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Drosselklappentickern

Erstellt von m.a.r.t.i.n, 12.05.2016, 21:01 Uhr · 98 Antworten · 8.737 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hi Martin,

    bin dann mal geschwind weg: Korsika u. Sardinien rufen...! und daher nur sporadisch online.

    Daher noch ganz kurz die weiteren Stichworte in Ergängzung zu Powerboxer und Co.:

    Bypass-Schrauben raus, putzen, ganz rein, saaanft bis zum Anschlag.
    Plättchen zw. Anschlagschrauben und Drosselklappe legen.
    Die Plättchen in 1- oder 2-Cent-Größe so dick wählen, daß mit diesen die Drehzahl bei ca. 2500 liegt (+-2 mm).
    (Aber keine Münzen verwenden, wegen der Unebenheit der Prägung!)

    Den rechten Anschlag nachstellen, bis Gleichstand an der Waage. (Wenn die rechte Säule fällt, Anschlag weiter schließen, wenn sie steigt öffnen)
    Das Ganze ist so filigran, daß es sein kann, daß beim Kontern der nur fummelig zugänglichen Anschlagschraube das Ergebnis schon wieder vermasselt ist. Du brauchst übrigens 7er, 8er und 10er Ring-/Gabelschlüssel und hitzeunempfindliche Gynäklogenfinger!
    Dann Plättchen raus (kurz Gas geben).

    Stabilen Leerlauf mittels Bypassen synchron einstellen. Ideal, wenn bei ganz geschl. Bypassen die Drehzahl stimmt. So fährt sich´s weicher, als mit leicht geöffneten Bypassen. Paßt aber nicht immer.
    Grundeinstellung fertig!

    Und jetzt kommt die Grütze mit dem einteiligen Zug!

    Die Umleitung von links nach rechts so einstellen, daß dieser Teil des Zugs völlig spielfrei ist. Klingt einfach!
    Aber Du wirst feststellen, daß entweder dieser Zug zu lose ist und der rechte Zylinder nachhinkt (re. Säule steigt beim Gasgeben) oder aber daß die rechte Klappe doch schon ganz leicht am Zug hängt und nicht mehr sauber auf der Anschlagschraube aufliegt und somit der Leerlauf nimmer 100-prozentig synchron ist. Und im Extremfall die Klappe klappert...!
    Und auch hier kann nach dem Kontern der Stellschrauben das mühsam gefundene Ergebnis wieder verpfuscht sein! Nachregeln!

    Du wirst einen Kompromiß finden müssen! (Der aber nicht bei 0,6 mm über der Schraube, wie derzeit, liegen darf!!!)
    Wähle so, daß im Bereich um 2500 U/min das beste Ergebnis vorliegt. Denn wenn KFR, dann in diesem Bereich.

    Und beim Ganzen drandenken: Der Motor ist fahrtwindgekühlt! Daher zügig, aber ohne Hektik arbeiten, längere Laufzeit bei höheren Drehzahlen vermeiden. Oder evtl. auf Wasserkühlung (Gardena!!!) umstellen...

    Und Auge auf die Waage, Hand am Kill! Sonst kannst Du auch mal in einer Nebelwand stehn...

    Viel Erfolg!

    Grüße vom elfer-schwob

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    #22
    Hallo Elfer,
    erstmal vielen Dank für Deine Bemühungen.
    Ich denke theoretisch hab ichs geschnallt.
    Praktisch wird man sehen .
    Schlauchwaage ist jetzt einsatzbereit.
    Der Tip mit der Gardenakühlung ist auch nicht schlecht.
    Wünsche dir eine genußvolle Tour und unfallfreie Fahrt.
    Nochmals danke!
    Werde berichten......!
    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #23
    Kurzer Vorbericht:
    Da ich die Schlauchwage nur auf 1,40m gebaut hatte, kamen mir Bedenken ob es evtl. zu niedrig sein könnte .
    So habe ich sie noch auf 1,60m verlängert.
    Also gleich mal testen und die derzeitige Einstellung prüfen.
    Maschine warmlaufen lassen und die Schlauchwaage angeklemmt.
    Was dann kam, hat mich doch sehr erstaunt.
    Die Druckdifferenz war so groß, daß der Pegel der linken DK bedrohlich auf die 1,60 Marke zustrebte.
    Als er sie zu übersteigen drohte, habe ich den Versuch abgebrochen.
    Erschütterndes Ergebnis, Rainer und Gerd haben völlig recht- die Kiste ist sowas von verstellt.
    Es wundert mich, dass ich es nicht am Fahrverhalten, am KFR, oder am Leerlauf gemerkt habe.
    Fürs Einstellen habe ich die Schlauchwaage jetzt nochmals auf 1,80 erhöht.
    Einstellen kommt in den nächsten Tagen dran.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #24
    Hallo Martin,

    die Sensiblität der Waage hängt auch massiv vom Schlauchquerschnitt ab. Bedenke außerdem, dass die Auflösung der Schlauchwaage extrem ist - damit sind abweichungen messbar, die eine normale Unterdruckuhr nichtmal ablesen lässt.

