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Sanierung Hauswasseranschluss

Erstellt von Frangenboxer, 26.05.2019, 10:26 Uhr · 17 Antworten · 1.383 Aufrufe

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    #11
    Da stimme hydarntenfritz zu, bei 33mm wird die Idee nicht funktionieren.
    Schade.

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    #12
    Wäre nur der Durchmesser zu klein oder ist es der geringe Durchfluss? Wir haben nur ca. 2,4 bar Leitungsdruck ( im Erdgeschoss, Hauptentnahmestellen sind im 2.Stock), da wird auch nichts geändert, da wir bei uns eines der wenigen höhergelegenen Häuser (im Bezug auf die restliche Siedlung ) sind. Der Gedanke an so eine Hauspumpe steht seit 14 Jahren im Raum...... Würde das was bringen?

    Wie gesagt, für mich ist das Aufwand-Resultat-Verhältnis eher negativ.

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    #13
    Einerseits zuwenig Durchfluss..
    Andererseits...wo hast Du 2.4 bar vor oder nach der Druckred,Station ( im Haus!)? ich denke nicht dass die mit nur 2.4bar ins Haus kommen...

    NB: Stell Dir mal vor in Euerem Quartier würde die Wasserversorgung in den Haupt und Nebenleitungen mit 2.4 bar arbeiten..!
    Ein vernünftiger Hydrantenbetrieb für die Feuerwehr wäre nicht möglich...! Die "Wasserleute" können Dir das sicher angeben ( schätze mind. 6-8 bar)

    PS: Ich weiss nicht so wie in Euren Gemeinden die Wasserversorgung personell aufgebaut ist..Hier bei mir in der Schweiz würde ich ganz klar mit dem "Brunnenmeister" kontakt aufnehmen und meine Sorgen und Nöte schildern..die Fachleute haben manchmal erschreckend einfache Lösungen...die wollen ja auch nicht "ganze Grundsctücke und Hausteile auf den Kopf stellen...Aber wie gesagt ich weiss nicht wie das bei Euch ( unserm Nachbarn.. Deutschland) ist...
    Muss dazu auch sagen ich wohne in meinem Haus in einer unkomplizierten 6000 Seelen Gemeinde...

    PS:2: Z.B. Alte Leitung stillegen..neue Leitung an "unkomplizierten Stellen" verlegen..usw.
    PS 3: Bleileitungen gibt es in dem Sinn nicht...gaaang..gaanz alte Gussleitungen hatten keine "Schraubmuffen" sondern mit Blei verstemmte muffenverbindungen...bei solchen 100 jährigen Leitungen kannst Du mit einer Küchenkelle draufklopen und das Ganze zerbröselt..

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    #14
    Ein paar Anmerkungen von mir da ich vom Fach bin:

    33mm PE Rohr gibt es nicht, es wird sich wahrscheinlich um ein Rohr 32 x 2.9 mm handeln, dh. DN 25 und Innendurchmesser 26.2mm

    Da könnte mann mit Mühe ein Rohr mit 25mm AD durchschieben, das hätte aber nur DN 20 und ist für ein normales Einfamilienhaus zu klein, vor allem weil:

    2.4 bar Druck vorhanden sind -> ja das gibt es und das liegt an keinem Druckminderer. Hier muss man unbedingt versuchen jeden unnötigen Druckverlust zu vermeiden. Alternativ kann man mit einer elektronisch geregelten Druckerhöhung Abhilfe schaffen. Das bedeutet aber Investtionskosten (ca. 1500€) und dauerhafter Stromverbrauch. Auch muss man mit gelegentlichen Reparaturen rechnen und geräuschlos ist so ein Teil auch nicht. Auf keinen Fall eine Pumpe mit einfacher ein/aus Druckschaltung verwenden!

    Und ja, auch Kunststoffrohre können undicht werden. Hatte ich schon. Das sind so eine Art Haarrisse durch die Wasser verloren geht. Da das vor deinem Zähler ist spielt es für dich aber keine große Rolle solange nicht die Kellerwand nass wird.

    Kellerboden würde ich nicht aufmachen, lieber die Leitung an der Decke neu verlegen.

