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Unterkunftssuche unterwegs... wie macht ihr das?

Erstellt von Christian S, 09.12.2015, 20:55 Uhr · 75 Antworten · 6.060 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von garibaldi Beitrag anzeigen

    Ein Freund, der weite Reisen mit dem Fahrrad unternimmt, fragt grundsätzlich immer zuerst in der örtlichen Tourist-Information nach einem preiswerten Zimmer. Dort wird ihm in der Regel auch geholfen.
    Hi,
    klappt bei mir zumindest bis Oktober nicht, da die Touriinfo meist schon zu hat bis ich ein Zimmer suche :-).

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    #12
    Meistens übernachten wir auf Campingplätzen, wenn's nach Sauwetter ausschaut gehen wir irgendwo in ein Lokal oder Bar und Surfen auf Tripadvisor oder Booking.com nach was günstigem. Mit Touristinfo habe ich auf der Insel Skye super Erfahrung gemacht, die wollten mir doch ein B&B für 190,00£ andrehen, wir haben dann das Zelt im Regen aufgebaut.

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    #13
    Eine App wie Trivago oder Booking.com auf dem Smartphone, und dann beim Mittagessen in Ruhe aussuchen, wo man abends übernachten möchte. Vorteil ist, dass man das Zimmer dann schon gebucht hat, wenn man abends ankommt - und nicht auf das Wohlwollen der Rezeption gegenüber eventuell nassen oder staubingen Motorradfahrern angewiesen ist. Ich finde es recht nervig, wenn man abends, wenn man eigentlich keinen Bock mehr auf Fahren hat, noch im Zielgebiet rumsuchen muss, bis man eine passende Bleibe gefunden hat. Wenn man das Zimmer vorab per App buchen kann, kann man die Adresse ins Navi eingeben und hat keinen Stress.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hi,
    da die Touriinfo meist schon zu hat bis ich ein Zimmer suche :-).
    Klar, das sind ja in der Regel öffentliche Angestellte. Die gehen pünktlich heim ;-)
    Außerdem liegt die Tourist-Info in der Regel mitten in der Innenstadt in der Nähe vom Rathaus. Und da ist dann Fußgängerzone, und Du musst mit Deinen schweren und viel zu warmen Motorradklamotten dahin stiefeln. Mein Freund mit dem Fahrrad hat es da einfacher.

    Aber zurück zu den Campingplätzen. Auf vielen CP werden Mietunterkünfte (Wohnwagen, Hütten) angeboten. Da hat man dann beides: Campingfeeling und trotzdem ein Dach überm Kopf.

    Ein Positives Beispiel ist der Fusina-Campingplatz bei Venedig
    Feriendorf Venice

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    #15
    Hallo !

    Nachdem wir fast immer zu Zweit am Moped unterwegs sind, kein Camping, sondern immer B&B, Mietwohnwägen oder Miethütten auf Campingplätzen, nette kleine Appartments und Hotels ohne irgendetwas vorzubuchen. Nachdem wir immer Vor - oder Nachsaison unterwegs sind, gibts ausreichend freie Quartiere, und das zu günstigen Preisen ( abgesehen von Skandinavien ).

    Probleme können auftreten während der Ferragosto in Italien, da ist jede Badewanne doppelt überbucht, und mit Strandquartieren, die in der Vor bzw. Nachsaison oft schon oder noch geschlossen haben.

    Wenn wir wo ein paar Tage bleiben wollen, schau ich mir die schönsten einsamen Buchten mit Quartiermöglichkeit bei Google maps an, möglichst mit schöner Sonnenauf & Untergangs - Ausrichtung, wenn wir irgendwohin mit Fähren unterwegs sind und spät abends oder in der Nacht im Zielhafen einlaufen, buche ich über z.B. booking.com etwas vor.

    Also genußvoll immer der Nase nach, Schlechtwetter umfahrend auf schönen Kurvenstrecken swingen, Action auf herrlichen Gebirgs Pisten und darauf vertrauen, daß rechtzeitig das jeweils passende Quartier kommt.

