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Falsches Motoröl bei erster Inspektion eingefüllt - Probleme mit der Kupplung

Erstellt von stephanw, 04.05.2013, 19:02 Uhr · 297 Antworten · 70.583 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    ich habe heute noch einmal mit einem BMW Ingenieur am Telefon gesprochen. Am liebsten ist denen, dass man das Castrol Öl einfüllt. Dieses Öl soll optimal auf die BMW Motoren abgestimmt sein. Wichtig für den Erhalt der Garantie ist allerdings nur die Einhaltung der Ölnormen API SL und JASO MA2 und der Viskositätsklasse 5W40. Also können auch das Procycle Öl und das Motul 7100 hergenommen werden.

    Ich habe daher zweimal das falsche Öl eingefüllt bekommen. In 8 andere neue GS Motorräder hat mein Händler nach eigener Aussage 10W40er Öl eigefüllt. Von denen hätte sich keiner beschwert. Die wundern sich sicherlich nur wegen der schlecht dosierbaren Kupplung unde hakeligen Schaltung, die ich mir diesem Öl hatte.

    Ich finde es beschämend, dass soviel Bockmist mir von den BMW Händler und auch von BMW selbst zum Thema Öl verzapft worden ist. Auch die Aussage das nur das Castrol Öl hergenommen werden kann, ist heute wieder von BMW selbst relativiert worden.

    Ich finde man kann eindeutig verlangen, dass einem Vertragswerkstätten nur freigebenes Öl bei der Inspektion einfüllen. Das sie den gleichen Fehler bei mir noch zweimal hinternander machen, finde ich schon der Hammer. Offenbar fühlen die sich dann auch noch im Recht und diskutieren mit mir als Kunde wie klug es doch sei Öl mit einer höheren Viskositätsklasse als BMW vorschreibt, einzufüllen. Weil man nur im Sommer Motorrad fährt und weil die Motorengeräusche reduziert werden. Ich kam mir da richtig als Störenfried vor, nur weil ich verlangt habe, dass ein freigebenes Öl eingefüllt wird.

    Weder eine Entschuldigung für den ganzen Ärger und Zeitverlust noch die Zusage der Übernahme meiner Kosten für den dritten Ölwechsel habe ich bis jetzt. Ich überlege mir jetzt einen Brief an Motorrad oder MO zu schreiben, damit die Mal über dieses Thema berichten und Besitzer der neuen GS, die nicht hier dieses Forum lesen, vor dem Unfug, den manche BMW Wekstätten hier machen, warnen. BMW selbst ist es offenbar egal, was die Werkstätten für ein Öl einfüllen. Kommt es zu einem Schaden wegen nicht freigegebenen Öls, haftet der Händler laut BMW. Den ganzen Ärger hat aber dann der Kunde! Und das kann doch alles nicht wahr sein!

    Viele Grüsse

    Stephan

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    ...ich bin nicht der Jonni, aber antworte trotzdem mal, bei mir ist das Louis Öl 5W40 seit der Einfahrkontrolle (also seit ca. 3.000km) drin, Null Probleme...habs meinem Händler beigestellt und der hats rein gekippt...

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    Genauso mache ich das zukünftig auch, ich bestelle mir das Castrol Öl bei einem Ölhändler im Internet für 11,70 € / Liter und bringe das zur Inspektion mit. Das mache bei meinem Auto schon seit ein paar Jahren.

    Ich spare somit bares Geld und habe die Gewissheit, das richtige Öl drinn zu haben!

    Gruß

    Stephan

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    In der Bucht gibt's übrigens gerade den Liter Castrol Power 1 Racing 5W-40 für 8,35 €. Habe gleich mal ordentlich zugeschlagen ...

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    Was mich jetzt bei der ganzen Geschichte mit den falschen/richtigen Ölviskositäten/-sorten interessiert:
    Ist das Schaltverhalten nach dem Wechsel auf das von BMW empfohlene CASTROL 5W-40 wesentlich besser bzw. anders geworden?
    Gibt's einen spürbaren Unterschied von vorher-nachher?
    Funktioniert der "Schiebetest" (kalte GS mit eingelegtem 1 Gang und gezogener Kupplung schieben) jetzt besser?
    Fragen über Fragen...
    Gruß,
    Gerd

  6. Registriert seit
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    Gegenüber dem 10W40er Öl ist das Schaltverhalten und die Dosierbarkeit der Kupplung im kalten und im warmen Zustand wesentlich besser geworden (exaktere Schaltung, besser dosierbare Kupplung). Ich meine hier aber auch eine Verbesserung von dem nicht freigegebenen Motul 300V zum Castrol Power 1 erkennen zu können. Jetzt ist das ganze Verhalten der Kupplung und der Schaltung ähnlich der F800R. Auch das Resonanzverhalten des Motors zwischen 4000 und 5000 Umdrehungen hat sich verbessert. Die Vibrationen sind nicht mehr so ausgeprägt.

    Das Schiebeverhalten - eingelegter erster Gang und Kupplung gezogen, kalter Motor - habe ich noch nicht getestet. Heute Abend werde ich es mal ausprobieren. Wie ist es denn bei Euch?

    Viele Grüße

    Stephan

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    Schieben darf sie nicht, ansonsten wäre etwas an der Kupplung bzw. Kupplungsbetätigung defekt.
    Zum Testen ob sie 100%ig trennt: Maschine auf Hauptständer stellen, Motor starten, 1. Gang einlegen, Kupplung einrücken, Kupplung ausrücken.
    Das Rad muss nun stehen bleiben. Dreht es sich minimal weiter dann stimmt etwas nicht.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Schieben darf sie nicht, ansonsten wäre etwas an der Kupplung bzw. Kupplungsbetätigung defekt.
    Zum Testen ob sie 100%ig trennt: Maschine auf Hauptständer stellen, Motor starten, 1. Gang einlegen, Kupplung einrücken, Kupplung ausrücken.
    Das Rad muss nun stehen bleiben. Dreht es sich minimal weiter dann stimmt etwas nicht.
    vll. solltest Du noch ergänzen Motor muss warm sein ......! wenn der nämlich kalt ist ,ist das Oel dick und es kann durchaus sein , das sich das H.rad noch mitdreht.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    .... Dreht es sich minimal weiter dann stimmt etwas nicht.
    Bei Nasskupplungen würde ich dieser Aussage niemals trauen.....

    Gruß
    Berthold

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    Der Reibwiderstand am Kardan ist auch bei kaltem und entsprechend zähem Öl größer als das Schleppmoment der Kupplung.
    Bis das Rad zum Stillstand kommt kann einige Sekunden dauern, aber es muss stehen bleiben!
    Vibrationen können es zum Durchdrehen "animieren", das kann man durch geringfügige Drehzahländerung unterbinden.


 
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