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Die dicke Berta ist ein Weichei?

Erstellt von cigarre, 24.09.2014, 17:05 Uhr · 43 Antworten · 6.093 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Du kannst dich auch an den Ombudsmann für das Versicherubgswesen richten, hatte mal Ärger weil die Vollkasko nicht zahlen wollte, ist zwar viel Papierkorb, aber danach wurde gezahlt.

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    #22
    Eine sehr gute Seite die man sich spätestens durchlesen sollte wenn man in einen Unfall verwickelt wurde:

    Rund um den Verkehrsunfall | K. Säverin, Fachanwalt Verkehrsrecht, Berlin |

    Äußerst informativ und auch für den Laien gut verständlich.

    Bevor man Dritte (RA, Ombutsmann, etc.) einschaltet bitte immer erst selbst informieren. Wer objektiv bleibt, weiß somit genau was einem zusteht bzw. nicht zusteht.

    Jeder Fall liegt anders, deswegen sind Pauschalaussagen immer schwierig (Nutzungsausfall bei einem Moped bekommt z.B. nur wer über kein anderes Fahrzeug verfügt, usw.).

    Mit überzogenen Forderungen eines RA´s kann man ziemlich böse auf die Schnauze fallen. Also auch hier vorsichtig sein und auf dem Teppich bleiben.
    Die ersten 14 Tage sollte man gegenüber der gegnerischen Versicherung ganz ruhig bleiben. Wer hier mit der Tür ins Haus fällt tut sich selbst keinen Gefallen. Die Sachbearbeiter zu verärgern verzögert die Bearbeitung nur.
    Wurde man offensichtlich benachteiligt kann man immer noch die schweren Geschütze auffahren oder zumindest damit drohen.
    Versicherungen zahlen nicht gerne, auch keine RA-Kosten. Bewegen sie sich nicht, so hilft oft ein Wink mit dem Zaunpfahl. Man kann solch Geschichten auch ganz legal verteuern. Weiß die Versicherung dass der Geschädigte das weiß, geht die Regulierung meist zügiger.

  3. kraichgauQ Gast

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    #24
    Hm, erst einmal dran denken, dass Du mit Tempo 18 gegen einen schweren Widerstand gefahren bist, wenn ich das so richtig lese. Es geht ja hier nicht um hinfallen.

    Ich bin mit der Cruiser mit Tempo 20 gehen ein aus einer Hausausfahrt herausfahrendes Auto gefahren und der Gutachterschaden war €17.000 nur bei mir. Reparieren werden wir es für ca. €10.000 in einer Werkstatt von Freunden.

    Stell Dir einfach mal vor, wie es Rums macht, wenn Du mit 18 km/h gegen was fährst und nicht 'nur' auf den Boden fällst

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    #25
    Hallo Troller,
    hast schon recht, allerdings bist du gegen ein fahrendes Auto gestoßen, wenn ich das richtig verstehe. Ich bin auf ein stehendes Auto gegen die Stoßstange (Knautschzone) aufgefahren. Mittlerweile hat sich meine Frage nach dem Weichei eh relativiert. Denn anscheinend ist sie doch keines. Die vom BMW-Händler prognostizierten (Kostenvoranschlag) schweren Schäden an Rahmen und Gabel sind ja nicht wirklich vorhanden gewesen. Im Gegensatz zu meiner "freien" Werkstatt hätte man beim BMW-Händler hier jeweils Neuteile verbaut, was die Reparatur alleine bei diesen beiden Posten um € 2.700 verteuert hätte. Jedenfalls sieht mich der nie wieder.
    grüße
    cigarre

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    #26
    Zitat Zitat von kraichgauQ Beitrag anzeigen
    @Vierventilboxer warum "privater Gutachter"? Abgesehen dass es so etwas gar nicht gibt, bleibt die Frage: Wer hat den bestellt?
    Stundensätze müssen einem ortsüblichen Durchschnitt ansässiger Vertragswerkstätten entsprechen. Vertragswerkstätten, keinen freien Schrauberbuden o.ä.!

