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Wieder einmal: Reifendruck, R1200GS

Erstellt von NC88172, 12.05.2011, 10:05 Uhr · 16 Antworten · 21.118 Aufrufe

  1. Registriert seit
    30.08.2009
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    121

    Standard Wieder einmal: Reifendruck, R1200GS

    #1
    Guten Morgen an die Gemeinde,

    nachdem ich meine guten Erfahrungen mit dem BW gemacht habe und nach 10000 Km die Reifen runter waren, habe ich mal auf den Metzler Tourance gewechselt.

    Damals habe ich eine umfangreiche Korrespondenz mit Bridgestone geführt, da ich beim Reifendruck eher kritisch eingestellt bin. Für den BW empfahl man mir dringend, grundsätzlich vorne 2.5 und hinten 2.9 zu fahren, egal ob nur solo oder nicht.
    Für den Tourance habe ich wieder Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen und nun folgende Antwort erhalten:

    ".......vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Der optimale Luftdruck wird vom Fahrzeughersteller ermittelt. Im Fahrerhandbuch und am Motorrad (Sitzbank, Schwinge) ist der empfohlene Reifendruck für alle Betriebszustände zu finden. Dieser Luftdruck ist vom Profil und Reifenfabrikat unabhängig. Die von uns empfohlenen Reifenprofile müssen mit den vorgegebenen Luftdrücken getestet werden, die vom Fahrzeughersteller vorgeschrieben sind. Die Angaben auf unserer Internetseite beziehen sich auf den Soziusbetrieb.

    Viele Grüße
    Pirelli Deutschland GmbH
    Kundendienst München........"

    Trotzdem habe ich das Gefühl, mit dem T bei 2.2/2.5 zu wenig Luft drauf zu haben und hinten zu schmieren.......


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    Thomas

  2. Baumbart Gast

    Standard

    #2
    Zitat Zitat von NC88172 Beitrag anzeigen
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    Thomas
    Die wäre ja wohl ziemlich albern, mach einfach den Druck drauf bei dem Du dich wohl fühlst, im Gelände dann 1 bis 1.3 weniger. Es sei denn Du willst mit dem Tourance auf die Rennstrecke

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich fahre den Tourance EXP.
    Habe viel herumprobiert und bin letztendlich bei 2,7/2,9 gelandet.

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von NC88172 Beitrag anzeigen
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    Thomas
    "Unsere Reifen werden auf die vom Fahrzeugersteller angebenen Werte geprüft, oder: Wir fahren keine Extrawurst" Die Empfehlung von Metzeler ist rechtlich die bessere ... sozusagen.

    Die 2,2 vorn sind mir zu wenig. Da wirds's leicht schwabbelig.

    Fahr einfach die fuer Beladung angebenden Werte, das sind bei meiner 2,5 und 2,8.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hi
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Die wäre ja wohl ziemlich albern, mach einfach den Druck drauf bei dem Du dich wohl fühlst, im Gelände dann 1 bis 1.3 weniger.
    Wenn ich meine Reifen auf der Strasse mit 2,2/2,4 fahre, dann senke ich den Druck im Gelände auf 1,2/1,4 ab?
    gerd

  6. Registriert seit
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    #6
    Hi,

    ich fahre 2,5 vorne und 2,8 hinten.
    Habe aufgrund der Diskusion des Reifens Conti Trail Attak der Druck vorne um 0,3 erhöht, 04, ,0,5 usw........brachte nichts.
    Ansonsten komme ich mit den o.g. Werksangaben gut zurecht und die spielerei mit dem Reifendruck erspare ich mir.
    Da musst du schon eine guten Popometer haben, um zu erfühlen das der Reifen evtl. 0,2 Bar oder evtl. 0,5 Bar mehr oder weniger hat.

    Festellen konnte ich, dass die Reifenfüllgeräte an der Tanke stets was anders angeben als bei mir auf dem Display

    LG Matti

  7. Registriert seit
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    241

    Standard

    #7
    Habe aufgrund der Diskusion des Reifens Conti Trail Attak der Druck vorne um 0,3 erhöht, 04, ,0,5 usw........brachte nichts.
    Das liebe ich ja so, am den Foren-Diskussionen. Es sind zumeist keine! Ein Motorrad ist eine äußerst komplexe Mechanik und wenn etwas nicht klappt, gräbt man zumeist an der falschen Stelle. Wenn bei dir das Spiel mit dem Luftdruck für ein bestimmtes Symptom nichts brachte, dann weil die Ursache wahrscheinlich eine andere war. Hatte ich aber deutlich drauf hingewiesen...

