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Ursachen der Schaltschläge der 1200GS K50

Erstellt von Maxell63, 21.10.2013, 17:32 Uhr · 441 Antworten · 51.353 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #81
    Interessant ist, dass die Geräusche oder Schaltschläge immer beschrieben werden, als wenn Zahnräder kurz aufeinander "raspeln" und dann erst ineinander greifen.
    Das ist aber faktisch falsch.
    Die Zahnräder befinden sich immer mit ihrem jeweils zugehörigen Partner im Eingriff. Sie müssen sich nicht erst finden und verzahnen.
    Was da "Rrrrrrrrr krchk" machen kann, sind die seitlichen Zacken an den Zahnrädern, die sich zum Nachbarn finden müssen, wenn die Zahnräder auf den Wellen seitlich verschoben werden.
    Mit anderen Worten, um es mal rustikal-mechanisch auszudrücken: im schlimmsten Falle fliegen nicht die Zähne der Zahnräder durch die Gegend, sondern die kleinen Fortsätze. Was das Gänze natürlich nicht besser macht....

    Und zur schlecht trennenden Kupplung: es wäre ja schon geholfen, wenn sich beim Ziehen des Kupplungshebels die sich drehenden von den stehenden Kupplungsscheiben weiter entfernen würden. Dadurch könnte der Ölfilm nicht mehr die Schleppkräfte übertragen.
    Aber da ist das Probelm: man will eine leichtgängige Kupplung, die gut trennt.
    Das geht nicht.
    Entweder schwer, man übt also einen großen Hub aus und trennt schön weit oder eben leicht mit wenig Hub.
    An dem Problem beißen sich die Konstruktuere seit Ewig die Zähne aus.
    Unterm Strich ist es immer ein Kompromiss, der dem einen gefällt und dem anderen eben nicht.

    Ich für meinen Teil habe kein Problem mit einer strammen Kupplung, Hauptsache, sie trennt gut.

  2. Typ
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    #82
    Zitat Zitat von vessi Beitrag anzeigen
    das mit dem betonkübel ist ein gutes beispiel,
    mit sowas hab ich sogar relativ viel mit zu tun...

    andersrum dürfte die eigengeschwindigkeit von dünnflüssigen öl
    grösser sein als von dickflüssigem öl..vlt. spielt das die rolle, weil...

    und nun eher was praxisnahe...

    die schaltschläge sind nun mal bei heissem motor/öl,
    und dadurch auch dünnflüssiger deutlich höher als bei kaltem öl

    und da sich ausser der viskosität des öl nichts ändert,
    finde ich meine erklärung praxisnäher/plausibler


    oder hast du eine bessere erklärung der schaltschläge bei heissem motor?
    Vessi, nein habe ich nicht - sonst könnte ich vielleicht noch ein Angebot von BMW erwirken .

    Ich persönlich tippe auf Wärmeausdehnung und Toleranzmaße. Das würde für mich auch zu der beobachtbaren Serienstreuung passen. Das Problem ist aber sicher höchst komplex, wenn BMW das nicht so rasch hinbekommt und entweder garnichts sagt oder herumeiert. Der Schlag selbst muss über die Schaltklauen auf die Kulisse und den Schalthebel übertragen werden, muss also aus dem Getriebe kommen. Der Druckstift, meine ich, betätigt die Kupplungslamellen und ist somit, richtig angepasst, für die korrekte Abtrennung von Motor- und Antriebswellen mitverantwortlich. Wie dieser die Schaltschläge zu reduzieren vermag, erschließt sich mir nicht sofort. Muss es auch nicht, ich bin weder Entwickler bei BMW (das Getriebe soll aus Japan sein, habe ich hier irgendwo gelesen), noch habe ich je ein Getriebe entwickelt. Somit halte ich besser den Mund.

    Liebe Grüße, Typ.

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    #83
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Einfach Wasser in den Motor füllen! Dann klebt niGS mehr!


    Heißt ja nicht umsonst Wasser-Boxer.


    *duckundweg*

    nochmals....


    Zündler!

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    #84
    @typ...
    der vergleich mit dem betonkübel mag auf den ersten blick plausibel sein...
    aber der kübel wird nur durch das eigengewicht der masse,
    die ja auf den boden des kübels liegt mit in bewegung gesetzt

    wenn man den kübel nur zur hälfte oder weniger mit'ner zähen gipsmasse füllt,
    würde der kürbel beim mixen sich nicht mit bewegen,
    gefüllt mit wasser auch nicht, aber das wasser bekommt eine schöne eigenrotation,
    und würde andere gegenstände im kübel mit rotieren lassen

    also passt der vergleich mit dem kupplungsgehäuse gar nicht....

    ...meine bescheidene handwerker-meinung...

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    #85
    Rudi,
    Wie, bitteschön, soll man mit Wasser zündeln?
    Hamm dir deine Eltern denn gar niGS beigebracht?

  6. Registriert seit
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    #86
    Zitat Zitat von vessi Beitrag anzeigen
    ...
    also passt der vergleich mit dem kupplungsgehäuse gar nicht....
    ...
    doch, das passt schon mit dem betonkübel.
    du musst ihn nur aufn drehteller stellen und mit der hand festhalten.
    mit pampe drin musst du kräftiger festhalten als mit dünnflüssigem inhalt.

  7. Registriert seit
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    #87
    Meine Eltern hamm mir beigebracht, dass ein im Wald oder im Keller selbsthergestelltes Wässerchen, auch bekannt als водка, brennen muss, sonst taugts net....

    Bist trotzdem ein Zündler

  8. Registriert seit
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    #88
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    doch, das passt schon mit dem betonkübel.
    du musst ihn nur aufn drehteller stellen und mit der hand festhalten.
    mit pampe drin musst du kräftiger festhalten als mit dünnflüssigem inhalt.
    nee...weil die drehbewegungen des kübel zumindest genau so stark durch das gewicht der drehenden masse
    entsteht...weniger durch die reibungskräfte

    und im kupplungsgehäuse spielt die schwerkraft überhaupt keine rolle

  9. Registriert seit
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    #89
    Zuviel Spam, zuwenig fundiertes Wissen

    edit: das bezieht sich nicht auf den betonkübel

  10. Registriert seit
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    #90
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Zuviel Spam, zuwenig fundiertes Wissen

    edit: das bezieht sich nicht auf den betonkübel
    ist doch egal...man versucht doch bloß eine erklärung für den 1. schaltschlag zu finden


 
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