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Slovakei, Strasse oder Wald? Erlaubt oder nicht?

Erstellt von andreashe, 10.07.2013, 08:14 Uhr · 35 Antworten · 3.036 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Slovakei, Strasse oder Wald? Erlaubt oder nicht?

    #1
    Hallo Alle!

    ich plane derzeit meine Tour durch Tschechien, Slovakei und Polen. Und nach all dem, was ich gelesen habe, sollte man es tunlichst vermeiden in Tschechien durch den Wald zu fahren. Hohe Strafen, sogar Gefängnis. Da ich gerne auch etwas ohne Asphalt möchte, versuche ich eben nicht asphaltierte Straßen zu finden, was gar nicht so einfach ist.

    So kam ich auf folgendes Stück: google maps

    Diese dünnen Linien sind in der Regel genau die, die man nicht fahren darf (Wald eben). Wobei google maps genauere Infos fehlen. Hier geht es auch durch den Wald - irgendwie. ABER, da sind ja Häuser und kleine Dörfer drinnen! Per Streetview konnte ich keine Verbotsschilder finden. Aber vielleicht ist das per se Wald=Verboten?

    Wie ist denn eure Einschätzung - vielleicht von Erfahrenen Slovakei-Reisenden(!?) - wie man solche Strecken bewerten darf?

  2. Registriert seit
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    #2
    Hi,
    stell Deine Frage doch nochmal unter "Reise" hier ein.
    Außerdem würde ich einfach mal den entsprechenden Konsulaten in Deutschland eine höfliche Anfrage per Email stellen.
    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es generell erlaubt ist durch deren Wälder zu Pflügen .
    Gruß
    Rainer

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    #3
    Ein Konsulat wird immer auf nummer Sicher gehen.

    Die Frage ist ja, ob es eine "schlechte Straße" ist oder durch die Kombi "kein Asphalt + Wald" damit zum "Waldweg" wird?

    Falls ein Admin mitliest, kann er das bitte nach "Reise" verschieben?

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    #4
    Hi Andreas!
    Wenn du dich mal richtig im Wald austoben willst, fahr nach Nordkroatien ins Velebitgebirge. Dort hat man uns letzte Woche in der Touristeninformation auf unsere Nachfrage hin geantwortet: "Fahren Sie was Sie wollen. Einfach alle Waldwege fahren, das ist hier kein Problem!" Und was soll ich sagen? 40km Waldwege am Stück, ohne einmal eine Teerstraße zu überqueren oder auf irgendwelche Ansiedlungen zu treffen. Sogar einen leibhaftigen Braubären haben wir gesehen. Dann 200m Teerstraße und wieder 20km Waldwege. Und immer wieder Bärenschei... auf dem Weg!
    Hammer!


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    #5
    Servus,

    Zuerst stellt sich mir die Frage wo denn die Slovakei ist, ich bin nur ab und zu in der Slowakei unterwegs. Wenn man es schon in Deutsch schreiben möchte dann doch wenigstens korrekt.

    Hatte bisher noch nie Probleme auf kleinen Feldwegen oder anderen Offroad Passagen. Steht ein Verbotsschild dort dann eben nicht hineinfahren, steht nix dort - viel Spaß. Meistens steht nix dort.
    Du kannst auch in einem Dorf stehenbleiben, am besten beim Dorfwirt kurz etwas trinken, die Einheimischen fragen ob dein geplanter Weg OK ist. Hat mir auch schon viel geholfen wenn ich mir nicht sicher war. Das selbe gilt übrigens für Ungarn. Und nein, ich kann weder Slowakisch noch Ungarisch, aber mit Englisch / Deutsch bisher immer gut durchgekommen.

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    #6
    Klingt dann wieder ermutigend. Anderswo hab ich gelesen, dass es praktisch ein Wald ist, wenn es auf dem Amt als solcher eingetragen ist - was zwar unterwegs nicht erkannt werden kann, wenn kein Schild, aber dann Unwissenheit nicht hilft.

    Vermutlich kommt es dann mehr darauf an, wie das vor Ort gehandhabt wird. Da muss ich mal googeln zum Thema Waldwege und Motorrad in der Slowakei.

    Per Streetview konnte ich in Tschechien sehr viele Verbotsschilder entdecken. Aber das schein eben in der Slowakei noch nicht so verbreitet zu sein.

    Laut OpenStreetmap gibt es da nicht mal eine Straße und der Ansatz ist nur ein Weg. Oh man, das ist alles so unrbauchbar unpräzise. Un dich hab die Befürchtung, dass es dem Förster oder Polizisten wurst ist, ob das in google maps eine "Straße" ist.

  7. Registriert seit
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    #7
    Hi
    Was in irgendeinen Kartenmaterial "irgendetwas" ist interessiert in keinem Land die Exekutive.
    In der Nähe von Nürnberg kenne ich zwei gesperrte Strecken (Gebiet Eckental) durch die die Navis routen. Es fällt den Leuten offenbar gar nicht auf, dass sie auf geschotterte Wege geleitet werden.
    Das Argument "mein Navi hat aber" wird inzwischen mit "es steht aber ein Schild da. Dieses ist nicht verdeckt, verdreckt oder sonst irgendwie unkenntlich, der Fahrbahnbelag ist seltsam. Lassen Sie sich die Busse einfach von Ihrem Navi wiedergeben" (aussenherum sind es 700 Meter mehr).

