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Das Gefühl bei der ersten GS

Erstellt von z-stromer, 30.03.2013, 18:35 Uhr · 54 Antworten · 10.756 Aufrufe

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    #31
    Liebe Gemeinde,

    nach dem Lesen dieses Threads bin ich beruhigt...habe seit 2 Wochen eine "normale" 2009er GS und kann mich in allen Punkten nur anschließen und habe ebenfalls noch nie so oft die Garage aufgeräumt oder den Müll runter gebracht wie in den letzten Tagen

    Mit sieben Schichten Klamotten nach der Zwiebelmethode habe ich nun auch schon die ersten 1200 KM Salzburg - Unterfranken hinter mir und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich bin von einer BMW F 650 GS BJ 2000 auf die Große umgestiegen, was eine reuelose Entscheidung in Bezug aufs Mopedfahren war - die 650 ist ein klasse Motorrad, die 1200er hat all ihre Qualitäten - jedoch sind alle Apekte (wie Sitzposition, Handling, Schwerpunkt, Bremsanlage, Komfort, ... ) über jeden Zweifel erhaben und hinterlassen einen so souveränen Eindruck, dass ich eigentlich gar nicht mehr absteigen will.

    Ich habe meiner Frau ein paar Beiträge aus diesem Thread vorgelesen...sie ist auch ein bisschen froh, dass meine Symptome wohl normal sind ...

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    #32
    Zitat Zitat von Mcgregor Beitrag anzeigen
    Liebe Gemeinde,


    Ich habe meiner Frau ein paar Beiträge aus diesem Thread vorgelesen...sie ist auch ein bisschen froh, dass meine Symptome wohl normal sind ...

    SYMPTOME?!?!?!
    Es gab die größten Diskussionen wegen der GS.Meine Frau: Du hast doch eine tolle V strom...
    Ich: Ja aber du vertsehst das nicht...die Gs iss...einfach..Hammergeil.Na ja, es dauerte fast 3 Jahre überredenskunst. Und wenn keine neue rausgekommen wäre mir die chance auf ne neue TB versaut-hätte ich noch 3 Jahre gewartet.....Ach die Frauen....


    Gruß aus de Palz

    Stromer

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    #33
    Komisch, meine Frau hatte da garkein Problem mit. Aber die fährt ja auch überwiegend selbst.
    Zudem hab ich mein Altmoped behalten. Mal schauen wie oft die FJR jetzt noch bewegt wird.

    Und Symptome ... ich bastel eh an allem rum, egal ob neu oder alt.

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    #34
    Zitat Zitat von z-stromer Beitrag anzeigen
    fast den Listenpreis, gibt nicht wirklich Rabatte auf ne TB. Wie sagte der freundliche doch so treffend: Die alte ist kult, die neue High tech. Die Entscheidung zu einer der letzten Luftgekühlten zu greifen fiel mir nicht schwer, denn jetzt oder nie.

    Mit Koffer kommt das ganze auf 17Mille, für die WC Ente latzt mein Spezi 800€ mehr.Unterschied ist also marginal.
    Ich hab mir auch eine neue TB gekauft, eine Woche vor Präsentation der LC. Letzte Woche angemeldet und abgeholt. Hab mit Vario-Koffern und kleinem Tankrucksack 16TE bezahlt. Da hatte mein Händler wohl mehr Spielraum.

    Gruß, Ralf.

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    #35
    Ich habe mich letzten spätsommer bei der GS infiziert..... Bei meiner 1000 Varadero hatte es die batterie erwischt und ich musste "LEIDER" ganz dringend vom Wohnort meines Vaters 150 km weiter in die Arbeit.
    Da er mir sein Auto Terminbedingt nicht geben konnte schielte ich ein wenig auf seine nagelneue 2012 30 years 1200er ADV (Hätte in diesem Moment aber nicht im Traum daran gedacht sie auch zu bekommen). Nach etwas hinn und her und dem Einbau einer neuen Batterie (die Herstellungsbedingt auch kaputt war) bot er mir schließlich DIE GS an. Ich bin noch NIE in meinem Leben gleichzeitig so vorsichtig und genial gefahren wie mit diesem Teil nach 30 km. Kaum war ich aus der Stadt raus und auf der Landstraße bekahm ich mein Dauergrinsen nicht mehr weg.
    Am Ende der Saison stand dann eine "Neuanschaffung" an und die Qual der Wahl begann. 1050 Tiger SE, oder doch eine KTM oder oder. Nach betrachtung meiner Wünsche: zwei Personen + Gepäck, mind. 1000 ccm, Windschild, Reisetauglichkeit, gutes Fahrwerk, Wertstabil, verglich ich am Ende eine 2009-2010 bj Tiger mit einer 2006 bj 1200 GS. und jetzt ratet mal welche Gewonnen hat. !!!!

