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Klemmschraube für Vorderrad Steckachse abgerissen

Erstellt von Spargeltarzan, 14.06.2014, 14:07 Uhr · 9 Antworten · 1.046 Aufrufe

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    Standard Klemmschraube für Vorderrad Steckachse abgerissen

    #1
    Ich wollte heute mein Vorderrad ausbauen, und dabei ist die festgegammelte Klemmschraube hinter dem Kopf abgerissen. Ich habe sie ausgebohrt, denn rausdrehen mit Rausdrehwerkzeug klappte nicht. Dabei ist jetzt das Gewinde - da Alu - hinüber. Jetzt plane ich eine M8x50 Schraube mit Mutter für die Klemmung zu benutzen.

    Spricht was dagegen oder hat jemand eine bessere Idee?

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    #2
    würde ich genau so machen.
    nimm ne selbstsichernde mutter.

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    #3
    Um das teil nicht weiter zu schwächen würde ich das so machen, da Helicoil- oder Ensateinsätze doch erhebliche größere Bohrungen benötigen

    gruß

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    #4
    Hi
    Ensat 303 für M8 benötigt eine 9,3er Bohrung
    gerd

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    #5
    Moin,

    einfach nur ein größeres Gewinde zu schneiden bringt Dich nicht wirklich weiter. Mach Dir lieber die Mühe, mittels Ensat ein "festeres" Gewinde einzusetzen (s. Beitrag von gerd_), dann hast Du zukünftig solchen Ärger nicht. In der Feinmechanik wird in weichen Metallen häufig Ensat (teilweise auch Helicoil) aus genau diesem Grund verwendet.

    Ciao
    Ondolf

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    #6
    hier müsste das gewinde ja "von hinten" repariert werden.

    geht das mit den genannten varianten??
    ich habe einsätze bisher immer in einschraubrichtung der schraube eingesetzt und das geht bei der klemmung nicht.

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    #7
    moin,

    festschrauben der schraube = löserichtung des ensat-einsatzes.

    das mag der ensat evtl. garnicht auf dauer. einkleben mit hochfestem wäre eine alternative.

    einfach mal bei ENSAT anrufen, die haben einen netten kundenservice per telefon.

    gruss, stefan

    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    hier müsste das gewinde ja "von hinten" repariert werden.

    geht das mit den genannten varianten??
    ich habe einsätze bisher immer in einschraubrichtung der schraube eingesetzt und das geht bei der klemmung nicht.

  8. Registriert seit
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    #8
    Danke für die Tipps mit dem Gewindeeinsatz.
    Da die Klemmbefestigung aber kein Sacklochbohrung ist, sondern eine Durchgangsbohrung, kann eine etwas längere M8 Schraube mit einer selbstsichernden Mutter den Zweck doch genau so erfüllen. Das sehen ja einige Mitglieder ebenso. Bei meiner alten XJ550 Yamaha oder bei früheren Mopeds war auch nicht anders. Sieht vielleicht nicht fein aus, aber an der GS ist die Technik sowieso allerorts sichtbar.

  9. Registriert seit
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    #9
    Moin,

    mir ist bei meiner 11er mal das gleiche passiert: Klemmschraube Gabel abgerissen

    ich konnte den Schraubenrest rauskriegen und das Gewinde retten. Ansonsten hätte ich es genaues gemacht wie du es vorhast!

  10. Registriert seit
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    #10
    Hi
    Ich weiss nur nicht was der TÜV sagt. Prinzipiell hält die Schraube/Mutterkombination natürlich.
    Einkleben mit "Hochfest" ist sinnlos. Die Ensat-Einsätze schneiden ihr Gewinde selbst, sind nach sachgemässem Einbau formschlüssig und sitzen "ziemlich" fest. Da ist kein Platz für "hochfest" dazwischen.
    Auch eine von der "falschen" Seite eingeschraubte Schraube dreht man ja erst mal locker rein. Wenn sie dann beginnt fest zu werden spannt sie sich zwischen Kopf und Gewinde. Die in Zugrichtung auftretenden Kräfte sind weit höher als die die zum Drehen "übrigbleiben". Speziell dann, wenn man die Schraube ölt (technischer Standard!).
    Hätte ich Angst der Ensat würde sich lösen, so hätte ich auch Angst, dass die Stahlschraube das Al-Zeug plattdrückt und dann locker wird (wird übrigens mit einem sogg. Sprengring; Federring DIN 127) nicht besser sondern schlechter.
    Sicher wäre natürlich ein Norelemeinsatz, doch dafür reicht der Platz nicht http://www.powerboxer.de/werkzeuge/346-gewindereparatur
    gerd


 

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