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Was bringen die neuen Zylinderköpfe wirklich?

Erstellt von Kardan, 05.12.2009, 17:10 Uhr · 84 Antworten · 12.602 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Schonnie Beitrag anzeigen
    Der Hauptvorteil dürfte wohl in Spandau liegen: Die brauchen jetzt für die Boxer nicht mehr so viele verschiedene Teile (HP2, 1200er).
    Daher wohl auch nur eine Preiserhöhung von 200.-€ fürs nächste Jahr.
    allerdings sind die köppe der R1200GS/RT zwar ähnlich denen der HP2sport, aber nicht gleich ...

    dafür sind jetzt die R1200R-köppe wieder anders (alt).

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    #12
    .

    Hallo,

    im Wesentlichen bringen die neuen Köpfe Vorteile die Geometrie
    der Ventilanordnung und der Brennraumgestaltung betreffend.

    Sie ermöglicht günstigere Ventilwinkel und durch Einschaltung der Schlepphebel eine deutliche Verringerung der Seitenkräfte der Ventilschäfte
    und damit verschleissfestere Führungen mit stabiler Wärmeübertragung.

    Die radiale Anordnung der Ventile machte es möglich den Brennraum sphärisch zu gestalten, was bei gleichzeitig gestiegener Leistung den
    höheren Anforderungen an einen emissionsarmen Verbrennungsverlauf entgegenkommt.

    Die berühmte Drehmomentdelle ist den Abgasvorschriften im Teillastbereich geschuldet und wird sich auch diesmal nicht ohne Umgehung der Limits
    begradigen lassen.


    Gruss aus Köln



    .

  3. Baumbart Gast

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    #13
    in erster Linie ein Marketinggag, man ist wieder in allen Gazetten und die BMW-Fans ordern das neue Modell. Der Rest wird für OttoNormalfahrer wohl eher ein katholischer Effekt sein, wenn man fest dran glaubt hilft's auch. Aber so machen das alle (schon mal die letzten Automodelle mit ihren Vorgängern verglichen?!), warum soll BMW das nicht tun.

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    #14
    In aller erster Linie ist der Motor ein Zwischenschritt bis 2013 schließlich der Wassereimer kommt und eine Methode zu sparen, Gleichteileprinzip.
    Tiger

  5. Registriert seit
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    Standard Evolution...

    #15
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    in erster Linie ein Marketinggag, man ist wieder in allen Gazetten und die BMW-Fans ordern das neue Modell. Der Rest wird für OttoNormalfahrer wohl eher ein katholischer Effekt sein, wenn man fest dran glaubt hilft's auch. Aber so machen das alle (schon mal die letzten Automodelle mit ihren Vorgängern verglichen?!), warum soll BMW das nicht tun.
    Hallo Baumbart,

    mit dem neuen Kopf folgt BMW konsequent den, bei der HP2 eingeschlagenen Weg. Was ist schlecht daran?

    Ich hab immer nur gehört- DOHC- für die Großserie viel zu teuer, das wird BMW nie machen. jetzt ist sie da!!

    Das neue Modell ist 200€ teurer. ist das die Kritik?

    Oder werden Neuerungen erst als soche akzeptiert, wenn BMW die neue Q mit Wasserstoff antreibt?

    Der neue Kopf ist einfach nur ein weiterer Evolutionsschritt in der langen GS- Geschichte, nicht mehr und nicht weniger. Wir dürfen mitgehen, müssen aber nicht....

    Viele Grüße,

    Grafenwalder

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    #16
    Ventilspiel: Es ist gut möglich, dass die Kontrolle z.B. alle 20.000 km vorgeschrieben sein wird. Das tatsächliche Einstellen wird wesentlich seltener nötig sein. So wie bei vielen Japanern. Dazu braucht man heute keine Hydrostoessel mehr. Die V-Strom 1000 läuft 70.000 - 80.000 km ohne einstellen (nach dem 1. einstellen).

