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Problem mit Codierungsstecker (zu hoher Spritverbrauch)

Erstellt von Tannenburg, 19.04.2014, 19:24 Uhr · 82 Antworten · 12.616 Aufrufe

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    Standard Problem mit Codierungsstecker (zu hoher Spritverbrauch)

    #1
    Ich habe ein Problem mit meiner 11er GS und komme nicht mehr weiter, hoffe ihr könnt mir helfen. Nachdem ich die letzte Woche Stundenlang im Forum gesucht und Infos herausgesaugt habe, bin ich trotzdem auf keine Lösung gekommen.

    Im Februar diesen Jahres hab ich die Q gebraucht gekauft. BJ. 95 und eine Endübersetzung von der 850er (37/11). Als Endpot ist ein Leo Vince SBK verbaut. Die Q lief top und hatte auch ordentlich Leistung. Doch nach 200km war die Leistung schon aus, weil der Tank leer war.
    Das hat mich dann schon verwundert, weil die meisten hier von einem Spritverbrauch von 5-6l schreiben. Dann dachte ich, kann es doch kaum sein, dass ich (mit einer sehr humanen, eher zurückhaltenden Fahrweise) solch einen Schluckspecht habe, der 10l auf 100km will.

    Also habe ich das Forum bzw. die Foren befragt und mal nach möglichen Lösungen meines Problems gesucht. Klar war mir jedenfalls, dass der Motor definitiv zu "fett" laufen muss. Da an dem Leo Vince Pot kein KAT verbaut ist, fehlt auch der Stecker für die Lambdasonde. Also nachgelesen, dann muss wohl ein CO-Poti irgendwo versteckt sein. Gesagt getan, und gleich gesucht. Unter meiner rechten Arschbacke wurde ich dann fündig. Ein CO-Poti scheint angeschlossen zu sein. Der anschließende Blick in den Sicherungskasten zeigte aber, dass kein Codierungsstecker verbaut ist. Also ging ich gleich mal zum netten Mechaniker von B M W und hab gefragt, ob er mir einen beigen Stecker auf Lager hat.
    Da er keinen auf Lager hatte, hat er mir erklärt, dass ich bei meinem Modell sowieso keinen Stecker bräuchte.... kann das sein???
    Er meinte die Stecker seien nur für die AU gemacht worden, und bräuchte man nicht für die Motorsteuerung.
    Es sei nur wichtig, dass der CO-Poti dran sei.

    Das kam mir komisch vor, denn hier im Forum habe ich immer nur anderes gelesen, dass man den beigen Stecker benötigen würde, wenn kein KAT verbaut sei. Also gleich mal heim, und eine Kabelbrücke gebaut. 2 Stecker, ein Kabel und dann die PINs 5 und 6 auf der Steckplatte für den Codierungsstecker miteinander verbunden. Angeblich würde der beige Codierungsstecker nichts anderes leisten.
    Dann wieder vollgetankt und gleich eine Testfahrt gemacht.
    Die komplette Testfahrt über war der Motor auf Betriebstemperatur. Gefahren bin ich mit nur 90 / 100 km/h (eben fast nur im Standgas...) siehe da, der Spritverbrauch war jedenfalls schonmal geringer. Jetzt waren es nur noch 7l die ich gebraucht habe....aber selbst das finde ich für die Fahrweise enorm hoch und nicht angebracht.
    ABER: Es traten sofort einige Nebenwirkungen ein. Im Standgas drohte sie regelmäßig auszugehen, was dann auch zweimal passiert ist (trotz warmem Motor). Dann hatte sie während der Fahrt, bei Gaswegnahme starke Fehlzündungen. Weiterhin war ein Leistungsverlust zu spüren. Es fehlte der Abzug, den sie vorher hatte.

