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Schweizer Pässe??

Erstellt von bernyman, 24.06.2009, 08:15 Uhr · 21 Antworten · 3.633 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schweizer Pässe??

    #1
    Hallo,

    wir beabsichtigen im August, von München kommend die Route de Grand Alps zufahren.
    Hierzu hatten wir geplant, auf der Anfahrt, einige Pässe in der Schweiz mitzunehmen.
    Jetzt lese ich hier nur des öfteren, das es durch die Geschwindigkeitsbeschränkung und Radarkontrollen auf Schweizer Straße nahezu kein Spaß macht.

    Was meint Ihr??

  2. Registriert seit
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    #2
    Moin,

    Pässe machen immer Spaß und _häufig_ erreichen dort die Motorradfahrer nicht die freigegebene Geschwindigkeit, sondern sind langsamer.

    Für langweiligen Überbrückungsstrecken, gerade in der Schweiz, nutze ich seit einigen Jahren die Vignette. Über die Dörfer und Ortschaften zu tingeln ist mir zu öde ... und dauert zu lange. Natürlich immer von den örtlichen Gegebenheiten und Lage abhängig.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    ich war lange nicht mehr in der Schweiz, daher kann ich zu den Kontrollen nichts sagen. Aber Pässe wie Splügen, Maloja usw. lohnen sich wirklich, einfach fantastisch. Und man kann sich im Urlaub ja auch mal an die Regeln halten, oder?

  4. Registriert seit
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    #4
    Was soll man darauf antworten? Wenn dir geschwindigkeit das einzig wichtige am Motorradfahren ist, dann sind wir der falsche Ort. Wobei ja schon gesagt wurde - wenn du nicht zu den Knieschleifern gehörst, musst du auf manchem Pass schon gehörig etwas leisten, um überhaupt die 80 zu erreichen!
    Die Vignete kostet dich etwa 30 Euro, schätze ich. Da kann man sich drüber aufregen oder auch nicht - das liegt ganz bei dir.
    Von München aus kommend würde ich vermutlich folgende Pässe nehmen:
    1. Klausenpass oder, viiiiel kleiner, den Pragelpass. Für beide Pässe gehst du via St. Gallen und dann entweder Autobahnumweg oder schön durchs Appenzell Richtung Glarus und dann weiter rein ins tal.
    In jedem Fall kommst du dann an der Gotthardrampe raus. Und je nach Zeit und Lust kannst du hier nen ganzen tag anhängen! Das berühmte Pässekarrussell wartet! Grimsel,Furka, Susten - und natürlich der Gotthard mit seiner schönen alten Tremola (alte Passstrasse von Süden bis zur Passhöhe. Absolut sehenswert!)
    Wenn du dich losreissen kannst, mach dich irgendwann auf Richtung Martigny und dann weiter über den grossen St. bernhard is Aostatal, welches du dann über den kl. St. bernhard wieder verlässt. Et Voilà, La France!

    Wie kommst du am besten von Gotthard und Co zum Bernhardinerpass?
    Gibt 2 Hauptrouten: Einmal durchs Wallis (Ab Grimsel/Furka) oder (was ich bevorzuge, auc, wenns länger ist) bis Spiez am Thuner See fahren und dann via Gstaad/ Saanen durch Simmental nach Aigle.

    Merkst du es? Ichj zweifle ganz vorsichtig die These an, dass die Schweiz icht lohnend ist. Nutz einfach die Pflicht zum besonnenen Fahren dazu, die wunderbare Umgebung aufzunehmen!
    Wenn dir das tatsächlich nicht liegt, fahr aussenrum

  5. Registriert seit
    18.02.2009
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    5.408

    Standard

    #5
    Nutz einfach die Pflicht zum besonnenen Fahren dazu, die wunderbare Umgebung aufzunehmen!
    ach, ich dachte deswegen fährt man in die Berge?!

    wenn es nur ums heizen mit vielen Kurven geht, kann ich auch die Nordschleife nehmen... ;-)

  6. LoudpipeHerbie Gast

    Standard

    #6
    Hallo Bernyman

    Es hat leider schon was, das in letzter Zeit vermehrt gezeichnete negative Bild der Schweiz. Üppige Radarkontrollen, 80kmh Beschränkungen ausserorts und immer mehr Agglomeration, welche eine Fahrt z.B. durchs Mittelland nur noch im Schneckentempo erlaubt. Und dann die Preise! Am besten verpflegt man sich direkt aus dem Laden und lässt die Restaurants etc. links liegen.

