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Ölfilter

Erstellt von runner.j, 23.03.2008, 20:02 Uhr · 23 Antworten · 5.183 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Den Mann-Filter bekomme ich vor Ort nicht für unter EUR 14,--. Selbst Louis und Co. nehmen für den einfachen Champion-Filter zwischenzeitlich EUR 13,-- zzgl. Versand. EUR 9,-- für einen Markenfilter, das muss zu einer Zeit gewesen sein, als die Dinos noch lebten.

    CU
    Jonni

    p.s. der Mann-Filter wird als Nachrüstoption für den originalen Opel-Filter genannt. So verschieden werden beide Filter daher wohl nicht sein.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich habe eben noch mal bei Mann nachgeschaut:

    Mann-Filter Ersatz für Opel 650400 = MW 712
    Mann-Filter für BMW 1150er = MW 712.

    Das passt also.

    CU
    Jonni

    Weiterer Nachtrag:

    Der Filter für den Opel heißt bei Mann nicht MW 712, sondern korrekt W 712. MW 712 und W 712 sind jedoch nach den Angaben von Mann identisch, sie unterscheiden sich nur darin, dass der Filter mit der Kennzeichnung MW 712 ein Bypass-Ventil hat, welches bei 2,5 bar auslöst.

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    #12
    Hallo
    Was manche Leute alles riskieren um 3 Euro zu sparen.Mahle OC 91 D(incl Ablassdichtung) bei Autoteilemann 10 Euro!Haben auch Versandkostenfrei Aktion
    Gruss voyager

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    #13
    Zitat Zitat von runner.j Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mir ist aufgefallen, dass sich der BMW-Ölfilter und der meines 94er Polo gleichen. Beide haben die gleiche Größe, Durchmesser und Gewinde. Kann ich den auch nehmen oder gibt es Unterschiede in den Innereien?

    Gruß
    Jürgen

    ich musste gerade mal schmunzeln......

    Der "Fred" ist ja jetzt seit fast 5 Jahren unterwegs und ich fühle mich hierbei ein wenig wie bei der stillen Post...

    Am Anfang ist das Gras noch grün und am Ende dann rosa oder blau


    Der Jürgen (runner.j), der den "Fred" eröffnet hatte sprach doch nicht von dem Ölfilter von Polo, sondern von dem Ölfilter seines Volkswagens, VW Polo (EZ 1994), dass dieser opisch ähnlich dem originalen BMW Ölfilter ist

    .....aber süss, wie sich dann so was hier entwickelt.....


    Ansonsten schließe ich mich natürlich der Meinung an, dass man beim Ölfilter und auch beim Öl nicht an der "falschen Stelle" sparen sollte.

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    #14
    Hi
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Den Mann-Filter bekomme ich vor Ort nicht für unter EUR 14,--. Selbst Louis und Co. nehmen für den einfachen Champion-Filter zwischenzeitlich EUR 13,-- zzgl. Versand. EUR 9,-- für einen Markenfilter,

    p.s. der Mann-Filter wird als Nachrüstoption für den originalen Opel-Filter genannt. So verschieden werden beide Filter daher wohl nicht sein.
    Ich habe eben noch mal bei Mann nachgeschaut:

    Mann-Filter Ersatz für Opel 650400 = MW 712
    Mann-Filter für BMW 1150er = MW 712.
    Der Filter für den Opel heißt bei Mann nicht MW 712, sondern korrekt W 712. MW 712 und W 712 sind jedoch nach den Angaben von Mann identisch, sie unterscheiden sich nur darin, dass der Filter mit der Kennzeichnung MW 712 ein Bypass-Ventil hat, welches bei 2,5 bar auslöst.
    Wo Du einkaufst oder was zu Zeiten der Dinosaurier war interessiert mich eigentlich wenig.
    Die Rede war davon ob man Filter ohne Überdruckventil einbauen sollte (können kann man!).
    Wenn bei Opel ein Filter ohne Ventil drin sein darf, dann ist das wohl so. Gibt Opel an man könne auch einen Filter mit Ventil einsetzen, dann mag auch das sein.
    Schreibt ein Hersteller vor man solle Öl mit der Mindestspezifikation 20W40 einfüllen, dann kann man ja auch 10W50 einfüllen. Letzteres deckt die Mindestanforderung ab. Man kann auch SAE 10 oder Olivenöl einfüllen. Das Einfüllloch wird sich nicht wehren. Aber ob es taugt?
    Irgend einen Sinn hat der gewählte Filtertyp wobei ich allerdings nicht ausschliesse, dass er drin ist weil er schon immer drin ist und auch die Lagerhaltung vereinfacht. Dagegen steht, dass die 1200 einen anderen Filter (mit Ventil) haben und dabei die Lagerhaltung egal ist. Kann es sein, dass Opel das Öl im Nebenstrom filtert? Da wäre ein Überdruckventil überflüssig, im Gegensatz zu BMW mit dem Filter im Hauptstrom.