    Als nächstes würde ich jetzt die Q an ein Abgasmessgerät hängen, um nach dem CO-Poti zu schauen. Ist der womöglich noch falsch eingestellt, macht das so viel aus??
    Der angeblich zuletzt gemessene Wert war vor dem Kauf im Februar mit 2,1% CO....

    Hoffentlich kann mir jemand von euch weiterhelfen, sodass ich demnächst ruhig in die Saison starten kann, ohne einen Schluckspecht von 10l zu haben ...

    Bitte helft mir bevor meine Q mir den Geldbeutel leer säuft

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    #2
    Hallo

    Mit Kat: Rosafarbig; Ohne Kat: Beigefarbig Hier klicken:> 4V Zentralelektrikkasten; der Zugang

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    #3
    Hi
    Du solltest erst mal ergründen welche "Verbesserungen" Dein Vorgänger noch durchgeführt hat. Was Du bisher erwähntest zählt unter "Mehrverbrauch". Vielleicht hat er auch einen Tuningchip verbaut? Dann ist jede Aussage zu Codierstecker erst mal für'n A...

    4V Codierstecker
    Was mich immer noch wundert: Es werden fröhlich "irgendwelche" Codierstecker gesteckt (da meine ich icht den typgerechten Umbau von Kat auf "Nicht-Kat" (oder umgekehrt).
    "Ich weiss zwar nicht für welche Randbedingungen der Hersteller den jeweiligen Codierstecker abgestimmt hat, aber ich steck' den Mal rein".
    Irgendwie ist das als wenn ich mir eine Pistole an den Kopf halte und ausprobiere was passiert wenn ich abdrücke. Dabei will ich doch nur sehen ob das Ding geladen ist.
    Na gut, bei den Steckern die Ergebnisse sind weniger schnell ersichtlich und oft interessieren sie nur den TÜV, doch die Denke ist identisch. "O toll, ich verbrauche weniger Sprit", der kleine Nebeneffekt ist, dass der Stecker für ein Land gedacht sein könnte in dem man nur max 120 fahren darf und der Motor bei Dauervollgas zu heiss wird.

    Für den hohen Verbrauch könnte es auch eine simple Erklärung geben: Schlecht synchronisiert, CO-Poti auf zu fett gestellt, und "sehr dynamische" Fahrweise.
    gerd

  4. X-Moderator
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    #4
    könnte da ein Chiptuning vorliegen (Bluedau) ..... ist in der Tat ein sehr hoher Verbrauch .... bei mir je nach beladung und Fahrweise 4,8-6 Liter ....

    es könnte auch am Lufttemperaturmesser am Lufrfilterkasten liegen .... oder
    Öltempmesser .... liefern falsche Werte zur Motronik und die stellt auf Fett weil sie denkt zu kalt

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    #5
    Danke schon'mal für die schnellen Antworten.

    Das Moped wurde früher schon öfters bei der GS-Challenge gefahren, jedoch vom Vor-Vorgänger. Mein aktueller Vorgänger konnte nichts über Veränderungen sagen. Er hat das Motorrad auch nur ca. 2 oder 3 Monate gehabt und dann wieder verkauft, da sie ihm zu groß und schwer war.
    Ich denke den Öltempmesser kann ich ausschließen, wenn er im FID einen glaubhaften Wert angibt. Was ich mir evtl. auch vorstellen könnte, ist ein defekter Lufttemp.-Messer.
    Wäre das allerdings alles der Fall, was ihr geschildert habt, müsste ich einen erhöhten CO-Wert im Abgas haben, richtig?

    Wie gesagt werde Anfang kommender Woche mal am Messgerät versuchen den CO-Poti einzustellen.

    Vorausgesetzt der Vorgänger hat einen Chip verbaut,...wo finde ich diesen?