    Generell fahre ich Alles wo kein Schild steht. Viele Länder haben weder das Verkehrsaufkommen noch die Kohle um jeden Weg zu asphaltieren. Sehe ich einen Bu...., dann halte ich eben mal und frage ob es damit ein Problem gibt. In IT bin ich schon auf einem Weg mit fussballgrossen Steinen entlangehopst und prompt auf den Förster getroffen der mir in einem Allradpanda "entgegensprang". Er lachte mich an und sagte Irgendwas was mir dann ein Sprachkundiger am Abend sinngemäss mit "Scheiss Fahrbahnzustand oder?" übersetzte.

    Wenn Du eine Reise aus 500 km Distanz nur anhand Karte und/oder Streetmap planst, dabei Schotterwege berücksichtigst und Dir um Schilder Gedanken machst, hast Du in meinen Augen ohnehin ein Problem. Auch OSM gibt letztlich nur die Einschätzung der Ersteller wieder, nicht aber irgendeine amtliche Wertung.
    gerd

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Das bedeutet dann wohl, dass man erst weiss, ob es nicht erlaubt ist, wenn es ggf zu spät ist, weil sich jemand drüber aufregt. Wenn keine Schilder da sind, woher soll man es dann wissen?

    In diesem Punk bin ich mir eben nicht so sicher: bedeutet das nicht-Vorhandensein von Schildern, dass ich eben dort fahren darf? Oder auf was würde sich der Förster berufen? Vielleicht "Sie sehen doch, dass es keine Straße ist!" ?

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #9
    Na ja es gibt halt gewisse regionale oder auch landesweit übergreifende Regelungen, die den Zugang in den Wald regeln. Hier in Deutschland sind das die oft gehörten Waldgesetze, die, allgemein formuliert, zunächst mal den Zugang mit Kraftfahrzeugen für nicht Berechtigte allgemein ausschließen. Damit ist es eigentlich hinfällig noch ein Verbotsschild aufzustellen, aber wir wären nicht Deutsche, wenn es uns nicht gelänge es trotzdem zu tun. Teilweise an Stellen, an denen ich schon rein aus praktischen Gründen nicht auf die Idee käme dort reinzufahren, weil beispielsweise dort überhaupt kein Weg ist. Alles schon dagewesen.

    Ähnlich sind die Verhältnisse auch im Ausland. Nur weil dort keine Schilder stehen ist es nicht automatisch erlaubt. In Friaul, ich war kürzlich dort, ist das Befahren mit KFZ im Bereich unbefestigter Wege und Almstraßen seit 2007 allgemein verboten. Berechtigte wiederum ausgenommen. Erlaubt ist es dort wo es seitens der Kommunen ausdrücklich durch Hinweise erlaubt ist. Diese Hinweise können beispielsweise Verkehrschilder sein. Es gibt aber Wege bei denen noch zusätzlich ein Schild mit Zusatzhinweis auf das betreffende Landesgesetz steht. Hier rein zu fahren und erwischt zu werden kann unangenehm werden. Nach eigenen Erfahrungen zu urteilen wird kontrolliert.

    Auch immer wieder nett finde ich oft gehörte Aussagen, daß man es mit Verboten in den südlichen oder hier auch östlichen Ländern eh nicht so ernst nehmen sollte. Das hat schon so ein bißchen was mit Überheblichkeit und mangelnder Wertschätzung der jeweiligen Landesgesetze zu tun. Oder was auch immer schön ist sind im Internet gelesene Interpretationen von Sperrschildern mit dem Hinweis, daß diese wohl nur im Sinne von Haftungsausschluß aufgestellt wurden und man da ruhig fahren könne. Man kann sich schon die Sache richtig schön reden und es einfach probieren. Es geht halt solange gut, wie es gut geht.

    Die Slowakei hat sicherlich auch ihre speziellen Regelungen, die ich nicht kenne, die man aber spätestens wenn man vor Ort ist doch versuchen kann zu ergründen. Auf Verdacht hin irgendwo reinzufahren, bedeutet ggf. ein unbekanntes und möglicherweise hohes Risiko einzugehen. Unbekannterweise würde ich solche Strecken meiden.

    Und ganz allgemein: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wer Boot fährt weiß, daß er sich vor Fahrtantritt in einem fremden Revier über das Revier und die Gesetzeslage dort erkundigen muß. Ist doch eigentlich klar, oder?

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Also den Tipp mit den Konsulaten würde ich nicht ernst nehmen! Egal, was die Dir sagen/schreiben, DU musst das Problem mit den eingeborenen Polizisten klären. Wegen solcher Infos würde ich mich eher an Fremdenverkehrsämter oder einheimische Reiseveranstalter wenden. Die Info´s dürften wohl um einiges zuverlässiger sein.


 
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