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Syncronisation

Erstellt von Marple, 24.06.2012, 14:54 Uhr · 118 Antworten · 15.997 Aufrufe

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    #21
    Zitat:
    Punkt 2:
    nach Zündung aus fahren beide Stellmotoren auf Endanschlag Richtung schließen und rutschen bei Anschlag wahrscheinlich über eine Rutschkupplung durch (hört sich jedenfalls so an)
    Dann fahren beide wieder eine fest definierte Anzahl von Schritten in Richtung öffnen.
    Somit stehen beide synchron einen gewissen Betrag offen. (Grunddurchsatz Leerlauf)

    es werden immer beide Stepper gleich angesteuert! sind nur für die Regelung der Leerlaufdrehzahl nicht für die Synchronisation. Für gleiche Stellung bei jedem Motorstop siehe Punkt 2

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    #22
    Zitat Zitat von Oli333 Beitrag anzeigen
    Also ich kontrolliere 1-2x im Jahr.

    Dafür hab ich mir den Twinmax Synchrontester gekauft,

    der ist einfach zu bedienen und ich bin nach wie vor von der Genauigkeit begeistert ...

    kein Vergleich zu den "alten"-Uhren
    Hallo Oli333

    den Twinmax habe ich auch daheim nd wollte dich gern fragen, ob du in etwa beschreiben kannst wie das bei der 12'er vonstatten geht? Meine macht auch den Rodeogaul (aktuell 3.300km).
    Danke im voraus.

    Grüsse
    André

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    #23
    Zitat Zitat von mercer_willi Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Punkt 2:
    nach Zündung aus fahren beide Stellmotoren auf Endanschlag Richtung schließen und rutschen bei Anschlag wahrscheinlich über eine Rutschkupplung durch (hört sich jedenfalls so an)
    Dann fahren beide wieder eine fest definierte Anzahl von Schritten in Richtung öffnen.
    Somit stehen beide synchron einen gewissen Betrag offen. (Grunddurchsatz Leerlauf)

    es werden immer beide Stepper gleich angesteuert! sind nur für die Regelung der Leerlaufdrehzahl nicht für die Synchronisation. Für gleiche Stellung bei jedem Motorstop siehe Punkt 2
    Klingt plausibel.
    Hab gelesen das die Stepper nach Zündung an und zweimal Vollgas, Zündung aus, in ihre Endposition laufen.
    Ne Rutschkupplung brauchts nicht einmal, man muss nur den Strom derart begrenzen das die Stepper zwar fahren aber bei einem gewissen Widerstand durchrutschen. In Verbindung mit, von mir aus, doppelt so viel Steps wie nötig fahren die Stepper garantiert in die Endposition.
    Hier könnte dann auch der Fehler liegen, den Gerd vielleicht meint.
    Geht eine Seite zu schwer so kommt es nicht nur zu den gewollten Schrittverlusten am Anschlag sondern auch zu ungewollten.
    Dann ist die Klappenstellung ungleich.

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    #24
    Hi
    Zitat Zitat von mercer_willi Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Punkt 2:
    nach Zündung aus fahren beide Stellmotoren auf Endanschlag Richtung schließen und rutschen bei Anschlag wahrscheinlich über eine Rutschkupplung durch (hört sich jedenfalls so an)
    Dann fahren beide wieder eine fest definierte Anzahl von Schritten in Richtung öffnen.
    Somit stehen beide synchron einen gewissen Betrag offen. (Grunddurchsatz Leerlauf)

    es werden immer beide Stepper gleich angesteuert! sind nur für die Regelung der Leerlaufdrehzahl nicht für die Synchronisation. Für gleiche Stellung bei jedem Motorstop siehe Punkt 2
    Das ist lediglich das SOLL! Die Dinger arbeiten tatsächlich im Gleichtakt und werden, abgesehen von der Grundöffnung beim Start, gleichmässig immer so weit geöffnet, dass eine vorgegebene Drehzahl gehalten wird.
    Auch werden sie bei "Zündung aus" auf die Grundstellung "Null" gefahren.
    Deshalb kann man bei warmem Motor die Stecker abziehen, dann starten und bei ganz niedriger Drehzahl synchronisieren.
    Soweit ist das SOLL auch nur so gut.

    So ist das IST
    Nachdem es Schrittmotore ohne Rückmeldung sind, weiss die Elektronik nur wie viele Steps zur Verstellung in welche Richtung sie abgegeben hat. Sie weiss aber nicht ob alle Steps auch tatsächlich ausgeführt wurden. Nachdem es pro 1/8 Umdrehung eines Steps bedarf fällt es erst mal nicht arg auf falls da mal einer bei einem Motor schiefgeht. Es geht garantiert nicht jeder 10-te schief, aber es kann eben (beispielsweise durch schlechten Kontakt, WaKo, etc. ) mal sein (die Benzinpumpencontroller werden ja auch oft genug nass). Stellt die Elektronik dann wieder auf "Null" heisst das noch lange nicht dass beide Stepper auf Null sind weil eben die Rückmeldung fehlt.

