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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.839 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich hab im Bekanntenkreis ein Paar, die nach Kanada ausgewandert sind, die wünschen sich nichts sehnlicher als zurückkehren zu können, was im Moment finanziell nicht einfach ist. Er hat als gesuchter Facharbeiter in nicht mal 6 Jahren die zehnte Arbeitsstelle (Stichwort hire and fire), nur leider ist die fast 1000mls entfernt und umziehen darf er nicht, da in Kanada die Behörden den Bundesstaat festlegen in dem du wohnen darfst.!!! Umziehen wollen heißt Anträge Anträge Anträge und umziehen wollen heißt nicht, umziehen dürfen.
    Kanada? nein danke.
    Tausende wandern jährlich aus und stehen früher oder später vor solch oder ähnlichen Problemen.
    Besonders viele Ältere kehren wieder reumütig zurück weil hier die medizinische Versorgung und Pflege weit besser ist als andernorts.
    Ich wäre gern...... sagen viele, bleiben aber meist trotzdem hier.
    Auswandern hat viel mit Träumerei und Wunschdenken zu tun.
    Bedenkt man die Summe der Nachteile wiegen diese meist mehr als die Vorteile.
    Auswandern ohne großen finanziellen Background ist ein Wagnis. Viele scheitern.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich habs gesehen, war ja mein link
    Aber wer entscheidet denn Wieviele das Volk sind? ab wieviel Demonstranten darf ich rufen "wir sind das Volk"
    genau darum geht es doch. Da wird annähernd 18000 Demonstranten das Recht abgesprochen zu rufen "wir sind das Volk" mit welcher Berechtigung denn?

    Wie hier schon aufgefallen sein dürfte, kann ich Denkverbote (und mögen sie politisch noch so unkorrekt sein) nicht ausstehen. Wenn nun von Seiten türkischer Verbände davon gesprochen wird Ausländerfeindlichkeit und Islamkritik müsse in D ein tabu sein, dann regt sich bei mir gewaltiger Widerstand.
    Erstens weil Islamkritik und Ausländerfeindlichkeit in einen Topf geworfen wird und damit unterstellt wird, jeder Islamkritiker wäre ausländerfeindlich und zweitens lasse ich mir von niemandem Kritik an was auch immer verbieten, schon garnicht am Islam (und dessen Auswüchsen).
    Diese Berechtigung nehmen sich diejenigen raus, die denken zu bestimmen wer das Volk ist.
    Es sind diejenigen, die die Medien manipulieren, die bestimmen was wir denken sollen. Die zum eigenen Machterhalt alles tun würden. Die Ängste schüren, um Feindbilder in unsere Köpfe zu implizieren. Die dem Volk das Recht auf Volkabstimmung und freie Meinungsbildung verwehren.


    Gruß,
    Sachse

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen

    sind sie ja auch, zumindest ein Teil davon.
    ... diese zu ignorieren oder deren Verhalten gar zu stigmatisieren, zeigt, daß hier irgendetwas falsch läuft. In diesem unseren Lande.

    Das gilt im übrigen auch für die, die den Linken, der AFD oder im Extremfall auch den Immergestrigen zulaufen. Stattdessen dürfen Salafisten weiterhin ihre verblendeten Ideologien verbreiten (mit Bezug auf das Grundrecht der Releigionsfreiheit), radikale Mullahs in deutschen Moscheen ihren Haß auf Ungläubige predigen und zum Heiligen Krieg aufrufen. Und unser Staat hat als Gegenmaßnahme nichts anderes als Stempel in Pässen und Fußfesseln im Sinn. Das ist unverständlich und führt "beim Volk" dann zu den bekannten Reaktionen. Leute, der verlorene (und von uns angezettelte) Krieg ist 70 jahre her. Zeit mal Erwachsen zu werden. Und auch mal denen klar die Meinung zu sagen, die durch ihr Verhalten als Staat, telweise mit Schuld an der brisanten Situation im nahen Osten sind.

    Nach Ausländeranteil, Rente mit 63 und Frauenquote, einer Kanzlerin die an Führungslosigkeit nicht zu überbieten ist aber dennoch die Hitliste anführt, wundert mich diesbezüglich nichts mehr.

    Ein Gutes Neues Jahr und schöne Touren/Reisen.

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    Demonstrieren ist eine gute Sache. Demonstrieren wird zu einer notwendigen Sache, wenn der Bürger auf Bundesebene ausserhalb des Wahlrechts kein anderes Mittel zur Einflussnahme hat.

    Wäre es nicht langsam Zeit, in D so etwas wie ein Initiativrecht, ein obligatorisches und fakultatives Referendum einzuführen? Die Frage nach: wer ist das Volk?? wäre damit regelmässig geklärt.

    Oder habt Ihr immer noch zu grosse Angst vor Euch selber? Oder kriegt Ihr die Macht nicht mehr weg von Euren Politikern, die unter Eurem aktuellen System natürlich kein Interessen an einem grösseren Mitspracherecht der Bürger haben?

