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Die unsinnige Diskussion von Tempolimits auf Autobahnen...

Erstellt von soaringguy, 08.05.2013, 12:42 Uhr · 94 Antworten · 7.224 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    In USA gibt es 1,28 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland (im Verhältniss zur Anzahl der Fahrzeuge).

    aber nur weil alles so entspannt ist und weil alle nur eine Geschwindigkeit fahren

    und übrigens, D im Vergleich
    In Frankreich gibt es 1,77 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle
    In Italien gibt es 1,42 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle
    In Spanien gibt es 2,11 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland
    In Dänemark gibt es 1,65 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland (trotz rigider Limits und Kontrollen)
    In Belgien gibt es 1,82 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland
    In Österreich gibt es 1,23 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland

    dazu paßt dann folgende Statistik
    "Autobahnen haben den geringsten Anteil an den Gesamtunfallzahlen. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeit ereigneten sich im Jahre 2002 nur knapp 7 % der Unfälle mit Personenschäden auf deutschen Autobahnen."

    "Die Zahl der Autobahn-Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, hat im Zeitraum 2002 bis 2012 um 27,5 Prozent abgenommen"

    würd ich gern nachlesen!

    könntest du bitte deine quellenangabe posten? danke!

  2. Registriert seit
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    #42
    Internationaler Unfallrisikovergleich von 127 Ländern | Maki Car Rental

    Straßenverkehrsunfälle auf deutschen Autobahnen

    dazu meldet der ADAC, dass sowieso schon 40% aller deutschen Autobahnen limitiert sind

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    #43
    Zitat Zitat von Storm Beitrag anzeigen
    ...hätte ich so nicht gedacht, aber haste schöne aufgeschlüsselt...sehr schön AmperTiger...ganz ohne Ironie
    Und da dachte ich die ganze zeit es geht hier gar nicht um die Todeszahlen.... Zumindest habe ich das explizit in meiner Post gesagt.

    Alles was hier gezeigt wird, ist das die deutschen was das speedlimit angeht genau so bescheuert sind wie die Amis mit ihren Waffen.

    Frank

  4. KWE
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    #44
    40%??
    Vom Gefühl her mindestens 60-70%

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    #45
    Ich bin ebenso beruflicher Vielfahrer mit Dienstauto in der Schweiz. Das Land ist ein absolutes Negativbeispiel was Autoverkehr betrifft. Lassen wir es mit dieser Aussage bewenden.

    Letztens war ich in D unterwegs. Fast 600 KM Strecke in 4 Stunden inkl. Tanken, Baustellen und dem einhalten von Tempolimits auf der Autobahn zurücklegen zu können ist einmalig in der Welt. In der Unfallstatistik ist D im oberen Drittel Europas. Länder mit drastischen Tempoeinschränkungen und Bussenwahn schaffen es nicht besser dazustehen..

    Anbei ist die Unfallstatistik im internationalen Vergleich zur Info.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Und hier Tom Hanks zu den Deutschen Autobahnen: http://www.youtube.com/watch?feature...&v=B3h2Rw1mHew

  6. KWE
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    #46


    Die gesteuerten Ampeln sind aber gut aber bei 120km/h auf der AB in der Schweiz Schlaf ich immer ein.
    (Da muss ich mir immer den Wecker stellen, wenn ich in Lausanne losfahre.)

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    In USA gibt es 1,28 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland (im Verhältniss zur Anzahl der Fahrzeuge).

    aber nur weil alles so entspannt ist und weil alle nur eine Geschwindigkeit fahren

    und übrigens, D im Vergleich
    In Frankreich gibt es 1,77 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle
    In Italien gibt es 1,42 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle
    In Spanien gibt es 2,11 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland
    In Dänemark gibt es 1,65 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland (trotz rigider Limits und Kontrollen)
    In Belgien gibt es 1,82 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland
    In Österreich gibt es 1,23 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland

    dazu paßt dann folgende Statistik
    "Autobahnen haben den geringsten Anteil an den Gesamtunfallzahlen. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeit ereigneten sich im Jahre 2002 nur knapp 7 % der Unfälle mit Personenschäden auf deutschen Autobahnen."

    "Die Zahl der Autobahn-Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, hat im Zeitraum 2002 bis 2012 um 27,5 Prozent abgenommen"


    ....und deutsche Autobahnen sind die sichersten Straßen, auf denen im Verhältnis am wenigsten Personenschäden zu beklagen sind im Vergleich zu geschlossenen Ortschaften und Landstraßen (die meisten Toten gibt es auf letztgenannten).

