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Journalist stirbt bei GS-Presselaunch

Erstellt von Franky66, 23.01.2013, 19:00 Uhr · 81 Antworten · 17.902 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    hi
    Was immer auch ein Launch Event auf Deutsch sein mag.
    Berufsrisiko? Das würde ich eher mit "Dummheit" betiteln
    gerd

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    #12
    RIP Kevin. Ohne die Hintergruende zu kennen, sollte man nicht von einer Diskussion Abstand nehmen, egal, in welche Richtung........?

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    #13
    Zitat Zitat von SA Moose Beitrag anzeigen
    RIP Kevin. Ohne die Hintergruende zu kennen, sollte man nicht von einer Diskussion Abstand nehmen, egal, in welche Richtung........?
    ...ja - das denke ich auch.

    Gruß
    Ritsch

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    #14
    Mein Beileid seinen Angehörigen, Freunden, Kollegen und Fans.

    Motorrad berichtet, dass der Presse-Launch seitens BMW verständlicher Weise zunächst abgebrochen wurde.
    Man weiß wohl immer noch nichts genaues zur Ursache, ausser dass es keinen ersichtlichen Grund gab.

    -> Britischer Tester-Kollege verunglückt bei BMW-GS-Vorstellung: Zum Tod von Kevin Ash - bei motorradonline.de
    -> Wie kam es zum tödlichen Sturz? Überschlag auf Freier Strecke - bei motorradonline.de

    Dazu auf der Facebook-Seite von Motorrad:
    Überschlag auf freier Strecke

    Zwei Tage nach dem tragischen Unfall des Testers Kevin Ash werden die Umstände langsam klarer: Das Unglück passierte am zweiten Fahrtag während der Pressevorstellung der neuen BMW R 1200 GS in Südafrika.

    Motorradtester Ash befuhr gemeinsam mit einer Gruppe weiterer britischer Motorradjournalisten auf der neuen BMW R 1200 GS eine schnurgerade Schotterstrecke. Die Piste war eben, aber staubig, so dass die einzelnen Fahrer deutlichen Abstand zueinander halten mussten. Vorneweg fuhr ein Guide von BMW, der das Tempo vorgab. Die Gruppe fuhr demnach maximal 100 km/h schnell, was der Bodenbeschaffenheit absolut angemessen war. Der Sturz, so berichtet MOTORRAD-Testchef Gert Thöle, erfolgte auf freier Strecke, ohne erkennbaren Grund.

    MOTORRAD-Tester Thöle war bereits auf dem Weg nach Südafrika, als die Unfall-Nachricht kam. Er sprach vor Ort mit den Beteiligten und vermutet nun, dass wahrscheinlich genau die Harmlosigkeit der Strecke Grund für den Unfall war: „Ich denke, dass Kevin, der keineswegs ein Heizer, sondern ein ruhiger und besonnener Fahrer war, für einen Augenblick unachtsam gewesen ist oder sich vielleicht gerade auf etwas anders an dem neuen Motorrad konzentriert hat.“ Dabei könnte er Regenrinnen, die links und rechts der Piste verliefen, übersehen und deswegen die Kontrolle über das Motorrad verloren haben.

    Nach den bisherigen Untersuchungen, für die BMW eigene Unfallspezialisten nach Südafrika hat einfliegen lassen, steht fest, dass sich Kevin Ashs Motorrad in der Folge überschlagen hat. Der 53 Jahre alte Motorradtester war sofort tot.
    Man kann ihm demnach nicht vorwerfen ein besonderes Risiko eingegangen zu sein... und dass die kleinste Unaufmerksamkeit und/oder Ablenkung schnell sehr gefährlich werden kann, das wissen wir als Motorradfahrer wohl alle.

  5. Registriert seit
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    #15
    Ist schon wirklich erstaunlich zu welchen Statements sich so manche Zeitgenossen hier hinreissen lassen. Empathie scheint ein Wesenszug zu sein, der immer mehr verloren geht. Es dürfte doch wohl scheißegal sein, warum Kevin Ash verunglückt ist - Fakt ist, dass er ums Leben gekommen ist. Das scheint mir Grund genug zu sein, so etwas wie Mitgefühl zu empfinden. Ne Diskussion über Berufsrisiken und andere Umstände ist angesichts seines tödlichen Unfalls aus meiner Sicht mehr als völlig deplatziert, zumal hier auch wohl niemand auch nur annährend etwas zu den Hintergründen weiss ....

  6. Registriert seit
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    #16
    Hoffen wir, dass die Werksspezialisten noch viele Daten aus der zerstörten GS auslesen können. Ich fand das schon beeindruckend, wie die Spezialisten aus Wolfsburg den zunächst unerklärlichen Unfall von Haider mit seinem Phaeton nur anhand der Fahrzeugdaten aufklären konnten.

