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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.690 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Gab es eigentlich bei den 1989-er Montagsdemos in Summe mehr Gegendemonstranten als Demonstranten? Wohl kaum.
    nach DER öffentlichen Berichterstattung wohl auch kein Wunder. Ich empfehle die Lektüre von Udo Ulfkotte

    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Behaupten aber die Pegida-Teilnehmer lautstark: "Wir sind das Volk!"
    sind sie ja auch, zumindest ein Teil davon.

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    Aber kein representativer Teil. Siehe oben.

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    Leipzig, 16. Oktober 1989


    Am 16. Oktober 1989 nahmen bereits 120.000 Demonstranten teil (militärische Einheiten wurden noch in Reserve gehalten), eine Woche später wuchs die Zahl auf 320.000.[14] Dies war bis dahin die größte Montagsdemonstration in Leipzig. Die Protestmärsche endeten im März 1990, kurz vor oder nach den ersten freien Volkskammerwahlen. (Zitat Wikipedia)

    Wer ist denn dann das Volk?
    Leipzig hatte zur damaligen Zeit ca. 500'000 Einwohner...

    montagsdemos.png (Wikipedia)


    Gruß,
    Sachse

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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Aber kein representativer Teil.
    Doch, für ein deutliches und endlich mal auch sichtbares Unbehagen eines großen Teils der Bevölkerung gegenüber der Parteienpolitik, den sich den Parteien anbiedernden Medien und einer Entwicklung auf verschiedenen Politikfeldern.

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    Kannst du das beweisen?

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    Zitat Zitat von Sachsen-Paule79 Beitrag anzeigen
    Wer ist denn dann das Volk?
    Leipzig hatte zur damaligen Zeit ca. 500'000 Einwohner...
    ich habs gesehen, war ja mein link
    Aber wer entscheidet denn Wieviele das Volk sind? ab wieviel Demonstranten darf ich rufen "wir sind das Volk"
    genau darum geht es doch. Da wird annähernd 18000 Demonstranten das Recht abgesprochen zu rufen "wir sind das Volk" mit welcher Berechtigung denn?

    Wie hier schon aufgefallen sein dürfte, kann ich Denkverbote (und mögen sie politisch noch so unkorrekt sein) nicht ausstehen. Wenn nun von Seiten türkischer Verbände davon gesprochen wird Ausländerfeindlichkeit und Islamkritik müsse in D ein tabu sein, dann regt sich bei mir gewaltiger Widerstand.
    Erstens weil Islamkritik und Ausländerfeindlichkeit in einen Topf geworfen wird und damit unterstellt wird, jeder Islamkritiker wäre ausländerfeindlich und zweitens lasse ich mir von niemandem Kritik an was auch immer verbieten, schon garnicht am Islam (und dessen Auswüchsen).

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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Aber kein representativer Teil. Siehe oben.
    1 Meinung genügt um sie kund zu tun. 100 (annähernd) Gleichdenkende genügen um eine Demo zu organisieren die (zumindest lokal) dieser Meinung Gehör verschafft.
    Und nun? Wo liegt das Problem?
    Willst du eine solche Demo verbieten oder zerschlagen weil dir die Gesinnung nicht passt oder gar nur ein einzelnes Transparent?

    Mit deiner Toleranz scheint es auch nicht sehr weit her zu sein.
    Gerade weil es verhältnismäßig Wenige sind bräuchtest du eigentlich keine Angst haben.
    Falls doch, könntest du immer noch auswandern. Ob es aber in Kanada oder sonst wo besser aussieht als hier?

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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Kannst du das beweisen?
    Muss ich das? Du zweifelst alles an, also beweise die Unrichtigkeit meiner Aussage.

  9. Registriert seit
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    ich hab im Bekanntenkreis ein Paar, die nach Kanada ausgewandert sind, die wünschen sich nichts sehnlicher als zurückkehren zu können, was im Moment finanziell nicht einfach ist. Er hat als gesuchter Facharbeiter in nicht mal 6 Jahren die zehnte Arbeitsstelle (Stichwort hire and fire), nur leider ist die fast 1000mls entfernt und umziehen darf er nicht, da in Kanada die Behörden den Bundesstaat festlegen in dem du wohnen darfst.!!! Umziehen wollen heißt Anträge Anträge Anträge und umziehen wollen heißt nicht, umziehen dürfen.
    Kanada? nein danke.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Wie hier schon aufgefallen sein dürfte, kann ich Denkverbote (und mögen sie politisch noch so unkorrekt sein) nicht ausstehen. Wenn nun von Seiten türkischer Verbände davon gesprochen wird Ausländerfeindlichkeit und Islamkritik müsse in D ein tabu sein, dann regt sich bei mir gewaltiger Widerstand.
    Erstens weil Islamkritik und Ausländerfeindlichkeit in einen Topf geworfen wird und damit unterstellt wird, jeder Islamkritiker wäre ausländerfeindlich und zweitens lasse ich mir von niemandem Kritik an was auch immer verbieten, schon garnicht am Islam (und dessen Auswüchsen).
    Von diesen Denkverboten, also Themen oder Ansätze, die vom durch Parteien und Medien bestimmten Meinungsmainstream abweichen, die auch in den Medien nur noch Auftauchen, um sie zu widerlegen oder verächtlich zu machen, haben wir hier mittlerweile eine ganze Menge quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche. Da bin ich ganz beim Tiger, denn solche Entwicklungen widersprechen einer offenen Gesellschaft, die unter Meinungsaustausch nicht nur das Bestätigen übereinstimmender Meinungen und deckungsgleicher Argumente und Händchenhalten versteht.