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Was ist ein typischer Sturzschaden bei R1200GS?

Erstellt von Uli_Ddorf, 14.07.2015, 18:09 Uhr · 13 Antworten · 2.678 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Was ist ein typischer Sturzschaden bei R1200GS?

    #1
    Hallo,

    hab die letzten Tage mal das überwältigende Zubehörangebot von Wunderlich, Touratech, Hornig, SW Motech, etc. durchgesehen. Da ist mir aufgefallen, dass alle Sturzpads für den Kardan und die Vorderachse anbieten.

    Jetzt frage ich mich, braucht man das? Hat man nicht andere (finanzielle) Sorgen, wenn man sich mit 80 - 100 km/h hinlegt? Lenker, Gabel, Zylinderkopf...??

    Ich bin bisher nur Einzylinder gefahren und hatte mit der GS (zum Glück) noch keinen Bodenkontakt auf den bisherigen 15.000 km.

    Wie seht ihr das? Sind Sturzpads für den Kardan und die Vorderachse sinnvoll oder eher nur Gimic?

    Was ist der typische zu erwartende Schaden, wenn man sich mit 80 - 100 km/h hinlegt und hat KEINE Sturzbügel?

    Danke für eure Erfahrungen.

    Gruß - Uli

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Wenn ich mich mal selber zitieren darf: Bis kurz vor 09:00 Uhr war alles in Ordnung...

    Da findest Du ein paar Informationen, was man so brauchen könnte, und was nicht...

    Ohne Sturzbügel und Kofferträger ist bei einem Sturz immer gerne genommen:


    • Handschützer
    • Lenker
    • Blinker, hinten
    • Zylinderkopf nebst Deckel
    • Kardan und wenn DU Pech hast noch viel mehr.


    Gruss
    Jan

  3. Registriert seit
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    #3
    Hi,

    mal ehrlich:

    Wenn du Dich mit 80 - 100 hinlegst, hast Du andere Probleme als über solche "Spielereien" nachzudenken.
    Bei Sturz im Stand oder Schritt/Gelände mag da etwas schutzwürdiges dabei sein.

    Ein Kfz wird beim crashtest mit etwas mehr wie 50 km/h an die Wand gelassen, bei den obigen Geschwindigkeiten potenzieren sich die Kräfte ein wenig.
    Da brauchst Du aufm Moped einen Schutzengel und sehr gute Kleidung.

    Allzeit unfallfreie fahrt!

    Gruß

  4. Registriert seit
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    #4
    Kommt auf den Sturz drauf an. Wenn sie wie auf einer Renne über den Asphalt in die Auslaufzone schliddert sind Sturzpads sinnvoll.
    Da hilft dem Fahrer auch ein guter Kombi. Wenn sie, wie damals meine Z1000J mit 30km/h und dem Heck gegen eine Mauer antritt ist das evtl. wirtschaftlicher Totalschaden.
    Lenker, Blinker, Hebel sind relativ günstig, das ganze Plastik an der GS ist da etwas "wertiger".
    Merke: Der Fahrer schreit AUA, die GS schreit BringMichWerkstatt.

  5. Registriert seit
    26.07.2014
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    #5
    eine vollkaskoversicherung ohne selbstbeteiligung in den ersten 2 jahren

    da brauchste kein sinnloses teuerzubehör

  6. Registriert seit
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    #6
    So kann mann es auch machen.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Geht wohl eher darum
    Das im Falle eines Umfallers oder leichten Rutschers nur einfach zu Tauschende Teile beschädigt werden
    Damit keiner der Schmach inne wird 😉

  8. Registriert seit
    14.09.2011
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    #8
    Wenn ich mich bei 80-100km/h lang mache, denke ich über das Motorrad als letztes nach! Nur mit viel Glück ist es danach um die Längsachse nicht rund und kein wirtschaftlicher Totalschaden. Wie gesagt, gibt es meiner Meinung danach andere Probleme als das döselige Moped!

    Gruß,
    maxquer

  9. SLK
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    #9
    Zitat Zitat von johosodo Beitrag anzeigen
    eine vollkaskoversicherung ohne selbstbeteiligung in den ersten 2 jahren
    Moin,

    ich kenne keinen Versicherer, der 'ne Vollkasko ohne SB anbietet. Bei meiner GS kostet die VK mit 150,-- € SB 980,-- € p.a., die VK mit 500,-- € SB 450,-- € p.a. Sinnvoll ist da wohl nur die letztere Variante.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    moin,

    solange die Q nur rutscht, sind kräftige schützer am zylinder am wichtigsten.
    dazu ein schleifer am HAG und gut isses.
    die vorderachse/gabel kommt ohne weitere große schäden nicht auf den asphalt.

    bei der analyse von verlauf und resultierenden schäden meines abflugs in 2008 (1150GS) ergab sich, dass ca 50m rutschen auf asphalt vom ungeschützten ventildeckel ohne undichtigkeit verkraftet wurden. der rest der schleifspuren auf lenkerende, cockpitverkleidung und blinkern war erstaunlich gering, wobei die cockpitverkleidung auch gebrochen war.
    dummerweise waren das nur die schäden vor dem einschlag ...
    dazu kamen dann eine abgerissene gabel und ein zertrümmertes hinterrad samt wilbers-federbein, diverser kleinkram ... und zwei ausgerodete leit(d)plankenpfosten.
    das anfangstempo lag bei ca 130km/h.

    vermutung:
    wäre die maschine ohne einschlag weiter gerutscht, hätte der ventildeckel das ganze allerdings nicht überstanden und der ventiltrieb/zylinderkopf wäre auch beschädigt worden.


 
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