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    #36
    Ich hab meine Adventure jetzt das zweite Wochenende. 400km sind gefahren. Spontan erinnert der Umstieg (von einem Sporttourer) auf die GS ADV mich an das Gefühl, als ich vor einigen Jahren von einem "normalen" PKW (aus familiären Gründen) auf einen VAN umgestiegen bin. Die Art des "thronens" möchte man nicht mehr missen.
    Dazu kommt die Tatsache, dass eine Straßenenduro in engen Kurven sehr viel wendiger und die Tourenqualität höher ist.
    Wer allerdings wie ich ewig lange 4-Zylinder gefahren ist, für den ist der 2-Zylinder sagen wir mal zumindest gewöhnungsbedürftig und "gefühlstechnisch" eine echte Umstellung (nicht nur im Vibrationsverhalten und im Geräusch). Ich habs mir gründlich überlegt. Ich empfehle jedem der den Umstieg vor hat dies auch ausführlich zu tun. Ich kann gut verstehen, dass dies nicht jedermanns Sache ist.
    Was meint ihr?

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    #37
    Moin Moin,
    Also ich hab auch nur Probegesessen und dann direkt zu geschlagen. Mir wurde erst die Stimmung ein bisschen vermießt durch einen Händler der sich garnicht für mich Interessierte aber wenn die Keine Mopeds verkaufen müssen dann kauf ich meine Gs halt bei nem andern Händler und mit dem bin ich auch zufrieden. Habe meine Gs jetzt seid März aber noch Modell 2012.Habe auch knapp über 18 bezahlt.
    Gruß Lucas

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    #38
    Zitat Zitat von hubi53 Beitrag anzeigen
    Wer allerdings wie ich ewig lange 4-Zylinder gefahren ist, für den ist der 2-Zylinder sagen wir mal zumindest gewöhnungsbedürftig und "gefühlstechnisch" eine echte Umstellung (nicht nur im Vibrationsverhalten und im Geräusch). Ich habs mir gründlich überlegt. Ich empfehle jedem der den Umstieg vor hat dies auch ausführlich zu tun. Ich kann gut verstehen, dass dies nicht jedermanns Sache ist.
    Was meint ihr?
    Mir ging/geht es genau so. Habe mir vor zwei Wochen spontan eine Rallye zugelegt und meine anderen Mopeds behalten.... das Gefühl ist ein bissl zwiespältig... allein das seitliche Drehmoment beim Gasgeben im Stand oder runterschalten mit bissl Zwischengas... ist schon merkwürdig und beileibe was anderes als beim Reihenvierer bzw. dem V4 der VFR...
    Aber eines steht fest, sie macht mir viel Spaß!

    BG

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    #39
    Mahlzeit!

    Nach mittlerweile 15 Jahren ausschließlich Honda Varadero und CB 1000 R, habe ich letzte Woche die LC mit dem Hänger beim Händler abgeholt. Ohne Probefahrt mit vollem Risiko.

