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Kulanz bei BMW

Erstellt von Huelser, 27.11.2014, 20:46 Uhr · 37 Antworten · 6.772 Aufrufe

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    #21
    Hallo Frank,

    ich hatte letztes Jahr genau das gleiche Problem.

    Auch Bj. 2007, auch knapp unter 40.000 km.

    Leider hat sich BMW zunächst komplett geweigert mir irgendwie entgegen zu kommen, obwohl ich auch seit 2007 sämtliche Inspektionen etc. beim Händler habe machen und dokumentieren lassen.

    Habe dann einen sehr deutlichen Beschwerdebrief nach München gesandt und kurz vor Weihnachten erhielt ich die Mitteilung, dass BMW sich doch bereit erklärt, zumindest 50% der Kosten zu übernehmen, wenn der Austausch innerhalb von 21 Tagen stattfinden würde. Meinen Einwand, dass doch bitte im Frühjahr zu Saisonbeginn machen zu können, wurde von BMW negiert. Zum Glück sprang an dieser Stelle der Händler ein und holte das Moped bei mir zur Reparatur ab.
    Mein Eigenanteil lag dann aber trotz der 50% Aussage von BMW immer noch bei ca. 800.-€.
    Besonders ärgerlich fand ich auch, dass ich das alte HAG nach dem Austausch trotz mehrmaliger Nachfrage nicht bekam (wollte es reparieren lassen und als Reserve halten, da die HAGs ja scheinbar wirklich überproprtional oft kaputt gehen). BMW argumentierte, man wolle das HAG aufgrund des aufgetreten Fehlers eingehend untersuchen und zerlegen, daher könne ich es nicht bekommen .

    Ich habe die ganzen Jahre lang die Inspektionen bei BMW machen lassen, da ich auch dachte, im Falle einer möglichen Kulanz besser da zu stehen. Insgesamt betrachtet war das ein Verlustgeschäft.
    Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen und mache, wie bei meinen anderen Mopeds, die Inspektionen auch bei der GS jetzt selbst.

    Eine einheitliche Linie scheint BMW bei der Kulanzregelung jedenfalls nicht zu verfolgen. Der eine bekommt Kulanz, der andere trotz gleicher Voraussetzungen nicht.

    Trotzdem freue ich mich für dich, dass es bei dir geklappt hat.

    Und generell bin auch ich weiter von meiner GS überzeugt .

    Viele Grüße

    Uwe

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    #22
    Ist zwar eine reine Vermutung, aber vielleicht lag es an einem begrenzten Budget der Kulanzrückstellungen seitens BMW.
    Immerhin verursachte bis dahin die LC eine nicht zu verachtende Höhe an Kosten...

    Sofern es dir wichtig genug ist, verfasse einen weiteren Brief und bitte um Stellungnahme.
    Ungewöhnlich ist ist eine solch unterschiedliche Kulanzregelung bei identischer Sachlage allemal.

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    #23
    Mich wundert das es überhaupt Kulanz gab die Maschine war sechs Jahre alt !!!
    Generell ist doch spätestens nach vier Jahren Schluss von Ausnahmen mal abgesehen, wie serienfehlern.

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    #24
    Ich spare in 15 Jahren 230€/Jahr, investiere meine Zeit für die Wartung, verzichte auf mögliche Kulanz und akzeptiere Verkaufspreisminderung durch fehlenden Inspektionsnachweis und kaufe nach einem GAU (kann auch<15 Jahre sein) eine neue Maschine, weil das Geld da ist.
    Der Sinn und Logik dieser Argumentationskette erschließt sich mir nicht.

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    #25
    Dies stimmt ja nur bei 10t km pro Jahr.Ich fahre aber 25 t km,d.h. ich muss 2,5 mal im Jahr zur Werkstatt.Verzichte deshald nach 2 Jahren bei meiner TÜ auf Garantieverlängerung und Werkstattstempel Aufenthalte.Mehr Geld kann man in 6-7 Jahren und dann 150t km gar nicht sparen!

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    #26
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Mich wundert das es überhaupt Kulanz gab die Maschine war sechs Jahre alt !!!
    Generell ist doch spätestens nach vier Jahren Schluss von Ausnahmen mal abgesehen, wie serienfehlern.
    Die HAG´s waren mit Serienfehlern behaftet, das hat BMW durch technische Änderung des Teils mehr oder weniger stillschweigend zugegeben.
    Woher du die Aussage mit den 4 Jahren hast erschließt sich mir nicht, denn sie ist schlich falsch. Kulanz wurde auch an anderen Stellen bzw. Modellen weit über diesen Zeitraum hinaus gewährt (ob zu 100% oder nur anteilig sei dahingestellt).

