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Initiative gegen Hundesteuer

Erstellt von Doro, 26.06.2012, 11:26 Uhr · 205 Antworten · 10.861 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #31
    In den meisten europäischen Ländern gab es nie eine Hundesteuer, oder sie wurde mittlerweile abgeschafft. Jegliche Argumentation bezüglich der -Verunreinigung von Gehwegen oder ähnliches- ist eine typisch deutsche Scheinargumentation. Kein Hundehaufen verschwindet durch die Hundesteuer. In anderen europäischen Städten existiert dieses Problem scheinbar nicht, obwohl dort statistisch mehr Hunde gehalten werden als bei uns.
    Die "direkte" Hundesteuer ist eine kommunale Steuer. Sie dient ausschließlich dazu, die chronisch leeren Stadtkassen zu füllen. Das ist alles.
    Rein ökonomisch betrachtet, ist die Hundehaltung ein respektabler Wirtschaftsfaktor. Futter, Pflegemittel und Zubehör, Hundpensionen, Tierärzte etc. Da fließen zusätzlich zahlreiche Millionen, auch Umsatz/Mehrwertsteuer -allerdings nicht in die Kassen der Städte.
    Also: Ich bin für die Abschaffung der Hundesteuer. Alternativ fordere ich die Einführung einer Katzen-und Pferdesteuer.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #32
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    ....
    DAS sehe ich auch so !

    Besonders Pferdesteuer wäre mal dran da steigt auch
    kein ab und entfernt die nicht grade kleinen Haufen :-)

  3. Registriert seit
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    #33
    Hundedreck ist kein Hunde- sondern Halterproblem.
    Hier in CH ist es zwar nicht perfekt, aber im Vergleich zu z.B. Kiel eine völlig andere Welt! Hier ist es fast normal, dass überall Mülleimer für Hundekot stehen. An fast jeder Leine siehst du Kotbeutel befestigt und die Strassensind weitehend frei von (Hunde)dreck.
    Das ist leider erwas, wo die deutschen Menschen noch viel lernen können.

    Zum Glück ist es so, dass in Foren immer die Fanboys auf die Hasser treffe und beide tatsächlich glauben, irgendwie wesentlich zu sein.
    Im echten Leben sind es dann die Normalos, die die Geschicke lenken. Und die leben mehr oder weniger entspannt mit solch enorm grossen Krisenherden wie Hundekacke oder streunenden Katzen. Man muss sie nicht mögen, aber man kann sie gut ertragen. Weit besser als die Exponenten der beiden oben genannten Volksgruppen!
    Ach so, Hundesteuer find ich ok. Zumindest hierzulande wird auch für Hunde investiert: besagte Robidog- Mülleimer, offizielle Hundekotplätze, öffentliche Trinkbrunnen in Städten und so weiter. Da darf man für das Luxusgut Hund gern auch etwas zahlen. Diensthunde sind natürlich steuerbefreit.

  4. Registriert seit
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    #34
    naja, zwischen der Kacke von Pferden und einem Hund bestehen kleine, nicht unbedeutende Unterschiede. Aber in der Sache stimmt das schon. Ist aber angeblich bester Rosendünger

  5. Pouakai Gast

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Tiger, hier hat keiner mehr Wiesen. die für die Kühe gemäht werden, es hält nämlich kaum noch ein Bauer hier Tiere
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    weiß ich, war auch nur die Antwort warum Bauern leiden.
    Selbst wenn er das Gras nicht selber verfüttert, ein einzelner Hundehaufen kann auch ne ganze Ladung Silage vergiften.

    Hundehaufen sind nicht nur auf Gehsteigen ein Ärgernis sondern auch auf Acker- und Grünlandflächen. Sie können auf der Weide für Tiere zur echten Gefahr werden. Zum Beispiel dann, wenn Kühe Heu oder Grassilage fressen, das durch Hundekot mit Parasiten verunreinigt ist. Ein Gramm Hundekot beinhaltet Millionen von Bakterien.
    Beim Mäh- und Erntevorgang wird Hundekot in das Futter vermischt. „Fressen Nutztiere dieses Weidefutter, können Krankheitserreger übertragen werden. Der Hundebandwurm kann zum Beispiel bei Rindern zu Fehl- oder Totgeburten führen. Ein anderer Parasit der durch Hundekot übertragen wird, ist der Einzeller Neospora Caninum. Auch er führt zu Fehlgeburten bei Rindern“
    Aber auch wirtschaftlich hat die Verunreinigung von Futterflächen weitreichende Folgen. So sind den Landwirten seitens der EU strenge hygienerechtliche Vorschriften bei der Gewinnung von Lebensmitteln auferlegt. „Ihre Einhaltung ist nicht sichergestellt, wenn Futtermittel verunreinigt sind“, erklärt Neu. Im schlimmsten Fall könne das Weidefutter dann nicht verwertet werden. Für erzeugte Produkte wie Fleisch oder Milch trage der Landwirt aber die volle Verantwortung.
    Das Argument vieler Hundebesitzer, Hundekot sei gleich ........., entkräftet der Vorsitzende. Fleischfresser müssten von Pflanzenfressern unterschieden werden. Wird Gülle oder Mist auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, so werde er vom Boden schnell aufgenommen. Eine Übertragung von Krankheiten erfolge hauptsächlich durch ... von Fleischfressern.
    Quelle: http://www.lokalkompass.de/wesel/pol...ttel-d611.html

