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Welches Navi ??

Erstellt von -Allgäuer-, 30.08.2012, 10:04 Uhr · 44 Antworten · 6.400 Aufrufe

  1. -Allgäuer- Gast

    Standard Welches Navi ??

    #1
    Bis spätestens nächsten Frühjahr möchte ich mir ein Motorrad Navi anschaffen. Ich suche ein Gerät, welches an die Bordsteckdose angesteckt werden kann und bei dem ich auch schon zu Hause am Computer meine Touren planen und übertragen kann. Bedienbarkeit und ablesbarkeit sollten kein Thema sein, das erwarte ich von einem Navi. Ich suche auf keinen Fall ein Gerät, bei dem ich erst noch "rumbasteln" muß und diverse Einstellungen von sonstwo runterladen soll. Meine Preisobergrenze liegt so bei € 350,00 bis ca. € 400,00 mit Zubehör (Halterung, Ladekabel usw.) Leider bin ich zur Zeit so verwirrt, jeder erzählt was anderes, daß ich nun mal hier mein Anliegen Poste.
    Wer hat schon Erfahrung mit dem einen oder anderen Gerät, was ist derzeit Stand der Dinge, was ist zu empfehlen und was nicht ??

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Lies dir das hier mal in Ruhe durch ....

    Welches Motorrad-Navi ?

    Das mit der Bordsteckdose würde ich mir überlegen, wenn das Motorrad einen original Busanschluss vorsieht. Die Kfz Stecker und Dosen sind generell nicht wasserdicht.

    Garmin ist mit seinem Map Source Routenplanungsprogramm für zu Hause meiner Meinung nach ganz weit vorne.
    Ich nutze nix anderes mehr und kann innerhalb kürzester Zeit schöne 400 km Strecken zusammen basteln.
    Ist aber auch nötig, da die Erstellung von schöne Routen am Gerät selbst ( unterwegs) eher suboptimal ist.
    Bei den Mitbewerbern ( tomtom, Becker) ist das aber auch nicht prickelnd, außer die Ansprüche sind nicht all zu hoch.

    Bei Garmin kann man sich ein lebenslanges Kartenupdate für 69 € dazukaufen, 4 Updates im Jahr werden angeboten, man muss aber nicht immer ... finde ich recht günstig, manchmal ist es sogar beim Gerät dabei.

    Ganz wichtig: such dir ein wasserdichtes Gerät. Die meisten Autonavis sind ungeeignet.
    Nicht nur wegen der fehlenden wasserdichtigkeit, sondern weil sie meist auch keine Routen verwalten können, weil die Strassenauswahl für Motorräder ungeeignet ist, weil man oft weder Routenneuberechnung noch Autozoom abschalten kann.
    Dies alles wirkt sich aber auch auf den Preis aus.

    Und ein Navi ganz ohne download ... Kartenmaterial, Pois und aktuelle Firmware fallen nicht vom Himmel.
    Aber selbst Garmin hat jetzt mit dem Mapupdater für Erleichterung gesorgt. Ist alles nicht wirklich kompliziert.
    Wenn du heute einen neuen Fernseher mit DVD Recorder und ev. noch einer Harmony Fernbedienung anschliesst, hast du vermutlich mehr Probleme.

    Ich vermute, man erkennt an meiner Schreibe, dass ich Garmin bevorzuge .
    Aber andere Mütter haben auch hübsche Töchter.

  3. Registriert seit
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    Beiträge
    806

    Standard

    #3
    Vote auch für Garmin. Die neuen 340/350 LM liegen ja in etwa im Budget.
    Bei beiden Geräten ist das Lifetime-abo dabei, der 340 ist günstiger, hat nur CE-Abdeckung, als Zentraleuropa.

    Infolge des neuen NTU-Kartenmaterials muss man sich aber für die Planung von MapSource verabschieden und zum Nachfolger BaseCamp greifen.

    Ich habe den 350 LM mit Abdeckung für ganz Europa, in der Schweiz wird der 340 nicht angeboten. Bis jetzt zufrieden, ein perfektes Navi gibt es von keinem Hersteller, der eine oder andere Wunsch, was das Gerät noch können oder haben sollte, ist immer da, egal ob Garmin, TomTom oder Pearl.

    Ich habe schon viele Jahre Garmin Geräte im Einsatz, bin zufrieden und der Support ist sehr gut, wenn denn mal was sein sollte.

