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Wartung bei 66.000 km

Erstellt von Volker.T, 10.08.2016, 22:42 Uhr · 7 Antworten · 1.456 Aufrufe

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    Standard Wartung bei 66.000 km

    #1
    Hallo,

    habe mir vor kurzem eine R1200 GS Adventure Bj. 2011 gekauft. Aktuell hat sie ca. 64.000 km auf dem Tacho und die Anzeige zeigt mir an, dass die Jahresinspektion fällig ist. Die letzte Inspektion war im Juli 2015 mit 61.600 km Laufleistung.
    Fragen:
    1. ist es ein Problem wenn ich die Inspektion bis zum Ende der Saison (November) herausziehe? Sie wird dann ca. 66.000 km Laufleistung haben?
    2. was wird bei dieser Jahresinspektion alles gemacht?

    Gruß Volker

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    Standard

    #2
    Hi

    zu Pkt.1 wird es technisch sicherlich kein Problem oder Risiko darstellen. Jedoch ist im Falle einer Kulanzanfrage bei einem späteren Schaden die Ablehnung seitens BMW relativ sicher. Eben mit dem Argument, dass die zeitabhänige Jahresinspektion nicht rechtzeitig gemacht wurde.

    zu Pkt.2 halte ich die km abhängigen Servicearbeiten wie etwa Ventislpiel prüfen, nicht für notwendig sofern dies beim letzten Service gemacht wurde. Lediglich Motoröl mit Filter und die Bremsflüssigkeit (zeitabhängig) sollte gewechselt werden. Beim Getrieböl wechsle ich persönlich nur nach km. Aber der Freundliche geht sowieso nach Plan vor und der geht bis untern Monitor.

    btw. meine 2012er hat seit Auslieferung noch nie eine Werkstatt gesehen. Aber bei Mondpreisen von 450.- Euro für einen Service habe ich gerne auf jedwede Garantieansprüche verzichtet. Ohne Probleme.

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    #3
    Hi
    Kulanz bei einer Maschine von 2011 mit Vorbesitzer? Ohnehin unwahrscheinlich.
    4V0 Wartungsplan Kunden-_Pflegedienst_Inspektion
    gerd

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    #4
    Kann man eh alles sehr einfach selbermachen, die Q lässt sich prima beschrauben, selbst Sachen wie Ventilspiel sind beim DOHC-Boxer einfach zu erledigen.

    Da Gewährleistung eh keine Thema mehr ist (oder vom Händler gekauft??) würde ich die Q nur zum zum Service bringen, wenn nur 2 linke Hände vorhanden sind oder zuviel Geld im Haushalt befindlich ist.

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    #5
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Kulanz bei einer Maschine von 2011 mit Vorbesitzer? Ohnehin unwahrscheinlich.
    4V0 Wartungsplan Kunden-_Pflegedienst_Inspektion
    gerd
    Erst vor kurzer Zeit wurde hier von gewährter Kulanz bei einem defekten ABS an einem 2007er Modell berichtet (1.800€). Das Motorrad war 9 (neun) Jahre alt. Bei meinem 2007er Modell wurde in 2011 die Benzinpumpe auf Kulanz ersetzt (550€). Ausser den 1000 und 10.000km Service aus 2007 hatte mein Heftchen keine Stempel. Das gibt es auch.

    Inwieweit sich Anzahl der Vorbesitzer auf die Gewährung von Kulanz auswirkt, erschliesst sich mir nicht. Habe noch nie gehört, dass jemand beim Kulanzantrag Daten des KFZ Briefs einfordert. Oder hat BMW Zugriff auf die Daten des KBA?

  6. Registriert seit
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    #6
    9 Jahre lang den Service selbst gemacht, da hat man die (unwahrscheinlichen) 1800 Euronen längst eingespart.
    Und Spaß macht das Pflegen auch noch,
    und man schaut sich das Moped dabei gründlich an ...


    P.S. Aber wenn das mit der Quali bei BMW so weitergeht, würde ich es mir bei einem neuen Krad nicht mehr trauen

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    #7
    Zitat Zitat von Othello Beitrag anzeigen
    P.S. Aber wenn das mit der Quali bei BMW so weitergeht, würde ich es mir bei einem neuen Krad nicht mehr trauen..
    Dann würde man doch eher den Hersteller wechseln, oder?

    Gruß,
    maxquer

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    #8
    Zitat Zitat von Othello Beitrag anzeigen
    P.S. Aber wenn das mit der Quali bei BMW so weitergeht, würde ich es mir bei einem neuen Krad nicht mehr trauen
    In meiner Luftkühlerzeit haben mir auf den Touren die 1100er und 1150er GS-Treiber gesdagt ,das ihre noch Qualität hätte und meine ein anfälligerer Plastikbomber wäre. Außer einem verschlissenen 25 Euro Simmerring vom Endantrieb (in 5 Minuten gewechselt) und einem defekten Heizgriff hatte ich in 6 Jahren auf knapp 40 tkm nix.

    Meine LC hat nun auch schon bald wieder die erste 10 TKM Saison runter, wieder nix zu ersetzen oder zu reparieren.

    Worauf soll man bloß seine zukünftige Mopedstrategie ausrichten, angelesen aus dem Forum auf den paar hier, deren Kühe mängelbehaftet sind oder nun schon seit mehr als einer Dekade über ständig geringer werdende Qalität geklagt wird (d.h. den eigenen Bock auch schnell verkaufen) oder weiterfahren, weil die eigenen Kühe bisher die zuverlässigsten Bikes waren?


 

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