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Städte-Maut

Erstellt von enduro43, 02.11.2012, 18:34 Uhr · 23 Antworten · 1.221 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Städte-Maut

    #1
    Hallo zuzsammen
    neuerdings diskutieren (unsere) die (Komunal) Politiker wieder vermehrt über Städtemaut.Was haltet Ihr davon?
    Zuerst Palmer OB von Tübingen,dann der neu gewählte (noch nicht eingesetzte) OB der Stadt Stuttgart "Kuhn" .
    Ich denke und daraus mache ich keinen Hehl, reine Abzocke und absolut schädlich für das innerstädtische Leben und deren Geschäfte incl. Gaststätten und Sporteinrichtungen etc.

    Grüße Eugen

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    Standard

    #2
    Kommt drauf an, was man als ‚Gegenwert‘ erhält. Wird es dadurch einfacher, einen Parkplatz zu bekommen? Wird es weniger Staus geben? Das würde es ja eventuell für viele auch attraktiver machen, in die Stadt zu fahren…vermutlich wird sicher aber nix ändern, es wird eben nur teurer…

    Grundsätzlich finde ich aber das Maut- System nicht schlecht, sofern es Alternativen gibt und man durch die Maut auch einen tatsächlichen Nutzen hat. Hier bei uns gibt es seit ein paar Jahren einige Mautstraßen und ich habe so die Wahl, in exakt 30 Minuten und ohne Stau am (z.B.) Flughafen zu sein, das kostet dann eben $4,50 oder ich fahre ‚kostenlos‘ und brauche je nach Verkehrslage zwischen 30 und 300 Minuten…

    Gruß

    Frank

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zunächst mal Ruhe bewahren. Es wird nie so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Allerdings muss man sicherlich hellhörig werden, wenn Politiker laut denken. Irgendwas Wahres ist meistens dran.
    Allerdings stehen die Städte im Wettbewerb um Kaufkraft. Wenn Stadt A eine Maut erhebt, und die Nachbarstadt B nicht, dann laufen den Einzelhändlern in Stadt A die Kunden weg. Das kann sich heute keiner mehr leisten. Deshalb glaube ich, dass das noch lange nicht zuende gedacht ist.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Städtemaut, Autobahnmaut, KFZ-Steuer, Mineralölsteuer, etc.
    Das Kind kannst du bei welchem Namen auch immer nennen!
    Solange sich der Grundgedanke, das eigene Fahrverhalten insofern zu verändern als dass man unnötige Fahrten möglichst einspart, ändern sich auch die Überlegungen der Politiker nicht.
    Tut man es, ist auch das Hobby Motorradfahren in der Kritik.... ob ich das will?

    Einerseits sollte das Fahren teurer werden (m.E.n), denn nur was viel kostet bewegt einen zum Umdenken. Andererseits sollte damit auch nicht gleich die Wirtschaft lahmgelegt und/oder die Freiheit des Einzelnen einschränkt werden. Zudem muss es sozialverträglich gestaltet werden. Wie soll das gehen?
    Mit einer Maut nicht!

    Ich sage: Maut weg, KFZ-Steuer weg - Spritpreis auf 2,50€ pro Liter hoch egal ob Benzin oder Diesel, Kerosin oder Schweröl.
    Damit bezahlt genau der die Zeche der dafür verantwortlich ist! Für die Staus, für die wenigen Parkplätze in den Innenstädten, für den Klimawandel, für den unsinnig verschwenderischen Konsum, etc.
    ...Allerdings würde man mit dem Gedanken das halbe Land wirtschaftlich umkrempeln.....

  5. Registriert seit
    24.09.2012
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hallo zuzsammen
    neuerdings diskutieren (unsere) die (Komunal) Politiker wieder vermehrt über Städtemaut.Was haltet Ihr davon?
    Zuerst Palmer OB von Tübingen,dann der neu gewählte (noch nicht eingesetzte) OB der Stadt Stuttgart "Kuhn" .
    Ich denke und daraus mache ich keinen Hehl, reine Abzocke und absolut schädlich für das innerstädtische Leben und deren Geschäfte incl. Gaststätten und Sporteinrichtungen etc.

    Grüße Eugen
    Schwachsinn!

  6. GSATraveler Gast

    Standard

    #6
    Die Städte- bzw. Kilometermaut wird die KFZ-Steuer ersetzen. Darüber ist man sich auf der europäischen Verwaltungsebene längst einig. Nun muss 'nur' noch die Politik nachziehen d.h. uns die Sache verklickern, was wohl nur eine Frage der Zeit ist.

    Das Modell läuft in Richtung 'pro gefahrenen km, bezahlt man eine bestimmte Anzahl Eurocent'. Das lässt sich dann differenzieren d.h. aufplitten in Landstrassen-km (die kosten etwas weniger) und Grossstädte-km (die kosten etwas mehr) sowie Autobahn-km (die kosten extra). Voraussetzung dazu ist so ein intelligentes Kästchen in jedem Fahrzeug und die Leseapperate an best. Standorten, technisch kein Problem. Si-Fi? Gar nicht, die Konzepte dazu liegen in den Schubladen. Fair wäre dies insofern, als dieses System verbraucher-/verursacherabhängig wäre. Ich habe mal überschlagsmässig meine gefahrenen km mit den sog. niederländischen Modellen gerechnet: ich würde dabei etwa das Doppelte wie heute an KFZ-Steuern bezahlen; dafür würde der Wagen meiner ExFrau weniger als die Hälfte blechen. Schien mir eigentlich ganz fair - ausser natürlich dass ICH das Doppelte und ANDERE deutlich weniger bezahlen müssten.