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    #25
    Hallo FP,
    habe 8mm Innendurchmesser genommen.
    Reagiert sehr fein, aber das kann ja eigentlich nur von Vorteil sein.
    Man wird sehen, wie die Kompromisse aussehen, die ich eingehen muss.
    Am Ende zählt ja bekanntlich das Ergebnis und das sollte auf jeden Fall besser sein als der Status Quo.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n

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    #26
    nö, der querschnitt des schlauchs ist physikalisch wurscht!
    kannst auchn gardena nehmen. siehst bloß nix...

    martin, brauchst nicht höher zu bauen! füll soviel öl rein, daß die beiden pegel ca. in der halben höhe sind.
    das MUSS reichen!

    du kennst jetzt den status quo.
    fang gaaanz vorne an, wie beschrieben und das ergebnis wird dich überzeugen!

    aber ne 150er waage leerziehen, das ist schon ein wort...!!!
    trainier mal dein popometer!

    good luck!

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    #27
    Hier mal der zweite Vorbericht :
    Bypass-Schrauben gereinigt und bis Anschlag gefühlvoll reingedreht.
    Eine 2 mm Scheibe durchgesägt und probeweise unter die Anschlagschrauben gelegt.
    Und siehe da..... Die Umleitung stand immer noch so unter Spannung, dass die Scheibe auf der rechten Seite einfach runter fiel, also keine Klemmwirkung.
    Erste Überlegung : Dickere Scheibe verwenden - aber damit hätte ich die Drehzahl für die Grundeinstellung niemals auf ca 2500 bekommen.
    Nun war guter Rat teuer.
    So löste ich (regelwidrig) die Vorspannung der Umleitung von links nach rechts so lange, bis auch der rechte Zug die Anschlagschraube erreichte, achtete aber darauf, daß der Zug nicht durchhängt, sondern gleichzeitig mit dem linken Zug öffnet.
    Ohne Unterlegscheibe liegt die Drehzahl jetzt bei ca. 850 Umdrehungen.
    Ich hoffe jetzt die richtigen Vorraussetzungen für die Grundeinstellung zu haben und werde hoffentlich morgen mit der Einstellerei anfangen.

  8. Registriert seit
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    #28
    martin,

    das mit der vorspannung hatten wir schon viel weiter vorne! nix regelwidrig, sondern abgesprochen!
    dein hauptzug hatte 1 cm spiel und die umleitung nach rechts mußtest du vorm unterlegen auch mit spiel versehen! logo!
    sonst wird das nix!

    für die grundeinstellung sind die züge außen vor!

    die kommen später dran.

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    #29
    Ja, hast recht Rainer, der Hauptzug hat ohnehin schon 1cm Spiel - ohne was gemacht zu haben.

    Mit der Reihenfolge gings dann doch so weiter:
    Stabilen Leerlauf mittels Bypassen synchron einstellen. Ideal, wenn bei ganz geschl. Bypassen die Drehzahl stimmt. So fährt sich´s weicher, als mit leicht geöffneten Bypassen. Paßt aber nicht immer.
    Grundeinstellung fertig!

    Und jetzt kommt die Grütze mit dem einteiligen Zug!

    Die Umleitung von links nach rechts so einstellen, daß dieser Teil des Zugs völlig spielfrei ist. Klingt einfach!
    Ich hab ja mit der Grundeinstellung noch gar nicht angefangen.War erstmal nur ein Testlauf mit den Scheiben.

    Also wenn ich dich richtig verstehe, soll ich noch vor der Unterlegung der Scheiben den rechten DK völlig spannungfrei machen, der linke ist es ja schon.

    OK habs kapiert.

    Gruß m.a.r.t.i.n

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    #30
    Moinsen Elfer,

    ganz kurz: nö. Für die Auflösung ist der Schlauchquerschnitt entscheidend, da gleiches Volumen bei anderem Durchmesser = andere Höhe. Oder: V = 2 * pi * r * h.

    Nix für ungut!


 
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