    Das Spiel mit dem Luftdruck ist nun alles andere als müßig. Im Gelände entscheiden 1/2 Bar mehr oder weniger über Weiterkommen oder Steckenbleiben. Auf der Straße ist zwischen 2,2 und 2,7 ein riesiger Unterschied, wenn man vorhat den Bock ein wenig fliegen zu lassen. Abrollkomfort vs. Kurvenstabilität vs. Geradeauslauf vs. Hochgeschwindigkeitshaltbarkeit wären die 4 Partitionen, die man nur mit Kompromissen gegeneinander ausspielen kann und die eine gute Portion persönlicher Verwendungsbedarf beinhalten. Mann kann doch nicht systematisch den Hersteller fragen, was man selber gerade vorzieht und das als "kritische Einstellung" bezeichnen (Michael)?!? Der Hersteller weiss doch nicht, wie du deine Gabel stehen hast, welche Temperatur gerade ist oder wie du die Kurven nimmst?!? Wenn etwas klemmen sollte, muss man sich das erarbeiten, ggf das Produkt wechseln. Allein die Tatsache, dass jemand mir einen Brief schreibt, um zu wissen wieviel Luftdruck er fahren soll, würde mich veranlassen 2,5 und 2,9 zu sagen. Dann kann nix schief gehen, sind einfach nur Oberwerte aus der Gebrauchsabweisung. Bei 2,5 und 2,9 ist gar nix mehr "dringend empfohlen". Auf ihre Art, lesen auch die von Pirelli einfach nur die Gebrauchsanweisung vor. Wenn du aber z.B nur 65 Kilo wiegst, eine ganz normale GS fährst, allein und ohne Gepäck, dann sind 2,5 und 2,9 das was einen Reifen zum Holzreifen macht, knüppelhart und aus jeder Kurve springend. Wenn du aber vorhast, die nächsten 500 km Autobahn zu blasen, mit einer 30kg schwereren ADV, mit Sozia und Gepäck, ja dann liegst du gar nicht mal so falsch...

    Zum konkreten Fall "hinten schmieren": Es sind ja nur Worte, zudem von einem der den Hersteller fragt. Aber Schmieren wäre, wenn er anfängt, sich "loszureissen", vielleicht weil der Latsch etwas zu klein ist, der Reifen zu hart ist und deshalb leicht springt. Vielleicht "walkt" er aber auch nur ein bisschen, dieses unpräzise Herumrühren, dann wenn er zu weich gefahren wird. Vielleicht war es aber auch nur der Strassenzustand, das Fahrwerk steht zu weich oder etwas zu viel Gas.... Nicht einschnappen, es ist alles nicht böse gemeint, sondern eine Aufforderung, sich selber und etwas tiefer in diese Dinge hineinzuknien!

    Ich bin vielleicht sowas wie ein alter Romantiker geworden, aber Reifendruck und Sicherheit bei einem 100PS Bike erschliessen sich doch nicht aus einem Briefaustausch über Standardwerte?!?

    LG
    Z

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    "Eigentlich" ist es ganz einfach ....

    Ein Reifen ist eine Konstruktion aus Gummi + x

    Diese verformt sich unter Last (Gewicht + Geschwindigkeit) ... ein Reifen "lebt" ( und kann nette Geschichten erzählen)

    Die Frage die sich stellt ist , unter welchen Vorraussetzungen ich gewisse technische Dinge haben möchte.Als Hersteller legt man einen Konstruktionsluftdruck fest bei dem die konstruktiven Werte konstant sind.(Aufstandsfläche,Federungs-und Dämpfungsrate, Festigkeit,etc.)

    Deshalb wird man vom Hersteller IMMER nur diese Werte genannt bekommen ( Ausnahme : Motocrossreifen , Industrie und Landwirtschftsreifen)

    Wie komme ich nun im Umkehrschluß auf DEN richtigen Luftdruck ?

    Man nimmt sich einen Wert den man messen kann und direkt mit Luftdruck beeinflussen kann = statischen Halbmesser.( Das ist der Abstand zwischen der Achsmitte zum Boden im Stand)

    Wenn dieser bekannt ist kann man mit geänderter Belastung den Luftdruck so lange verändern , bis dieser Wert GENAU passt.

    ... Schwierigkeit bei der Größe der Reifen ist die Messgenauigkeit ( wer kann schon diesen Wert auf 1/10mm zu Hause bestimmen ?)

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Zambelli Beitrag anzeigen

    Ich bin vielleicht sowas wie ein alter Romantiker geworden, aber Reifendruck und Sicherheit bei einem 100PS Bike erschliessen sich doch nicht aus einem Briefaustausch über Standardwerte?!?

    LG
    Z
    Besser kann man es nicht formulieren.

    Grüße Bernhard

  10. Registriert seit
    01.10.2010
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    Standard

    #10
    Mhm, ist ja alles gut und recht, und sicher auch völlig richtig.

    Aaaaber: mir als GS-Neuling gings natürlich genauso, d.h. ich habe erst mal den gefragt, dann andere GS-Fahrer usw., alles in der Hoffnung "die einzig richtigen" Werte zu erfahren...

    Ist ja klar was dabei rauskam: 10 Antworten, 20 verschiedene Werte

    Nun gut, ich hab dann auch ein wenig rumexperimentiert, und bin letzten Endes bei dem gelandet, was wohl der beste Kompromiss zwischen dem Nutzungs- und Fahrverhalten sein dürfte (und auch am öftesten genannt wurde): 2,5 - 2,7

    Schönen Tag noch,

    Kurt


 
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