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R1200 GS 0307 - Spannung fällt beim Bremsen wegen BKV ab

Erstellt von gearbox2001, 12.09.2016, 13:34 Uhr · 15 Antworten · 1.138 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard R1200 GS 0307 - Spannung fällt beim Bremsen wegen BKV ab

    #1
    Hallo zusammen,

    das Thema ist ja hinlänglich bekannt - und liegt am hohen Strombedarf des BKV.
    Hat hier schon jemand eine Lösung gefunden?
    Stärkere Batterie ?
    Zweite Batterie (im Koffer) ?
    Kondesator zusätzlich ?

    Vielen Dank für jede brauchbare und bereits umgesetzte Idee.
    Und bitte keine pro/contra/ rauf/ runter Kommentare.

    cu
    GB

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    #2
    Hej GB,

    und liegt am hohen Strombedarf des BKV.
    Wenn ich deine Überschrift richtig deute ist deine Q von 03/07. Da gab es das BKV doch gar nicht mehr. Meine von 01/07 hat es jedenfalls nicht und imho ist es mit dem Modellwechsel 06 auf 07 eingestellt worden.
    Oder ist deine von Mitte 06 und erst in 07 die Erstzulassung?

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    #3
    Die 0307 ist die Typschlüssel-Nr. des Modells von 2004-2007.

    @gearbox

    Hast Du ein bestimmtes Problem beim Abfall der Bordspannung, oder worauf zielst Du mit der Frage ab?
    Ich konnte bei meiner 2006er auf bisher 124.000km keins feststellen... trotz sichtbarem Spannungsabfall, soll heissen:
    Im Dunkeln sieht man deutlich, wie der Scheinwerfer schwächer wird, wenn man bremst. Allerdings nur wenn man drauf achtet.

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    #4
    Ich hab eine 2006er.

    Ja, es stimmt, beim Bremsen sinkt die Spannung kurzzeitig (deutlich kleiner 1 s) etwas ab, sobald der Regler eingreift stabilisiert sie sich jedoch wieder. Alles per Auge gemessen, die reagieren sehr empfindlich auf Helligkeitsschwankungen. Nicht nur bei mir!

    Sollte die Spannung bei Bremsbetätigung dauernd im Keller sein, dann kann dies m. E. folgende Ursachen haben:


    1. Batterie (Innenwiderstand zu hoch --> nahender Defekt
    2. Kontaktproblem (Batteriepole und Masseerdung am Motor)
    3. Defekter Regler (falsch arbeitender Regler)
    4. Nahendes Ende des BKV-Motors (zu hohe Stromaufnahme)


    Bei einer 2007er würde ich auf Punkt 1 bis 2 schließen. Die Stromaufnahme sollte beim Bremsen höchstens bei ca. 1,5 A liegen (21 W-Birne). Dieser Strom läßt Regler und Lima normalerweise kalt (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Auf FST durchgeführtes mehrfaches starkes Bremsen hintereinander bis in den Regelbereich des ABS hinein, hat bei mir bislang noch zu keinem Ausfall des normalen bremskraftunterstützten Bremssystems geführt. Zwischen den Bremsungen waren Fahrstrecken von vielleicht 200 m.

    Eine zweite Batterie mitzuführen oder einen Stützkondensator einzubauen (wieviel Farad soll dieser denn haben?) nur um eine möglichen Spannungsfall bzw. BKV-Ausfall entgegenzuwirken, halte ich für etwas übertrieben. Dann besser mal die o. g. Punkte testen.

    Und vor allen Dingen erläutern wo Dein Problem ist oder ob Dir das ganze nur so eingefallen ist, um es anschließend "akademisch" zu betrachten.

    Gruß Tom

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    #5
    Im Zusammenhang mit der Überlegung, daß das BKV und die Batterie gemeinsam ein Sicherheitskonzept bilden, ist die Fragestellung des TE sicher nicht ganz praxisfern. Weil mich das seinerzeit auch interessiert hat, hab ich mal Spannungen und auch die Stromaufnahme während der Fahrt gemessen und beobachtet. Die Leistung des Generators ist in erster Linie drehzahlabhängig und bei meinem 04er war es so, daß erst ab 2800 U/min Motordrehzahl während des Bremseingriffs (zus. Last etwa 10A als kurze Impulse) eine ausgeglichene Ladebilanz geliefert wird. Darunter kann die ansonsten angestrebte Regelspannung von ca. 14,4 Volt nicht gehalten werden.
    Mir persönlich noch nie passiert, aber ausgedehnte Bummelfahrten und ungünstige Umstände könnten die Energiebilanz an die Grenze bringen. Mittlerweile muß man davon ausgehen, daß ein guter Batteriezustand, vernünftige Markenbatterie, AGM sowieso und gelegentliches Checken mit dem LadeCTEK beispielsweise sicher ausreichend auch für die ersten BJe der R12 sein werden.
    Apropo 2te Batterie im Koffer - ja bei künftiger Fernreise hab ich sonen leichten LIFePo-Würfel dabei für den Ausfall am Wochenende.