    - Ich bin für die Autobahnmaut für alle Fahrzeuge. Dann verziehen sich die Pfennigfuchser mit ihren 80km/h Durchschnittstempo endlich auf die Landstraßen.
    - Ich bin für Aufhebung aller Geschwindigkeitsbegrezungen (vor Gefahrenstellen wie Tunnels, kurvigen Strecken, Fahrbahnunebenheiten, etc. sollte wie gehabt weiter gewarnt weden).
    - Ich bin für deutlich härtere Strafen für Verursacher von Unfällen (egal ob Mitelstreckenschnecke, Raser oder Geisterfahrer).

    Wer auf BAB´s nicht ständig auch einen Blick im Rückspiegel hat gefährdet nicht nur sich sondern auch andere. Wer damit überfordert ist soll auf Nebenstrecken ausweichen und den zeitlichen Mehraufwand in Kauf nehmen. In Frankreich, Österreich, Italien, der Schweiz und anderen vergleichbaren Ländern wird generell zwischen 130 und 140 gefahren, das ist (eigentlich) eine entspannte Reisegeschwindigkeit. Die Deutschen konnten das aber entweder nie oder haben es verlernt. Nirgends anders gibt es so geistesabwesende und egoistische Fahrer wie hierzulande. Das ist schade aber wohl nicht zu ändern. Rücksicht ist hier eine Tugend die selten anzutreffen ist.
    Blocken gehört genauso gestraft wie Drängeln, wird es aber nicht, dafür ist die Überwachungsdichte zu gering. Um einen 120er Schnitt zu erreichen müssen bei uns wo es geht 200+ auf dem Tacho stehen, anders geht es nicht.

    Es ist ein einfaches Gesetz aus der Hydraulik: Q = A ∙ c

    Volumenstrom (Q) ist in dem Fall die Anzahl Autos die in Abhängigkeit von der Zeit (t) eine gewisse Strecke (s) zurücklegen können.
    Querschnitt (A) ist in Deutschland nahezu eine konstante Größe, sie bezeichnet die Anzahl der Fahrspuren. Nachdem es die dusseligen Deutschen jedoch nicht fertig bringen das Rechtsfahrgebot zu beachten, ist es egal ob die BAB 2-, 3- oder 4-spurig ausgebaut ist - man fährt generell in der Mitte oder gar links, weil ja rechts die LKW´s fahren. Dabei ist unerheblich dass man evtl. mit nur 2 km/h mehr dahin zottelt. Auch bei Elefantenrennen zu beobachten: LKW 1 rechts 88 km/h, LKW Mitte 90 km/h, Schnulli in der Dose links 92 km/h (man will ja was für die Umwelt tun und Sprit sparen).
    Und schon stockt´s weil die Geschwindigkeit (c), die einzig beeinflussbare Größe, von einem Vollpfosten dermaßen reduziert wird dass die Rechnung einfach nicht mehr aufgehen kann!
    Schuld ist aber leider in dem Fall der Raser (RR,GT2,GSI,....) weil er gemäß a=v/t nicht mehr rechtzeitig ausreichend v abbauen kann und der Unfall unausweichlich ist.
    Da ein großer Teil der Fahrer unaufmerksam ist und zudem sein Fahrzeug nicht ausreichend beherrscht sehe ich keine Besserung selbst wenn die Höchstgeschwindigkeit auf (angenommen) 120 km/h beschränkt wird. Die Masse wird sich beim gemütlichen Dahingleiten noch mehr wie jetzt schon von anderen Dingen ablenken lassen (Trinken, Essen, Rauchen, Handy spielen, Zeitung lesen, Kaffee kochen, Zehnägel schneiden, etc.) und sich noch weniger als jetzt schon auf den Verkehr konzentrieren.
    Entgegen der landläufigen Meinung bin ich jedoch der Überzeugung dass es überwiegend die richtigen erwischt wenn es zum Crash kommt. Zu einem Unfall gehören immer min. 2 Parteien die beide nicht rechtzeitig reagiert haben. Steinewerfer oder andere nicht selbst direkt beeinflussbare Größen lasse ich außen vor, das ist "höhere Gewalt" gegen die man sich nicht wehren und nur bedingt vorbereiten kann, rechtzeitig reagieren erst recht nicht. Das Leben ist und bleibt gefährlich!
    Und ich sehe es relativ: Heute sterben allein durch Ärztefehler doppelt so viele Leute als im gesamten Straßenverkehr, an den gängigsten Krebsarten 10x mehr!
    Ich werde also mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht im Auto oder auf dem Motorrad ums Leben kommen. Von daher bleibe ich gelassen, egal was kommt.