    Ciao

  5. Registriert seit
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    Also grds. finde ich es gerade ganz gut, dass hier mal Sichtweisen ohne die sonst schnell üblichen persönlichen Anfeindungen ausgetauscht werden.

    Was mir aber etwas fehlt, ist die Auseinandersetzung mit den Inhalten. Und zwar den tatsächlichen Inhalten und nicht denen, die aus dem Zusammenhang gerissen häufig zielorientiert zitiert werden.
    Und ich meine wirklich eine kritische Auseindersetzung mit der Sache, nicht mit dem Hintergrund der Veranstalter, der Frage der Repräsentatitivität oder der vermuteten Intention der Teilnehmer.

    Solange wir (damit meine ich alle, die die Sache Staat als gemeinsame Organisationsform wirklich ernst nehmen) diese Inhalte nicht diskutieren, werden sie immer wieder von den Falschen aufgegriffen. An dieser Stelle ist die Kritik von Friedrich durchaus angebracht.

    Zum GG Zitat von Theo:

    Alles grds. richtig. Nur m. E. mit einen zu einfachen (aus meiner sicht sogar falschem) Fazit.
    Ich habe selbst von der Pegida Seite (ein paar dumme Schwätzer gibts immer und überall) bisher nichts wirklich Ausländerfeindliches i. S. des GG gehört. Meist geht es doch ganz stumpf um die Umsetzung des GG. Aber das in der Konsequenz auszusprechen, ist nach meiner Beobachtung eben heutzutage schon grenzwertig.
    Wie schon geschrieben, mir gehts um die sachliche Auseinandersetzung und nicht um Stimmung.

    Aber es ist natürlich immer schwierig: Wenn die Falschen etwas brüllen, ist der Inhalt regelmäßig unmittelbar verbrannt.

  6. Registriert seit
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    Das Mitspracherecht ist ein Teil der pegida-Forderungen. Sie wollen, wie z.B. in der Schweiz möglich, direkte Mitbestimmung durch das Volk.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2...mmung-ergebnis

    Ohh Wunder, es brach nicht die Welt zusammen. Die Masse klammert äußerts Rechte und Linke aus weil die "goldene Mitte" überwiegt.
    Sie gibt jedoch den Lobbyisten keine Chance und das ist richtig. Dies gehört in D längst geändert. Dagegen wehren sich aber insbesondere die Parteien der GroKo - sie fürchten "des Volkes Zorn" wie der Teufel das Weihwasser, weil sie wissen dass ständig Hände in den Schoß legen und beschwichtigende Phrasen schwingen nicht auf ewig funktioniert. Geben sie die Gesetzgebung aus der Hand dann ist mit dem gut dotierten Vorstandsposten nach der Amtsperiode nichts los.

  7. Registriert seit
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    Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin .......

    oder

    Stell Dir vor es ist Krieg, und alle beantragen Asyl ......... (z. B. in Deutschland)

    Das Asylrecht wird missbraucht!

    Gründe sind in erster Linie die privaten, finanziellen und ausweglosen Situationen vieler Menschen in ihren verarmten Heimatländern, die ihr (wirtschaftliches) Glück nur im Ausland sehen ( besonders in der BRD).
    Kommt es dann zu Aufständen in den Ländern, und im schlimmsten Fall zum Krieg, nutzt man diese Erscheinung für ein vermeintliches, erhofftes besseres Leben im WESETEN, und flüchtet (... vom Grundsatz her erst einmal verständlich).

    ...... und die Idioten, die im Land bleiben, sterben an der Front oder werden vom stärkeren abgeschla....tet.......... Wieso kämpfen die einen für ihr Land, ihre Überzeugung, und die anderen fliehen ..........?

    Selbstverständlich sehe ich das Hauptproblem in Deutschland, in unserer Politik, in unserer Arbeitsweise, durch das Ausbeuten der Ressourcen, unser ständiges Streben nach Wachstum, und nach außen schlaraffenlandähnliches Gebaren.

    Seht, wir im Westen haben das Paradies, die Demokratie, die soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Gerechtigkeit.

    Als ich in Marokko war, oder Albanien, ist mir schwer aufgestoßen, wie wir Europäer in diesen Ländern fürstlich behandelt werden im Verhältnis zur Armut der Einwohner.
    In den meisten/vielen Hotels mangelt es an nichts, Essen im Überfluss, aber die Angestellten selber haben quasi nichts ......

    In Marokko das extreme Betteln, bzw. der ständige Versuch den Touristen richtig Geld aus den Taschen zu ziehen. Extrem war für mich das Beispiel, als ich einem jungen Mann - er trug mir freiwillig den Koffer ans Zimmer - "nur" 2 Euro gegeben habe....... er wollte 5 (bekam er aber nicht). Am anderen Tag wollte ein Marokkaner meine verstaubten Stiefel für 10 Cent putzen - wo ist da das Verhältnis?

