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Marokko Mai 2012

Erstellt von phoney, 25.10.2012, 22:32 Uhr · 41 Antworten · 4.246 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hey Phoney,

    bei sehr hohen Temperaturen ist meiner Meinung nach Baumwolle auch geeignet. Ansonsten empfinde ich die Klimafunktion von Baumwolle eher als ungeeignet: Wenn Du Baumwolle aus der Waschmaschine nimmst, dann ist das ein nasser Lappen! Funktionswäsche aus der gleichen Trommel fühlt sich dagegen trocken an, obwohl es genauso naß ist. Am Körper ist es natürlich nicht anderst. Gerade in Marokko (oder auch Alpen, etc) hast Du zum Teil große Temperaturschwankungen: Eben noch geschwitzt, frierst Du evtl schon wenig später mit deinem nassen Baumwoll-Shirt und holst Dir irgendwelche Muskelverspannungen oder ähnliches.
    Ich trage das ganze Jahr über (von -14°C bis 43°C) immer langärmelige Funktionswäsche, auch wegen der Hyghiene. Diese kann ich -wenn nötig- praktisch täglich wechseln/waschen (ist im nu wieder trocken. Und wenn nicht, auch nicht schlimm, kann man auch feucht anziehen)...
    Eine Klimamembrane funktioniert übrigens mit Baumwolle drunter sowieso nicht!
    Und Schurwolle ist für kalte Tage natürlich schon eine Empfehlung.

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    #22
    Hallo zusammen,
    konnte in dem Beitrag viele Infos zu meiner geplanten Marokko reise finden.
    Möchte auf meine 1150 GS Stollenreifen aufziehen.
    wer hat die Reise mit etwa 6000 km auf TKC 80 oder Karoo 2 gefahren. Halten die Stollenreifen diese Laufleistung auch aus ohne dass man profillos aus Genaua nach Hause fahren muss.
    danke für eure Erfahrungen.
    Gruß
    Richard

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    #23
    Im Prinzip ist das möglich, aber du musst dich bei der Anreise zügeln, denn bei Fahrten über Autobahnen leidet der Reifen ganz gewaltig.
    Wenn du schon nur noch mit 50% Stolle in Marokko ankommst macht das keinen Sinn.
    Solange es trocken bleibt kommst du Offroad auch mit einem EXP gut hin. Verbindungsrtappen wie z.B. zwischen Todra- und Dadesschlucht stellen für einen solchen Reifen kein Hindernis dar. Schlussendlich kannst nur du selbst es entscheiden, es kommt darauf an welche Strecken du mit der GS befahren willst. Wenn es sich überwiegend auf Asphalt abspielt und nur ab und zu über kleine Nebenstraßen gepflügt wird, dann kannst du dir den TKC sparen.

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    #24
    Wenn Du bis Merzouga fährst, um Dich dort in einem "Wüstenhotel" niederzulassen (direkt am Erg Chebbi), dann ist so ein Stollenreifen schon hilfreich! Ich bin bei der Anfahrt mit Gepäck in einem Sandloch gestürzt. Wäre ich zu zweit gewesen, ich glaube, dann hätte es mich eingegraben ....?
    6.300 km mit dem Anakee 2 null Probleme, aber im Sand eben keine Führung (Vorderrad) und wenig Grip. Aber ich konnte mich immer rausfahren - er hat sich nie eingegraben. Aber ich war dann doch überrascht, wie schwer meine Maschine ist.

    Wie vor beschrieben - ich bin die Verbindungsetappe Todra- / Dadesschlucht nicht gefahren. Nur bei Regen und nassem/feuchten Untergrund dürfte so eine Fahrt doch extrem rutschig werden! Und da schmiert Dir die Maschine unter dem Hintern weg!

    Allgemein kann man Marokko mit Strassenreifen befahren ..... um aber etwas im "Sand" zu spielen, ist ein Stollenreifen ein MUSS.
    Ich musste meine Maschine am Hotel z. B. vorne parken, weil ich die sandige Passage nicht geschafft habe ....... andere mit Stollenreifen (1200GSA + 800 GS) sind bis vor den Eingang gefahren (waren die einzigsten, die ich getroffen habe).

