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Auf Wiedersehen, na endlich

Erstellt von C-Treiber, 28.01.2015, 18:28 Uhr · 233 Antworten · 14.242 Aufrufe

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    "Der Islam gehört zu Deutschland" hat Angie Mitstreiter im eigenen Lager gekostet und wird sie noch weitere kosten.
    Unsere Regierung bekommt für ihre verfehlte Ausländerpolitik nicht nur von Pegida und der Rechten die Quittung.
    Ziel erreicht würde ich sagen!
    Das hört sich sehr nach der etwas dümmlichen Schweizer Ausländer-Diskussion an. Ohne Ausländer könnten in der Schweiz ganz Wirtschaftszweige morgen aufhören zu existieren.

    Hier ist es nicht anders, rund 30% aller Deutschen haben Migrationshintergrund.

    Während meiner Schweizer Zeit, gab es in irgendeiner seriösen Zeitung, den Vorwurf, an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) würde praktisch kein Schweizer Deutsch mehr gesprochen, kombiniert mit dem Vorschlag, Lehrkräfte die sich weigern würden in Schweizer Deutsch zu unterrichten, von den solle man sich trennen. Am nächsten Tag gab es dann einen weiteren Artikel zu dem Thema von einem Schweizer Prof. der ETH dazu, der eiskalt und verbunden mit einer gewissen Ironie vorrechnete, dass, würde man alle nicht Schweizer Deutsch sprechenden Lehrkräfte morgen entfernen, übermorgen der Betrieb eingestellt werden müsste.

    Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, wir haben die Moslems hergeholt. Wir haben sie bekniet hier her zu kommen und haben ihnen dafür auch noch Geschenke gemacht.

    Hat tatsächlich irgendwer geglaubt, der Gastarbeiter aus Anatolien schuftet hier während des Wirtschaftswunders und kehrt 10 Jahre später in sein Dorf zurück, in dem es kein fließend Wasser gibt, ausser aus dem Bach?


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    Das haben früher alle geglaubt....

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    Das haben zu Wirtschaftswunderzeiten und noch viel später wohl (fast) alle geglaubt. Daher auch der Begriff "Gastarbeiter". Gäste gehen irgendwann immer. Das taten aber die Italiener, Griechen, Türken, Portugiesen, Spanier ... aber nicht. Genauso wenig wie Annodazumal die Polen.

    Apropos: Sind die Kaminskis, Schimanskis, Podolskis ... auch Bürger mit Migrationshintergrund? Laufen sie gar noch unter "Zuwanderer"?

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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Das hört sich sehr nach der etwas dümmlichen Schweizer Ausländer-Diskussion an. Ohne Ausländer könnten in der Schweiz ganz Wirtschaftszweige morgen aufhören zu existieren.

    Hier ist es nicht anders, rund 30% aller Deutschen haben Migrationshintergrund.

    Während meiner Schweizer Zeit, gab es in irgendeiner seriösen Zeitung, den Vorwurf, an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) würde praktisch kein Schweizer Deutsch mehr gesprochen, kombiniert mit dem Vorschlag, Lehrkräfte die sich weigern würden in Schweizer Deutsch zu unterrichten, von den solle man sich trennen. Am nächsten Tag gab es dann einen weiteren Artikel zu dem Thema von einem Schweizer Prof. der ETH dazu, der eiskalt und verbunden mit einer gewissen Ironie vorrechnete, dass, würde man alle nicht Schweizer Deutsch sprechenden Lehrkräfte morgen entfernen, übermorgen der Betrieb eingestellt werden müsste.

    Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, wir haben die Moslems hergeholt. Wir haben sie bekniet hier her zu kommen und haben ihnen dafür auch noch Geschenke gemacht.

    Hat tatsächlich irgendwer geglaubt, der Gastarbeiter aus Anatolien schuftet hier während des Wirtschaftswunders und kehrt 10 Jahre später in sein Dorf zurück, in dem es kein fließend Wasser gibt, ausser aus dem Bach?

    Ja lieber C-Treiber, ich freue mich, die regen und emotionalen Diskussionen, die in Deutschland in den nächsten Monaten und
    Jahren wegen den (zu) vielen Wirtschaftsflüchtlingen, Sozialsystem Migranten, Arbeitslose Kurzaufenthalter u.s.w. geführt werden.
    Wer soll das bezahlen, irgendwo und irgendwann fehlt einfach die Kohle.
    Die Bevölkerung, ob in der Schweiz, Österreich oder Deutschland haben langsam aber sicher die Schnauze voll,
    und das Verständnis für die wirklich Notdürftigen fehlt dann, ja es werden alle (Migranten, Flüchtlinge, Kriminelle u.s.w)
    in den gleiche Topf geworfen, was sicher nicht richtig ist.