  4. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich vermute, man erkennt an meiner Schreibe, dass ich Garmin bevorzuge .
    Aber andere Mütter haben auch hübsche Töchter.
    Ich sehe derzeit nur zwei relevante Anbieter für Motorrad-Navis, Garmin und TomTom. Die Garmins bieten deutliche Vorteile bei der Routenplanung, auch wenn die mitgelieferte Planungssoftware Mapsource (oder neuerdings Basecamp) nicht ganz einfach ist. Auch der lebenslange Kartenupdate ist etwas, was es nur bei Garmin gibt.

    Bei TomTom gibt es das Urban Rider in zwei Versionen, das eine hat eine kleine Zentraleuropa-Karte mit IIRC 10 Ländern, das andere hat ganz Europa mit ca. 40 Ländern drauf. Das TomTom ist billiger, aber es kommen ggfs. Teile hinzu, die bei Garmin schon dabei sind, vor allem die Ladehalterung fürs Motorrad. Im Endeffekt landet man mit allem Zubehör immer bei über 300 Euro.

    Den größten Unterschied sehe ich bei der Philosophie der Geräte: Garmin hat seine Stärken, wenn es um die konkrete Routenplanung geht, d.h. wer ein Navi weniger als Navigationsgerät, sondern als Roadbookersatz sieht, wer vorab am PC seine Route bis auf den letzten Meter durchplanen will, der sollte zu Garmin greifen.

    TomTom hat seine Stärken dabei, den Fahrer unbemerkt automatisch zu unterstützen. So bietet das TomTom Urban Rider als einziges Navi die Möglichkeit einer automatischen Routenplanung mit Schwerpunkt auf kurvenreiche Strecken, d.h. man muss sich vielleicht mehr auf das Navi einlassen und bleibt nicht 100% Herr der Streckenplanung, dafür hat man unkompliziert seinen Spaß und kommt am Ende auch da an, wo man hinwill.
    Bei der Bedienung auf dem Motorrad hat TomTom gegenüber Garmin leichte Vorteile. Ich höre öfter davon, dass Garmin-Geräte abstürzen als TomTom-Geräte. Min Handy stürzt deutlich öfter ab als mein TomTom, das Navi läuft äußerst stabil.

    In meinen Augen eine Frechheit von TomTom ist es, seine Navis nicht serienmäßig mit einer Routenplanungssoftware auszuliefern. Doch dieser vermeintliche Super-Nachteil wird dadurch egalisiert, dass TomTom offenbar den Entwickler der kostenlosen Routenplanung TYRE unterstützt. Man kann auf TYRE komfortabel Routen planen und diese mit wenigen Mausklicks auf sein TomTom (oder sein Garmin) übertragen. Nimmt man statt TYRE den webbasierten Motoplaner (www.motoplaner.de), braucht man noch nicht einmal eine installierte Software, es reicht ein Webbrowser. Nachteil dieser beiden Lösungen: Sie erfordern beide einen PC mit Online-Zugang. Wer also eine lange Reise plant und ein Netbook einpackt, um damit unterwegs Routen zu planen, der kann damit nichts anfangen. Es gibt Software wie den (inzwischen eingestellten) Motorrad-Tourenplaner, die kann man lokal installieren und damit dann Routen planen. Aber als langjähriger TomTom-Benutzer würde ich mal sagen: Da hat Garmin echt Vorteile.

    Wenn du jetzt immer noch nicht weißt, ob du eher ein Garmin- oder ein TomTom-Typ bist, dann dies: TomTom hat jetzt gerade die Vermarktung einer Smartphone-App für iOS und Android bekanntgegeben, so dass man also bei Bedarf auch TomTom auf sein Smartphone laden kann. Sollte es für dich irgendwie relevant sein, auf deinem Smartphone und auf deinem mopped das gleiche Navi-System zu haben, dann wäre das ein Argument für TomTom;-)

  5. -Allgäuer- Gast

    Standard viel klarer

    #5
    Ich danke euch für die ausführlichen Darstellungen. Was ich da zu lesen bekomme, das gibt es in keinem Fachgeschäft. Nun ist für mich das Thema viel klarer und ich habe deutlichere Vorstellungen. Für mich ist das Ladekabel am Fahrzeug Kaufentscheidend. Und da gibt es warscheinlich derzeit nur einen Sieger.
    Danke allen für die Hilfe

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von -Allgäuer- Beitrag anzeigen
    Nun ist für mich das Thema viel klarer und ich habe deutlichere Vorstellungen. Für mich ist das Ladekabel am Fahrzeug Kaufentscheidend. Und da gibt es warscheinlich derzeit nur einen Sieger.
    Danke allen für die Hilfe
    das hast Du falsch verstanden, auch für das TomTom gibt es eine aktive Halterung (also mit Ladefunktion), sie ist nur serienmäßig nicht dabei, sondern ein Zubehör.
    Bietet Louis eigentlich noch die Louis-Edition des Urban Rider mit aktiver Ladeschale an?

