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Südamerika Planung

Erstellt von Jenes, 22.10.2014, 11:51 Uhr · 16 Antworten · 2.340 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Südamerika Planung

    #1
    hola compañeros,
    ich plan mit einigen Kumpels in 2-3 Jahren nen Trip nach Südamerika. Da hier in der Gemeinde sicher schon einige dort waren bin ich auf eure Tips ind Empfehlungen gespannt.

    Zeitpunkt:
    Wegen Jahresurlaub und auch den dortigen Jahreszeiten geschuldet von Mitte November bis Mitte Februar.

    Route:
    mal grob abgesteckt sollen in 3 Monaten dann Chile, Argentinien, Bolivien und Peru angeschnitten werden. Ist denk ich auch die "klassische" Runde....

    Bikes:
    bisher sind bei uns 1150GS, 1150GS Adv, 1200GS und 1200GS Adv im Einsatz

    Unterkunft:
    Weitgehenst Autark mit Camping, wenn möglich frei ansonsten wild. abundzu Pensionen wennns mal wieder nötig wird bzw. nichts anderes geht.

    Mal die ersten Fragen dazu (weitere werden sicher noch kommen)

    reichweite... Tankstellennetz in Bolivien etc.? Chile kenn ich schon, hier ists kein Problem mit dem normalen tank der 1200 bei 380km ne Tanke zu finden... Wie siehts aber im Altiplano, in Bolivien im Salar de uyuni aus? was sollte als Minimalreichweite eingeplant werden?

    Temperatur... in der Wüste teilweise unter 15 grad und auf den Pässen sicher auch arschkalt... habt ihr Erfahrungen was der Schlafsack aushalten muss?

    Reifen.... schlauchlos oder Tube? denke der K60Scout reicht für die normalen Strecken und abundzu abseits. Aber wenn wir doch mehr offroad fahren wollen sollte es dann schon der TKC80 werden? habt ihr Erfahrungen?

    Gruß jenes

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    Standard

    #2
    Moin,

    In Südamerika sind günstige 125er weit verbreitet. Dadurch sind auch im Notfall alle Ersatzteile sofort verfügbar und man erspart sich den Hickhack mit der teuren Verschiffung. Ansonsten verschiffen viele nach Vilarica zur Villa Kunterbund in Chile.
    Camping ist überall problemlos möglich. Couch surfing auch wenn die Gruppe nicht zu gross ist.


    >>reichweite... Tankstellennetz in Bolivien etc.?
    >>Chile kenn ich schon, hier ists kein Problem mit dem normalen tank der 1200 bei 380km ne Tanke zu finden... Wie siehts aber im Altiplano, in Bolivien im Salar de uyuni aus? was sollte als Minimalreichweite eingeplant werden?


    In Uyuni gibt es eine Tankstelle ansonsten hab ich paar alte Ölkanister mit Sprit gefüllt und hinten drauf geschnallt. Weiss ja nicht wie weit ihr euch vom Strassennetz entfernen wollt. In der Zivilisation gibts ansonsten überall Tankstellen oder man kann Sprit in Flaschen kaufen.


    >>Temperatur... in der Wüste teilweise unter 15 grad und auf den Pässen sicher auch arschkalt... habt ihr Erfahrungen was der Schlafsack aushalten muss?

    Als ich im Sommer da war hats oben auf 4800 metern geschneit. Ein warmer Schlafsack kann also nicht schaden. Auf Meereshöhe in der Oase Huaka China hatte es paar Tage später 40 Grad im Schatten...

    >>Reifen.... schlauchlos oder Tube?

    Völlig wurscht hauptsache du kannst sie reparieren. Grosse Reifen für ne BMW gibts dort nirgens. Für 125er überall für 10 Dollar.


    Offroad kann man auch mit einem Tourance fahren. Hier kommt es weniger auf den Reifen als auf den Fahrer an. Ich würde Mitas E07, Enduro3 oder den Scout empfehlen. Der TKC80 verschleisst viel zu schnell.