    Das allerdings
    >>> der Filter mit der Kennzeichnung MW 712 ein Bypass-Ventil hat, welches bei 2,5 bar auslöst.<<<
    ist barer Unsinn und lässt mich am Rest Deiner Ausführung zweifeln. Wäre es so, dann würde der (lasche) Öldruck m Motor in kürzester Zeit zu Schäden führen.
    Der motorseitige Öldruckregler begrenzt den Druck auf ca 5,5...6bar und das (Not)Ventil im Filter öffnet bei etwa 6...7 bar.
    gerd

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    #15
    Hallo Jonni,

    wenn Opel einen Filter ohne Bypass-Ventil zuläßt, ist irgendwo im Ölkreislauf
    ein Bypass-Ventil verbaut.
    Mir ist nicht bekannt, ob bei den BMW-Mopetten ausserhalb des Ölfilters ein
    Bypass-Ventil verbaut wäre.
    Wenn Du in den Opel einen Filter mit Ventil einbaust, hat das System eben 2 Bypass-Ventile.
    Wenn die BMW-Mopette kein Bypass-Ventil ausserhalb des Ölfilters hat und Du schraubst
    einen Filter ohne bypass rein, hast Du ein Ölsystem ohne Bypass. Solange sich der Filter dann
    nicht zusetzt, kann das Ganze gutgehen.
    Wenn sich der Filter aber zusetzt - gute Nacht.

    Gruß
    Christian

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    #16
    Der HiFlo Filter kostet zwischen 6 und 8 Euro, einen Unterschied zum Mahle- oder Original-Filter konnte ich bis dato nicht feststellen.
    Ich folge den Aussagen von Gerd zu 100% und kann nur raten in dieser Hinsicht keine Experimente zu machen.

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    #17
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    Das allerdings
    >>> der Filter mit der Kennzeichnung MW 712 ein Bypass-Ventil hat, welches bei 2,5 bar auslöst.<<<
    ist barer Unsinn und lässt mich am Rest Deiner Ausführung zweifeln. Wäre es so, dann würde der (lasche) Öldruck m Motor in kürzester Zeit zu Schäden führen.
    Der motorseitige Öldruckregler begrenzt den Druck auf ca 5,5...6bar und das (Not)Ventil im Filter öffnet bei etwa 6...7 bar.
    gerd
    Erst lesen und dann urteilen:

    https://www.mann-hummel.com/mf_prodk...gobackToPage=3

    Öffnungsdruck des Bypass-Ventils nach Mann-Angabe : 2,5 bar

    Wer hier Unsinn erzählt, mag also der geneigte Leser beurteilen.

    CU
    Jonni

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    #18
    Den internen Öl(druck)kreislauf kenne ich nicht, wenn aber das Ventil schon bei 2,5 bar öffnet, das System aber auf mehr ausgelegt ist dann findet überhaupt gar keine Filterung statt. Das wäre noch schlimmer.


    Edit:

    "Freewayx" aus dem GS-Forum hat sich ein Öldruckmanometer angebaut. Wie sinnvoll oder genau es ist sei dahingestellt, doch die Vergleichswerte sind interessant.
    Bei jeweils 80° Öltemp im Stand (Leerlauf) zeigt das Ding:
    Bei 10/W40 >> 0,5 Bar; Ölverbrauch 0,3-0,5 auf 1000,
    bei 20/W50 >> 3,0 Bar; Ölverbrauch praktisch keiner
    Offenbar wird das "dünnere" Öl einfach durch die Lagerstellen "geblasen"

    Quelle: Gerd´s Powerboxer-Seite
    Direktlink:
    http://www.powerboxer.de/motor/344-druck


    (Gerd, wenn du mit dem Auszug nicht einverstanden bist, so lasse mich es wissen und ich entferne ihn.)

    Je nach verwendeter Ölsorte und -temperatur kann man m.E. nach Pech oder Glück haben. Ich halte daher den verwendeten Filter von Mann für mehr als grenzwertig!

  9. Registriert seit
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    #19
    Aber du glaubst doch nicht, dass diese Blechdosen einen Motordruck von 7 bar aushalten? Die bestehen aus einfachem Blech und geben teilweise schon beim Anziehen oder Lösen nach. Vergleich die Stärke dieser Dose mal mit einem Wasserrohr aus Stahl oder Kunststoff, was einen Druck von 10 bar aushält. Und dann schieb auch mal Öl mit 7 bar durch den inneren Papierfilter, den zerreist es doch sofort. Im Motorfilter muss daher ein relativ geriner Druck herrschen.