    Trotzdem würde ich Dir eine Fahrt durch die Schweiz empfehlen. Fahrt zuerst über Landeck / A ins Unter-Engadin und beginnt mit dem Ofenpass, dann Stilfserjoch, über Livigno, Bernina, wieder runter zum Flüela, dann Albula, weiter mit Julier, Oberalp, Furka (oder Gotthard - Nufenen), Grimsel, Col des Mosses und dann Grd. St. Bernard., Petit St. Bernard. Auch möglich wäre anstatt Julier direkt zum Maloja und dann den Splügen wieder hoch. Oder über Albula und dann Julier wieder zurück zum Maloja. Schau einfach nach, was am besten gefällt.

    Wegen der Blitzer: raus aus dem Navi! Aber zu Hause die Strecke im Navi trocken abfahren und die Blitzer auf einer Liste von Hand notieren ist nicht verboten. Ich würde die sogar dem Polizisten zu lesen geben und fragen, ob ich da nicht einen vergessen hätte! Tja, Spass muss sein - obwohl die Schweizer bekanntlich keinen verstehen.

    Ganz toll ist eine Nachtfahrt bei Vollmond und klarem Himmel. Ich hab sowas mal gemacht und dann in der Nähe einer Alphütte im Freien geschlafen.

    Viel Spass

  7. Nero8 Gast

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wir beabsichtigen im August, von München kommend die Route de Grand Alps zufahren.
    Hierzu hatten wir geplant, auf der Anfahrt, einige Pässe in der Schweiz mitzunehmen.
    Jetzt lese ich hier nur des öfteren, das es durch die Geschwindigkeitsbeschränkung und Radarkontrollen auf Schweizer Straße nahezu kein Spaß macht.

    Was meint Ihr??

    Servus
    Wenn du bei mir durch das Allgäu unbeschadet durch kommst, kannst du eh schon einmal leicht aufatmen. 80km/h in der Schweiz sind nicht zu unterschätzen. Vor allem wenn du wie weiter oben schon beschrieben über Landeck Richtung Offenpaß unterwegs sein solltest. Dort kippst du auf den Geraden mit Seitenwind und gefahrenen 80km/h fast um.

    Alles reine Körperbeherrschung mit dem Gaaaasgeben

  8. Registriert seit
    08.08.2007
    Beiträge
    535

    Standard

    #8
    Wenn Du schon mal durch die schöne Schweiz fährst, dann würde ich schon mehr als nur die Autobahnen fahren.
    Aber mit Autobahnen ersparst Du Dir halt wichtige Zeit um dann mehr Pässe fahren zu können. Und Hand aufs Herz: In Italien, Frankreich etc. bezahlst Du auch für die Autobahnen und die sind dann i.d.R. nicht so toll wie in der Schweiz.
    Und wenn ich schaue wie Preise in Skandinavien, Toskana, Cinque Terre, Sardinien etc. waren...

    Aber wieder zurück zum Thema:

    Meine Route würde auf der Autobahn bis zum Wahlensee führen und dann über den Klausenpass, Sustenpass führen.
    Danach auf der rechten (nördliche) Seite des Brienzer- und Thunersees vorbeiführen.
    Dann das Simmental rauf und über den Col du Pillon und den Col de la Croix ins Wallis.
    Den Einstieg in die Route des Grandes Alpes würde ich alldann gleich via Col de Morgins und Col du Corbier machen.

    Wie heisst es so schön: Der Weg ist das Ziel


    PS: Radarkontrollen auf den Pässen finden meistens am Wochenende statt ;-)

  9. Registriert seit
    24.05.2008
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    1.030

    Standard

    #9
    Hallo,

    erst einmal danke für die vielen Antworten.

    Und nun einen Satz zu den Raservorwurf:

    Wir machen die Tour nicht um wie eine wildgewordene Sau durch die Schweizer Berge zurasen, ich habe aber auch kein Lust die ganze Zeit nur auf mein Tacho schauen zu müßen um ja nicht 5km/h zuschnell zusein.

    Wir machen die Tour hauptsächlich wegen des Motorradfahrens, die schöne Landschaft genießen wir natürlich auch, ist aber nur zweitrangig.

    Ich fahre im September nochmal Bergwanderen da hat die Natur vorrang.

    Ein Route habe ich schon ausgearbeitet werde sie die Tag mal reinstellen.

    Gruß

    Bernd

  10. Nero8 Gast

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    Und nun einen Satz zu den Raservorwurf:

    Wir machen die Tour nicht um wie eine wildgewordene Sau durch die Schweizer Berge zurasen, ich habe aber auch kein Lust die ganze Zeit nur auf mein Tacho schauen zu müßen um ja nicht 5km/h zuschnell zusein.
    Servus Bernd

    In D und in A wenn du bei 100km/h mal 10 zu schnell bist gibts keinen Stress.

    In CH wenn du nur 5km/h zu schnell bist gibt es dagegen schon unter Umständen gewaltig Stress!! 80km/h sind echt Mittelalterlich...ebenso wie 120km/h auf der Autobahn...sorry liebe Eidgenossen.

    Gruß


 
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