    Steckt man nach dem Einstellen die Stecker wieder auf, wird die Elektronik so lange takten bis die Vorgabedrehzahl erreicht ist.
    Steckt man bei laufendem Motor den ersten Stecker auf, so wird dieser schon mal loslegen. Und schon ist es unsynchron! Theoretisch könnte die Motronik zwar messen ob ihren beiden Stepperausgängen überhaupt Strom fliesst und so grob abschätzen ob da ein Motor dranhängt, aber daran glaube ich nicht. Selbst wenn das der Fall wäre, welche Reaktion sollte erfolgen? Da ist es einfacher den Fachwerkstätten zu sagen: Wenn überhaupt, dann zuerst die Stecker dran, dann Zündung ein!
    Und im Normalfall: Moditec verwenden und Pfoten von den Steckern lassen!

    Strommessungen mit Anstieg etc. und damit die Info "Anschlag erreicht" entfallen bei Schrittmotoren.
    gerd

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    #25
    Hallo gerd,
    du hast ja Recht, gewisse Fehler und Fehlbedienungen verfälschen das Ergebnis.
    Aber ich gehe davon aus, wer selbst synchronisieren möchte dürfte wohl kaum die Stecker der Reihe nach beim laufenden Motor wieder drauffummeln..
    Und wenn ein Stepper schwer geht und nicht alle geforderten Steps umsetzt, dann ist ein Diagnosegerät auch machtlos, denn es veranlasst das Steuergerät ja nur, die Stepper während des Motorlaufes in Grundstellung zu fahren und dort zu bleiben.
    Ist ein Stepper auf Abwegen, kann keine Methode das berücksichtigen.
    Ist wie falsches Ventilspiel, da kannst auch synchronisieren wie du willst, das stimmt einfach nicht.
    Das sind halt Dinge, die sollten vor dem Synchronisieren geprüft werden und in Ordnung sein.
    Aber wenn alles in Ordnung ist, das stehen die Schrittmotoren bei beiden korrekt ausgeführten Methoden (Stecker ziehen oder GS-911) auf exakt der selben Position.
    Auf diese Weise habe ich nach penibelst eingestellten Ventilen (ist sehr wichtig) den rechten Drosselklappenanschlag (verbotene versiegelte Schraube) bei warm gefahrenen Motor mittels Schlauchwaage auf den geringst möglichen Druckunterschied eingestellt.
    Bei mir war es eine gute viertel Umdrehung bis zum Optimum.
    Dann bei Drehzahl knapp oberhalb des Regelbereichs der Stepper (gibt man gaaaanz langsam Gas merkt man wann die Leerlaufregelung abschaltet) am rechten Zug synchronisiert und bei Drehzahlen von 1700-2500U/min verfeinert bzw. vermittelt.
    Das Ergebnis ist ein sehr sanft laufender Rappelboxer, der auch im 6.Gang bei knapp 2000U/min beschleunigt ohne das man denkt, da unten schlägt einer mit dem Vorschlaghammer um sich
    Aber nocheinmal, genauso wichtig wie das Synchronisieren selbst, ist ein wirklich penibles Einstellen der Ventile. Mir ist die 0,05mm Abstufung der normalen Fühlerlehren dafür schon zu grob.

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    #26
    Zitat Zitat von Marple Beitrag anzeigen
    Wozu braucht man, oder besser ab welchen Baujahr man denn den GS-911 ?
    Darüber hatte ich auf der Anleitung von Powerboxer nix gelesen.
    Könnte mal jemand von den kundigen Licht ins dunkel der unwissenden bringen ?!
    den brauchst Du wenn Du 6 Zyl. magst.
    Grüße
    Kardinal

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    #27
    Zitat Zitat von Kardinal Beitrag anzeigen
    den brauchst Du wenn Du 6 Zyl. magst.
    Grüße
    Kardinal

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    #28
    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    och - ich dachte der 911 hat die - 6 Zyl..
    Grüße
    Kardinal

    Muß aber sagen: der Meinungsaustausch bei dieser Story überfordert im Detail meine Fachkenntnis. Ich fahr halt uns staune anerkennend wenn ich zu diesem Thema lese.

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    #29
    Zitat Zitat von Kardinal Beitrag anzeigen
    Muß aber sagen: der Meinungsaustausch bei dieser Story überfordert im Detail meine Fachkenntnis.
    Moin,
    meine auch, nach wie vor keine klare Anleitung zum syncronisieren von 12er Qüen in diesem Forum, kaum zu glauben...

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #30
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Moin,
    meine auch, nach wie vor keine klare Anleitung zum syncronisieren von 12er Qüen in diesem Forum, kaum zu glauben...
    wie sieht eine klare Anleitung aus?
    wenn hier der eine oder andere Kollege sein Vorgehen beim Synchronisation beschreibt, sind die alle natürlich unterschiedlich.
    Der eine mit Schlauchwaage, der andere mit Twinmax, der nächste schwört auf GS911 der andere zieht die Stecker. Wichtig ist das Ziel, wird das erreicht, sind die Weg nach persönlichen Vorlieben zu gehen.


 
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