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Neues von der Schweiz

Erstellt von pässefahrer, 09.02.2014, 22:16 Uhr · 279 Antworten · 15.485 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    mal sehen,wann das bei uns diskutiert wird, wenn das hier in der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird:

    "Laut der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Januar 2014 dieses Jahres 19.079 Rumänen und Bulgaren arbeitslos gemeldet. Das waren etwa 2.600 mehr als im Dezember 2013 und rund 600 mehr als im Januar vergangenen Jahres. Bereits im November vergangenen Jahres war bekanntgeworden, daß sich die Zahl der Hartz-IV-empfänger aus Bulgarien seit 2007 vervierfacht hat.
    Die Zahl der rumänischen Sozialhilfeempfänger hatte sich im gleichen Zeitraum verdoppelt."
    Wollen wir das wirklich diskutieren? Von mir aus..... aber es bringt nichts, weil es daran nichts ändert.
    Entweder die Politik findet auf absehbare Zeit den besagten Mittelweg oder die braune Brut nimmt sich der Sache an.
    Hatten wir bereits, das Ergebnis ist bekannt. Das will keiner (zumindest wird das immer behauptet), unsere Linken tun aber sehr viel dazu dies Realität werden zu lassen. In der Hinsicht gehören beiden Lagern die Stimmrechte entzogen. Richtig ist weder das eine noch das andere Extrem. Ein Nachteil der "Demokratie".

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    #42
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    mal sehen,wann das bei uns diskutiert wird, wenn das hier in der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird:

    "Laut der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Januar 2014 dieses Jahres 19.079 Rumänen und Bulgaren arbeitslos gemeldet. Das waren etwa 2.600 mehr als im Dezember 2013 und rund 600 mehr als im Januar vergangenen Jahres. Bereits im November vergangenen Jahres war bekanntgeworden, daß sich die Zahl der Hartz-IV-empfänger aus Bulgarien seit 2007 vervierfacht hat.
    Die Zahl der rumänischen Sozialhilfeempfänger hatte sich im gleichen Zeitraum verdoppelt."
    Die Zahlen dürften der Öffentlichkeit bekannt sein und eine Diskussion darüber gibt bereits, bis hin zum Streit mit der EU. Die Einwanderung aus Armutsgründen aus BG und RO war zu erwarten und lässt sich auch nich leugnen oder schönreden, aber erschreckend hoch finde ich die Zahlen im Verhältnis zur gesamtdeutschen SGB II-Empfängerzahl nicht. Problematisch ist eher, dass sich diese Zahlen auf nur wenige Orte oder Quartiere einiger Städte konzentrieren und die dortigen Verwaltungen etc. damit überfordert sind.

    Grüße
    Steffen

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    #43
    Wenn Politikern die Ergebnisse von Abstimmungen nicht gefallen, sollten sie sich ein anderes Volk suchen. z.B. die Pinguine am Südpol regieren. Damit wäre vielen geholfen.
    Mit der Logik "es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf" lässt sich auf Dauer schlecht regieren.

  4. TomTom-Biker Gast

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    #44
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Knappes Ergebnis hin oder her (das gibt es unter Politikerentscheidungen auch), die Schweizer haben aber zumindest zeitweise diese Form der Wahlmöglichkeit, wir nicht!

    Ich heiße auch nicht alles gut was dort so abläuft, Fakt ist aber dass dies eigensinnige Alpenvolk im weltweiten Vergleich sehr gut dasteht, auch ohne kriegerische Auseinandersetzungen und, verbunden damit, Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Der Erfolg gibt ihnen recht!
    Aber nicht weil sie Weltmeister im verkauf von Bündnerfleisch sind. Sondern ... und ein Teil der Arbeitnehmer hierzu kommt eben auch aus Deutschland. U. a. auch die deren Zuzug man jetzt einschränken möchte. Auch einige nicht schweizerische Unternehmen haben ihren Sitz in der Schweiz. Gründe hierfür?

    Aber wie Diesel schon viel weiter vorne geschrieben hat: "Es gibt Unsinn über den man nicht diskutieren kann". Und in diesem Sinne wende ich mich nun wichtigerem zu.

    Gruß Thomas

  5. Registriert seit
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    #45
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Die Zahlen dürften der Öffentlichkeit bekannt sein und eine Diskussion darüber gibt bereits, bis hin zum Streit mit der EU. Die Einwanderung aus Armutsgründen aus BG und RO war zu erwarten und lässt sich auch nich leugnen oder schönreden, aber erschreckend hoch finde ich die Zahlen im Verhältnis zur gesamtdeutschen SGB II-Empfängerzahl nicht. Problematisch ist eher, dass sich diese Zahlen auf nur wenige Orte oder Quartiere einiger Städte konzentrieren und die dortigen Verwaltungen etc. damit überfordert sind.