    Viele Ostergrüße und viel Spaß bei der Eiersuche

  6. X-Moderator
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    #6
    ok .... du vertraust also der Anzeige im Fid, die ich für eine Eieruhr halte, mehr ..... zuerst würde ich mal die beiden Sensoren messen und vorher mal das Kerzenbild checken ... wenn die Kerzen schwarz sind hast du aber sowas von nem schlechten CO-Wert ... hat die eine Lambdasonde ? .... Fehlerspeicher mal ausgelesen ..? .... Luffie dicht ???

    ich könnt ewig so weitermachen ...

    Chip sitzt in der Motronik auf einer Zusatzplatine ... ich weiß nicht ob man so testen kann ob was verbaut ist ....

  7. Registriert seit
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    #7
    naja, irgendwie muss ich das ja sehen, ob ein zusätzlicher chip verbaut ist oder nicht....oder sieht die Motronik dann trotzdem aus wie das Standard-Element?
    Luftfilter dürfte top sein! K&N...erst sauber gemacht. An dem LeoVince SBK ist keine Lambdasonde (kein Stecker) angebracht. Deswegen, geh ich davon aus, der CO-Poti unter der Sitzbank. Originalpot ist jedoch mit KAT und Stecker. Aber eben momentan nicht montiert.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi
    Bei Chiptuning gibt es keinen zusätzlichen Chip, sondern nur einen gewechselten Chip.
    Wenn er "gut" ist steht das drauf was auch in der Serie draufsteht weil dann niemand sehen kann, dass es ein anderer ist.
    Bei den Chips gibt es mehrere "Sorten".
    Diejenigen auf denen eine Phantasiebezeichnung steht und dennoch original sind. Ihre Funktion basiert auf dem Placeboeffekt.
    Diejenigen bei denen etwas geändert ist aber nicht bekannt was und von wem. Die Belegungen/ Funktionen der Codierausgänge sind i.d. R. nicht bekannt. Beim Verkäufer "gehen sie tierisch" und bringen mindestens 8-15 PS.
    Diejenigen von seriösen Herstellern die auch eine Dokumentation mitliefern und/oder als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die sprechen dann, -ohne weitere Massnahmen- von einem eher geringen Leistungszuwachs.

    Solange keiner "den geilen Chip der 1150" in die 1100 steckt . . . .
    Aber: Erst Synchro testen und CO einstellen, dann ausprobieren und weiter sinnieren.
    gerd

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Alles schön und gut. Aber nochmals zum Problem: Da ich den hohen Verbrauch ja bemerkt hatte, wollte ich einen Codierstecker (den beigen, mit der Brücke zwischen den Pins 5 und 6) nachahmen. Wie gesagt, momentan verbauter Auspuff ist ohne KAT! Deshalb auch der CO-Poti. Nachdem die Brücke gesteckt war, kam es dann eben zu Nebenwirkungen, wie im Anfangspost beschrieben. Leistungsverlust, geht im Standgas öfters aus,...
    Soll ich die Synchro mit gesteckter Kabelbrücke machen und den CO-Wert so einstellen? Oder alles ohne dass etwas im Steckplatz des Codiersteckers ist?

    Wie gesagt, mein netter BMW-Mechaniker meinte, dass auch alles normal funktionieren würde, wenn kein Codierstecker drin wäre. Den bräuchte man nicht...??
    Das würd aber all dem Widersprechen, was ich bisher gelesen habe....

    Bewahrt mich vor Verzweiflung

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Mach doch einfach mal den Serienauspuff wieder drauf, schließe die Lambda-Sonde an, stecke den rosafarbenen Codierstecker ein und teste.
    Der Stecker für die Lambda-Sonde sitzt rechts unterm Tank in einer (ursprünglich) klaren Kunststoffabdeckung.
    Wenn deine GS ab Werk einen KAT hatte, wird eher kein CO-Poti verbaut sein.
    Falls doch (dann nachträglich), muss mit Serienchip auch der beigefarbene Stecker gesteckt sein, damit die Motronic auch "weiss", dass sie den Wert des Potis berücksichtigen muss.
    Die Aussage "da muss keiner rein" geht nur bis zur AU gut.


 
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