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Bremsen bis das ABS einsetzt ... bin ich zu feige?

Erstellt von Karima, 01.09.2015, 09:16 Uhr · 59 Antworten · 5.253 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Auch weiss er selber, wie stark er am Hebel ziehen darf und zieht nicht einfach maximal in der Hoffnung, dass ein intelligenteres (aber eben auch Fehler anfälliges) System diesen Fahrfehler wieder ausbügelt bzw den Befehl des dummen Fahrers "Blockieren" ignoriert.
    Er - der Motorradfahrer, der schon Jahre gefahren ist, bevor im Moped das ABS erfunden wurde - muß beim Umstieg aufs ABS-Moped genau dieses Erahrungswissen ausblenden und wider bislang gemachter Routine eben doch voll reinlangen und aufs ABS vertrauen.
    Das kostet anfangs Überwindung und muß daher geübt werden.
    Die Youngsters haben´s (hoffentlich) nicht anders gelernt und machens automatisch.

    Daß Technik nicht völlig unfehlbar ist, ist nix Neues.
    Aber sicher weit weniger fehleranfällig als der Mopedfahrer in der Schrecksituation.

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    #32
    Deswegen ja: Üben Üben Üben, bis das automatisch abläuft. Letztes Jahr in der Fahrschule war bei jeder Fahrstunde Gefahrenbremsung dabei, im Fahrsicherheitstraining übst du das stundenlang in verschiedenen Situationen, und im Kurventraining dann mit Schräglage.

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    #33
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    Er - der Motorradfahrer, der schon Jahre gefahren ist, bevor im Moped das ABS erfunden wurde - muß beim Umstieg aufs ABS-Moped genau dieses Erahrungswissen ausblenden und wider bislang gemachter Routine eben doch voll reinlangen und aufs ABS vertrauen.

    Daß Technik nicht völlig unfehlbar ist, ist nix Neues.
    Aber sicher weit weniger fehleranfällig als der Mopedfahrer in der Schrecksituation.
    Jawoll!

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    #34
    Hi
    Prinzipiell stimme ich Groovemaster zu.
    Weshalb man allerdings moderne ABS-Systeme bei losem Untergrund nicht abschalten soll verstehe ich nicht und es widerspricht auch all meinen Erfahrungen. Gerne treffe ich mich mal um es zu testen. Ich lege die Strecke fest (und schalte mein ABS aus!). Und dann sehe ich zu wie schnell die "mit modernem ABS-Fuhre" unten ankommt. Keine Angst es ist Platz zum Austrudeln!
    gerd

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    #35
    >>>Aber sicher weit weniger fehleranfällig als der Mopedfahrer in der Schrecksituation.

    Richtig!

    Mein erster Sturz: Ich trödele abends nach dem Training hinter einem Kleinwagen hinterher, dem nichts besseres einfäält, als kurzentschlossen links abbiegen zu wollen. Ich seh verträumt in die Bremslichter und haue gefühlte 10sec später voller Panik in die Bremse - und liege auf der Schnauze. Da war dann nix mit gefühlvoll an den Blockierpunkt gehen...

    Mit ABS entfällt jedenfalls diese Fehlerquelle - nur üben sollte man. Mit meiner K100 hab ich mir fast die Handgelenke verstaucht, als ich beim FST die erste Vollbremsung gemacht habe - so bockte das Teil. Eine Kollegin machte vor Schreck die Bremse komplett auf (was auch gern beim Auto-FST passiert, wenn die Teilnehmer zum ersten Mal ein ABS - älterer Bauart - arbeiten spüren).

    Unsere GS hat lange Federwege und ein älteres ABS - das bockt auf Asphalt auch noch ganz schön.

    Gruß, Mike



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    #36
    @ groovemaster: Bei leichtem Gefälle klappt das mit ABS möglicherweise tatsächlich gut, wenn Du aber den Bremskeil vor dem Vorderrad brauchst, muss ABS zwingend aus...