    Laut Aussage der Vertragswerkstatt wird bei Unfallschäden über 4000€ ein Gutachten eingeholt.Und wie sich zeigt liegt das Gutachten 2900€ unter dem der VW.
    Die VW hat mir nahe gelegt,unbedingt einen RA hinzuzuziehen,was sich nun als richtige Entscheidung erwiesen hat.
    @Wo lag also dein Problem?
    Mein Problem liegt darin dass,ich auf mein Geld warte,mir einige schöne Touren entgangen sind,hier Haarspalterrei betrieben wird,und das ganze in die Länge gezogen wird.
    Zitat der gegnerischen Versicherung "Jeder Geschädigte ist nach der Rechtsprechung des BGH verpflichtet die Kosten für einen Schaden so gering wie möglich zu halten. Wir müssen nur den tatsächlich erforderlichen Aufwand erstatten.
    Ja und? Warum machen sie es dann nicht?
    Ist es mein Problem wenn der Gutachter zu Teuer ist,die angegebenen Nebenkosten zu hoch sind?Nach einem zusätzlichen Prüfbericht abgerechnet wird? NEIN.
    Von den Kosten für den RA den die Versicherung bezahlen muss will ich gar nicht reden.


    Kraichgauer

    Wer bitte verpflichtet Dich, ein "Gutachten" durch eine Vertragswerkstatt (Vertrag mit wem, in diesem Falle?) erstellen zu lassen? Für Gutachten gibt es Gutachter. Den muss die gegnerische Versicherung bezahlen. Der rechnet sogar direkt mit denen ab. Gar keine Mühen für Dich. Warum muss ich mich in versicherungsrechtlichen Fragen überhaupt durch eine Werkstatt beraten lassen? Wenn ich die Meinung eines Chirurgen haben will, gehe ich doch auch nicht zum Metzger, nur weil der günstiger ist. Eine Werkstatt muss keinerlei Ahnung, was Versicherungsrecht angeht, nachweisen bzw. haben.

    Im Übrigen bin ich nach einem Haftpflichtschaden am Auto (Wohnmobil rollt einfach so auf die Stossstange) auch zum unabhängigen und nicht in die Werkstatt gegangen. Das Gutachten warf 1300 € aus und niemand war es "zu billig". Der Gutachter wird Dich schon wegschicken, sollte es sich um eine defekte Glühlampe handeln. Aber das hatten wir ja schon mal, alle jammern wie teuer doch der Markenservice ist und rennen dann trotzdem sofort zum

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    #27
    Als Werkstattbetreiber kann ich zum Thema sagen:

    liegt ein nicht selber verursachter Kasko Schaden vor, kann und sollte man selber über einen Gutachter zur Schadensfeststellung, Schadensbewertung und der Schadeshöhe entscheiden.

    Nur, Gutachter kann jeder sein / werden, der einen KFZ Ausbildungsberuf und einen Wochenendlehrgang besucht hat. Was also nichts über die Fähigkeiten zu einer tatsächlichen Schadens - feststellung, bzw. - bewertung aussagt.
    Noch ob er über die endsprechenden Weiterbildungen verfügt, oder bei Gerichten (vereidigter Sachverständiger) und Versicherungen (wichtig) anerkannt ist.

    Auch macht es einen Unterschied in der Schadensbewertung und Höhe aus, ob man den Gutachter der gegnerrischen Versicherung akzeptiert. Hier zeigt sich über die Jahre und der eigenen Erfahrung, dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

    Es wird natürlich Kostenfreundlicher kallkuliert. Liegt in der Natur der Sache.


    Warum muss ich mich in versicherungsrechtlichen Fragen überhaupt durch eine Werkstatt beraten lassen? Wenn ich die Meinung eines Chirurgen haben will, gehe ich doch auch nicht zum Metzger, nur weil der günstiger ist. Eine Werkstatt muss keinerlei Ahnung, was Versicherungsrecht angeht, nachweisen bzw. haben.
    Etwas holprig ausgedrückt, aber richtig.
    Werkstätten dürfen gar keine "Rechstberatung" durchführen oder einen Leitspruch loslassen.
    Wir können in Absprache mit dem Kunden und der Versicherung einen Kostenvoranschlag erstellen, oder wenn der Kunde nach einem Sachverständigen fragt, einen benennen (auch schon rechtlich heikel), mehr nicht.

    Auch hier, aber andersherum (Liegt in der Natur der Sache) , dessen Brot ich.........., da je höher der Schaden bewertet ( ab und an wird mehr an Teilen um die eigentliche Schadensstelle aufgeschrieben) und dies Rep. auch durchgeführt wird, dass Säckel gefüllter wird.

    Zum Nachteil der Allgemeinheit. Da die Versicherungen sich untereinander ausgleichen und wir alle dafür am Jahresende zahlen.

  8. Registriert seit
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    #28
    Sevus,

    ich habe diesen Fred jetzt recht genau gelesen, aber eines fehlt mir da schon noch:

    Werkstätten erstellen einen Kostenvoranschlag immer so, dass nachher alle Schäden behoben sind.
    Z.B. ein Kratzer am Windschild wird behoben indem das Widnschild getauscht wird. Oder ein Kratzer am Längslenker wird nicht auspoliert, sondern als Neuteil verrechnet.