    CU
    Jonni

  10. Registriert seit
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    #20
    Hi
    Also:
    Der Motor hat ein eigenes Regelventil und zwar direkt nach der Pumpe. Ist so, und ist auch bei allen Motoren die ich kenne so.
    Dann lest dioch mal was in den diversen RepHandbüchern und CDs steht.
    >>>>>>>>
    Schmiersystem
    Theoretische Umwälzmenge Schmieröl bei 6000 U: 30 l
    Theoretische Umwälzmenge Kühlöl bei 6000 U: 33l
    Ölfilter im Hauptstrom
    Differenzdruck zur Öffnung des Umgehungsventils bar 1,5
    Öldruckkontrolleuchte leuchtet auf unter bar 0,3
    Überdruckventil öffnet bei bar 5,5
    Betriebsdruck bar 3,5...6,0
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Ob die Dose 7 bar aushält brauche ich nicht zu glauben; ich weiss es.
    Das Überdruckventil öffnet nicht bei 2,5 bar, sondern bei einem Differenzdruck von 2,5 bar.

    Der Schmieröldruck entsteht weil Öl gegen einen Widerstand gepumpt wird. Sprich, es wird mehr Öl gefördert als durch die Schmierölspalte ablaufen kann. Der Druck steigt so lange an, bis entweder die Leistung des Motors nicht mehr ausreicht oder die Pumpe nicht genügend Öl pro Zeiteinheit fördern kann oder ein Regelventil den Druck begrenzt und die "überflüssige" Ölmenge "ablässt". Zu berücksichtigen ist, dass durch einen gleich bleibenden Spalt je mehr Öl fliesst je dünner es ist und je höher der Druck ist.

    Nach der Pumpe führt das Druckregelventil "seitlich" ab. Beginnt der Motor bei niedriger Drehzahl Öldruck aufzubauen, dann darf er das. Schlieslich soll schnellstmöglich Öldruck aufgebaut werden. Ist der Maximaldruck (weit unter 6000 1/min) erreicht, so setzt ab 5,5 bar das Regelventil ein und begrenzt auf ca. 6....6,5 bar.

    Nach der Pumpe wird das gesamte Schmieröl durch den Filter gepresst (im "Hauptstrom"). Im Idealfall setzt der Filter keinerlei Widerstand entgegen. In der Praxis ist das ein frommer Wunsch. Der Widerstand steigt mit zunehmender Verschmutzung. Folglich fällt auch am Filter Druck ab und der Öldruck vor und hinter dem Filter ist unterschiedlich. Erreicht der Differenzdruck 2,5 bar, so öffnet das Überdruckventil des Filters.
    Nach dem Filter gelangt das Öl zu den Schmierspalten, staut sich dort und der erwünschte Öldruck entsteht.
    Würde es das nicht tun, so bestünde die Gefahr, dass der Öldruck an den Schmierstellen zu niedrig wird und der Motor Schaden nimmt. Das muss nicht "dingeldongel, ich bin defekt" sein, sondern kann sich, ganz subtil, durch immensen Lagerverschleiss äussern. Dann sind eben bei z.B. 80 Tkm die Gleitlager im Eimer und das "Scheissmaterial" ist schuld.

    Der Öldruckgeber sitzt direkt hinter dem Ölfilter und misst den tatsächlichen "Restdruck" vor den Schmierstellen

    Bei Filtern im Nebenstrom erreicht das Öl direkt die Lagerspalte. Nur ein Teil des Öls wird nach der Pumpe zu einem Filter geführt (und danach in die Ölwanne angeleitet). Hier kann der Druck hinter dem Filter sein wie er mag und ein Filterventil ist überflüssig.
    Wenn jetzt vielleicht jemand sagen könnte ob der betreffende Opelmotor im Haupt- oder im Nebenstrom filtert??

    Bei der Q fördert also die Pumpe. Sobald der Druck vor dem Filter über 5,5 bar steigt beginnt der Druckregler zu öffnen und begrenzt den Druck auf ca 6...6,5 bar.
    Der Druck hinter dem Filter hängt einerseits vom Verschmutzungszustand des Filters und andererseits vom Zustand der Schmierspalte ab durch die das Schmieröl gepresst wird.
    Beträgt der Druck vor dem Filter 6 bar, so öffnet das Filterventil dann, wenn der Druck hinter dem Filter nur noch 3,5 bar beträgt. Folglich öffnet es bei Motoren mit hoher Laufleistung früher, weil deren Schmierspalte eben grösser sind und so auch der Druckabfall hinter dem Filter grösser ist.

    Daraus sieht man, dass es nicht nur auf ein passendes Gewinde ankommt, sondern das Filterinnenleben einen "vernünftigen" (kleinen) Durchlasswiderstand haben muss. Der lässt sich erreichen wenn man entweder "geeignetes Filterpapier" mit dennoch ausreichender Filterwirkung oder ein "Fliegengitter" einbaut.
    Letzteres hat den Vorteil, dass es Schrauben und Nägel herausfiltert, praktisch keinen Widerstand hat und somit eigentlich ideal ist? Naja, Schrauben und Nägel kommen nicht so häufig vor und es sollten (motorspezifisch) auch wesentlich kleinere Partikel rausgefiltert werden. :-)
    gerd


 
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