    LG Günther

  6. Registriert seit
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    #16
    Vielleicht kommt man um Booking.com oder HRS (die haben die selbe Suchmaschine) und deren
    Consorten nicht herum.
    Wenn man als Fremder irgendwo steht, geben die schon viel Info zur richtigen Zeit am richtigen Ort,
    just in time, wie man es im Urlaub auch gerne möchte.
    Gleichwohl sind diese Instrumente "nicht ohne":
    Ich wollte in 2014 im Juni eine Wochenendübernachtung in Hohwachtan der Ostsee für Anfang
    August buchen - Sommerferien allerorts, an sich ein hoffnungsloses Unterfangen, dachte ich.

    Booking.com zeigte mir aber eine Buchungsmöglichkeit auf: als von Booking.com ausgewiesenes
    "letztes freies Zimmer" buchte ich ein 4-Bett-Zimmer für zwei Personen mit einem entsprechenden
    Aufschlag für die beiden nicht beanspruchten Betten. Mit der Buchung bekommt man dann ja auch
    die Kotaktdaten der Pension.
    Ich musste dann beim Wirt anrufen, um die Frage eines Parkplatzes und meiner sehr späten Ankunft
    zu klären.
    In dem Gespräch stellte sich heraus, dass "mein" Zimmer keineswegs das letzte, zu vergebende
    Zimmer war. Mir wurden mehrere andere Zimmer in der selben Pension angeboten, bei günstigerem
    Preis.
    Ich habe dann die Buchung bei booking.com - kostenfrei, das sei ausdrücklich hervorgehoben -
    storniert und direkt gebucht. So ein Gebaren des Internetanbieters hinterläßt bei mir einen
    schalen Beigeschmack - ich muss vermuten, dass die mich auch bei anderen Informationen mani-
    pulieren.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von judex Beitrag anzeigen
    Ich habe dann die Buchung bei booking.com - kostenfrei, das sei ausdrücklich hervorgehoben -
    storniert und direkt gebucht. So ein Gebaren des Internetanbieters hinterläßt bei mir einen
    schalen Beigeschmack - ich muss vermuten, dass die mich auch bei anderen Informationen mani-
    pulieren.
    Das ist ein schwieriges Thema. Generell versuchen Booking.com und HRS den Eindruck zu erwecken, die Buchungssituation sei knapp. Damit setzen sie den Kunden unter Zeitdruck, und das ist - wenn es unter falschen Vorzeichen geschieht - wettbewerbswidrig. Auch eine andere Sache ist umstritten: Sowohl Booking.com als auch HRS haben bislang in Verträgen mit den Hotels auf eine so genannte "Bestpreisklausel" bestanden, was bedeutet, dass der Hotelier das Zimmer nirgends günstiger anbieten darf als bei ihnen. Auch das ist wettbewerbswidrig, denn damit berauben die Portale Wettbewerbern der Chance, sich durch günstigere Preise hervorzutun.

    Andererseits habe ich schon mehrfach versucht, in großen Hotels einen Rabatt gegenüber der Booking.com-Buchung herauszuschlagen mit dem Argument: "Wir können uns die Provision ja teilen." Da sind sie nie drauf angesprungen. Ich muss dazu allerdings auch sagen, dass ich an der Rezeption nicht so wild feilsche wie im Basar. Viele Hotels vergeben vermutlich auch nur bestimmte Kontingente an die Portale und vermarkten den Rest selbst. Und so kann es dann tatsächlich sein, dass Booking in einem Laden 20 Zimmer belegen kann, und die sind dann irgendwann mal weg, auch wenn ansonsten noch Zimmer frei sind.

    Mann kann natürlich eine App wie Booking.com auch einfach als Hotelführer sehen. Man wählt sich dort ein Hotel seiner Wahl aus, sucht anschließend danach auf Google - fast alle Hotels haben ja auch eine eigene Website - und ruft dort direkt an. Dagegen spricht im Ausland, dass es aufwändiger ist und nur dann komfortabel funktioniert, wenn man eine gute Internet-Verbindung hat.