    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Ich spare in 15 Jahren 230€/Jahr, investiere meine Zeit für die Wartung, verzichte auf mögliche Kulanz und akzeptiere Verkaufspreisminderung durch fehlenden Inspektionsnachweis und kaufe nach einem GAU (kann auch<15 Jahre sein) eine neue Maschine, weil das Geld da ist.
    Der Sinn und Logik dieser Argumentationskette erschließt sich mir nicht.
    Sämtliche Gebrauchtmaschinen die ich in den letzten 5 Jahren veräußert habe, haben trotz fehlenden Serviceeinträgen neue Besitzer gefunden, wohlgemerkt ohne Verkaufspreisminderung. Stets habe ich den selben Preis wieder erzielt den ich für die Maschine angeschafft habe obwohl mehr km auf dem Tacho standen als zuvor.
    Der hauptsächliche Verlust entsteht somit nicht beim Verkauf sondern beim (preislich zu hohen) Einkauf. Zumindest traf das auf meine Maschinen zu..... es waren zahlenmäßig übrigens deren 5.
    Die erste und bis dato einzige BMW die ich mit Verlust verkauft habe war eine 1100R vor 8 Jahren, diese befand sich aber auch 7 Jahre in meinem Besitz. Auch jene blieb bis heute von einem Gau verschont. Da ich mit dem Käufer noch in Kontakt stehe weiß ich dass in insgesamt 16 Jahren nicht mehr als insgesamt 1000,-€ in Reparaturen gesteckt wurden. Kein Schaden (der teuerste übrigens ein defekter Hallgeber) wäre auch mit vollem Serviceheft durch BMW übernommen worden.

    Regelmäßige Wartung und Pflege sind ein Garant für Zuverlässigkeit und Werterhalt, nicht ein schnöder Stempel im Serviceheft.
    Fachkundige greifen zudem erst gar nicht zu Bananenbikes, werden also von Haus aus nur sehr selten mit hohen Folgekosten konfrontiert.

    Mir persönlich wurde seitens BMW noch nie ein Kulanzantrag abgeleht.
    .... mag wohl daran liegen dass ich noch nie einen stellen musste..... Zufall??

    Inspektionsfristen einzuhalten ist die einfachste Variante um Kulanz einfordern zu können, unter Garantie jedoch nicht die günstigste.
    Berechenbar sowieso nicht wie obiges Beispiel chronos sehr anschaulich darstellt, denn man ist stets der Willkür von BMW-Sacharbeitern ausgesetzt.
    Dem Kunden bleibt lediglich die Entscheidungsgewalt das Spiel mit zu spielen.... oder eben nicht.

    In Summe günstiger BMW Moped gefahren bin jedenfalls bisher ich, nicht du Henryt.

    Ein defektes HAG oder ABS-Modul kann durch Fremdfirmen günstiger instand gesetzt werden als durch BMW. Die Kosten hierfür belaufen sich meist um 500,-€, eher weniger.
    Verzichtet man also auf Kulanz und macht den jeweiligen Service selbst, steht selbst bei solch Schäden immer eine schwarze Null auf dem Papier, es sei denn die Zeitspanne beträgt deutlich weniger als 5 Jahre pro eingetretenem Schaden.
    Ich für meinen Teil bin mehr als nur ein wenig im Plus, deswegen würde mich nicht mal der beschriebene Worstcase allzu sehr schocken, finanziell schwer treffen sowieso nicht.

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    #27
    Die Angabe wurde von einem Mitarbeiter des größten deutschen Automobilherstellers in einem Interview gemacht, sofern es kein serienfehlern ist.
    Wo soll es auch hinführen, wenn ich immer und alles neu bekomme?
    Die Hersteller wären pleite!
    Selbst hier bei der LC wird unterschiedlich verfahren, manche bekommen neue Bremsbeläge auf Gewährleistung, andere müssen sie bezahlen.

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    #28
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Die Hersteller wären pleite!
    Ja, die armen, armen Hersteller.....