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    naja, zwischen der Kacke von Pferden und einem Hund bestehen kleine, nicht unbedeutende Unterschiede. Aber in der Sache stimmt das schon. Ist aber angeblich bester Rosendünger
    Kaffe auch

    .... und jetzt gehe ich mal mit den Hunde raus !
    genug über Kacke geschrieben

  7. Registriert seit
    05.10.2007
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    5.262

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    #37
    Pferdesteuer, meinetwegen Katzensteuer- ok.
    Aber ganz klar sind Pferdeäpfel kein Problem, weil sie "nur" Dreck machen.
    ... von Fleischfressern hingegen sind bakteriell ganz etwas anderes als Grasfresserendprodukte.
    Lösungsansatz: Hundi künftig vegetarisch ernähren

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #38
    Bei uns werden auch noch Wiesen für Kühe gemäht. Eine Mär zu glauben, daß alle Bauern nur noch einen auf Energiebauer machen. Das ist so in Teilen des Münsterlandes und so wie ich nun mitbekommen habe scheinbar auch im Bereich östliches Niedersachen.

    Wie wär denn eine Initiative gegen die Grundsteuer, die Öko-Steuer oder sonstige Steuern. Davon gibt es genügend die nicht zweckgebunden verwendet werden und die aus Sicht der Nichtbefürworter unsinnig sind. Sachfremde Lobby-Arbeit in einem Motorrad-Forum, nicht schlecht.

    Was Hunde anbelangt, denke ich, daß man aus den bereits genannten Gründen auch seinen Obulus entrichten kann, der bei einem Hund und bei einem normalen Hund auch noch bezahlbar ist. Bei sogenannten Problemhunden könnte der Steueranteil durchaus drastisch erhöht werden. Bestimmte Hunde gehören schlicht und einfach verboten und im Extremfall getötet und nicht irgendwo in einem Tierheim auf Lebensdauer weggesperrt. Aktuelles Beispiel scharf gemachte, belgische Schäferhunde (Reportage im Fernsehen). Deren Besitzer bzw. deren Scharfmacher, wenn es nach mir ginge, ab in den Knast. Aber wir leben natürlich in einem Rechtstaat und da geht sowas nicht.

    Wer leibhaftig Kinder gesehen hat die von Hunden angefallen wurden, Hunde die doch eigentlich nur spielen wollten, wird relativ schnell zur gleichen Einsicht kommen. Aber meist hört man das immer nur so mal in der Presse. Na ja, ist halt passiert. Ich hab jedenfalls seit Jahren schon Pfefferspray in der Tasche wenn ich dort lang gehe wo ich mit erhöhter Dichte von Hunden rechne.

    Aber zurück zum Therma:
    Wir haben selbst einen Hund, einen Dackel. Heute sehr selten. Der ist aber beherrschbar. Und für den zahlen wir selbstverständlich Hundesteuer. Das finde ich auch in Ordnung. Dafür darf der für mein Empfinden auch durchaus mal in die Natur ....... Nicht auf öffentlichen Wegen, nein Wegränder. Wiese und Felder werden eher nicht bevorzugt.

    Wenn in Gegenbeispielen oft die Steuerfreiheit im Ausland beschrieben wird, dann wird leider dabei verschwiegen, daß es dort dann eben auch manche Dinge nur gegen Bezahlung gibt, die wir hier selbstverständlich kostenfrei erwarten. Und dieses kostenfrei muß halt auch irgendwie finanziert werden. Was dabei besser ist, kann jeder selbst entscheiden.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
    30.08.2007
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    Standard

    #39
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen

    Wie wär denn eine Initiative gegen die Grundsteuer, die Öko-Steuer oder sonstige Steuern. Davon gibt es genügend die nicht zweckgebunden verwendet werden und die aus Sicht der Nichtbefürworter unsinnig sind. Sachfremde Lobby-Arbeit in einem Motorrad-Forum, nicht schlecht.
    einverstanden
    Smalltalk und Offtopic Motorradunabhängige Themen


    Außerdem käme ich gar nicht auf die Idee mit dem Hund über Äcker und Weiden zu laufen.

  10. Registriert seit
    04.05.2012
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    50

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    abgesehen davon, dass in Deutschland jedwede Steuer nie zweckgebunden sein kann, insofern ist dieses Argument schlichtweg Unfug, ärgern mich Katzen, die mir in den garten scheissen, genau so wie ......de Hunde. Ob man dem mit der Erhebung von Steuern Einhalt gebieten kann, wage ich zu bezweifeln, die meisten Katzenbesitzer sind, sagen wir mal...... speziell
    genau so ist es!


 
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