    Was den kostenfreien Storno angeht, gibt es da unterschiedliche Angebote. Wir haben mal ein Hotel in Berlin gebucht, da gab es unterschiedliche Angebote mit sofortiger Belastung der KK und mit Stornomöglichkeit bis kurz vorm Schluss. Die haben auch unterschiedlich gekostet. Wobei ich eine Stornomöglichkeit viel wichtiger finde, wenn ich vier Wochen vor Reiseantritt buche als wenn ich mittags buche, weil ich abends ein Hotel brauche.

  8. Registriert seit
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    #18
    ". Viele Hotels vergeben vermutlich auch nur bestimmte Kontingente an die Portale und vermarkten den Rest selbst. Und so kann es dann tatsächlich sein, dass Booking in einem Laden 20 Zimmer belegen kann, und die sind dann irgendwann mal weg, auch wenn ansonsten noch Zimmer frei sind."
    Exakt so ist es und es sind nicht immer die besten Zimmer, die über die Portale verscherbelt werden. Für die Hoteliers Sind sie eher eine Hassliebe.

  9. X-Moderator
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    #19
    Hassliebe oder nicht...

    Auf den Touren durch Spanien und Kroatien / Italien, gerade in Italien, wo es auch schon mal knapp werden kann....

    sind wir städtelastig unterwegs gewesen - und wenn ich mir überlege, wie wir in Granada trotz Navi - in den Einbahhnstrassen rumgeeiert sind...

    da hätte ich dann auf Zimmersuche am Abend keinen Bock mehr gehabt

    ... vor allem mit Sack & Pack....


    Die Tiefgarage vom Hotel lag etwa 100 Meter entfernt....
    die Alhambra konnte wir von dort aus - zu Fuss erreichen....

    darin sehe ich den wesentlichen Vorteil der Buchungsplattformen - man kan strategisch planen...


  10. Registriert seit
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    #20
    Portale wie booking.com bekommen nur ein bestimmtes Kontingent von den Hotels, weil sie eben billig anbieten.

    Ich hab zB in Russland auch irgendwann angefangen bei booking.com zu buchen.

    Nachdem mir einmal nach einer Etappe mit vielen Baustellen ( die sind dort schnell mal 30-50km lang, und Schotterstrecken parallel zur Strasse ) in einem Ort niemand ein Hotel geben wollte.
    Ich war staubig, bios unter den Helm im Gesicht schwarz. Hätte mir da auch kein Zimmer gegeben.

    Dann hab ich immer am Abend überlegt, wie weit ich am nächsten Tag fahre und mir dort ein Zimmer gebucht.
    Damit kommt man nicht als Bittsteller sondern geht mit erhobenem Haupt rein und sagt " Ich hab ein Zimmer gebucht "

    Einmal in Perm hatte ich auch einen guten Vergleich:
    Ich hatte einige Hotels in Perm rausgesucht, die so 4* um die 30 Euro waren.
    Und wollte dann vor Ort entscheiden.
    Also mit Navi hin, und ins Hotel.
    Dort wurde mir eröffnet, Zimmer kostet 60 Dollar.
    Ich hab nur kurz bemerkt, das ich das bei booking.com um 30 Dollar bekommen hätte.
    Wird mir erklärt, das isst ein eigenes Kontingent, das können sie so nicht hergeben.
    na gut, ich bin vor die Tür, und hab im freien Wlan vom Hotel schnell bei booking.com gebucht und bin wieder rein.
    Dann ging das

    Ansonsten fahre ich meist drauf los.
    Ich suche mir Unterkünfte entlang der Route, und je nachdem wie weit ich komme steuere ich dann was an.
    Meist sind das Tips von Bekannten oder vom Internet, die ich da im navi speichere.

    Oder ich bin mit Zelt unterwegs und suche einfach einen Campingplatz.

    Es kommt sehr auf die Länder drauf an, Balkan und Griechenland mach ich mir nie Gedanken, im Osten auch kaum.
    Italien oder Frankreich würde ich da schon vorher drüber nachdenken.

    Aber irgendwas findet man immer, man mu0ß nur die Leute vor Ort fragen


 
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