    Motorrad Tour Bolivien zur gefährlichsten Strasse der Welt

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Frag mal im im Forum der motorradkarawane nach. Reichweite waren bei 71Liter Tankinhalt, für mich nie ein Thema.

    Passt auf wenn ihr über 2.500m kommt. Zu zügig in grosse Höhen verträgt nicht jeder. Übrigens auch nicht der Einspritzer. Ab 3.000m musste ich beim Anfahren immer etwas mehr Gas geben. Dann hört sich das Standgas Sch... an. . .

    Beim Grenzübergang Argentinien - raus, auf die Papiere achten. Die Jungs sind manchmal echte ........r. Da waren die Peruaner und Chilenen besser organisiert. . .

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von Jenes Beitrag anzeigen

    Zeitpunkt:
    Wegen Jahresurlaub und auch den dortigen Jahreszeiten geschuldet von Mitte November bis Mitte Februar.
    Gruß jenes
    Die Jahreszeit ist gut, vor allem, wenn Ihr nach Patagonien runter fahren wollt.


    Zitat Zitat von Jenes Beitrag anzeigen

    reichweite... Tankstellennetz in Bolivien etc.? Chile kenn ich schon, hier ists kein Problem mit dem normalen tank der 1200 bei 380km ne Tanke zu finden... Wie siehts aber im Altiplano, in Bolivien im Salar de uyuni aus? was sollte als Minimalreichweite eingeplant werden?
    Als wir 2011 dort waren, war das Tanken grundsätzlich noch weniger stressig in Bolivien - mal abgesehen davon, daß das Tankstellennetz nicht allzu dicht ist und denen ständig der Sprit ausgeht. Kurz danach wurde eine Regelung in Kraft gesetzt, wonach Ausländer den doppelten Preis zahlen müssen. Scheinbar ist da so mancher Tankwart unwillig, das "komplizierte" Abrechnungsverfahren anzuwenden und verweigert Ausländern deshalb das Tanken.

    Wenn Ihr die Laguna-Tour vom Salar aus fahren wollt, reichen Euch die 380 km nicht aus. Aber ich glaube, da könnt Ihr zu der Jahreszeit eh nicht durch. Sicher bin ich mir aber nicht. Mußte mal recherchieren.

    Zitat Zitat von Jenes Beitrag anzeigen

    Unterkunft:
    Weitgehenst Autark mit Camping, wenn möglich frei ansonsten wild. abundzu Pensionen wennns mal wieder nötig wird bzw. nichts anderes geht.

    Temperatur... in der Wüste teilweise unter 15 grad und auf den Pässen sicher auch arschkalt... habt ihr Erfahrungen was der Schlafsack aushalten muss?
    Wir waren zu einer anderen Jahreszeit dort und hatten den peruanischen und bolivianischen Anden viele Nächte mit zweistelligen Minusgraden. Die Temperaturen hängen nicht nur von der Jahreszeit, sondern natürlich auch von der Höhe und von der Lage (Sonnen- oder Schattenseite der Berge) ab. Aber mit 15 Grad nachts werdet Ihr wohl kaum hinkommen.

    Zitat Zitat von Jenes Beitrag anzeigen
    Reifen.... schlauchlos oder Tube? denke der K60Scout reicht für die normalen Strecken und abundzu abseits. Aber wenn wir doch mehr offroad fahren wollen sollte es dann schon der TKC80 werden? habt ihr Erfahrungen?
    Wir reden hier überwiegend von Schotter und festen Dreckspisten. Da ist der K60 mehr als ausreichend. Die kann man auch mit einem Straßenreifen fahren. Sand ist selten und dafür extra andere Reifen mitzuführen ist vollkommen unverhältnismäßig. Schlamm war auch nicht oft ein Thema. Ergo würde ich sagen, der K60 ist die beste Wahl.