    Letzten Donnerstag stand dann die erste Ausfahrt auf dem Plan und ehrlich gesagt: ich war am zweifeln, ob das schon die richtige Entscheidung war, mir so eine Rumpelkiste zu holen. Mit sehr zwiespältigen Gefühlen bin ich dann am Samstag zum zweiten Male mit der GS ausgeritten. Das Ergebnis war, dass mir die Rüttlerei gar nicht mehr so aufgefallen ist und ich mich bereits nach wenigen Metern auf der GS heimisch gefühlt habe.
    Gestern dann die dritte Ausfahrt und das war er wieder, der absolute Genuss. Leistungsentfaltung, Fahrwerk und auch Bremsen sind absolut spitze. Ebenso die Sitzposition. Muss mich zwar noch an die Einfahrtdrehzahl halten, sodass der richtige Spass erst später kommen wird, ABER: ich bin begeistert.

    Gerhard

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    #40
    Hi, jetzt melde ich mich hier in dieser Art Selbsterfahrungsgruppe auch einmal zu Wort. Ich bin 42 Jahre und Elektro... äh Maschinenbauingenieur. Und ich fahre R1200 GS. Seit ganz kurzem erst. Ich komme von der F650 GS Twin und habe mich im entsprechenden Forum im Dezember mit einem ähnlichen Beitrag verabschiedet.

    Wie kam's?

    Eigentlich dachte ich immer, mit der F650 GS werde ich nach 5 Jahren weiterhin noch lange glücklich sein. Wär' ich vielleicht auch, wenn mich in den tristen Winterwochen zum Jahresende nicht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit eine gebrauchte R1200 GS LC in metallic grey mit LED-Scheinwerfern und Speichenrädern durch's Fenster des Freundlichen angezwinkert hätte... So lässig und sportlich auf dem Seitenständer wie ein cooler Typ an den Türrahmen der hippsten Disko angelehnt, oder wie ein Zehnkämpfer sich lässig auf das Siegerpodest abstützend.
    Da kamen mir die sich schnell vor mir entfernenden Rücklichter von GS-en in Erinnerung, wenn ich aus Spitzkehren mit Traktorwummern den Berg hochfuhr, mit Vollgas aus 800 ccm. Oder die erhabenen Herrenreiter, die aufrecht und mit entspanntem Blick an mir auf der Autobahn vorbeiflogen, wenn ich bei 160 km/h mit voll ausgezogenen Koffern, Tunnelblick und steifem Nacken am Ende der Feierabendanfahrt nach 2 Stunden Autobahn dem Elbsandsteingebirge näher kam. Und natürlich der Sound, die fiesen Videos auf 1000PS & co.

    Nun habe ich zwei Wochen vor Weihnachten einen Tag Urlaub genommen und bei 6°C(ab 5°C rückt mein Freundlicher die Dinger raus) noch 3 Stunden und 130 km auf zwei 1200ern verbracht. Auf der LC und auf der Tü. Nur so aus Spaß, kostet ja nix. Dachte ich. Respekt vor 125 und 110 PS hatte ich dabei schon, weil ich ja bisher nur die 71 PS meiner 650er kannte...

    Zuerst gute 2 h auf dem Wasserboxer R1200 GS LC. Wahnsinnsmotor! Dreht mit E-Gas, Kurzhubgasgriff und verringerter Schwungmasse hoch wie eine Helikopterturbine. Ruck-zuck fliegt man, fast ohne es so richtig zu merken, wenn man beim Überholvorgang das Gas ein bißchen länger stehen läßt, aufrecht sitzend mit 220 km/h über die Bahn. Fahrwerk und Ergonomie tadellos. Licht der LED-Scheinwerfer perfekt. Toll, wenn die im Tunnel dann von Tagfahrlicht- auf Ablendmodus umschalten und man glaubt, einen kleinen Flutlichtscheinwerfer vor sich her zu schieben. Aber laut: Motor und Antrieb geben für meinen Geschmack zu starke mechanische Laute von sich, heftige Verwirbelungen in allen Stellungen des Windschilds, der Akropovich brüllt ordentlich, das Getriebe klingt beim Schalten in den ersten wie das einer alten Landmaschine... Auch hatte ich meist Probleme den Leerlauf gleich beim ersten Mal zu treffen. Die Einheitsblinkerschalter irritierten mich etwas, das kostete Konzentration und einige Fehlhuper.
    Mein Fazit: Tolles bike! Vor allem der Motor. Sauber verarbeitet. Das Cockpit ist der Hammer. Fahrwerk, Ergonomie, Licht - alles ohne Tadel. Das Getriebe könnte besser sein(Kupplungsdruckstück war schon getauscht). Und leiser sollte sie unbedingt sein. Mir vor allem ein bißchen zu scharf für eine Reiseenduro, zu sehr auf schnelle Strasse und Sport getrimmt. Dreht extrem leicht hoch und dann merkt man die Geschwindigkeit nicht. Zu risikoreich für mich und meine Fahrerlaubnis. Im leichten Gelände hätte ich mit dem Biest schon ordentlich Manschetten. Wenn man nicht rechtzeitig per Moduswahl die weiche Enduro-Gasanahme und das entsprechende Fahrwerkssetup anwählt, sondern aus Versehen oder in Not im Dynamic-Mode auf den Feldweg abbiegt...