    Bei deiner eigentlichen Entscheidung kann ich dir aber leider nicht helfen......

    viele Grüße
    Ralf

    PS: Da eben geschrieben wurde es gäbe keine Bleileitungen: Auch die wurden (bis in die 50er?) verlegt. Eigentlich sollte es keine mehr in Deutschland geben aber ganz ausgeschlossen ist das auch nicht.

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    #15
    Ralf..das alte Druckrohr PE Nennweite 25 ( innendurchmesser) in der Qualität PE 50 hatte meines wissen eine Wanddicke von 3.2mm..
    das ergäbe irgendetwas um 31.4 mm aussen,,bei einem angenommenen Messfehler könnte das hinkommen..aber wie Du auch geschrieben hast..darinn ein kleineres Rohr durchzuführen ist Witzlos..
    Und ja..über die Rissbildung in PE Wasserrohren wurde sehr viel geschrieben...auch über die diffundierung derselben...Auch die vielen Schraub und Schweissfittinge im PE Bereich sind nicht ohne Zweifel ( oder deren Verarbeitung?)

    In der Schweiz kenne ich jetzt keine Gemeinde die ihr Wasserversorgungsnetz ( mit Hydranten!) mit 2.4 bar unterhält..

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    #16
    Zitat Zitat von hydrantenfritz Beitrag anzeigen
    das ergäbe irgendetwas um 31.4 mm aussen,,bei einem angenommenen Messfehler könnte das hinkommen
    Da muss ich hartnäckig bleiben: Als Rohraußendurchmesser kommt nur 20, 25, 32, 40 mm etc. in Frage. Genormt ist immer der Außendurchmesser da dort die Verschraubungen angreifen.

    Es kann gut sein dass das Rohr eine andere Wandstärke hat, das verändert aber nur den Innendurchmesser. Die Angebe "DN 25" gibt nur einen ungefähren Innendurchmesser an.

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    #17
    Ja Ralf Du hast recht..hab mich da ein wenig beim "Guss" verrannt...beim PE sind es effektiv die Aussendurchmesser...20/25/32/40/50/63/90/110/...

    Und die Wanddicken PE 50/PE80/PE100..PN 10/12.5/16 differieren dann wieder....also hat er ein 32 er PE Rohr..kennt aber den genauen innendurchmesser (bzw. die Wanddicke) nicht..so oder so wäre ein eingezogenes 25 PE Rohr, für ein Einfamilienhaus zu klein...wie Du ja auch erwähnt hast...

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    #18
    Hallo zusammen,
    erstmal vielen Dank für die Infos.
    Es gab noch eine Begehung und nach anfänglichem Revierabstecken (Selbstherrlichkeit der Stadtwerke und Burgverteidigung meinerseits) ging es doch recht informativ zu.
    - für die Leitung ist bis zur Wasseruhr sind die Stadtwerke zuständig, der neue Standort ist immernoch im Haus, aber an der äußeren Gebäudewand
    - uns entstehen keine Kosten
    - geschossen wird nicht, da unklar ist, wo die anderen Versorgungsleitungen liegen und die Wurzeln der Eiche sind
    - aufgrund der sehr alten Eiche wird in Entfernung zum Baum, aber in der Nähe der Gasleitung gegraben
    - im Wurzelbereich der Eiche wird von Hand gegraben und die Wurzeln werden feucht gehalten
    - der Weg durch die Garage ist baulich ok, die Zwischendecke im Haus muss nicht im direkten Sichtbereich geöffnet werde.

    Alles in allem zwar großer Mist, aber die Firmen sind extrem bemüht, die Sache gut über die Bühne zubringen. Es sind ausschließlich ortsansässige bzw regionale Firmen, keine sub-sub-sub- Unternehmen aus fernen Ländern.
    Da die Erdarbeiten in direkter Nähe zu unserem Abwasserkanal stattfinden, wird dieser von uns gleich mit erneuert. So günstig bekommen wir das nichtmehr.
    Der Abwasserkanal ist sanierungbedürftig, das ist uns schon länger bekannt.

    Jetzt muss es nur noch gut über die Bühne gehen. Eine externe Bauaufsicht finanziere ich selber.


    Danke und Gruß
    Rob


 
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