    Für weitere Infos + Inspirationen zu Südamerika:
    Krad-Vagabunden.de - Startseite

    Gruß

    Panny

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hi Jenes,

    Ich würde an euer Stelle die Fahrzeuge gleich nach Peru verschiffen. Ihr seid nämlich verdammt spät dran. Die Beste Reisezeit für Peru - Bolivien und Nordargentinien ist September - Oktober.

    November - ende Februar ist es einfach zu heiß und zusätzlich ist Regenzeit. Ihr müßt damit rechnen evtl im Schlamm stecken zu bleiben oder gar nicht weiter zu können. Den Rücktransport könnt ihr ja dann im Sammelcontainer von Chile aus machen.

    Die beste Reisezeit für Patagonien ist ab Mitte November bis Februar. Die Nordrunde bietet sich also als erstes an um dann in den kalten Süden zu fahren.
    Nicht umsonst bietet z.B. dieser Motorradreiseanbieter seine Touren zu diesen Terminen an Horizonte Tours - BMW Motorradreisen in Argentinien, Chile, Peru und Bolivien. Tourenübersicht
    Tipps zu Ruten könnte Ihr euch von div. Motorradreiseanbieter holen.

    Ich fahre nur noch den Heidenau K60 bzw. Scout. Der hat sich für mich in Südamerika als bester All-rounder herausgestellt. Einige empfehlen auch den Mitas e-07 von Continental aus Kanada.
    In Chile, Peru, Brasilien, Paraguay und Uruguay gibt es keine Probleme Reifen zu bekomme. Wenn auch nicht die die ihr gerade haben wollt. In der Gegend von Salta auch nicht. Im argentinischen Patagonien gibt es keine Reifen. Die einzige Möglichkeit an Reifen zu kommen ist in Punta Arenas dort gibt es neue K60 oder gebrauchte für 100 USD. Ich habe mir deshalb welche mitgenommen.

    Zur Unterkunft mal ganz allgemein. Ich finde Motorrad und Zelten gehören zusammen und ich würde nie auf die Idee kommen in Europa oder USA - Kanada wie viele in einem Luxushotel zu nächtigen. Auf dem Elefantentreffen muss ich zugeben habe ich mich auch in einen Gasthof einquartiert da ich nach nun fast 27 Jahren Südamerika doch nicht mehr so Winterfest bin. Außerdem komme ich ja aus dem Hochsommer in den deutschen Winter.

    Die Biker in Südamerika würden aber außer auf organisierten Treffen nie auf die Idee kommen zu Zelten es sei denn es geht nicht anderes. In der Regel schläft man in Hostels wo man sein Motorrad mit Ausrüstung diebessicherer weg sperren kann. Was nützt die schönste Motorradtour wenn einem das Moped gekaut wird?

    Ich würde wenn Ihr könnt auf jedenfalls die breitesten Wasserfälle der Welt mit einbauen. Hier ein Link zu einem Biker Hostel Iguassu Bikers Hostel | Iguassu Falls Overland Base

    Andere schlafen nur in mindestens 3 bis 5 Sterne Hotels. In Mexico wurde gerade vor ein paar Monaten zwei deutschen Freunden Zelte und andere Ausrüstung im Wert von 5.000 Euro im 4 Sterne Hotel mit Wachen, Kameras und abgeschlossen Parkplatz geklaut. Was ich damit sagen möchte auch ein 4 Sterne Hotel ist kein Garant.
    Viele Infos auch zu Unterkünften könnt Ihr euch bei Panny oder Bea und Helle holen. Reisetagebuch - TimetoRide - Auf Motorrad-Weltreise mit Bea und Helle Bea und Helle sind gerade in Südamerika.

