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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.698 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    @ sampleman,

    Ich will ja nicht deinen Job kritisieren aber eine unabhängige, nicht bezahlte Meinung ist mir oft lieber als eine von einem Journalisten.
    Ob mir die dann passt bzw. sich mit meinem Wissen bzw. meiner Erfahrung deckt ist etwas anderes.
    Eine freie, von Dritten nicht beeinflusste Meinung ist aber immer noch besser als absichtlich von Medien fehlinformiert zu werden weil dahinter ein finanzielles Interesse steckt.

    Du kommst mir ein Stück weit befangen vor.

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    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen
    Ungemuetlich? Geht dann die Heizung aus?

    Wissenschaftliche Arbeiten, egal wer die bezahlt, werden, wenn sie denn irgendeine Art von Wichtigkeit haben sollten, durch den Peer Review process geschickt. Da ist es ziemlich egal, ob das Ergebnis irgendwelchen lokalen Politikern schmeckt. Wissenschaft ist einfach, weil nachvollziehbar und meistens belegbar.

    Darum ignoriert die Politik die Ergebnisse ihrer Fachgruppen immer so gerne, mit Tatsachen setzt man sich in Berlin ungern auseinander, da lässt man lieber die Nahles Fabeln erfinden.

    Frank
    Ich habe das eben recht oberflächlich in den Raum geworfen. Sorry dafür!

    Was ich meinte waren Forschungsprojekte die gesellschaftliche Themen, oder gender spezifische Untersuchungen, oder bspw. Forschungen zum Passivrauchen etc. betreffen. Das sind Bereiche in denen die political correctness besonders intensiv gelebt wird. Passen die Ergebnisse den öffentlichen Geldgebern nichts ins Konzept, wird zwar das Hochschulfreiheits-Gesetz nicht außer Kraft gesetzt, aber groß publiziert wird dann auch nicht mehr....

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    @ sampleman,

    Ich will ja nicht deinen Job kritisieren aber eine unabhängige, nicht bezahlte Meinung ist mir oft lieber als eine von einem Journalisten.
    Ob mir die dann passt bzw. sich mit meinem Wissen bzw. meiner Erfahrung deckt ist etwas anderes.
    Eine freie, von Dritten nicht beeinflusste Meinung ist aber immer noch besser als absichtlich von Medien fehlinformiert zu werden weil dahinter ein finanzielles Interesse steht.
    Das höre ich immer wieder, und ich bekomme langsam ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln. Abgesehen von privaten Hobby-Laberern (wie hier, ich nehme mich da nicht aus), hat in der Regel jeder, der publiziert, einen Grund dafür. Ich habe gerade einen Artikel über Mobile-Marketing-Trends in den USA fertig gemacht, den ein freier Autor für uns geschrieben hat. Was ist dessen Interesse? Warum hat er diesen Artikel geschrieben? Weil wir ihn dafür bezahlen, deshalb. Der verdient damit seine Miete, und weil er darin gut ist, kann er auch noch in den Urlaub fahren, so viel verdient der. So, und jetzt stellen wir uns einen Artikel über Mobile Marketing Trends vor, der nichts kostet. Warum hat sich der Autor die Mühe gemacht, den Artikel zu schreiben - ohne dafür von uns eine Gegenleistung zu verlangen? Nun, vielleicht ist er von einem Unternehmen bezahlt worden, das in dem Artikel gut dargestellt werden möchte? Das kannst du in jede Richtung beliebig hochskalieren. Und da hilft es dann zu wissen, dass auf der "Huffington Post" auch PR unkommentiert veröffentlicht wird und dass RT.com von Russia Today kommt, einer von Putin finanzierten Propaganda-Redaktion.

    Woher willst du denn wissen, ob jemand, der behauptet, er sei unabhängig, dies auch ist? Kannst du hellsehen?

    Es ist ulkig: Wenn man Journalismus mal als Beruf sieht, dann halten viele Leute jegliche Form von Bezahlung für ehrenrührig. Wenn man sein Mopped in die Werkstatt gibt oder zum Friseur geht, dann ist Bezahlung selbstverständlich.

    Aber geht ihr ruhig in Dresden spazieren. Da hat es bestimmt schönes Wetter jetzt.