    Die etwas dümmlichen Schweizer Ausländer-Diskussion wird bei der Schweizer Bevölkerung als " eine friedliche Wahrnehmen der Stimmung in der Schweiz angesehen ", ob es in Deutschland bei einer dümmlichen Ausländer-Diskussion bleiben wird, werden wir
    ja sehen, zu hoffen ist es aberrrr.

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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Das haben zu Wirtschaftswunderzeiten und noch viel später wohl (fast) alle geglaubt. Daher auch der Begriff "Gastarbeiter". Gäste gehen irgendwann immer. Das taten aber die Italiener, Griechen, Türken, Portugiesen, Spanier ... aber nicht. Genauso wenig wie Annodazumal die Polen.

    Apropos: Sind die Kaminskis, Schimanskis, Podolskis ... auch Bürger mit Migrationshintergrund? Laufen sie gar noch unter "Zuwanderer"?
    Du hattest mich noch nicht als Gast.

    Naja, Polen hat ja ab Ende des 18. Jahrhunderts bis 1952 praktisch nicht existiert. Und gerade die typischen polnischen Namen aus dem Kohlenpott wanderten zu einer Zeit ein, als große Teile Polens zu Preussen gehörten, der Rest zu Russland und Österreich. Sind das Migranten? Zuwanderer.

    Wurden dei Preussen durch Gründung des Deutschen Reichs 1871/72 zu Deutschen?

    Wenn man weiter zurückgeht, sind wir, aufgrund der Völkerwanderung nicht alle Migranten?

    Also gut, der ursprünglichen Eigentümer, der homo neanderthalensis ist vor rund 30.000 Jahren ausgestorben, aber er hat vorher (also vor dem Aussterben) homo sapiens aus Afrika, dem Orient und der Türkei migrieren lassen und mit ihm sogar Familien gegründet.


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    Zitat Zitat von Bergler Beitrag anzeigen
    Ja lieber C-Treiber, ich freue mich, die regen und emotionalen Diskussionen, die in Deutschland in den nächsten Monaten und
    Jahren wegen den (zu) vielen Wirtschaftsflüchtlingen, Sozialsystem Migranten, Arbeitslose Kurzaufenthalter u.s.w. geführt werden.
    Wer soll das bezahlen, irgendwo und irgendwann fehlt einfach die Kohle.
    Die Bevölkerung, ob in der Schweiz, Österreich oder Deutschland haben langsam aber sicher die Schnauze voll,
    und das Verständnis für die wirklich Notdürftigen fehlt dann, ja es werden alle (Migranten, Flüchtlinge, Kriminelle u.s.w)
    in den gleiche Topf geworfen, was sicher nicht richtig ist.

    Die etwas dümmlichen Schweizer Ausländer-Diskussion wird bei der Schweizer Bevölkerung als " eine friedliche Wahrnehmen der Stimmung in der Schweiz angesehen ", ob es in Deutschland bei einer dümmlichen Ausländer-Diskussion bleiben wird, werden wir
    ja sehen, zu hoffen ist es aberrrr.
    Es hätte mich gewundert, wenn Du nicht darauf eingegangen wärest.

    Glaube mir, die Diskussion ist in der Schweiz dümmlich, genauso wie bei uns.

    Ich erklär Dir auch gerne warum. Die Schweizer haben ein Problem, das denm der Amis nicht unähnlich ist. Obwohl ein zusammengewürfelter Haufen aus Migranten, glauben sie sich gegen weitere Migranten abschirmen zu müssen.

    Dabei laufen die Eidgenossen mit Vorliebe diesem Migranten von der SVP hinterher.

    Ich bin mir sicher, das es müßig ist, zu versuchen, Dir Nachhilfe in Schweizer Geschichte zu geben, aber mal ein paar Fakten.

    4 Amtssprachen. Normalerweise definiert sich eine Nation unter anderem über eine Amtssprache, während eine zweite oft nur lokal akzeptiert ist, zum Minderheitenschutz.
    Wann wurde gleich der letzte innerschweizer Krieg ausgefochten. Kriege innerhalb eine Nation? Bürgerkrieg, nein, nicht die Freischärler- oder Sonderbund- Kriege. 1833, Basel Landschaft gegen Basel Stadt.
    Die Schweiz ist keine Nation sondern ein Haufen Migranten, die sich auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt haben.

    Wer das bezahlen soll? Typische schweizer Frage. Wenn das jemand in D fragt, könnte ich das ja noch verstehen, aber in der Schweiz? Bei den Steuerlasten dort?

    Die meisten Schweizer Wirtschaftszweige wären ohne Ausländer gar nicht lebensfähig. Das fängt in der Gastronomie an und hört in der IT noch lange nicht auf. Die geliebte SBB würde ohne Ausländer nicht mehr fahren. Und zwar schon seit 2008 nicht mehr.

