über 3/4 sauber gefahrene Strecke bin ich dann nichtsahnend in diese unübersichtliche Linkskurve (gekreuzt von einem Feldweg mit - offensichtlichen - Baustellenverkehr oder ähnliches) geraten, in der seeeeehr überraschend viel Schotter lag.

    Da hat die Falle dann zugeschnappt

    Ich hatte mich noch nicht ganz aufgerappelt, da kommt der Straßendienst daher, fährt genau zu dieser Stelle, packt die Besen aus und fängt an die Stelle zu säubern!

    Oder anders gesagt: ich war nur 2 Minuten zu früh am falschen Ort.

    Und weil das so abgelaufen ist, versuche ich nun langsam, die Sache nicht gänzlich meiner eigenen Unzulänglichkeit zuzuschreiben.
    Obwohl, es stimmt schon: neben dem wichtigen Weitvorausschaublick sollte man natürlich zwischendurch auch immer wieder mal den Belag kurz vor dem Vorderrad abchecken.
    (geht aber eben nur Zwischendurch und nicht Gleichzeitig )

    BG@all


 
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