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plötzliches, heftiges taumeln

Erstellt von cowspeed, 13.05.2012, 17:59 Uhr · 15 Antworten · 2.610 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard plötzliches, heftiges taumeln

    #1
    hallo,
    heute habe ich es zum zweiten mal innerhalb eines jahres erlebt mit meiner GS1200 AVD 2010/30J. das erste mal während einer forcierten, kurvenreichen passabfahrt und jetzt als ich aus dem stand ein auto rechts über einen niedrigen bordstein überholte. urplötzlich fing die maschine an, ohne erkennbaren grund, vom vorderrad her heftigst zu taumeln. beide male war ich überzeugt, ich hätte mir einen platten am vorderrad eingefangen. nur mit mühe konnte ich einen sturz vermeiden. nach ein paar sekunden war der spuk vorbei. der reifendruck war normal und auch sonst sieht alles unverdächtig aus. ich bin mir keines fahrfehlers bewusst, der ein derart dramatisches verhalten der maschine verursachen könnte. im ersten fall war der strassenbelag vollig ok. im zweiten fall gab es eine niedrige bordsteinkante.
    hat jemann schon ähnliche erfahrungen gemacht oder davon gehört? könnte die ursache in der fahrwerkelektronik zu suchen sein?

  2. Registriert seit
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    #2
    Zitat Zitat von cowspeed Beitrag anzeigen
    als ich aus dem stand ein auto rechts über einen niedrigen bordstein überholte.
    Hi,
    das must Du mir mal vorführen.

    Ich denke, das kommt von den Unebenheiten, das Rad versucht selbständig den höchsten Punkt zu erreichen.
    Manch einer erschreckt sich schon wenn die Strasse aufgekratzt ist, deshalb die Schilder "Achtung Längsrillen".
    Gruß

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    #3
    Hallo, Frank,
    kann es sein, dass du nur zu heftig beschleunigt hast. Ist mir schon öfters passiert, da ist mir das Vorderrad hochgegangen und dadurch war der Grip weg. Ist mir eigentlich erst aufgefallen, was da los ist, wie die Konntrollleuchte des ASR geblinkt hat. Die Elektronik merkt, wenn das Vorderrad hochgeht.

    LG Peter

  4. Baumbart Gast

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    #4
    Seit wann fährst du Motorrad? Vielleicht mal ernsthaft über ne Fortbildung nachdenken.

  5. Registriert seit
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    #5
    möchte doch noch einmal betonen, dass es nicht nur ein schreck war, verursacht durch leichtes versetzen oder steigen des vorderrades. mit sowas habe ich keine mühe. die ganze maschine ist wild hin und hergeschlagen und die lenkung war so zäh wie bis einem plattfuss oder wenn die fuhre im tiefem sand zu schlingern anfängt.

  6. Registriert seit
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    #6
    ... und motorradfahren tue ich seit 30 jahren. angststreifen kennen meine reifen nicht ...

  7. Registriert seit
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    #7
    Servus Frank,

    ausgehend davon dass es kein Pilotenfehler war und nur mal so ins blaue weil du eine zähe Lenkung erwähnst...

    Prüfe mal die Lagerung der Lenkung.
    Moped auf den Hauptständer und eine zweite Person hinten auf dem Sozius platzieren so dass das Vorderrad vom Boden abhebt.
    Dann kniest du dich an das Vorderrad und bewegst es über den ganzen Lenkbereich von einer Seite zur anderen.
    Da darf nix rucken, schwer oder ungleichmäßig gehen. Falls doch, erst mal alle Seilzüge prüfen ob da beim Einlenken was klemmt und wenn das nicht der Fall ist unbedingt die Lagerung der Lenkung prüfen lassen.

    Das Taumeln kenne ich von meiner ADV nur beim brutalsten runterbremsen vor einer Kurve wenn das Fahrwerk zu weich eingestellt ist und ich weit vorne sitze so dass dabei das Hinterrad etwas leicht wird.
    Aber ich gehe mal davon aus dass du DAS nicht meinst ;-)
    Beste Grüße
    Walter

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    #8
    danke walter für die tips. werd das mal so machen und schaun, ob ich was entdecke.
    grüsse dich
    frank

  9. Registriert seit
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    #9
    Hi,

    falls Du mit "taumeln" pendeln meinst, ja das hatte ich auch mit WP Orginaldaempfern.
    Bei zuegigen Durchsteppen der Gaenge wurde das Vorderrad leicht und der Lenker fing an eine nervoese Eigenbewegung zu entwickeln....
    Habe einen Hyper Pro Lenkungsdaempfer dann angeschafft.
    Der brachte Ruhe aber nur auf der leeren Maschine. Voll beladen fuer 'ne 9 taegige Tour inclusive Notobook und Werkzeug in den Aludosen und Topcase, fing sie bei 150 bis 160 km/h an zu pendeln, wenn Stoerungen vom Belag oder von mir ins Fahrwerk geleitet wurden.
    Wilbers ESA reingebaut und nun ist Ruhe im Gebaelk.

    Voll oder leer ist ihr egal... Reifen immer auf 2.4 bis 2.5 vorn und 2.9 hinten halten. Zu geringen Luftdruck mag sie irgendwie auch gar nicht.

    Oder einfach langsamer fahren und bei 6000 min-1 langsam hochschalten...ist ja auch nur 'ne Reise Q.

    Gruesse Andreas

  10. Registriert seit
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    #10
    Hallo!

    Luftdruck (auch bei kalten Reifen) okay?
    Reifen eckig abgefahren?
    Alles dicht? Leckage an Dämpfer, etc.
    Alles fest? Schraubverbindungen überprüfen, auch das bereits erwähnte LKL.
    Negativfederweg okay?
    Lagerung von Schwinge und HAG überprüft?

    Sagt bei der 12er zwar nicht viel aus, das ESA hat schon bei niedrigen km-Leistungen öfters mal Zicken gemacht, aber wieviel hat die Kuh denn gelaufen?
    Schlingern kommt im Regelfall von unpassender Radlastverteilung, meist aufgrund falsch eingestellten oder ausgelutschten (unterdämpften) Federbeinen.
    Taumeln wäre eher ein Indiz für einen schlechten Zustand des Reifens, sprich falscher Luftdruck, zu alt (hart, porös) oder abgefahren (eckig, Sägezahnbildung).

    Dass die Fuhre bei einer forcierten Fahrt über einen abgesenkten Bordstein kurz aus dem Ruder läuft, würde ich auf den Fahrer schieben (Lenker zu fest gehalten). Will nicht an deinen Fahrkünsten kritteln, aber wenn das bisher eine einmalige Sache war, dann liegt der Verdacht nahe.
    Wenn sie aber am Pass ständig "rumeiert" dann würde ich als Erstes die Schuld bei den Reifen suchen, erst in 2. Instanz am Fahrwerk.


    Gruß Peter


 
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