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Abmahnung wg. angeblichem Musikdownload

Erstellt von Moni70, 20.12.2011, 14:35 Uhr · 48 Antworten · 5.971 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Vielleicht passend zum Thema:


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    #12
    100% mit Moni mitgelitten! Mich bringt so etwas unglaublich auf die Palme! Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, d.h. jeder macht seine Arbeit und sein Produkt so gut er kann. Gleichzeitig sind wir darauf angewiesen, dass jeder andere dies tut. Ich bin in meinem Beruf top: dafür erwarte ich von anderen leckere Brötchen, gute Schränke und gute Versicherungsberatung. Dass man schonmal 'ne Kröte schlucken muss, weil sich jemand bereichern möchte, gehört wohl zu den Realitäten des Lebens. Wenn ich aber neuerdings neben meinem eigentlichen Beruf noch Internetexperte und Rechtsanwalt sein muss, um nicht vierstellige Summen an solche Verbrecher abdrücken zu müssen, die sich ihre eigenen Realitäten schaffen, und sich dann einfach bedienen kommen, dann hat das ein inakzeptables Ausmaß erreicht. Liebe Moni, bitte halte uns auf dem Laufenden! Falls es sonst keinen interessiert, gerne auch mich per PN.

    Grrrrrr!

  3. Registriert seit
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    Standard VORSICHT

    #13
    bei Abgabe (auch von modifizierten) von Unterlassungserklärungen !

    Es gibt reichhaltige Rechtsprechung zu diesem Thema generell und insbesondere auch ein Urteil des LG Köln, in welchem festgestellt ist, dass bis zu 50% der sog IP-Ermittlungen falsch sind.
    Außerdem kann der Zugriff durch Abmahnet auf IP Daten rechtswidrig zustande gekommen sein.
    Auch ein geschütztes W-Lan netz kann geknackt sein, ohne dass der User das merkt !
    Minderjährige und deren Umgang mit dem Net hat der BGH schon mehrfach zum Thema gehabt.

    Wer auf eine Abmahnung mit Unterlassungsaufforderung gar nicht reagiert läuft mindestens Gefahr mit einer einstweiligen Verfügung überzogen zu werden.

    Spätestens dann MUSS man reagieren !!!

    Rechtsschutzversicherungen erteilen keine Deckungszusage für Unterlassungsverfahren auf der Passiv-Seite !!!

    Also zum Anwalt und vorher die Gebühren des Anwaltes mit diesem klären.

    Die Kosten der Abmahnfabriken sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 97 a UrhG bei 100 € "gedeckelt". Bei einer großen Zahl von Daten (Filme, Musik etc) wird allerdings in den meisten Fällen die Deckelung nicht eingreifen.

    Mein Rat : Finger weg von Filesharing und schaut Euren Sprösslingen mal auf die Tasten oder macht ihnen klar, dass sowas richtig teuer werden kann !!!!!

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    #14
    Hallo,

    auch mich (bzw ein Familienmitglied) hatte es schon erwischt!

    bei allem verständlichen Ärger:

    - die stellen doch wohl zuerst fest, dass von einer bestimmten IP aus ein download bzw ein (viel schlimmer) sharen stattgefunden hat

    - DANN beantragen sie beim zuständigen Amtsgericht die Bekanntgabe des Inhabers der IP (zum "Tatzeitpunkt")

    - wenn wir jetzt mal unterstellen, dass die magentafarbenen nicht NUR Blödsinn machen, wird ein nennenswerter Prozentsatz der Tatzeitpunkt-IP-user auch tatsächlich der Bösewicht gewesen sein (oder zumindest sein i.net Anschluss!)

    Das alles ist zwar Sch... ^3, aber solange berechtigte Interessen der Rechteinhaber vertreten werden zumindest legal!

    Oder wie oder was?

    Nebenbei bemerkt kommt es mir sogar so vor, als ob die Bösen (Abmahnkanzleien) mit den Guten (Kanzleien die dann die "Täter" vertreten) irgenwie Hand in Hand arbeiten.

    Schöne (mitleidende) Grüße
    Thomas

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi,
    man brauchte jetzt Anwälte, die die andere Seite vertreten also Spezialisten, die dann zum Schluss von den Abmahnern bezahlt werden und für die Unannehmlichkeiten auch noch eine nicht unerhebliche Entschädigung an den zu Unrecht Abgemahnten abdrücken müssen.
    Das wäre doch auch eine gute Geldquelle für Rechtsverdreher.
    Gruß

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    Standard DAS ist

    #16
    sicher nicht rechtskräftig. Das mit der Omi ohne PC.

    Wenn Omi NACHWEISBAR keinen PC mit Internetzugang mehr hatte, dann ist da gewaltig was schief gelaufen...

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    #17
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hi,
    man brauchte jetzt Anwälte, die die andere Seite vertreten also Spezialisten, die dann zum Schluss von den Abmahnern bezahlt werden und für die Unannehmlichkeiten auch noch eine nicht unerhebliche Entschädigung an den zu Unrecht Abgemahnten abdrücken müssen.
    Das wäre doch auch eine gute Geldquelle für Rechtsverdreher.
    Gruß

    ... die gibt es natürlich schon. Siehe mein Beitrag #14

  8. Registriert seit
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    Standard zum Thema

    #18
    1. Zuverlässigkeit der IP Ermittlung siehe OLG KÖLN 6 W 5/11
    2. Unterschied private User und Gewerbe OLG KÖLN 6 W 30/11

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    #19
    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen
    .....
    Zu meinem eigenen Schutz mache ich das....aber wo sind wir denn gelandet??? Ist alles so tief gesunken, daß sich dieses Schmarotzertum nun sich dieser Art bedienen muss, um Geld zu verdienen???
    .....
    Hai Moni,

    es gibt unter den "Unschuldigen" leider immer noch welche, die sich nicht auf die Hinterbeine stellen und dagegen angehen. Mit dieser Masche werden Millionen gemacht, also ein lukratives Geschäft.

    Wie oben schon angeraten, Verbraucherschutz und/oder RA konsultieren.

    Drück Dir Daumen.

    Es wird endlich mal Zeit, die Pläne gegen diese Abzocker zu realisieren, als immer nur rumzulallen

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen
    ... Der Witz ist zum genannten Zeitpunkt war ich nachweislich auf Dienstreise und meine WLAN-Anbindung abgeschaltet....

    Hi Moni,

    Du schreibst Deine WLAN Verbindung sei abgeschaltet gewesen. Was GENAU heißt das?

    - dass Du vermutlich Deinen PC ausgeschaltet hattest ist klar, aber hattest Du Deine Fritz-Box (oder was auch immer) vom Netz getrennt?
    - Welche Verschlüsselung benutzt Du?

    Gruß
    Thomas


 
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