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    #37
    Zitat Zitat von havelmike Beitrag anzeigen
    @ groovemaster: Bei leichtem Gefälle klappt das mit ABS möglicherweise tatsächlich gut, wenn Du aber den Bremskeil vor dem Vorderrad brauchst, muss ABS zwingend aus...
    Erstmal zur Klärung:
    Ich rede nicht vom sportlichen Enduro- oder gar Crossfahren. Da mach ich das ABS auch aus. Da will ich freilich, dass es rutscht hinten. Das dazu. Gemeint ist also 'normales' Fahren auf losem Untergrund.

    Bremskeil vor nem drehenden Rad?
    Ok, es gibt Leute, die können mit blickiertem Vorderrad bremsen, hab ich gesehen. Mein Gleichgewichtsgefühl gibt das leider nicht her... Da muss ich noch üben... Mich hauts da aufs Maul. Auch gesehen. Ich kann allerdings nach etwas Übung vorne Druck nachlassen, bis das Rad wieder dreht. Gut gegen aufs Maul fallen 😉
    Aber Bremskeil... Vorne... Erleuchte mich bitte...
    Kenn ich nur vom blockierten Hinterrad.

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    #38
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Prinzipiell stimme ich Groovemaster zu.
    Weshalb man allerdings moderne ABS-Systeme bei losem Untergrund nicht abschalten soll verstehe ich nicht und es widerspricht auch all meinen Erfahrungen. Gerne treffe ich mich mal um es zu testen. Ich lege die Strecke fest (und schalte mein ABS aus!). Und dann sehe ich zu wie schnell die "mit modernem ABS-Fuhre" unten ankommt. Keine Angst es ist Platz zum Austrudeln!
    gerd
    Gerd, können wir gern machen. Vielleicht wirst du überrascht sein über das Ausmaß der Verzögerung. Darfst gern mal mit meiner machen (F700GS). Bin vor n paar Wochen ne 12er GS Probe gefahren. Auch mal aufm Feldweg. Wollte die Kombibremse testen. Also auf Schotter mit ABS an vorne voll reingelatzt... Alter! Das bremst! Ich vermute, du kennst nur das Gefühl, wenn du voll ziehst und das Mopped fast ohne Verzögerung weiter fährt. Teste mal ne neue auf ner Probefahrt... 😉

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    #39
    Moin!

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch jetzt langweile, aber die Teilnahme an einem Sicherheitstraining kann ich nur befürworten. Dieses Jahr habe ich es gemacht, bevor ich die Reifen gewechselt habe. Daher war es mir auch egal, das wir auf trocknen Untergrund geübt haben. Der Instrukteur hat alles genau beobachtet und konnte berichten, dass mein Hinterrad niemals so hoch war, wie ich es empfunden habe. Somit hat er mich bis 100 km/h mit anschließender Vollbremsung bis zum Stillstand gebracht. Gut das ich ein Brillenträger bin, so blieben die Augen bei mir....
    Ach ja: Neben der sehr guten Erfahrung, jetzt zu wissen, dass das sehr wohl geht, weiß ich auch, dass ich definitiv nicht multitaskingfähig bin. Einmal habe ich vergessen, die Kupplung zu ziehen - zack - Motor aus. Ein anderes mal hätte ich beinahe vergessen, am Ende, als ich wieder stand, die Füße von den Rasten zu nehmen, knapp der höchsten Peinlichkeit entkommen - puh!

    Also, einfach mal unter fachmännischer Anleitung üben. Das hilft ungemein, den Handlungsablauf in's Unterbewusstsein zu bekommen (Bernd Spiegel lässt grüßen). Und nach dem Training immer wieder mal üben. Gerne fahre ich auf ein Ortsschild zu und versuche so spät wie möglich, dann aber so schnell wie möglich, von 100 km/h auf die erlaubten 50 km/h zu kommen. Meisten lande ich dann bei 30 oder 40 km/h und war zwischendurch im Regelbereich. Je älter die Reifen, um so mehr macht das Spaß. Nur vorher gucken, ob einer guckt. Mit meinen Sohn hinten drauf mache ich das auch schon mal, denn dann weiß er, wie er sich verhalten kann und soll, wenn es denn mal tatsächlich eng wird.

    Viele Grüße

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von groovemaster Beitrag anzeigen
    Gerd, Teste mal ne neue auf ner Probefahrt... 

    Gnihihi...ich glaube das macht der Gerd beruflich fast täglich.....


 
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