  7. Registriert seit
    24.09.2012
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    11.841

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Die Städte- bzw. Kilometermaut wird die KFZ-Steuer ersetzen. Darüber ist man sich auf der europäischen Verwaltungsebene längst einig. Nun muss 'nur' noch die Politik nachziehen d.h. uns die Sache verklickern, was wohl nur eine Frage der Zeit ist.

    Das Modell läuft in Richtung 'pro gefahrenen km, bezahlt man eine bestimmte Anzahl Eurocent'. Das lässt sich dann differenzieren d.h. aufplitten in Landstrassen-km (die kosten etwas weniger) und Grossstädte-km (die kosten etwas mehr) sowie Autobahn-km (die kosten extra). Voraussetzung dazu ist so ein intelligentes Kästchen in jedem Fahrzeug und die Leseapperate an best. Standorten, technisch kein Problem. Si-Fi? Gar nicht, die Konzepte dazu liegen in den Schubladen. Fair wäre dies insofern, als dieses System verbraucher-/verursacherabhängig wäre. Ich habe mal überschlagsmässig meine gefahrenen km mit den sog. niederländischen Modellen gerechnet: ich würde dabei etwa das Doppelte wie heute an KFZ-Steuern bezahlen; dafür würde der Wagen meiner ExFrau weniger als die Hälfte blechen. Schien mir eigentlich ganz fair - ausser natürlich dass ICH das Doppelte und ANDERE deutlich weniger bezahlen müssten.
    Bei dem Dummfug gibt es nur ein paar kleinere Problem.
    Es gibt einen gewissen Unterschied, ob ich mit dem Moped unterwegs bin oder einem 40-Tonner.
    Bei Bewohnern von Ballungsräumen gibt es da zusätzlich ein weiteres, selbst bei geringen km-Leistungen werde ich über die Gebühr belastet.

    City-Maut für die umliegenden Käffer, gerne, für die Lkw von dort, noch viel lieber, am besten im Euro-Bereich je km. Dann verstopfen die hier nicht mehr die Straßen und gefährden den Verkehr. Hier wo ich wieder wohne, habe ich früher Fußball auf der Straße gespielt (Wohnstraße) heute brauche ich mehrere Minuten um aus der Parklücke zu kommen und 80% des Verkehrsaufkommen sind umliegende Dörfer.

    Aber mal zu der grundsätzliche Argumentation. Der Staat generiert volkswirtschaftlich betrachtet mit den Vielfahrern eine hohe Wertschöpungskette, die umgelegt auf den Straßenverkehr bedeutet, Maut ist ungerecht. Weil ich zahl ja schon mehr Steuern, für Benzin, Reparaturen, Neuanschaffungen, Verschleißteile, etc. Es macht halt auch von den Steuereinnahmen einen Unterschied ob ich 80tkm im Jahr fahre oder 5tkm.

    Es ist ein Unterschied, ob ich 4 Mal im Jahr meinen Wagen in die Inspektion gebe und jedes Jahr mindestens 1 Satz reifen brauche oder ob ich alle 4 Jahre in die Inspektion muß und meine Reifen gewechselt werden weil sie rissig sind und nicht weil abgefahren.

    Das Fairness-Argument läuft komplett ins Leere. Meine Vielfahrerei generiert einen Mehrwert, der um ein Vielfaches höher ist als meine Abnutzung der Straßen. Abschaffung der Steuern auf Kfz, Benzin, Autoreparaturen und Fahrzeuganschaffung, dann wird eine Maut gerecht, vorher nicht.

    City-Maut ist genauso ein Dummfug wie die Umweltzonen. Auf der einen Seite wird von den Leuten berufsmäßig eine immer höhere Mobilität erwartet, auf der anderen Seite verteuert man dies permanent.

    Das etwas in dem Londoner-Verkehrsinfarkt funktioniert hat, heißt nicht, das es beliebig übertragbar ist.

  8. Baumbart Gast

    Standard Städte-Maut

    #8
    Und in London funktionierts schon nicht mehr, die Autos sind fast alle schon wieder da. Maut unterstellt zudem, dass Nichtautofahrer die Straßen nicht brauchen. Ja klar, die bestellen im Internet. Und Geld kriegen die vom Staat, da brauchts auch keine richtigen Arbeitsplätze.
    Aber egal, die Maut kommt nach der Wahl.

  9. Registriert seit
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    1.150

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ich sage: Maut weg, KFZ-Steuer weg - Spritpreis auf 2,50€ pro Liter hoch egal ob Benzin oder Diesel, [...]
    Den Preis wirste bis Weihnachten naechstes Jahr sowieso haben.

  10. Registriert seit
    25.10.2011
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    8.003

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Den Preis wirste bis Weihnachten naechstes Jahr sowieso haben.
    Glaube ich nicht!
    Wenn es aber so weit kommt, kann ich das nur begrüßen.
    Hoffentlich kostet dann der LKW-Diesel auch nahezu so viel und der km Maut in der Stadt 1,-€.
    Dann wird es bei uns auch endlich wieder ruhiger.


 
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