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    So bietet das TomTom Urban Rider als einziges Navi die Möglichkeit einer automatischen Routenplanung mit Schwerpunkt auf kurvenreiche Strecken, d.h. man muss sich vielleicht mehr auf das Navi einlassen und bleibt nicht 100% Herr der Streckenplanung, dafür hat man unkompliziert seinen Spaß und kommt am Ende auch da an, wo man hinwill.
    Hallo,

    Garmingeräte können etwas Vergleichbares mit der OnRoute Motorkaart. Diese Zusatzkarte gibts allerdings nur für Benelux+D+A+CH.

    Gruss
    Joe

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Verstehe nicht ganz, warum man einen eventuellen Kaufentscheid an dieser Option "kurvenreiche Strecke" festmacht. Ein nettes Gimmick, würde mir deswegen trotzdem kein Tomtom kaufen.

    Wenn ich eine Tour plane, nehme ich eine Karte und lege grob fest, wo ich hin will und mache mich dann an die Feinplanung. Und da kann ich am PC in die Karte reinzoomen, dass dann auch die kleineren Strassen sichtbar werden und lege meine Routen an.

    Spontan unterwegs sehe ich den Vorteil schon, aber der ist meines Erachtens auch der einzige der TomTom-Navis.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Banana Joe Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Garmingeräte können etwas Vergleichbares mit der OnRoute Motorkaart. Diese Zusatzkarte gibts allerdings nur für Benelux+D+A+CH.

    Gruss
    Joe
    Diese Karte habe ich gestern erstmalig probiert ... ich bin begeistert. Einfach das Ziel eingeben und ich habe selbst in der häuslichen Umgebung noch 4 Wirtschaftswege gezeigt bekommen, die mir unbekannt waren.
    Dummerweise war ich mit dem Cabby unterwegs und es ist Erntezeit .

    In meinen Augen ist die Karte jeden Cent wert.

    Kleines Schönheitsmanko: der BMW Navigator 4 blendet die erlaubte Geschwindigkeit nicht ein und beim "aktuellen Ort" werden die Krankenhäuser nicht angezeigt .... beides Punkte, auf die man im Normalfall locker verzichten möchte.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von -Allgäuer- Beitrag anzeigen
    Für mich ist das Ladekabel am Fahrzeug Kaufentscheidend. Und da gibt es warscheinlich derzeit nur einen Sieger.
    Danke allen für die Hilfe
    An der Batterie kann man alle Geräte direkt anschließen. Oder auch dementsprechend einen Kfz Stecker für die Bordsteckdose montieren. Im schlechtesten Fall muss man halt das Kabel abzwicken und was neues dran löten.
    Nur wegen dem Stecker würde ich nicht von einem ins Auge gefassten Gerät absehen, was ansonsten meine Bedürfnisse am ehesten erfüllt.

    Außerdem gibt es, wie schon geschrieben, sowohl für Tomtom wie auch Garmin Geräte aktive Halterungen.
    Bei Garmin finde ich praktisch, dass er an der Halterung erkennt, ob er im Autohalter oder im Mopedhalter sitzt. Im Auto frag er dann nach, ob er vom Motorradprofil auf´s Kfz Profil umschalten soll. Diese beiden Profile sind bei mir deutlich unterschiedlich eingestellt.

    Nicht nur was die Streckenführung angeht,sondern auch die Infos auf dem Bildschirm habe ich unterschiedlich konfiguriert.
    Ob das beim Tomtom auch möglich ist, kann ich nicht sagen.

    Noch ein Tipp: vor dem Kauf unbedingt mal zu Saturn oder Mediamarkt und mit den ins Auge gefassten Geräten 30 Minuten rumspielen. Und immer dran denken: auf dem Mopped hat man dicke Handschuhe an. Auch auf diesen Gesichtspunkt achten.

    War beim BMW Navigator 3 (Garmin 2820) die BMW Halterung (Cradle) noch eine deutliche Bedienungserleichterung, ist sie beim BMW Navigtor 4 (Garmin Zumo 660) meiner Meinung nach entbehrlich geworden, da die Bedienfelder auf dem Bildschirm größer und sensibler geworden sind.

    Heute kann ich problemlos unter der Fahrt eine Route stoppen und sie im Menü sofort wieder neu anwählen ( manchmal nötig, wenn der Rechenknecht die Route unterwegs, trotz abgeschalteter Neuberechnung, aus was für Gründen auch immer, einfach mal neu berechnet und sie dann "verbiegt"). Beim 2820 tat man sich deutlich schwerer, die passenden Buttons auf Anhieb zu treffen.


 
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