    Gruß

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    #6
    Es gab einen Rückruf, Lochscheibe im Ausgang der vorderen Radbremspumpe, der den Spitzendruck (Druckanstieg) beim Bremsen, zu hohe Ströme und und ein Notabschalten des ABS verhindern sollte. Die vorhandenen Probleme sollen in wenigen Fällen tatsächlich bei starkem Bremsen während Fahrsicherheitstrainings und unter in der Praxis unüblichen Betriebszuständen aufgetaucht sein.

    Ab 2007 wurde eine anderes System verbaut, ohne BKV.

    Das Problem mit dem Notabschalten gab es anfangs übrigens auch bei den 5er Modellen, m. W. war hier das Modell E39 betroffen. Zwar auch BMW aber nicht unbedingt auf die GS beschränkt.

    Gruß Tom

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    #7
    Zitat Zitat von WorldEater Beitrag anzeigen
    Die 0307 ist die Typschlüssel-Nr. des Modells von 2004-2007.

    @gearbox

    Hast Du ein bestimmtes Problem beim Abfall der Bordspannung, oder worauf zielst Du mit der Frage ab?
    Ich konnte bei meiner 2006er auf bisher 124.000km keins feststellen... trotz sichtbarem Spannungsabfall, soll heissen:
    Im Dunkeln sieht man deutlich, wie der Scheinwerfer schwächer wird, wenn man bremst. Allerdings nur wenn man drauf achtet.
    Ich finde schon, dass das Fahrlicht merklich schwächer wird. Darum stört es mich ja auch.

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    #8
    Mit dem "merklich" muß man etwas aufpassen. Die Lichtstärkeänderung hängt bei Glühlampen m. W. mit der 4. Potenz der Spannungsänderung zusammen. Ich habe jetzt nicht Google bemüht, meine aber im Zusammenhang mit Flicker hierzu etwas gelesen zu haben.

    Das menschliche Auge reagiert zudem sehr empfindlich auf Leuchtstärkeänderungen. Also muß die merkliche Änderung der Leuchtstärke nicht zwangsläufig mit einer merklichen Änderung der Spannung einhergehen. Die Änderung ist sicherlich vorhanden, es fragt sich halt nur in welchem Umfang.

    Wenn beispielsweise AIRCOOLIE davon schreibt 10 A als kurzzeitige Spitze gemessen zu haben -die zugehörige Spannungsänderung fehlt leider- so entspricht das in etwa dem Strom das das H7 Abblendlicht und das H7 Fernlicht gleichzeitig ziehen. Und zwar auf Dauer oder zumindest solange wie der Schalter für's Fernlicht betätigt wird. Und das ist durchaus ein normaler, nicht der Sicherheit gefährdender Zustand.

    Also ich sehe das nicht als kritisch an. Vorausgesetzt, wie bereits von anderer Seite oben geschrieben, daß die Batterie geladen und intakt ist. Um einen ordnungsgemäßen Ladezustand zu erreichen, reicht es m. E. aus hin und wieder auch mal zu fahren. Und nicht nur zur Eisdiele. Ein Ladegerät kommt bei mir 1 x im Winter dran und 1x bevor die Saison für mich im März wieder beginnt.

    Gruß Tom

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    #9
    Zitat Zitat von gearbox2001 Beitrag anzeigen
    Ich finde schon, dass das Fahrlicht merklich schwächer wird. Darum stört es mich ja auch.
    Da könnte die Umrüstung auf LED Lichtlösung abhilfe schaffen, weil deren Stromversorgung stabiliert ist. Und spart Bordenergie.

    Gruß

  10. Registriert seit
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    #10
    Jetzt laß doch mal die Kirche im Dorf.

    Zig Generationen fahren mit der GS vor 2007 mit normalem Licht. Und die wenigsten stört das, ich behaupte, daß die meisten die Helligkeitsschwankungen noch nicht mal merken. Und wie Du schon selbst gemessen hast und ich mit meiner Biomessung bestätigen kann, zumindest was die Dauer anbelangt, sind es ja nur die kurzzeitigen Änderungen die stören. Weil nur die bemerkt werden.

    Sollten bei Gearbox tatsächlich die Helligkeitsschwankungen so groß sein, daß sie wirklich nicht normal sind (was ist ohne Messung und Referenz schon normal), dann muß man den Ursachen auf den Grund gehen. Einige nanntest Du bereits, einige kamen auch noch von mir und von anderen

    Da würde ich ansetzen. Ursachen beseitigen und nicht Symptome kurieren. Vielleicht ist gearbox ja hypersensitiv. Manche hören ja auch bekanntermaßen Flöhe husten. Aber vielleicht ist ja wirklich was nicht in Ordnung.

    Ich würde vor allen Dingen mal richtig messen und zwar einerseits an den Lampen und am Reglerein- und -ausgang. Ggf. auch noch an der Batterie. Dann bekommt man zumindest raus wo ein Spannungsfall auftritt und in welcher Höhe. Messen kann man bei den kurzzeitigen Impulsbelastungen mit einem normalen Multimeter eh nur qualitativ. Das würde aber auch schon mal ein Stück weiterhelfen.

    Wenn die Werte dann vorliegen, können wir versuchen zielgerecht über die Ursachen zu reden.

    Gruß Tom


 
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