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Der Bundespräsident Köhler

Erstellt von Roter Oktober, 31.05.2010, 14:26 Uhr · 197 Antworten · 10.729 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Die Presse?

    Wenn man mindestens 3 x Redakteure anruft um ihnen zu drohen ("Krieg!"), dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn irgendwann einmal der Berufsstand zusammensteht. Denen bleibt doch gar keine Wahl, nicht auszudenken wenn sowas Usus wird.

    Und dann wider bessere Wissens noch bis zuletzt zu behaupten man habe bestimmte Dinge nicht gesagt, obwohl sie auf Band sind, das ist schon ziemlich hart. Ich will jetzt nicht weiter in Einzelheiten gehen, wurde ja in den vergangen Monaten alles extrabreit getreten.

    Die Wahrheit ist, dass der eine Präsi abgetreten ist weil er aus der Regierungsseite nur noch Tritte bekam. Der andere war von Anfang an weder für diesen Posten von der Bevölkerung gewollt, noch war er tatsächlich dafür geeignet. Das ist eben jetzt für alle sichtbar geworden. Und nun?

    1. Die bisherigen Kandidatenvorschläge sind bis auf vielleicht den Töpfer nicht akzeptabel. Die Frau hat es nicht gerafft und wird es niemals.

    2. Ich wollte auch kein Präsi unter der sein. Und nach all dem, nachdem dieses Amt so stark beschädigt wurde sowieso nicht.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    2. Ich wollte auch kein Präsi unter der sein. Und nach all dem, nachdem dieses Amt so stark beschädigt wurde sowieso nicht.

    So sieht es aus!

    Und die Kandidaten werden ja auch dahingehend gesichtet.

    "Der Christdemokrat (Lammert) wäre wohl ein zu starkes Gegengewicht zu Merkel im Schloss Bellevue - ein politischer Präsident mit ausgeprägten eigenen Vorstellungen, zudem ein Mann, der das Wort führen kann."

    Das wäre das Letzte, was die Merkelin inthronisiert.

  3. Chefe Gast

    Standard Nicht, dass ihr mich falsch versteht...

    ... es ist nicht mein Bestreben, die Person Wulf zu verteidigen - es ist die Art, wie damit von beiden Seiten umgegangen wird
    Es erinnert zu sehr an Clinton - Levinsky und Meister Guttenberg...

    Es scheint so zu sein, dass keinem Fehler zugestanden werden, ausser sich selbst und damit ist logisch, dass man selbst alle eigenen Fehler so lange abstreitet, wie es nur irgend möglich ist - was für ein Scheiß und wo führt das (speziell im Status eines Vorbildes) noch hin

  4. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Wie soll das denn gehen?

    Das wäre ja ein fast demütigendes Eingeständnis der falschen Entscheidung beim letzten Mal.

    Allein schon, dass sie diesmal gemeinsam suchen will, ist schon Eingeständnis genug. Mehr geht da wirklich nicht. Sonst wäre das ein doppelter Gesichstverlust.

    Unabhängig davon, dass Gauck sich so ein Prozedere kein zweites Mal antut.
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Wie das gehen soll? ganz einfach, er ist der einzige Kandidat der vom der Masse der Bevölkerung Zustimmung erfahren würde und sich die Monarchin mit einem Durchringen zu der Entscheidung wieder etwas an Ansehenfür ihre Amtsführung zurück holen könnte. Wahrscheinlich mehr als sie in der Öffentlichkeit verlieren kann, noch einen Solotrip kann sie die CDU in dem Posten nicht leisten und selbst haben sie keinen ernsthaften Kandidaten.
    Er war ja auch vor Wulf schon der gewünschte auf dem Posten, allerdings nicht parteipolitisch gesehen bei der "Führungsriege".
    So unrecht hatte ich nicht, auch wenn er nicht der Wunschkandidat der Union war, sie haben sich doch dazu durchringen müssen nach Sichtung der Sachlage.

  5. Registriert seit
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    Ja, das habe ich offensichtlich falsch eingeschätzt. War über die CDU und Gauck überrascht. Gleichwohl ein guter Kandidat.

    Aber m.E. war das schlicht ein Zeichen der Merkel, dass sie keinen Pfeil mehr im Köcher hatte. Soviel politisches Gespür hatte sie schon immer, zu wissen, wann sie schwenken muß.

    Gauck kann ich nicht nachvollziehen. Der muß wirklich sehr ideologisch und freiheitsliebend sein. Bin sehr gespannt.
    Hauptsache, er vergisst über seine fast enthusiastische Sicht auf die Freiheit, nicht die parallel vorhandenen realen Probleme des Landes zu erkennen und zu benennen.

  6. LGW Gast

    Standard

    Manchmal sind Enthusiasten aber wichtig. Vielleicht benennt er ja mal ein paar heute real existierende Unfreiheiten, wie bspw. die Monetäre.

  7. Registriert seit
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    Standard

    Den Gauck kann ich sehr gut verstehen. Schließlich hatte der vorheriges mal lediglich erzwungen knapp verloren.

    1. ist es der einzige in Sichtweite, der in der Lage wäre den Scherbenhaufen zu kitten
    2. ist das genau der richtige Moment für ihn selber.
    3. wird er - so würde ich fühlen - eine gewisse Genugtuung gegenüber Merkel empfinden. Siehst Du, dass hätten wir auch schneller haben können.

  8. Baumbart Gast

    Standard

    ...verlaufen...


 
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