    Es MUSS halt gemeckert werden egal was die machen. Ihr werdet tatsächlich alt

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    #17
    Zitat Zitat von Aurangzeb Beitrag anzeigen
    In der nächsten Motorrad soll ein Test kommen mit der neuen GS ( das machen die auch nur bei einer BMW, ein ganzer Test nur wegen eines neuen Zylinderkopfes ). Vielleicht werden die ja einen Unterschied merken. (Ich nehme allerdings an, dass BMW diese eine Maschine auf jeden Fall so hinbekommen wird, dass man was merkt.
    Bald dürften dann auch beim Händler die ersten Maschinen auftauchen und man wird den Effekt spüren. Oder auch nicht.

    Alles andere ist ja graue Theorie
    Genauer betrachtet hat die GS heute mit der GS, die damals einem großem Test beglückt wurde nur noch die Grundform gemein.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hi
    Wenn man die Ventile überhaupt einstellen muss, kann ich keinen durch den Zylinderkopf bedingten Unterschied erkennen. Das Ventil hämmert auf seinen Sitz. Dort arbeitet es sich entweder ein oder auch nicht. Wo da die Nockenwelle sitzt ist doch vollkommen gleich.
    Anders ist es beim Drehmoment. Da kann sich etwas tun weil eben Nocken mit anderen Erhebungskurven verwendet werden können.
    Sollte das Ventileeinstellen tatsächlich wesentlich komplizierter werden und "nur" alls 20 TKm nötig sein, dann gratuliere ich schon heute den "Wenigfahrern". Ich müsste den Sch... ein mal jährlich machen. Interessant ist dann was der KD kostet, wenn der Mehrpreis nur 200EUR beträgt. Der Hersteller verschenkt nichts sondern er verhält sich so, dass er das (vermeintliche) Gewinnoptimum erzielt!
    gerd

  9. Baumbart Gast

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    #19
    kann ich keinen durch den Zylinderkopf bedingten Unterschied erkennen.
    hier irrst Du meiner Meinung nach, Spielveränderung entsteht nicht nur im Ventilsitz, sondern auch auf dem Wege der Kraftübertragung von der Nockenwelle zum Ventil. Je mehr Mechanik (Stößelstangen, Kipphebel etc.) dazwischen sitzt um so schneller verändert sich das Ventilspiel. Drum bleibt's bei oben liegenden Nockenwellen länger im SOLL.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Ventilspiel: Es ist gut möglich, dass die Kontrolle z.B. alle 20.000 km vorgeschrieben sein wird. Das tatsächliche Einstellen wird wesentlich seltener nötig sein. So wie bei vielen Japanern. Dazu braucht man heute keine Hydrostoessel mehr. Die V-Strom 1000 läuft 70.000 - 80.000 km ohne einstellen (nach dem 1. einstellen).

    Es MUSS halt gemeckert werden egal was die machen. Ihr werdet tatsächlich alt

    Das sehe ich ganz genauso. Man beachte die alte Yamaha Supertenere mit 40000er Intervallen auch ohne Hydros. So weit wie ich mich an meine KFZ Mechaniker Ausbildung erinnern kann, haben die Hydros den Vorteil, dass man sie gar nicht mehr einstellen muß sondern erneuert wenn sie anfangen zu klappern. Und selbst das sollte bei vernünftiger Fahrweise nicht passieren. Sollte sich der Intervall aufgrund der Bauweise tatsächlich erweitern ist das ein schon längst fälliger Fortschritt. Ansonsten hat die 2010er Neuerung wohl auch den Nachteil, daß die Leistungsverbesserung auf den Superplus Sprit basiert. Das finde ich dann nicht mehr sooo lustig bei den gravierenden Preisunterschieden und andere Hersteller könnens da wohl besser und ohne SuperPlus. Sollte es anders sein, möge man mich aufklären.


 
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