  8. KWE
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    #48
    Entgegen der landläufigen Meinung bin ich jedoch der Überzeugung dass es überwiegend die richtigen erwischt wenn es zum Crash kommt.

    Dem kann ich leider nicht zustimmen.
    Leider werden auch oft Unschuldige in Mitleidenschaft gezogen.

    Sonst

  9. Registriert seit
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    #49
    Die Kunst ist es ein Zeitfenster zu finden, wann etwas läuft.

    Wir sind SA Morgens um 4:00 in Konstanz los um die 600KM in 4 Stunden zu einer Beerdigung zurückzulegen. (War übrigens kein Unfallopfer, sonder Lungenkrebs)

    Letztes Jahr, Kreuzlingen Tankstelle, bis Parkplatz Flughafen Stuttgart 173 KM, 1 Std. 10 Min.

    Ich sag nur einmalig in der Welt. Nirgendwo anders ist das möglich.

    Zur Sicherheit: Sie ist unersetzlich. Kein Thema. Punkt. Ich fahre innerorts teilweise Tempo 30 wo 50 erlaubt wären. Weil da Kinder auf dem Schulweg sind. Hinter mir gehetzte, dicht auffahrende Mamis mit ihren Plagegeistern und die fragen sich warum fährt dieser GTI Fahrer so langsam.

    Das Problem an den Tempolimits ist, dass die Leute unverantwortlich reagieren, weil sie nicht der Tragweite ihrer Handlungen bewusst sind und Rechte einfordern. Sie verlangen ihr Recht und das ist Tempo 50+3KM/H! Es ist Tempo 50, also setze ich den Tempomat auf 53KM/H bleibe drauf, nehme keine Rücksicht wenn kein Zebrastreifen und fahre, was der Gesetzgeber von mir verlangt. Das selbstständige, situative Einschätzen von Verkehrssituationen leidet unter den Tempolimits und eine Kultur "ich befinde mich im Recht, mache alles richtig, halte mich an die Gesetze" ersetzt das selbstständige Denken. Jeder weiss, das man als Automobilist für Kinder mitdenken muss.

    Der Zusammenhang zwischen Tempolimits, Bussenhöhe und der Verkehrssicherheit ist schwach. Die BFU-Statistik zeigt dies ganz deutlich. Es gibt viele Länder, die erschreckend deutlich schlechter als D dastehen, so auch die Schweiz und Österreich mit dem Fussgängern, d.h. Innerorts.

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von KWE Beitrag anzeigen
    Entgegen der landläufigen Meinung bin ich jedoch der Überzeugung dass es überwiegend die richtigen erwischt wenn es zum Crash kommt.

    Dem kann ich leider nicht zustimmen.
    Leider werden auch oft Unschuldige in Mitleidenschaft gezogen.

    Sonst
    Deswegen schrieb ich überwiegend. "Immer" hätte man falsch interpretieren können und wäre auch definitiv falsch gewesen.
    Ich bekomme nur oft mit wie unaufmerksam Fahrer unterwegs sind. Auch wenn sie nicht der Auslöser für Fehler und daraus resultierenden Unfällen sind, sind sie nicht in der Lage diesem entsprechend zu begegnen. Wie gesagt, es gehören immer 2 dazu wenn´s kracht und "Unbeteiligte" dabei zu Schaden kommen.
    Das "nicht rechtzeitig reagieren können" kommt selten durch zu hohe Geschwindigkeit zustande sondern durch Unachtsamkeit.
    Die hohe Speed verstärkt im Regelfall nur die Wirkung. Das geht manchmal tragisch aus, ist aber nicht unbedingt als ursächlich anzusehen.
    Wer das nicht einsieht hat ein grundsätzliches Problem das beseitigt werden sollte. Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung allein ist das aber nicht in den Griff zu bekommen.
    Ich laufe da absolut mit soarigguy konform: Wer sich nur strikt an die Max-Speed hält ohne über deren Nutzen nachdenkt ist auf dem falschen Weg.
    Ich fahre oft und gerne schnell, teilweise mehr als dem Punktekonto gut täte (sofern ich erwischt werde), aber ich fahre bewußt so dass mir und anderen nichts passiert. Dazu gehören wo möglich auch mal 200 km/h auf einer Landstraße, durchaus aber auch nur 30...35 km/h in geschlossener Ortschaft wo eigentlich 50 km/h erlaubt wären. Nicht hirnlos Blasen sondern schauen was möglich ist und zurücknehmen wo nötig. Bisher habe ich noch keinem anderen damit auch nur ein Haar gekrümmt, deswegen werde ich es auch dabei belassen. So ganz falsch kann es wohl nicht gewesen sein....


 
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