    Grüße
    Steffen
    Arbeitslosenzahlen sind auch öffentlich bekannt, dass sie seit geraumer Zeit massiv geschönt werden, noch nicht jedem.
    Dass die Ausländerzuwanderung ein lokales Problem sind halte ich dagegen für ein Gerücht, die sind mittlerweile recht flächendeckend. Dass es in Metropolen wie Berlin, Frankfurt, etc. Ausmaße angenommen hat die die Ämter überfordern mag sein.
    Wenn man aber auch alles dafür tut sämtliche Vorgänge zu verkomplizieren und entsprechend zu verlangsamen, dann wundert es auch nicht dass sie mit der Bearbeitung nicht hinterherkommen.

    D sucht vorrangig Facharbeiter, weil sie fehlen, genauso sieht es in der Schweiz aus. Unsere Gutmenschen meinen aber mit ihrer Politik die Welt retten zu können, die Einwanderer glauben hier gäbe es auf Jahrhunderte Almosen für lau. Das kann es nicht sein, also muss mal jemand diesen Leuten die Augen öffnen. Wenn man das Thema etwas sensibel angeht klappt das auch ohne Eskalation bzw. totalen Zusammenbruch des Systems. Die Schweiz sensibilisiert ihre Mitbürger gerade, ich finde das keinen schlechten Anfang.

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Wollen wir das wirklich diskutieren? Von mir aus..... aber es bringt nichts, weil es daran nichts ändert.
    Entweder die Politik findet auf absehbare Zeit den besagten Mittelweg oder die braune Brut nimmt sich der Sache an.".
    nein natürlich nicht, es war nur als Beispiel für das genannt, was du schon angeführt hast, Wenn die Politik dieses Problem nicht angeht, wird sich die "braune Brut" dieses Themas annehmen. Versäumnisse auf der einen politischen Seite führen zu einer Reaktion/Aktion auf der anderen Seite

    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Und in diesem Sinne wende ich mich nun wichtigerem zu.
    Mittagessen

  7. Registriert seit
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    #47
    In meinen Augen ist es eine Mischung aus Ausländerfeindlichkeit und Sachzwang.
    Zum Sachzwang: Die Zahlen und ein ganz simpler Spaziergang durch ein beliebiges schweizer Wohnquartier sprechen eine eher klare Sprache: Die Zahl der Nichtschweizer wächst stärker als die der Schweizer. Und zu der Zahl der offiziellen Schweizer gehören auch noch etliche, welche dies durch Einbürgerung werden.
    Dieses problem existiert real und wird von unseren Politikern seit Jahren ignoriert, da es keine einfache, griffige Lösung gibt. Im Übrigen haben auch unsere Rechtsauleger der SVP nie eine echte Problemlösung gehabt, weshalb sie sich auf die Abshcottung zurückgezogen haben. Das ist DERMASSEN pauschal, damit trifft man auf jeden Fall neben all den Kollateralschäden auch die Richtigen. und nur darauf kommt es ja an, oder?
    Also, ein schwieriges, komplexes Problem soll gelöst werden von einer breiten, aufgescheuchten Wählerschaft... Prima, die basisdemokratische Meinungsäusserung hat vorbildlich geklappt. Das mit dem Umsetzen müssen dan andere erledigen. Sehr bequem