    Lasse ich diese Posten dann bei der Reparatur weg, so verbilligt sich die Angelegenheit entsprechend.

    Wenn ich meinen Mechanikus frage, was die Reparatur kostet, fragt er mich immer, obs nachher (nur9 wieder ordentlich fahren soll, oder so sein soll wie vorher (also auch unzerkratzt).
    Wenn ich das Hoppala selber zahlen muss wird meine Antwort anders ausfallen als wenn eine gegenerische Versicherung zahlen muss.

    Den Fall hatte ich nämlich gerade - Reparatur, dass Mopped wieder fährt - 750,--€ alle beschädigten/zerkratzten Teile neu - 2.500€ - und die Vermessung des Rahmens ist bei den 750,-- schon dabei - einige Teile habe ich gebracht, weil bei mir noch auf "Lager" - Spiegel und Blinker - so wirds leistbar.
    Den Sturzbügel - der übrigens den Motor gerettet und dabei den Tod gefunden hat - kaufe ich dann im Winter wieder neu und mach' ihn selber drauf.


    Man sollte also bei der Verteufelung der Werkstätte die Kirche im Dorf lassen.

    liebe Grüße

    Wolfgang

  9. Registriert seit
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    #29
    Ok, anders dargestellt.

    Kunde kommt zur Werkstatt, da das richtigerweise der erste Anlaufpunkt ist.

    Ist der Kunde ohne Erfahrung in Sachen Unfall / Schadensregulierung, spricht man aus der und mit der jahrelangen Erfahrung als-und-oder Betreiber / Meister / Inhaber über einen weiteren Verlauf.



    Bis rund ~ 1.500 € Schaden reicht meist ein Anruf bei der Sachbearbeiterin der Versicherung durch die Werksatt (Schadensminderungspflicht, unter 800 € Schaden braucht eine Versicherung keinen bestellten Sv zu bezahlen), diese erteilt gegebenenfalls Rep. Freigabe nach Kostenvoranschlag (Werkstätten arbeiten mit der gleichen SW wie die SV) oder gegen Rechnung und ein paar Schadensbildern nach erfolgter Rep.


    Bestellung eines SV durch Geschädigten und Begutachtung beim diesem Zuhause (KFZ Fahrbereit)
    (schlecht: denn es findet keine evtl. notwendige (tei)-Zerlegung statt, um z.B. Schäden hinter einem Stoßfänger zu ermitteln, oder ein mitteler Wert für die Instandsetzung eines Seitenteiles / Heckblech, es werden mittlere Stundenverrechnungssätze (Mechanik: 72 €, Karosserie 95 €, Lack 98 €) der Region kallkuliert, was dann zu enormen Problemen führt, wenn die Instandsetzung dann bei einer Firma durchgeführt wird, die einen höheren Stundenverrechnungssatz hat (Mechanik: 98 €, Karosserie 124 €, Lack 175 €) oder mit den Zeiten nicht hinkommt, oder mit den Zeiten nicht hinkommt weil mehr beschädigt ist als im Gutachten steht, bzw. ein Nachtrag erstellt werden muss)
    Hier könnte der Schaden mit z.B. 2.400 € kallkuliert sein

    Bestellung eines (meist bekannten -"Haus SV") SV in Absprache mit dem Geschädigten und Begutachtung in der Werkstatt (KFZ Fahrbereit)
    (hier wird, auch durch evtl. notwendige Teilzerlegung, exakt der Schaden festgestellt und die im Betrieb gültigen Verrechnungssätze verwendet. Hier z.B. wird der Indsandsetzer gefragt, welcher Zeitaufwand bei einer Instandsetzung eines Seitenteiles / Heckbleches (verschweisste -verklebte Teile) notwendig sind.
    Hier könnte der gleiche Schaden mit z.B. 3.200 € kallkuliert sein

  10. kraichgauQ Gast

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    #30
    In der Theorie schön und gut...in
    der Praxis sieht das bei MIR so aus.
    KVA Vertragswekstatt 6450€
    privater Gutachter 3800€
    Gutachter der Versicherung 3400€ Mir ist es mittlerweile egal,die Saison ist vorbei.
    Die Versicherung will möglichst wenig bezahlen,der Anwalt viel verdienen.
    Meinen letzten unverschuldeten Schaden hatte ich 87,und da war das Geld ohne RA binnen 14 tg auf meinem Konto.
    Heute wird alles erst mal in die Länge gezogen.:thumbdown:


    Kraichgauer


 
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