    Danach noch ein Dreiviertelstündchen den Luftboxer ausgeführt. Sound nicht so aufdringlich, aber doch schon ganz ordentlich. Sitzposition bequem, aber Platz zum Füsseln zwischen den Eutern und den Rasten nicht so opulent wie bei der LC. Auch stiess ich beim sportlichen Positionieren der Ballen auf den Rasten mit den Hacken an die Soziusrastenausleger, obwohl ich nur Schuhgröße 44 habe und 1,80 m groß bin. Der Motor liefert Traktorfeeling light. Ging auch noch bei 1.500 Umdrehungen im 2. und 3. Gang ohne zu murren. Hat von unten heraus ausreichend Bums. Das Fahrwerk gautschte schon ein bißchen im Vergleich zur LC, habe aber auch nicht viel an der Einstellung rumgespielt. Das Getriebe ist im Vergleich zur LC allerste Sahne. Den ersten hört man gar nicht. Aber es gibt ja die Ganganzeige. Alle Gänge flutschen, auch die unteren. Trockenkupplung geht ein bißchen schwerer als die nasse der LC, aber für meine Geschmack sehr gut zu dosieren.
    Mein Fazit: Schöne Enduro! Habe mich sofort zuhause gefühlt. Wohler als auf der tollen LC. Vielleicht lag's an den Blinkerschaltern? Glaube nicht nur. Der bullige, aber eher ruhige Charakter der R1200 GS passen für mich besser zu einer Reiseenduro, mit der ich auch mal von der Strasse will. Längere Wege am Gasgriff, schmalere Reifen, stärke Lichtmaschine und eine dickere Batterie sind mir auch nicht unsympathisch. Die Leistung von 'nur' 110 PS wird mir wohl vorerst völlig ausreichen .

    Danach stand die Entscheidung eigentlich fest. Es war mir ganz klar. Es mußte sein. Allerdings brauchte ich noch zwei Nächte, um zu unterschreiben. Vielleicht habe ja nur ich darauf gewartet doch noch zur Vernunft zu kommen. War ich aber anscheinend schon: nämlich pro GS!

    Meine blaue F650 GS Twin werde ich trotzdem vermissen. Sie hat mich als Novize die ersten 5 Jahre nach dem A-Schein ins Motorradleben eingeführt und mich dabei nie im Stich gelassen. Es war damals eine gute Wahl die kleinere 800er zu nehmen: nicht so hoch, etwas weniger Gewicht, nicht ganz so direkte Gasanahme, mit 19 Zöller ein bißchen leichter in die Kurve zu bekommen etc. pp. Die ersten Pilotenjahre gingen meist entspannt und fast stressfrei ab.
    Daher glaube ich auch, mit der R1200 GS, dem alten Luftboxer aus 2012 in Lupinblau(dachte mir sofort, vielleicht merkt das meine Frau gar nicht, weil die alte doch auch blau-schwarz-silber war...) mit Speichenrädern und allem was an Ausstattung geht, die richtige Wahl gegen die LC getroffen zu haben.

    So, mein Geschreibsel werdet Ihr demnächst wohl also öfter ertragen müssen. Aber wie Ihr ja merkt, bin ich Gott sein Dank kein Freund großer Worte ...



    Bis bald hier und auf der Strasse!
    freshman


 
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