    Als ich von den Schlangen auf dem Markt in Marrakesch Bilder machen wollte und fragte, sagte man mir ich solle erst einmal Bilder machen, das Finanzielle klären wir nachher ....... nachher wollte er 50 Euro!!! Der Gesichtsausdruck war mehr als beängstigend für mich, mit dem der Marokkaner die Forderung äußerte (und seiner 3 Kollegen...) ....... am Ende einigten wir uns auf 10 Euro. Ja, ich hatte Angst, aber kein Verständnis für dieses Gebaren ....... Und als ich ein Messer für meinen Sohn kaufen wollte - so ein kleiner Arabersäbel (15 cm) - ging es bei 100 Euro los ................. bei 25 Euro bin ich dann gegangen (miese Qualität, Klinge angerostet....). In Frankreich, in Carcassonne, habe ich dann so einen Säbel von guter Qualität für 7,50 Euro gekauft......

    Wenn man unseren Lebensstil sieht, unsere Verschwendung, und dann das Leben im Ausland vergleicht ( ich selber war nur in Europa (Ausnahme Marokko) unterwegs), dann sieht man, wie groß die Differenzen sind. Nicht nur finanziell, sondern auch kulturell.

    Mir tun diese Menschen alle leid, ich schäme mich für unsere deutsche Verschwendungssucht, und würde gerne im Prinzip helfen. Aber ich weiß, so wie wir leben, können nicht alle Menschen leben!

    Ich weiß auch nicht, wieso gerade ich in Deutschland geboren worden bin - aber ich habe auch nicht den Job von einem millionenschweren Fußballer oder Musikstar, Bankenvorstand oder Fondmanagers .....
    Auch hier in Deutschland gibt es Armut, auch hier kämpfen Menschen um ihr Auskommen/Job, leben mit/von unwürdigen Renten .......

    Und mir ist es egal, ob es nun PEGIDA heißt oder AFD oder ......... die Hausaufgaben in Deutschland sind nicht gemacht, ständig sind wir die Zahlmeister, mit dem Erfolg, die Welt wird immer unruhiger, ungerechter und ausgebeuteter! Nur unsere Politiker von CDU, SPD, GRÜNE tun immer so, als wäre nur eitel Sonnenschein und mit einer PKW-Maut oder neuem Energieeinspargesetz wird alles gut .......

    Allen ein gesundes, glückliches und zufriedenes neues Jahr 2015, sowie viele unfallfreie KM auf dem Motorrad.

    Gruß Kardanfan

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    Auch ich bedanke mich erst einmal für die recht sachliche Diskussion. So stelle ich mir das vor und unsere Poltiker könnten hier richtig was lernen, z.B. einen konstruktiven Umgang !
    Ich habe einmal dazu was bei Facebook gepostet , nie wieder .....
    Was man dort an Reaktionen erlebt , hat mit Demokratie, Intelligenz oder Anstand rein garnichts mehr zu tun.

    Also nochmals vielen Dank.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Das Asylrecht wird missbraucht!
    Nein, das glaube und unterstelle ich nicht.
    Die wenigsten Flüchtlinge werden sich vorab mit unserer rechtlichen Situation auseinandergesetzt haben.
    Und das würde ja den - subjektiven - Mißbrauch voraussetzen.

    Ich glaube auch, dass die Anerkennungsverfahren (ohne Einzelfälle zu kennen) durchaus korrekt laufen.

    Neben der zu langen Verfahrensdauer fangen nach meiner Einschätzung die Probleme eben erst nach Abschluss der Verfahren an.

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    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Nein, das glaube und unterstelle ich nicht.
    Die wenigsten Flüchtlinge werden sich vorab mit unserer rechtlichen Situation auseinandergesetzt haben.
    Und das würde ja den - subjektiven - Mißbrauch voraussetzen.

    Ich glaube auch, dass die Anerkennungsverfahren (ohne Einzelfälle zu kennen) durchaus korrekt laufen.

    Neben der zu langen Verfahrensdauer fangen nach meiner Einschätzung die Probleme eben erst nach Abschluss der Verfahren an.
    GSMÄN , die Flüchtlinge haben daran sicher nicht die Hauptschuld.
    Nur hat sich eine Asylindustrie gebildet, die hier richtig Geld verdient und natürlich die Flüchtlinge in Ihrem Sinne beeinflußt.
    Ich möchte nicht wissen , wer Ihnen einredet , öffentliche Gebäude oder Plätze zur Durchsetzung Ihrer Forderungen zu besetzten , das denkt sich
    wahrscheinlich kein Flüchtling aus, wenn er in ein Land kommt, dessen Gesetzte er nicht kennt !
    Schauen wir uns doch auch die Politik bestimmter Parteien an, die teilweise so etwas noch befürwortet.
    Hier wird wirklich mit zweierlei Maß gemessen , ich glaube kaum , das man mich wochenelang ein öffentliches Gebäude besetzten läßt....