    Zur Ausländerfeindlichkeit: Die Schweiz reagiert traditionell heikel auf Einmischung von Aussen. "Wir brauchen keine fremden Vögte" ist ein Spruch, der hier seit Monaten durch unsere Foren rauscht. Gemeint ist damit aktuell die EU.
    In der Schweiz ist die Zahl der evangelikalen Freikirchen enorm hoch. Dass somit auch die Bereitschaft steigt, andere Religionen stärker abzulehnen, ist jetzt nicht eben eine Überraschung. Das Fremde wird grade bei uns auf dem Lande traditionell misstrauisch beäugt. Das kennen wir un unserem Deutschland aber ja auch zur genüge.
    Ich nehme es den Schweizern nicht übel, sich gegen den EU-Wahnsinn zu wehren. Die Jungs verlieren dort völlig das Mass an der Maass (haha). Ich nehme es hingegen der SVP massiv übel, ihre oft eher bauchgesteuerten Anhänger zu manipulieren, indem sie ihre europa- und fremdenfeindliche Politik mit den dumpfen Ressentiments gegen Ausländer vermischen und somit ganz massiv den fremdenhass schüren. und sie machen das intellektuell auf höchstem Niveau, weil sie komplett unangreifbar sind. Denn sie nehmen immer einen wahren kern und stricken ihre unausgesprochenen Botschaften dann drum herum. Das ist Demagogie vom Feinsten. Ich bin (noch) fest davon überzeugt, dass die SVP stark an Zuwachs verlieren würde, wenn die kleineren Parteien (SVP ist ja der Platzhirsch), die früher einmal das Land regierten und repräsentierten, endlich diese Themen angehen und vom rechten Rand wegnehmen würden. Denn es gibt hier viele Menschen wie mich, die ganz ohne jeden Hass auf bestimmte Menschen sagen können, dass es zu viele Ausländer gibt, die hier der Gesellschaft keinerlei gegenwert anbieten (Arbeit, kulturelles oder gesellschaftliches Engagement etc.) und dass wir Steuerungsmechanismen benötigen, die eine Stabilität schaffen.
    Nur wollen diese Menschen nicht als Meinungsverstärker für parteien nahe des faschistischen Spektrums dienen. Und ohne es beweisen zu können. DIEJENIGEN SVP'ler, die ich kenne, sind mit ganz wenigen Ausnahmen ebenfalls keine Rassisten sondern lediglich wertkonservative Schweizer, die sich von niemand anders als von der SVP ernst genommen fühlen. Könnten sie sich durch andere Parteien vertreten lassen, würden sie sich nicht in den Schmutz ziehen lassen durch eine Partei wie die SVP. Aber eben - das kann ich natürlich nicht belegen, weil hier wie auch in D die althergebrachten Parteien keinen Mut und auch keine Kompetenz haben, gesellschaftliche Umbauten zu planen. So etwas erfordert Denken über Genrationen hinweg! Und wer will das seinen Wählern verkaufen, welche meist nicht länger als 3 tage im Voraus denken wollen? Zudem hat man ja längst ales Handeln auf den wirtschaftlichen Aspekt reduziert. Somit auch die Staatenlenkung. Ganz unabhängig davon, wie bescheuert das ist!
    Hätte die SVP tatsächlich einen Plan zur Verbesserung der Einwanderungssituation, welcher in das 21. Jahrhundert passt und wären die Politbonzen rund um Blocher bereit, endlich ihren Stall auszumisten und sich von den faschistisch beeinflussten gestalten zu trennen - ihr Engagement für die bevölkerung und deren Stimmungslagen finde ich aller Ehren wert.
    Wenn man sich (aus dem Ausland kaum möglich) mehr mit der Binnenstruktur dieser Partei befasst, merkt man schnell, dass es je nach Kanton parteizweige gibt, die klar in diese Richtung politisieren, während einige innerschweizer , aber auch der zürcher Parteikader sehrstark rechts aussen und ethisch fragwürdig agiert. Die Parteispaltung vor einigen jahren ist nur eine der daraus resultierenden Folgen.
    Ja, ich mache mir grosse Sorgen. Nicht wegen der Initiative. Sondern wegen des Verfalls politischer Ethik hier im Lande

  8. Registriert seit
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    #48
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Aber nicht weil sie Weltmeister im verkauf von Bündnerfleisch sind. Sondern ... und ein Teil der Arbeitnehmer hierzu kommt eben auch aus Deutschland. U. a. auch die deren Zuzug man jetzt einschränken möchte. Auch einige nicht schweizerische Unternehmen haben ihren Sitz in der Schweiz. Gründe hierfür?

    Aber wie Diesel schon viel weiter vorne geschrieben hat: "Es gibt Unsinn über den man nicht diskutieren kann". Und in diesem Sinne wende ich mich nun wichtigerem zu.

    Gruß Thomas
    Unsinn? Sofern ich als Arbeitnehmer oder Firma dem schweizerischen Staat mehr einbringe als koste (also rentabel bin) hat die Schweiz Interesse an mir und ich darf mich dort aufhalten. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, lediglich die, die Geld außer Landes schaffen oder dem Sozialstaat nicht dienlich sind, werden auf ein akzeptables Minimum begrenzt.
    Es muss mehr Geld reinkommen als rausgehen, sonst funktioniert das System auf Dauer nicht. Im Prinzip ist es doch ganz einfach.

  9. TomTom-Biker Gast

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    #49
    Nein, so einfach ist das nicht zu sehen. bei der Schweiz, besser gesagt der SVP, wird scheinbar das bewundert, was bei uns Deutschen streng tabu ist, bzw an den ganz ganz rechten Rand gehört. Nämlich Ausländerfeindlichkeit. Hier geht es ganz klar um die Furcht vor Überfremdung und Angst um Arbeitsplätze. Das zumindest als Begründung. Dahinter steckt vermutlich allerdings noch mehr.

    Und daß hat scheinbar Tradition. Hier nur eine kleine Auswahl. Und ich brauchte noch nicht mal lange zu suchen.
    Klar, auch bei uns kann man ähnliches suchen und wird fündig. Aber eben nicht in dieser scheinbar hoffähigen Form und dieser deutlich Zustimmung der bevölkerung. In einer Zeit, in der man zumindest in Europa Grenzen überwindet, ist es traurig sowas in der unmittelbaren Nachbarschaft mitzuerleben.
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    #50
    Die Plakate zur Abstimmung sprechen leider eine recht deutliche Sprache. Sollte die EU konsequent sein und alle Verträge mit der Schweiz nun neu verhandeln, wird das den Eidgenossen noch auf die Füße fallen. Ob die 50,3 % darüber auch nachgedacht haben?


 
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