    Ja, in der Schweiz hat die Bvölkerung in den ländliche Gebieten die Schnauze von den Ausländern voll und hat das mit einer Abstimmung auch deutlich gemacht, die nächsten Jahre werden zeigen, was das für eine Fehleinschätzung war.

    Der Euro-Wechselkurs ist dagegen wahrscheinlich ein eher lächerliches Problem.

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    Den Schweizern wird es also ergehen wie den Neandertalern (nach der neuesten C-Treiber-These) -der Sapiens wird auch sie assimilieren. Letzte Reste der Urbevölkerung werden sich noch eine kurze Zeit lang in abgelegenen Gebirgstälern verstecken können ... aber letzlich sind sie doch chancenlos. Erst kommt der €uro,dann Multikulti ... danach geht's dann ganz schnell.

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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Den Schweizern wird es also ergehen wie den Neandertalern (nach der neuesten C-Treiber-These) -der Sapiens wird auch sie assimilieren. Letzte Reste der Urbevölkerung werden sich noch eine kurze Zeit lang in abgelegenen Gebirgstälern verstecken können ... aber letzlich sind sie doch chancenlos. Erst kommt der €uro,dann Multikulti ... danach geht's dann ganz schnell.
    Gar nicht so falsch, geh mal nach Zürich, Basel, Bern. Was da Schweizer Deutsch redet, kommt meist aus der Innerschweiz, dem Waadt, Walis oder Graubünden.

    Hat den Vorteil, man schläft nicht mehr ein, wenn einem ein Berner etwas erzählt.

  9. Registriert seit
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    @ C-Treiber ( um Platz zu sparen )

    Du hast die ganze Schweizer Konstellation nicht verstanden, Geschichte ist Geschichte, für uns und für Euch, oderrr ?
    Gegen benötigte Arbeitskräfte, die sich selber ernähren können und wollen, hat ausser ein paar Extreme ( die nicht relevant sind )
    niemand etwas.

    Gegen zugezogene Sozialbezüger, die nichts oder fast nichts in das Sozialsystem einbezahlt haben, allerdings schon.
    Die, die sich nicht zu benehmen wissen, sollen dahin wo sie unter Ihresgleichen sind.


    Die Migration Regulierung die wir anstreben, wird in einigen EU Länder in der nächsten Zeit Realität, GB, A, D u.s.w.
    Unter anderen Vorzeichen und Namen, die Weichen werden bereits gestellt, von der EU befürwortet.

    Deine oft zitierte SVP hat die Masseneinwanderungsinitiative ungeschickt formuliert, das steht ausser Zweifel.
    Wir löffeln die Suppe wieder aus..........

    Steuerbelastung : Deutschland kassiert viel mehr als die Schweiz, weisst du doch !

    Und glaub mir, ohne die Linken, die das Geld, das sie nicht verdient haben, mit Schaufeln raus werfen, würde es die Rechten
    nicht brauchen.

    Eine Notbremse zu haben, ist ein Riesenvorteil..........

  10. Registriert seit
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    Oh, ich habe die Geschichte, besser die Konstellation ganz gut verstanden.

    Ähm, Systemvergleich betreffend des Zuzuges ist nicht so ganz zielführend. Vor allem wenn es um die EU geht. Was die EU beschließt ist das eine... was davon Realität wird ist wieder ganz was anderes.

    Nein, die Masseneinwanderungsinitiative war nicht ungeschickt formuliert, sie war so formuliert, das sie über die wahren Absichten hinwegtäuscht hat und zwar den Wähler. Man hat die Rechnung ohne die EU gemacht,u nd das wird sich so oder anderes herum bitter rächen, für die Schweizer und nur für die Schweizer.

    Linke-Rechte? Ihr leistet Euch trotz Konkordanz eine solche Unterscheidung? Über das Geldausgeben und die Unterschiede im Steuersystem und deren Sinnhaftigkeit, das sprengt nun wiklich den Rahmen. Klar wird hier mehr Steuer kassiert, deswegen ist Deine Frage, wer das in der Schweiz bezahlen soll, am Thema vorbei, einfach mal ein paar Steuern auf europäisches Niveau anheben und der Bund weiß nicht mehr wohin mit dem Geld.

    Notbremse, ja, die wäre wirklich wichtig gewesen. Aber nun ja, ihr werdet es demnächst merken, zu der Rezession dank des starken Franken, kommt dann die Nächste, dank der Kündigung der bilateralen Verträge.

    Die schweizer Bevölkerung vergisst bei ihrer Nabelschau ganz gerne, dass die Globalisierung nicht nur Vorteile bringt und man nicht auf den globalen Märkten mitspielen kann, wenn man sich ansonsten am Horizont auf der Gemeindeebene bewegt.


 
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