    ....... meine Wahl beim nächsten Mal: Wenn ich gezielt ins Gebiet des Erg Chebbi fahre .... nur mit Stollenreifen, auch um die kleinen Nebenstrassen zu befahren eindeutig von Vorteil.

    Gruß Kardanfan
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    #25
    Vor der Reise nach Marokko habe ich mich auch sehr intensiv mit dem Thema Reifen beschäftigt.
    Letztlich haben wir ( 3 x GS ) uns entschieden neue TKC 80 aufzuziehen.
    Wr haben insgesamt 6.000 km zurückgelegt ( Hinreise wurden wir von einem Sprinter mitgenommen )
    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Stollenreifen aus folgenden Gründen nicht erforderlich waren.

    1. Das Straßennetz in Marokko war überall hervorragend ausgebaut.
    2. Nur ganz selten waren wir auf Schotterstraßen unterwegs und hier kann man auch mit jeden anderen Reifen fahren
    3. Endlose Pistenetappen mit Sandverwehungen haben wir abgebrochen - hierfür ist die GS einfach viel zu schwer.

    Andererseits hält der TKC 80 bei angemessender Geschwindigkeit auf der Autobahn ( 130 - 150 h/km) erstaunlich lange.
    Nur bei Regen wird der Reifen extrem rutschig.

    Mein Tipp: Lass den Serienreifen drauf.

    Gruß

    Jochen

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    #26
    Hi,
    tipps mit der Reiseeindruck nach marokko

    MDMOT OFFROAD ENDURO - Marokko Offroad GPS Daten

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    #27
    Was fahrt Ihr so als Tages-Entfernung km in Marokko - um mal so eine Vorstellung zu haben ?

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    #28
    Die Tagesleistung liegt bei 350 km, wobei es sich lohnt schon früh am Vorabend (16.00h) eine Unterkunft zu suchen,um den Rest des Tages mit Besichtigungen der alten Städte/Sehenswürdigkeiten und der Suche nach einem Restaurant zu verbringen.
    Für Marrakesch oder Fes muss jedoch einen ganzen Tag einplanen.

    Die Reisegeschwindigkeit hängt auch sehr davon ab wie viele Foto-Stopps die Reisegruppe bereit ist zu akzeptieren.
    Die Eindrücke sind so überwältigend, dass man ständig versucht ist, anzuhalten und diese Szene im Bild festzuhalten.

    Gruß

    Jochen

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    #29
    Meine Tagesfahrleistungen lagen bei 450 - 500 km! Ist aber eindeutig zu viel. Jeden Tag 10-11 Stunden, Pause nur beim Tanken ......

    Für Pausen zwischendurch nie einen richtigen Platz gefunden, kein Schatten bei 40° ... oder man bekam sofort Besuch .....

    So etwas geht nur, wenn man wie ich alleine unterwegs ist.

    250-300 km sollten reichen!

    ...... rechtzeitig Unterkunft suchen ist gut ..... wenn man etwas finden würde. Ich hatte immer nur in größeren "Dörfern" Glück! Wenn ich früher etwas "passendes" gefunden hätte, wäre ich sicherlich nicht immer so lange gefahren!
    Und die Qualität ... naja, wie ich schon mal schrieb ...... ich freue mich wieder auf Urlaub in Südtirol .

    Gruß Kardanfan
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    #30
    Hallo Kardanfan,

    da bist du echt abseits der Hauptstrecken unterwegs gewesen, wenn du so lang jeden Tag unterwegs gewesen bist. Wobei... es stimmt schon, bei den Unterkünften muss man Abstriche machen, aber meist sind die Mängel nicht ganz so offensichtlich wie dreckige Badezimmer. Manchmal läuft auch einfach nur das Wasser, das man oben ins Waschbecken schüttet unten auf die Füße .

    Aber wir haben immer genug Unterkünfte gefunden, allerdings hatten wir vorher schon bißchen recherchiert, in welchen Gegenden sich überhaupt zu suchen lohnt.

    Die Aussage Fahrleistung 250 - 300 km pro Tag ist absolut richtig.

    Und daß da dauernd einer hinter'm Baum hervorspringt, ist auch richtig. Sogar mitten in der Pampa will dir dann einer bunt gehäkelte Mützen verkaufen ;-)
    Wenn man Probleme hat, NEIN zu sagen - in Marokko lernt man es!

    LG
    Elke


 
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