    Es geht nicht um "alles neu zu bekommen" sondern dass auch nach ein paar Jahren offensichtliche Konstruktions- oder Fertigungsmängel beseitigt werden an denen zweifelsfrei der Hersteller und seine Zulieferfirmen Schuld sind.
    Einfach ein gewisser Qualitätsstandard die dem Artikelpreis angemessen ist, nicht mehr und nicht weniger.

    Das hätte zur Folge dass auch weniger penetrant fordernde Kunden zu ihrem Recht kommen - das fände ich nur fair.

    Und auch ich hätte wieder eine Alternative mehr, sprich könnte sofern ich keine Lust zum Selbstschrauben habe meine Maschine in die Werkstatt bringen. Sofern ich aber trotz jährlicher "Investition" im 3-stelligen €-Bereich Gefahr laufe im Zweifelsfall im Regen stehen gelassen zu werden, spare ich mir leichter die Kohle und zücke den Geldbeutel erst wenn ein Schaden real eintritt.
    Ich gebe kein Geld für "Ja dann schau mer mal was wir machen können wenn es soweit ist...." Versprechen aus, nicht 4 Jahre und erst recht keine 7 oder gar mehr, das ist mir zu Wischiwaschi.
    Entweder wird nach klaren Regeln verfahren die für jeden gelten oder ich lasse es komplett sein. Auf letzterem Stand bin ich momentan und bevor BMW von der Vorgehensweise nicht abrückt und für nachvollziehbare Verhältnisse sorgt, bleibe ich auch dabei.

    Die Anschlussgarantie ist ebenfalls so eine Sache. Auch diese Risiko-Versicherung deckt nur einen Teil dessen ab was kommen kann aber man bezahlt vorab einen nicht unerheblichen Fixbetrag.
    Natürlich ist ein Schaden in Höhe von 1000...2000 € (oder gar mehr) eine ärgerliche Angelegenheit. Rechnet man jedoch die bis dato "unnötig" gezahlten €´s zusammen und liegt die Summe nicht darunter, ist man in der Verlustzone und hat drauf gezahlt.
    Die effektive Schadenshöhe hat somit lediglich psychologischen Charakter, da das Geld welches man nicht zum getragen hat oder der Versicherung überwiesen, eigentlich auf dem eigenen Konto liegen müsste.
    Hat man es nicht, dann liegt das Problem bei einem selbst, denn man hat ergo schlecht gewirtschaftet, sprich nicht gespart sondern das Geld für andere Dinge ausgegeben. Leider ein Massenphänomen in der heutigen Zeit......

    Um es nochmal zu betonen: Nicht jedes defekte Teil ist unweigerlich reif für die Tonne. Ein Hydroaggregat, Getriebe, HAG, Motor, usw. kann in vielen Fällen repariert werden und muss nicht zwangsläufig komplett getauscht werden. Das spart sehr viel Geld, man muss nur gewillt sein dies als (wenngleich etwas unkomfortablere) Lösung in Betracht zu ziehen.
    Die meisten BMW-Fahrer hier haben kein Problem sich eine Reparatur zu leisten, das ist auch gar nicht der Punkt. Manche kommen aber hier angeschneit und beschweren sich über die ach so teuren Preise die im Schadensfall aufgerufen werden. Hier muss man ansetzten und den Leuten zumindest versuchen zu vermitteln dass es auch Alternativen zu den Angeboten der BMW-Werkstätten und -Versicherungen gibt.
    Eine Patentlösung gibt es nicht, viel mehr sollte sich der Einzelne vorab überlegen was für ihn selbst die sinnigste Lösung ist.
    Vor dem Hintergrund komme ich eben zu einem ganz anderen Ergebnis als du.....
    Keines davon ist zwingend verkehrt.... Ich behaupte nur, dass ich persönlich damit Geld sparen konnte, verhältnismäßig viel sogar.

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    #29
    Leider gibt es für Kulanz eben keine festen Regelungen, es ist und bleibt eine Freiwillige Leistung.

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    #30
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Leider gibt es für Kulanz eben keine festen Regelungen, es ist und bleibt eine Freiwillige Leistung.
    Richtig. Und für undefinierte, freiwillige Leistungen bezahle ich nichts, schon gar nicht weit im Voraus.
    Mein Chef bezahlt mir auch nicht freiwillig Lohn, besonders nicht für Arbeiten die noch überhaupt nicht geleistet wurden bzw. evtl. auch nie erbracht werden.
    Er spielt genauso wenig "Sozialamt" wie ich.


 
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