Das ist wohl richtig. Man muß beim Vergleich schon das richtige miteinander vergleichen.

Die beschriebenen Funktionalitäten, bis auf die Darstellung Roadbookfunktion, funktionieren auch mit Garmins. Und QuoVadis wurde bei Touratech unter dem Namen TT QV verkauft. Damals zur Nutzung von Garmin Outdoor Navis, GPSPlottern oder auch einer Eigenentwicklung von TT. Sauteuer und sicherlich nicht für die Fahrt zur Eisdiele gemacht. Aber um beispielsweise das berühmte Wasserloch in Namibia zu finden, mit Kartenbezug.

Ein Tripy, das vom Ansatz her eher in diese Richtung führt, mit einem TomTom, 390iger, 660, Navigator 5 usw. zu vergleichen wird immer Abweichungen ergeben, die mancher als nachteilig oder auch gut bei dem einen oder anderen Gerät empfinden wird.

Wer in Europa auf regulären Straßen unterwegs ist, wird mit seinen TomToms oder normalen Garmins sehr zufrieden sein und die Funktionaltät des Tripy als eher bescheiden empfinden (soweit ich diese selbst richtig verstanden habe). Wer auf Pisten oder richtig offroad z. B. in Namibia unterwegs ist, dem wird die Routenberechnung auf Strecken wurscht sein, insbesondere auch ob die abenteuerlich" oder "kurvenreich" sind. Da zählen andere Dinge mehr, wie ordentliche Angaben zur Positionsbestimmung, zur Höhenberechnung/Messung, Kompaß, Peilung und viele weitere Dinge, die auf europäischen Straßen überflüssig sind. Und natürlich die Möglichkeit GEO-Daten (bereitgestellt über z. B. QuoVadis) richtig anzuzeigen. Das können die von mir eingangs genannten Outdoor Navis oder GPS-Plotter schon. Deswegen braucht es nicht unbedingt ein Tripy.

Diese Meinung hatte ich bereits 2013 in dem Thema vertreten #55. Nach dem was ich hier bislang gelesen haben, fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt.


Gruß TomJupp