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Auf Wiedersehen Milliarden!

Erstellt von Heidekutscher, 25.01.2015, 21:58 Uhr · 1.872 Antworten · 102.177 Aufrufe

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    Wie würden die griechischen Politiker wohl ein oder zwei Milliarden frisches Geld nutzen – etwa so sinnvoll wie die vielen Dutzend Milliarden, die ihnen Halb-Europa seit 2010 bereits überwiesen hat? Es hilft nichts.
    Was willste darauf noch sagen..?

    Vielleicht sollte der Autor mal den Weg des Geldes nachforschen. Kam ja neulich sogar auf arte. Was war nochmal Unwort des Jahres?

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    Es ist einfach schade, dass CDU/CSU nicht auch in Griechenland an der Macht sind ........ die würden bestimmt alles besser machen, quasi "blühende Landschaften".

    Nein, ich beziehe inzwischen keine Position mehr, so langsam weiß ich wirklich nicht, wem und was ich noch trauen soll. Aber ich weiß, dass vieles zum Himmel stinkt.

    Gruß Kardanfan

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Was willste darauf noch sagen..?
    Vielleicht sollte der Autor mal den Weg des Geldes nachforschen. Kam ja neulich sogar auf arte. Was war nochmal Unwort des Jahres?
    Der Weg des Geldes ist nicht die entscheidende Frage.
    Die Griechen haben ein grundsätzliches Problem, sie haben keine Steuermoral (jeder Einzelne) sie haben eine katastrophale Verwaltung und sie haben mit die mieseste Arbeitsmoral, dazu kommt noch die strikte Weigerung irgendwelche Reformen durchzusetzen oder irgendwas an der momentanen Praxis zu ändern. Denen ist wirklich nicht zu helfen.
    die Moral der einzelnen Griechen spiegelt sich in der Moral ihres Staates und der Volksvertreter wider.
    Wie es geht, zeigen doch die Iren. Das hat jetzt 5-8 Jahre wirklich weh getan, der Sparkurs, aber nun stehen sie wieder glänzend da. So wird das gemacht. Aber dazu muß man wollen.

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    nein, das eigentliche Problem ist, dass jeder hier denkt, dass die vielen Milliarden Euro "Hilfs"gelder schon irgendwie in den Taschen der griechischen Bevölkerung gelandet sind und man sich darüber aufregt, dass da unten nix voran geht.

    Noch lachen wir und ruhen uns dekadent auf dem Wohlstand aus, der auf Kosten anderer generiert wurde. Wenn rings um uns herum die Märkte erstmal versickert sind, dann ist auch in Deutschland Schluss mit lustig. Spätestens dann.

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    Löhne doppelt so hoch wie in Polen, was verglichen mit Deutschland nicht wirklich hoch ist, aber die Produktivität unterirdisch und weit unter der polnischen. Mit dem Euro kommen die Griechen also nie und nimmer wieder auf die Füße, weil sie ihre Währung nicht abwerten können im Vergleich zu ihren Nachbarn und Konkurrenten und Löhne und Preise ja nicht einfach halbiert werden können.

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    nein, das eigentliche Problem ist, dass jeder hier denkt, dass die vielen Milliarden Euro "Hilfs"gelder schon irgendwie in den Taschen der griechischen Bevölkerung gelandet sind und man sich darüber aufregt, dass da unten nix voran geht.

    Noch lachen wir und ruhen uns dekadent auf dem Wohlstand aus, der auf Kosten anderer generiert wurde. Wenn rings um uns herum die Märkte erstmal versickert sind, dann ist auch in Deutschland Schluss mit lustig. Spätestens dann.
    Die übliche linke Schwarzmalerei. Natürlich sind die Euro der Geberländer nicht bei den Griechen direkt gelandet, sondern bei den Banken, bei denen sie in der Kreide stehen. Das ist doch ganz logisch.

    Harald Martenstein: Klaus und Heinz, der alte Grieche - Politik - Tagesspiegel

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    nein, das eigentliche Problem ist, dass jeder hier denkt, dass die vielen Milliarden Euro "Hilfs"gelder schon irgendwie in den Taschen der griechischen Bevölkerung gelandet sind und man sich darüber aufregt, dass da unten nix voran geht.

    Noch lachen wir und ruhen uns dekadent auf dem Wohlstand aus, der auf Kosten anderer generiert wurde. Wenn rings um uns herum die Märkte erstmal versickert sind, dann ist auch in Deutschland Schluss mit lustig. Spätestens dann.
    hier irrst du gleich mehrfach. Dass die Milliarden nicht unten ankommen hat seinen Grund. Das Geld ist ja von anfang an nicht dazu bestimmt gewesen, über jedem Griechen einen warmen Regen auszugießen.
    Die Griechen können als Staat nicht mit Geld umgehen, nur das hat zur Folge, dass einige wenige Superreiche immer reicher werden. Der Staat hat keine geregelte Steuereinnahmepolitik, keine Steuerfahndung und die Bürger keine Steuermoral.
    Zahlen soll das Ausland? das funktioniert nur, solange die Kuh Milch gibt.
    Griechenland bräuchte keine Geld-sondern eine komplette Volkswirtschaftliche Reform.

    Außerdem wurde unser Wohlstand nicht auf Kosten anderer generiert, das ist ein absolutes Schwachsinnsargument. Die deutsche Wirtschaft ist seit 50 Jahren ein Motor der auf Vollgas läuft, die deutschen Arbeitsnehmer haben in den 80er bereits Einschnitte in ihr Sozialsystem hingenommen und waren zu moderaten Lohnabschlüssen bereit. Noch dazu ist die Arbeitsmoral bei uns so hoch, wie fast nirgendwo und die Produktivität im internationalen Vergleich auf Spitzenniveau.
    Dass da viele andere Länder nicht mithalten können, heißt nicht, dass wir als Primus (sage ich ohne Arroganz) auf deren Kosten uns bereichert haben. Wir produzieren, was andere haben wollen in bester Qualität.

    Warum haben es denn selbst schwache Bundeskanzler so leicht mit D? weil das wirtschaftlich fast ein Selbstläufer ist. Was seit einiger Zeit fehlt, sind einige Regularien, die die Konzerne ein bischen einbremsen würden, aber da braucht nur das Wort Globalisierung zu fallen, schon haben deutsche Spitzenpolitiker Schwitzflecken unterm Arm.

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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Mit dem Euro kommen die Griechen also nie und nimmer wieder auf die Füße, weil sie ihre Währung nicht abwerten können im Vergleich zu ihren Nachbarn und Konkurrenten und Löhne und Preise ja nicht einfach halbiert werden können.
    Dieses Problem betrifft nicht nur Griechenland sondern mindestens auch Italien, Frankreich und Spanien. Wir werden sehen, wann uns der Laden um die Ohren fliegt. Schonmal geschaut, was heute in Frankfurt los ist? Nenne mich einen Schwarzmaler, von mir aus. Wenn ich falsch liege, kann ich nur gewinnen.


 

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