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TÜV-Nerverei Federbeine + Reifen

Erstellt von Friedberger, 03.03.2012, 01:45 Uhr · 6 Antworten · 1.682 Aufrufe

  1. Friedberger Gast

    Standard TÜV-Nerverei Federbeine + Reifen

    #1
    Schönen guten Abend zusammen,

    ich war heute mit meiner 1150er GSA beim TÜV. Um nicht ständig mit einem Sack voll ABE und Herstellerfreigaben durch die Gegend zu fahren, wollte ich den TÜV-Segen für die verbauten Wilbers-Federbeine und die aufgezogenen Pirelli Angel ST. Da ich die Räder einer 1100 S verbaut habe (was bereits der Vorbesitzer in die Papiere eintragen ließ) entspricht das Mopped lt. TÜV-Mann natürlich nicht mehr dem unveränderten Originalzustand sondern einem Fahrzeug mit Einzelgenehmigung. Von daher würde es ohnehin nicht ausreichen, die ABE der Federbeine und die Herstellerfreigabe der Reifen für eine GS bzw. für eine Rockster mitzuführen (obwohl die in der Reifen-Herstellerfreigabe für die Rockster genannte EG-Typgenehmigungsnummer dieselbe wie für eine GS(A) ist und die ABE der Federbeine auch für so ziemlich alle BMWs gültig ist). Okay, von mir aus, ich wollte ja sowieso beides vom TÜV abnicken lassen, um es in den Schein eintragen lassen zu können.
    ABER: Das wollte mein TÜV-Mann nicht so auf die Schnelle machen (sprich Bescheinigung des korrekten Einbaus). Er bot mir an, einen neuen Termin zu machen (wenn´s Wetter wieder schöner ist!), um dann eine Abnahme mit halbstündiger Probefahrt (und entsprechenden Kosten, so etwa 150 €) zu machen. Man gab mir noch die Auskunft, dass ein bereits erstelltes Gutachten zu einer anderen 1150er GS(A) mit exakt diesen Federbeinen und Reifen hilfreich sein könnte.
    Fand ich jetzt ein klitzekleines bisschen übertrieben, zumal ich ja noch beim Straßenverkehrsamt berappen muss und als Hesse auch nochmal in Fulda alles einreichen und mit 40 € vergüten soll.
    Wenn´s nicht anders geht, werde ich es so machen lassen. Falls einer von euch ein TÜV-Gutachten bzgl. einer 1150 GS(A) mit BMW-Rädern 17"-3,5" / 17"-5,5" für Pirelli Angel ST 120 / 180 und Wilbers 630 / 640 als Kopie für mich hätte, wär´s schön.
    Eventuell hat aber einer von euch sowas vom TÜV abgenickt bekommen ohne die teure Probefahrt. Falls ja, sagt mir bitte wo. Vielleicht gibt´s ja einen nicht ganz so engstirnigen TÜV in für mich halbwegs erreichbarer Nähe.

    Und dann gab´s hier die letzten 2 Tage auch noch nicht mal die versprochene Sonne.
    Ich könnte mir das Essen mal wieder rückwärts durch den Kopp gehen lassen.

    Gebeutelte Grüße
    Friedberger

  2. Registriert seit
    20.04.2009
    Beiträge
    710

    Standard

    #2
    Moin
    Das sind ja schöne Aussichten.Ich habe zwar das Fahrwerk nicht ,aber genau die gleich Felgen-Reifenkombi.Da fahre ich dann doch lieber mit den Ganzen ABE`s bis einer etwas sagt.Bei der normalen HU hat bis jetzt noch keiner etwas gesagt.

  3. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.705

    Standard

    #3
    Hi
    Da frage ich mich ob es nicht geschickter wäre mit dem Stapel Papier umherzufahren. Der TÜVie ist zwar arg kleinlich hat aber de jure Recht. Allerdings "fragt" man ihn auch wenn er diese Kombination einträgt UND etwas Entscheidendes passiert. Existieren nur "Einzelzettel" dann warst Du u.U. nie mit dieser Kombination beim TÜV