    Spritprobleme gibt es im Moment nur in La Paz und Umgebung. vorgestern ist eine Gruppe meiner Freunde zurück gekommen. Der Spritpreis für Ausländer ist etwa 2,5 x so hoch wie für Bolivianer. Andreas und Robby haben das so gelöst sie haben dem Personal also Bolivianer ein extra Geld geboten und die haben Ihre Maschinen Nachts mit Kanistern vollgetankt.


    Grüße und viel Spass bei der Planung

    Fede

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    #6
    gute Tipps! danke schonmal. bzgl. Verschiffung hab ich ja noch Zeit, dachte allerdings das Chile am Besten ist. Valparaiso bzw. Iquique. Ist es denn möglich hin nach Lima und zurück ab chile?

    die Wasserfälle wollte ich eigentlich schon auch sehen. allerdings sind die mit einer ziemlich langen Anfahrt (bei einer runde gegen den uhrzeigersinn ) quer durch Argentinien verbunden und Paraguay soll ja auch nicht so der Brüller sein. dachte deshalb wir sparen uns diese...

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    #7
    Warum sollte das nicht gehen? Ich bucht einen Flug Deutschland Lima Rückflug Sandiago oder Valpariso Deutschland. Allerdings ist Lima sehr weit im Norden Ich weiss nicht ob Ihr so weit hoch möchtet. Evtl. wäre dann Chile - Iquique und Rücktransport Sandiago oder Valpariso doch besser. Die meisten schauen sich in Peru folgendes an
    1.- Nazca-Linien, Nazca, Ica,
    2.- Machu Picchu, Aguas Calientes, Cuzco
    3.- Titicaca-See
    und dann geht es ab nach Bolivien https://goo.gl/maps/a6J5w
    peru.jpg
    Die Motorräder transportiert ihr im Container evtl kommen ja noch mehr zusammen. Da spart Ihr euch die etwa 300 Euro pro Holzkiste. Anfang Oktober hat ein Freund einen Container mit insgesamt 6 Motorrädern auf Reise geschickt. Je mehr Moped Ihr rein packt desto günstiger wird es. Ihr könnt euch nach dem Ausladen ja wieder trennen und Eure kleine Gruppe macht ihren eigenen Weg. Der Container benötigt etwa 1 Monat.

    Ich würde einfach versuchen einen Monat früher los zukommen und dafür einen Monaten früher nach Hause zu fliegen. Also Mitte Oktober Peru - Bolivien (Nordrunde) und dann runter nach Patagonien.

    Nur weil ich in Paraguay lebe, braucht Ihr ja nicht durch Paraguay. Paraguay ist mehr was für Leute die gerne durch Sand, Matsch usw. fahren also echte Enduristen. Auf dem Asphalt ist es mehr eine langweilige Geschichte fast so langweilig wie 90% von Argentinien. Argentinien ist am interessantesten wenn Ihr die gesamte Ruta 40 fahrt. Der Rest ist flach eintönig und teilweise stürmisch.

    Eine mögliche Rute doch noch die Wasserfälle zu sehen: wäre quer durch Bolivien bis Corumba dann ein absolutes Highlight Bonito - Mato Grosso do Sul, Brasilien
    bonito.jpg
    https://www.google.com.py/search?q=B...w=1339&bih=626 dann runter zu den Wasserfällen hier ein Link mit einigen Fotos und Videos Paraguay- BMW R69/S Motorrad in Asuncion Paraguay Süd Amerika

    und um Paraguay rum fahren nach Esteros del Iberá Esteros del Iberá ? Wikipedia
    esterosibera_yacare.jpg
    Wie gesagt das kommt darauf an was Ihr in den 3 Monaten sehen und fahren wollt. Alles kann man eh nicht sehen in der kurzen Zeit.

  8. Registriert seit
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    #8
    muchas gracias para tus informaciones. wir haben ja noch ein wenig Zeit für die Routenplanung.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Kriegen wir hier dann auch einen Reisebericht? ;-)

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    klar .. aber erst in ein paar Jahren .. wir sind recht zeitig dran mit der Planung...


 
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