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Undichtes Bremssystem

Erstellt von Joybar, 12.03.2008, 09:05 Uhr · 18 Antworten · 2.526 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Undichtes Bremssystem

    #1
    Bei meiner Q ist heute nach 14.000km eine Undichtigkeit im Bremssystem aufgetreten und zwar an der Verschraubung zum ABS Verteiler. Dadurch ist die gesamte im ausgleichsbehälter vorhandenen Flüssigkeit ausgelaufen und hat sich im Motorradverteilt, ausserdem hat ich einen sehr stark wandernden Druckpunkt, dadurch ist es mir auch aufgefallen. Das war gottseidank am ende der Tour und nicht beim kurvenheizen am Kesselberg.
    Jetzt bin ich gespannt wie BMW darauf reagiert, mein Händler war wie ich einigermassen geschockt, hatte aber wohl schon einmal so einen Fall, habt ihr sowas auch schon erlebt ?

    Gruss Martin

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    Standard

    #2
    Hallo,

    das ist aber schon lange bekannt.

    Wenn ich mich richtig erinnere, gab´s auch schon einen Rückruf von BMW bei den betroffenen Modellen, versuche mal über die Suche etwas zu finden.

  3. Registriert seit
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    #3
    Der diesbezügliche Rückruf war letztes Jahr.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Moin,

    ...länger bekannt ja, Rückruf ???.

    An meiner R1200R wurde gerade wegen des gleichen Mangels das Motor- und Getriebegehäuse getauscht. Ärgerlich, auch wenn alles auf Garantie und problemlos abgewickelt wurde. Mit widerstrebt es ein laufendes System komplett auseinander- und wieder zusammenzubauen. Scheint aber geklappt zu haben. Nächste Woche steht die "zweite" 1.000er-Inspektion an.

    Bisher macht sich in allen Fällen der Druckverlust langsam bemerkbar. Mir ist es oben auf dem Bernatino passiert. Während der Fahrt merkte ich, daß der vordere Bremshebel weiter gezogen werden mußte. Ein Blick auf den Ausgleichsbehälter vorne am Lenker zeigte mir, daß etwas nicht in Ordnung war. Angehalten und gesehen, daß der Ausgleichsbehälter so gut wie leer war. Evtl hätte es für einen "Notschuss" noch gereicht. Betroffen ist immer "nur" der vordere, aber wichtigere Bremskreis. Da wir uns auf einer "Überbrückungstour" befanden, sind wir (Sozia+ich) mit vollem Sturmgepäck den Pass runter zur nächsten Tankstelle gefahren. Ging einfacher als erwartet. Die hintere Bremse funktionierte gut. Dort Bremsflüssigkeit gekauft und nachgefüllt. Es klappte alles wieder. Zu Hause wurde dann gleich die defekte Bremsleitung getauscht und den Rest habe ich im Winter erledigen lassen. Die optischen Mängel konnten nur mit dem Tausch des Motor- und Getriebgehäuses entfernt werden.
    Vorsorgemaßnahmen gab es bis vor ganz kurzem noch nicht. Der evtl. eintretender Mangel ist vorher nicht zu erkennen. Interessieren würde mich, was beim Rückruf geprüft wird?


    Unter der zweiten Überwurfmutter von links kann das Leck auftreten. Diese steht/stand nicht unter starker Spannung oder ist übermäßigen Vibrationen ausgesetzt.

  5. Registriert seit
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    #5
    Hi,

    glaube ich habe den Beitrag gefunden, habe keine Zeit mehr zum lesen.


    Hab da was in einem anderen Forum gefunden

  6. Registriert seit
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    #6
    Da irrt ihr euch hab mich schon schlau gemacht, und bezüglich dieses Problems gabs leider noch keine Rückrufaktion, da laut BMW nur 0,1% betroffen sind. ( Siehe http://www.autogazette.de/Undichte-B...l_803390_9.htm

    Gruss Martin

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    Standard

    #7
    Moin,

    das ist bzw war auch mein letzter Stand und wurde mir vor ca. sechs-acht Wochen telefonisch von BMW bestätigt. Bis dorthin war nicht bekannt, was der Auslöser dieses "Bremsleitungsleck" ist. Zu stramm oder falsch verschraubt, was anfänglich gedacht wurde, hatte sich nicht bestätigt.

    Die "Pressung" unter der "Überwurfmutter" paßt irgendwie nicht??? Vor dem eigentlichen Schadensfall war nichts zu erkennen oder zu erahnen; deshalb auch meine Frage in meiner obigen Antwort, was bei einem Rückruf geprüft werden sollte??? Mag sein, daß der genaue Grund zwischenzeitlich bekannt ist; gehört habe ich noch nicht davon???

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo Bernd,

    da habe ich mich mit der "Rückrufaktion" scheinbar getäuscht, hatte ja auch geschrieben, "recht erinnere".

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    ...jetzt brauchen wir nur noch zu warten, bis ein allseits bekannter Bremsenspezialist auf diesen Zug aufspringt. Es klappte, zumindest vorübergehend, in anderen Foren, warum nicht auch hier.

    Da ich in Fahrt wenig Probleme mit diesem Leck hatte, habe ich mich hauptsächlich über den großen Aufwand geärgert die optischen Schäden zu beheben. Das diese "Flecken" acht von zehn Forenjunkies an meiner R nicht gefunden bzw. gesehen hätten, half mir nicht weiter. Ich wußte davon.

    In Gesprächen mit BMW (Händler + Zentrale), übrigens alle sehr freundlich, schnell und ohne "kennen wir nicht", "Einzelfall" etc, versuchte ich zwei andere Lösungsansätze:

    a) Wandlung - aufgrund der relativ vielen KM wäre der Zuzahlungspreis _für mich_ zu hoch gewesen. Zusätzlich habe ich einige optische Veränderungen an meinem Motorrad, die ich ebenfalls wieder einfließen lassen müßte (z.B. S-Felgen).

    b) Schadensersatz - darauf stieg BMW nicht ein. Vor Ort hatte ich mit einem guten Lacker gesprochen, der die optischen Fehler mit kleinem Aufwand "beseitigt" hätte.


    Wie berichtet, wurde der verbliebene optische Mangel durch Tausch des Motor- und Getriebegehäuses beseitigt. Mein Motorrad wurde von der Werkstatt (400 KM entfernt) auf Kosten von BMW abgeholt und eine Woche später wieder angeliefert.

    Ein Wiederholungsfall ist bisher nicht bekannt. Prozentual ist der Anteil der geschädigten Motorräder verschwindend gering, aber jeder Einzelfall ist eigentlich zu viel.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Nur für die Statistik: Welches Modell? Also BKV ja oder nein...


 
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