    Ein Bekannter in IT hat einen VW-Bus aus DE erworben und wollte ihn in IT zulassen. Der ABT-Bus hatte geringfügig breitere der in DE,werkseitig eingetragenen Räder und Reifen drauf. Alles mit ABE, Papieren und ohne jeden Zweifel freigängig etc.
    In IT ist ab Werk nur die schmalere Version vorgesehen. Kommentar des "TÜV" Bozen: "Rückrüsten oder eine Freigabe des italienischen Importeurs (unmöglich)!"
    Ob das dann chinesische Leichtmetallräder aus Kaugummi mit Reifen von den Fidschiinseln aus Palmstroh sind, ist egal. Die Grösse muss passen.
    gerd

  4. Friedberger Gast

    Standard

    #4
    Moin Leute,

    die ABE für die Federbeine reicht nur aus, wenn das Motorrad ansonsten unverändert ist (im Sinne von §19 in Verbindung mit §21 StVZO)
    Da ich aber andere Räder habe (welche bereits seit längerem eingetragen sind), handelt es sich um ein Fahrzeug mit Einzelbetriebserlaubnis.
    In der ABE ist nachzulesen, dass dann eine Überprüfung des Ein-/Anbaus statt zu finden hat.
    ABE + Bescheinigung des korrekten Einbaus müssen dann beim Fahren mitgeführt werden, es sei denn, man lässt es dann in die Papiere eintragen.
    Ist leider so.

    Ich bin aber der Meinung, es würde zur Erteilung der Bescheinigung des korrekten Einbaus völlig ausreichen, wenn der Tüvie guckt, ob alles "ordentlich" verschraubt und richtig rum eingebaut ist. Die 150 Ocken teure Probefahrt halte ich für übertrieben. Was will der gute Mann denn ernsthaft antesten? Bei den Reifen sehe ich das genauso.
    Daher meine Frage nach einer TÜV-Niederlassung, welche evtl. die Einbaubescheinigung auch ohne Probefahrt erteilt.

    Wenn man bedenkt, dass man mit einem 100000 km gelaufenen, ausgelutschten Originalfederbein wirklich Gefahr läuft sich auf´s Maul zu legen, dass dann aber ganz legal solange es nicht sichtbar undicht ist, geht es mir schon auf die Nüsse, was man alles anstellen und bezahlen muss bevor man die besseren und sicheren Federbeine benutzen darf.

    Na ja, wie dem auch sei, seht es als Hinweis / Info. Evtl. sind ja ein paar von euch auch illegal unterwegs ohne es zu wissen (im guten Glauben mit einer ABE in der Hosentasche) und wenn´s kracht wird es dann evtl. nochmal zusätzlich sehr teuer und unangenehm bzgl. Versicherungsschutz.

    Grüße
    Friedberger

  5. Registriert seit
    11.01.2007
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    602

    Standard

    #5
    Hallo,

    da würde ich doch lieber einen Stapel mit ABE;s mitschleppen. Habe an meiner auch Reifen 120 und 180 und auch nur eine einzelne TÜV- freigabe dabei. Nach 2 Jahren gibts den Reifen sowieso nicht mehr, so dass eine Eintragung unrentabel ist. Bin gespannt ob sich in der BRD nochmal was an dieser leidigen Reifengeschichte ändert.
    Gruß Bernd

  6. Registriert seit
    21.12.2010
    Beiträge
    501

    Standard

    #6
    Hallo, ich würde da nicht so ein Gewiggel raus machen. Trägt es der eine TÜV nicht ein, dann tut es eben der nächste, es spricht doch in deinem Fall nichts gegen die Eintragung. Es hängt immer sehr von den Leuten ab die man grad trifft: Manche wollen für einen einfachsten entdrosseln durch Ansaugstutzentausch eine Einbaubescheinigung von der Werkstatt, (einfach lächerlich, man leuchtet einmal rein und guckt ob die nummer passt) der nächste steigt drauf, ballert wie ein bekloppter vom Hof, kommt wieder und meint: 57PS...das passt
    Fahr einfach woanders hin wo du als KUNDE und nicht als Bittsteller gesehen wirst! (Bei uns sind sie sogar so kulant: wer durchfällt muss nicht zahlen und kommt einfach später wieder)

  7. Registriert seit
    05.02.2010
    Beiträge
    114

    Standard

    #7
    Ich würde woanders hinfahren, wenn man sich etwas umhört bekommt man meistens nen Tip wer + wo etwas mehr Sachverstand hat und die Sache auch ohne Probefahrt beurteilen kann.
    Ansonsten würd ich lieber mit den Papieren rumfahren.

    Bei den letzten drei TÜV Terminen habe ich Freigaben, ABE nicht aus der Tasche geholt.

    Gruss Theo


 

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