    Sampleman

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Tja, einer der Gründe, weswegen ich als Journalist hiermit offiziell die Waffen strecke vor Menschen, denen es an Medienkompetenz fehlt, die sich aber dennoch ein Urteil darüber anmaßen, wie Medien funktionieren.
    Ich muss nicht so tief in meinem Gedächtnis kramen, da berichtete DRS3 von der Verlegerkonferenz. Ein Auszug aus dem Vortrag des obersten (Schweizer-)Verlegers zielte genau darauf ab, dass die Zukunft der Printmedien darin liege, sich wieder verstärkt zur Meinungspresse zu entwickeln. Konkret für die Schweiz würde das bedeuten, dass beispielsweise die NZZ so wie früher ein durch und durch linke und die Weltwoche eine durch und durch rechte Zeitung sein sollen. (Was bei letzterer durchaus bereits zutrifft)
    Nun, du magst mir zwar die Medienkompetenz absprechen wollen, jedoch halte ich dieses vorgehen schlicht für Bullshit. Ich will Medien die sachlich und emotionslos berichtet. Meinungen als solche kennzeichnet und nicht manipulativ und tendenziös berichtet.

    Genau dieses Vorgehen verteidigst du hier jedoch. Das enttäuscht mich.

  5. Registriert seit
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    @ Sampleman

    Erstens verstehe ich nicht, warum du dir den Schuh für deine Kollegen aus einem gänzlich anderen Medienbereich anziehst und zweitens ist Differenzierung auch nicht so deine Stärke, oder? Und wenn du dich schon beim Thema Medienkritik gleich mit angesprochen fühlst, Selbstkritik auch nicht.

  6. maggelman Gast

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    Medien...welche auch immer "dienen" immer einem "Herren"
    Freie und unabhängige Journalisten sind längst ausgestorben oder eben arbeitslos!!

  7. Registriert seit
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    Sampleman,

    du glaubst doch nicht etwa im Ernst dass der mir eine bessere, genauere und ehrlichere Auskunft gibt wenn ich mit einem Problem ankomme als ich sie hier im Forum bekomme. Von unabhängigen, nahezu unparteiischen Dritten.
    Und nur weil der für seine Arbeit Geld kassiert ist das noch lange kein Garant für qualitativ gute Arbeit.

    In anderen Branchen sieht es nicht anders aus und das hört beim Journalismus noch lange nicht auf.
    Für wie naiv hältst du mich und andere hier eigentlich?

    Ich werde durch irgendetwas auf ein Thema angestoßen, höre eine Meinung dazu, dann die der Gegenseite und danach bilde ich mir meine eigene.

    Lese ich einen Artikel, dann habe ich neben einer Grundinfo höchstens eine Meinung gehört, die gegensätzliche fehlt.

    In einem Forum ist das anders. 100 Leute ergibt nahezu 100 Meinungen und seien sie nur in Nuancen verschieden.
    Etwas besseres kann mir doch gar nicht passieren als von einer relativen Masse sämtliche Gedankengänge zum Thema zu hören.
    Richtiger kann man es kaum machen um der Wahrheit bzw. Realität möglichst nahe zu kommen.

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von maggelman Beitrag anzeigen
    Medien...welche auch immer "dienen" immer einem "Herren"
    Freie und unabhängige Journalisten sind längst ausgestorben oder eben arbeitslos!!
    Komm, mach' uns die Freude: Definiere mal, wie du dir einen freien und unabhängigen Journalisten vorstellst - und wie du dir vorstellst, dass er seinen Lebensunterhalt verdient.

    Und dann, sozusagen als Sahnehäubchen, definiere mal so einen typischen "Herren" dem angeblich jeder Journalist dient.

    Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen Arbeit für dich, aber, hey, so von GS-Fahrer zu GS-Fahrer!

    Ich bin gespannt.

    Sampleman

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Für wie naiv hältst du mich und andere hier eigentlich?
    Also, wenn du schon so konkret fragst: Aufgrund deiner Einlassungen in der letzten Zeit habe ich mir über dich eine Meinung gebildet, die ich hier nicht akkurat niederschreiben kann, weil mir sonst Mijos Wortfilter die Hälfte wegzensieren würde.

    Dazu gehört auch deine Unfähigkeit, sinnentnehmend zu lesen. Der Job eines Journalisten ist es zu berichten. Der Job einer Motorradwerkstatt ist es, Motorräder zu reparieren. Und dafür werden beide bezahlt.

    Sampleman

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Komm, mach' uns die Freude: Definiere mal, wie du dir einen freien und unabhängigen Journalisten vorstellst - und wie du dir vorstellst, dass er seinen Lebensunterhalt verdient.

    Und dann, sozusagen als Sahnehäubchen, definiere mal so einen typischen "Herren" dem angeblich jeder Journalist dient.

    Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen Arbeit für dich, aber, hey, so von GS-Fahrer zu GS-Fahrer!

    Ich bin gespannt.

    Sampleman
    Normalerweise lasse ich mich nicht auf solche Sachen ein.
    Nur soviel:
    Nach meinem Dafürhalten verhält es sich mit den Journalisten ungefähr so, wie ich mir einen Politiker vorstelle, der nur seinem Gewissen verpflichtet ist!!