    CU
    Jonni

  7. Registriert seit
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    #17
    Weil es gefragt wurde: Ein Launch Event ist eine Veranstaltung (Event) aus Anlass einer Produkt-Neueinführung (Launch, von abschießen, loslassen, starten). Kfz-Hersteller laden die Presse in der Regel zu solchen Veranstaltungen ein, um den Journalisten erstens das neue Kfz in allen Einzelheiten vorzustellen und zweitens ihnen die Gelegenheit zu geben, erste praktische Fahreindrücke zu sammeln. Wer schon einmal bei den BMW Days in Garmisch dabei war, der kann sich vorstellen, dass das Fahren ungefähr den Rahmen der dort angebotenen geführten Touren hat. Bei diesen Launch Events können die anwesenden Journalisten in der Regel noch keine Test- und Messfahrten machen, weil ihnen dazu die Messmöglichkeiten und auch die Zeit fehlen. Später bekommen dann alle relevanten Redaktionen angeboten, eine Maschine zu testen. Dazu wird ihnen die Maschine in der Regel einfach eine Zeit lang (ich vermute so eine bis zwei Wochen) zur Verfügung gestellt. Wollen sie die Maschine anschließend noch einmal haben, zum Beispiel für einen Vergleichstest, einen Dauertest oder eine Reportage, dann müssen sie sie gesondert bei BMW anfordern. BMW hat dazu einen Pool aus Testmotorrädern, die für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt werden.

    Diese Launch Events finden in der Regel unter Begleitumständen statt, die Nichtjournalisten neidisch werden lassen. Bestens organisierte Events, feinstes Essen & Trinken, traumhafte Gegend, beste Betreuung. Die Reisekosten zahlt entweder der Hersteller oder der Verlag. Aber man darf nicht vergessen: Es ist Arbeit, und nach fünf bis zehn dieser Events lässt auch die Exotik durchaus nach - und vielleicht würde man auch lieber mit seinen Kumpels durch den Spessart braten als mit seinen Konkurrenten durch Südafrika. Abgesehen davon, dass stundenlanges in der Weltgeschichte Umherfliegen auch nur begrenzt toll ist.

    Für BMW ist der Unfall natürlich maximal furchtbar - für den gestorbenenen Kollegen und seine Familie ohnehin. Ich hoffe dennoch, dass genau aufgeklärt wird, ob dem Unfall ein Fahr- oder ein Technikfehler voran ging.

  8. jonnyy-xp Gast

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    #18
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ... der Unfall, bei dem der Journalist zufällig auf einer GS saß...
    unterschreib!

    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Mein Beileid seinen Angehörigen
    ebenfalls heftig unterschreib !

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ... Das würde ich eher mit "Dummheit" betiteln
    gerd
    Sorry Gerd, aber deine Äußerung ist mir a weng zu pietätlos. Mit Dummheit würde ich einen Moppedunfall mit Todesfolge niemals betiteln. Insbesondere wenn man die Umstände nicht kennt, was ich dir hier und jetzt mal unterstelle.


    Just my 2ct.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Ist schon wirklich erstaunlich zu welchen Statements sich so manche Zeitgenossen hier hinreissen lassen. Empathie scheint ein Wesenszug zu sein, der immer mehr verloren geht. Es dürfte doch wohl scheißegal sein, warum Kevin Ash verunglückt ist - Fakt ist, dass er ums Leben gekommen ist. Das scheint mir Grund genug zu sein, so etwas wie Mitgefühl zu empfinden. Ne Diskussion über Berufsrisiken und andere Umstände ist angesichts seines tödlichen Unfalls aus meiner Sicht mehr als völlig deplatziert, zumal hier auch wohl niemand auch nur annährend etwas zu den Hintergründen weiss ....
    Schön dass du das genauso siehst.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Ist schon wirklich erstaunlich zu welchen Statements sich so manche Zeitgenossen hier hinreissen lassen. Empathie scheint ein Wesenszug zu sein, der immer mehr verloren geht. Es dürfte doch wohl scheißegal sein, warum Kevin Ash verunglückt ist - Fakt ist, dass er ums Leben gekommen ist. Das scheint mir Grund genug zu sein, so etwas wie Mitgefühl zu empfinden. Ne Diskussion über Berufsrisiken und andere Umstände ist angesichts seines tödlichen Unfalls aus meiner Sicht mehr als völlig deplatziert, zumal hier auch wohl niemand auch nur annährend etwas zu den Hintergründen weiss ....
    Sehe ich genauso.
    Manche hier haben aber anscheinend den Gong noch nicht gehört.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Airdinger Beitrag anzeigen
    Man kann ihm demnach nicht vorwerfen ein besonderes Risiko eingegangen zu sein...
    Bei 100 km/h auf Schotter?

    RIP und Beileid an die Familie


 
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